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Aktienmärkte: Kontrollierter Abverkauf! Videoausblick

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte in China erleben heute einen „kontrollierten Abverkauf“! Chinas Notenbank pumpt mehr als eine Billionen Yuan in die Märkte, senkt die Zinsen – und verbietet bis auf weiteres Leerverkäufe. Dadurch hält sich nach Wiedereröffnung der festlandschinesischen Märkte der Abverkauf in Grenzen. All das hat aber nicht mehr viel mit einem „Markt“ zu tun, bei dem Definitions-gemäß eine freie Presbildung erfolgt. Durch die Interventionen Pekings handeln die US-Futures höher, das dürfte auch dem Dax zum Handesstart helfen. Aber wie nachhaltig ist die Manipulation der Märkte durch Chinas Machthaber? Heute wichtige Daten aus der Industrie -und die Zahlen von Google..

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19 Kommentare

19 Comments

  1. Avatar

    Macwoiferl

    3. Februar 2020 07:51 at 07:51

    Ahso bei uns freier Markt?
    Leerverkäufe noch nie verboten?
    EZB und FED-Interventionen?
    Habe ich was nicht verstanden?

    • Avatar

      Torsten

      3. Februar 2020 09:11 at 09:11

      Ist hier auch so.
      Geld für Opfer von Überschwemmungen, Erdbeben, Bränden wird meist nur bekundet und kommt dann nur unzureichend.
      Geld für die Aktienmärkte ist immer da.

      Firmengewinne gehen in die Taschen der Teilhaber. Bei Pleiten oder externen Ereignissen wird das Geld der Allgemeinheit genommen.

      Früher war die Dividende das entscheidende Kriterium bei Aktien. Heute sind wir in einem Wettlauf der Bewertungen. Die Bewertung ( Kurs der Aktie ) ist gut manipulierbar, die Dividende nicht. Ein Großteil der Kursgewinne finden außerhalb der Börsenzeiten statt, gut über Futures manipuliert.

      Als Aktionär einer Firma mit hoher Dividende halte ich die Aktien und habe jedes Jahr Einnahmen. Als Aktionär einer hochbewerteten Firma ohne Dividende oder sehr kleiner Dividende muss ich mich von Anteilen trennen. ( was ich ja eigentlich nicht will ) .
      Eine Börse in der Anteilseigner Kaufen und Aktien halten um langfristig Dividenden zu erhalten, hätte weniger Handelsumsatz als die derzeitige Börse, es geben weniger für Broker, Börsenbetreiber usw. zu verdienen.

  2. Avatar

    Jan

    3. Februar 2020 09:35 at 09:35

    Jetzt kann der Abverkauf stattfinden, leer oder nicht. Trump bleibt Chef und kann sich bezüglich der Markteibruch fein rausreden: das war Corono. Pech eben. Er macht danach Amerika wieder great.

  3. Avatar

    Marcus

    3. Februar 2020 09:37 at 09:37

    Das war im Prinzip absehbar das es so kommt. Gängige Notenbanktaktik: Die Junkies in Drogen ersäufen, dann lösen sich alle Probleme. Mit freiem Markt und freier Preisbildung hat das rein gar nichts zu tun, da gebe ich Ihnen vollkommen recht. Zudem ist China ein „Ein-Parteiensystem“ (besser bekannt als Diktatur), da haben historisch gesehen noch nie freie Märkte existiert, und es wurde alles im Sinne der „Oberen“ geregelt.

  4. Avatar

    pigeon

    3. Februar 2020 09:37 at 09:37

    Es gibt Ausnahmesituationen, bei denen ein Leerverkaufsverbot sinnvoll ist und dies ist eine davon. Wenn die Leerverkäufer nun massiv von einer humanen Katastrophe profitieren wollen, dann hat das m.E. nicht mehr mit der normalen Marktpreisfindung zu tun, sondern erinnert ein bisschen an Plünderer in einem Blackout. Also an der Stelle kann ich die chinesische Regierung gut verstehen.

    • Avatar

      Nico

      3. Februar 2020 10:20 at 10:20

      @Sehr gut Pigeon. Wohltuend bei dem ständigen Gejammere über die Manipulationen.

  5. Avatar

    Volle Pulle - Bulle

    3. Februar 2020 10:28 at 10:28

    @Pigeon, einverstanden, stossend ist nur dass Index-Käufe ( Gegenteil der Leeverkäufe ) gut sind um Kurse auf extreme Hochs zu treiben ( auch von Notenbanken mit Short-Squeezes ) u.man die normal üblichen Korrekturen niemand mehr zulassen will.
    AUFWÄRTS IMMER, ABWÄRTS NIMMER !

  6. Avatar

    Jan

    3. Februar 2020 11:02 at 11:02

    Hier ist für Moralismus meiner Meinung nach kein Platz. Wir wollen verdienen und alle Möglichkeiten werden genützt und der der das am besten kann, verdient am meisten. Manupuliert wird überall, sei es gut oder schlecht, wer es kann und dabei gewinnt hat recht.
    Ist recht einfach und vielleicht etwas gefährlich.

    • Avatar

      Macwoiferl

      3. Februar 2020 13:50 at 13:50

      Ahja, Gier statt Moral.
      Mein Lieber, mit Dir ist der Planet in wahrlich guten Händen!

  7. Avatar

    Torsten

    3. Februar 2020 12:30 at 12:30

    komische Meinung, es gibt Unternehmer die alles für ihre Mitarbeiter tun und Gewinne machen. Klar man kann auch den Maximal Gewinn anstreben, seine Mitarbeiter schlecht bezahlen etc. und sich dann hinstellen und sagen „ Selber Schuld wenn ihr für mich arbeitet“

    Genauso ist es mit dem Fälschen von Unternehmenszahlen, Falsch Meldungen, Insolvenzverschleppung und an der Börse mit Future Manipulationen, Hochfrequenzhandel., geheimen Stützungskäufen

    Freier Markt heisst nicht das alles erlaubt sein sollte. Das Problem unserer Tage ist das kein echter Wert hinter den meisten Werten steckt. Ein Gemälde das einen Herstellungswert von z.B. 10000€ hat wird für 2 Mio Euro verkauft. So ist auch mit vielen Firmen deren Wert nur FAKE ist, keine Substanz dahinter..

    Wenn die Welt durchschnittlich mit 3% wächst können die Aktienmärkte normalerweise nicht dauerhaft mit 10% oder 20% wachsen, das geht nur mit immer neuen Schulden.

    Und wer zahlt neue Schulden? Die Allgemeinheit, daher kann man sagen: je mehr manipuliert wird je mehr wird das Geld umverteilt von vielen Händen in wenige Hände.

    Man muss das nicht gut finden. Wir wollen doch alle davon etwas haben.

    Mathematik lässt sich nicht austricksen, egal was sich die Finanzökonomen an neuen Produkten ausdenken.

    • Avatar

      Jan

      3. Februar 2020 12:58 at 12:58

      Hallo Torsten, was ich gut oder schlecht finde steht da nicht. Ich meine nur zu sehen das es beim Geldverdienen wenig moralisch zugeht. Wer da mitmacht kann sich gerne hoch moralisch aufstellen und ich Cyniker, glaube dass das vielleicht gut ist für die Publik Opnion oder das Wohlbefinden, nicht aber für sein Konto.
      Vermutlich sind wir Menschen so. Ab und zu ein Naturfilm über Raubtiere, Beutetiere, Ausstoßen und Akzeptieren anschauen, dann versteht man das besser.
      Wir Menschen sind zwar intelligenter aber weiterhin egoistischer und habgieriger als Tiere. Die essen nur was die brauchen.

  8. Avatar

    Macwoiferl

    3. Februar 2020 13:53 at 13:53

    Wow hier sind Leute unterwegs!
    Mit euch muss man nicht über Zukunft sprechen.
    Da kann man sich nur wünschen dass es sehr, sehr schnell wärmer wird in manchen Gegenden…
    Zum Gruseln…

    • Avatar

      Jan

      3. Februar 2020 14:13 at 14:13

      @Macwoiferl, nur zur Info, hier schreibt ein zweiter, erst kürzlich aufgetauchter Jan, der auch ein Troll-Jan sein könnte. Zumindest scheint er ein Anhänger des metaethischen Antirealismus zu sein, mit mir (Jan, dem Klimaschützer ;) ) hat das alles nichts zu tun.

  9. Avatar

    Jan

    3. Februar 2020 14:40 at 14:40

    Das war in der Schule auch schon so, ruft einer Jan, kommen 3 daher.
    Ich schreibe hin und wieder seit mehr als zehn Jahre hier, das ist tatsächlich kurz, und wundere mich weiterhin über der nicht von euch wahrgenommene Unterschied zwischen Meinung und Wahrnehmung. Und der club von methaetischen antirealisten kenne ich nicht.
    Sonnst sehe ich der Lösung dieser Planeten in eine wirklich freier Markt der es nie geben wird, weil dauernd jemand mit Macht irgendwo nachteil von hat und das mit nette oder wenig nette Mitteln drehen kann. Bespiel Arbeitsmarkt gegen Umwelt. Ja, wir gehen klimatologisch zu Grunde aber der Arbeitsmarkt darf nicht leiden. Also doch kaput. Aber alle haben was zu tun. Das es in der Welt die Klimatechnisch gut funktioniere auch satt zu tun gäbe, das Wagnis ist uns zu groß.
    Was ich möchte ist was anderes. Bin nur weiterhin nicht romantisch vom Erfolg am träumen und versuche mit ein CFD und bisschen Goldpapiere ab und zu was dazu zu verdienen. Was bestimmt unmoralisch ist aber scheiß drauf, irgendwie möchte etwas dazu verdienen. So wie ihr auch vermute ich.
    Viel Glück dabei wünsche ich.

    • Avatar

      Jan

      3. Februar 2020 16:57 at 16:57

      „Ich schreibe hin und wieder seit mehr als zehn Jahre hier“.
      Wobei ich da so meine Zweifel hege, ob es die finanzmarktwelt.de schon seit 2009 oder länger gibt. Der älteste auffindbare Eintrag in einschlägigen Domain-Tools und -Crawlern ist von Dezember 2013. Und ob zu Beginn des Internetauftrittes auch bereits die Kommentarfunktion aktiv war?

  10. Avatar

    Jan

    3. Februar 2020 18:12 at 18:12

    Ach danke, dann endlich etwas was doch schon nicht ewig alt ist.
    Tut mir leid, überschätzt.
    Dann sinds vielleicht 5 jahre.
    Und du?

    • Avatar

      Jan

      4. Februar 2020 00:02 at 00:02

      Erst mehr als 10 Jahre, jetzt vielleicht 5 Jahre, morgen 1 Woche.
      Lieber Jan, bei mir geschätzt 6 Jahre, vielleicht weniger.

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