Folgen Sie uns

Allgemein

Aktuell: Aktienmärkte mit Gewinnen nach China-Aussagen

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte Europas und die US-Futures springen nach Aussagen des chinesischen Handelsministeriums (MOFCOM) nach oben: man sei in Gesprächen mit den USA und diskutiere, ob eine chinesische Delegation im September in die USA reisen würde. Entscheidend sei, dass beide Seiten die Bedingungen für eine Fortsetzung der Gespräche schafffen würden. Man hoffe, dass die USA die Zoll-Erhöhungen nicht umsetzen würden.

Das bedeuet: wenn die Zoll-Erhöhungen nicht kommen, reist die chinesische Delegation nach Washington. Wenn sie kommen, dann nicht. Jetzt also kommt es auf Trump an! China hat die Bedingungen klar benannt – also muß Trump die Erhöhung der Zölle aussetzen, sonst sind die Gespräche vorerst beendet!

Die Aktienmärkte springen auf diese vagen Aussagen hin nach oben..

18 Kommentare

18 Comments

  1. Avatar

    BrettonWood

    29. August 2019 09:34 at 09:34

    Also eigentlich ist das ja die Bestätigung das es aktuell keine Grundlage gibt das China kommt, nähmlich wegen dem Zöllen! China will das Donald seine Versprechen, nähmlich das vorläufig Aussetzen von weiteren Zöllen einhält, wird die Einführung als aufgehoben (ich denke nicht das eine Verschiebung akzeptiert wird) kommen die Chinesen, werden die Zölle kommen, sind die Gespräche beendet.

    Wird Donald sein Gesicht so verlieren können und das alles abblasen? Das scheint die alles Entscheidende Frage zu sein….

    Donald kann dan heute wieder sagen, seht ihr wie dringend die Chinesen eine Deal wollen!

  2. Avatar

    Ranzentier

    29. August 2019 09:53 at 09:53

    …spannend wird auch sein, ob er seinserseits die Chinesen auffordert ihre Zölle ebenfalls nicht einzuführen…oder ob er den weiteren Fortgang der Gespräche so nötig braucht, dass er dieses Thema nicht anspricht und die Chinesen die Zölle einführen ab 01.09…die Chinesen machen das schon irgendwie clever…man muss dabei bedenken um was es hier geht…es geht nur um das weiterführen von Gesprächen…also im Endeffekt nichts was wirklich von Substanz ist…sondern nur Verzögerungstaktik bedeutet…

  3. Avatar

    Roberto

    29. August 2019 10:25 at 10:25

    Dem US Präsidenten ist sein Wort von gestern völlig egal, wenn er seinen Vorteil sieht. Das wissen die Märkte sehr gut und steigen deshalb schon im Vorfeld. Denn das was jetzt von den Chinesen kam ist eine ausgestreckte Hand und Trump wird nach der Erfahrung vom letzten Freitag diese Hand sehr gerne annehmen. Damit ist aus meiner Sicht diesmal der Aktienmarkt schlauer. Oder eben die Algos. Diese Woche heilt somit den letzten Freitag und die Charttechnik dreht wieder auf positiv. Bis zum nächsten tweet, den keiner kennt. Es bleibt wie immer spannend. Mindestens bis zur nächsten Wahl in den Staaten.

    • Avatar

      Ranzentier

      29. August 2019 11:06 at 11:06

      ich denke auch das Trump dieses Geschenk der Chinesen annimmt…natürlich mit dem Hinweis, dass die Chinesen eingeknickt sind und er jetzt Milde walten lässt…das kuriose bleibt wirklich, dass jede Mitteilung immer positiv gedeutet wird…es hätte ja auch andersherum sein können, dass die Märkte nach unten gehen, weil dass jetzt die allerletzte Chance ist, um weiter voranzukommen und damit erstmal Unsicherheit eintritt…

  4. Avatar

    BrettonWood

    29. August 2019 10:34 at 10:34

    Die Märkte spinne auch, der Fear Index steht auf 18 und trotzdem
    Springt der Markt bei allem Blödsinn nach oben, jeder Hoffnungstrahl blindes Vertrauem das es gut geht und trotzdem steht der Fear Index vei 18 das passt doch vorne und hinten nicht zusammen!

    Wäre wirklich Fear da, würde der Markt doch wegen sowas nicht 150 Punkte machen.

    Da kommenich wieder zu meiner Frage wer hat den Angst und wer hat die Aktien.

    Ich sehe mich immer mehr in meiner These bestätigt das die die Aktien halten (Notenbanken und Funds) auf soviel cash sitzen das Sie jeden Dip kaufen und die haben weder Angst noch sind Sie gierig.

    Der Privatmann der hat Angst aber der ist al Markt offensichtlich zu einer unbedeutenden grösse geworden.

    Weiss jemand von anderen Notenbanken wieviel Aktienassets sie haben, ich würde das gerne mal zusammentragen.

    Ist es möglich das sich 50, 60 oder sogar schon 70% vom Market in deren Händem befindet?

    Gibt es noch einen Markt oder ist das Planwirtschaft?

    • Avatar

      Ranzentier

      29. August 2019 11:10 at 11:10

      …ich hatte diese Vermutung auch schon mal angesprochen, wurde von der Community aber darauf hingewiesen, dass die Märkte einfach zu groß sind, um manipuliert zu werden…aber bei den Betrachtungen auf die Märkte bleibe ich dennoch skeptisch…angeblich sind alle Großen Investoren draußen und sitzen auf Cash, Insider steigen aus, etc…aber die Kurse sind dennoch in Amerika nur wenige Prozent unter dem Allzeithoch…

      • Avatar

        Faktist

        29. August 2019 11:30 at 11:30

        Es werden überall nur Lügen verbreitet, damit die normalos short gehen und die sogenannten insider durch grosse Käufe einfach mal die Kurse bewegen… jetzt im Sommer braucht man dazu nicht viel. Gestriges Volumen spricht Bände… der Dow ging ohne Rücksetzer einfach hoch…. klar, die Insider haben alles verkauft! lol
        Betrugsmaschine Börse!

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          29. August 2019 11:32 at 11:32

          @Faktist, das Schema läuft eher so: die Insider (also CEOs etc.) verkaufen privat ihre eigenen Aktien, aber für ihre Firma kaufen sie massiv ihre eigenen Aktien zurück!

    • Avatar

      Wolfgang M.

      29. August 2019 11:12 at 11:12

      @BrettonWood. Hallo. Ich denke, sie machen sich hier falsche Vorstellungen von den US-Aktienmärkten. Man spricht davon, dass sich 70 Prozent der US-Aktien in den Händen von mittel- oder langfristigen Anlegern befinden. Von aktiven und passiven Aktienfonds (Blackrock, Vanguard, Fidelity und Co, die sich in den Händen von Privaten befinden, denken Sie nur an den 4 Billionen schweren Markt von ETFs), von staatlichen Pensionsfonds (ein nicht unerheblicher Anteil wird für die Altersvorsorge der Amerikaner verwendet, in dem die Fonds die quartalsmäßigen Dividendenzahlungen für Auszahlungen verwenden), von Staatsfonds (allein der 1 Bio. $ Dollar schwere norwegische SF besitzt 1,4 Prozent aller Aktien weltweit und da gibt es noch eine Menge anderer aus Asien, dem nahen Osten und anderen Regionen), den Stiftungen und den reichen Privatanlegern. Zum Beispiel Warren Buffet, der seine Aktien im Schnitt 11 Jahre hält oder Jeff Bezos der allein mit seiner Ex-Gattin 17 Prozent an Amazon besitzt. Nie und nimmer könnten Notenbanken hier eine große Position aufbauen. Die Schweizer Notenbank besitzt natürlich eine gewisse Anzahl an US-Aktien und die Bank of Japan, aber vorwiegend heimische ETFs. Natürlich könnte man mit einer Milliarde Dollar schon etwas bewegen, aber diese Orders würden auffallen und der S&P 500 hat eine Marktkapitalisierung von 22 000 Milliarden Dollar. Hier ist eine „große“ Manipulation kaum möglich, bei dem gigantischen Streubesitz. Meine Meinung
      Grüße

      • Avatar

        Shong09

        29. August 2019 11:49 at 11:49

        Es kommt doch lediglich darauf an, dass Sie einen signifikanten Anteil am Tagesvolumen brauchen, um den Markt einen Tag lang zu beeinflussen. Dafür dürfen Sie sogar die Intraday-Orders mehr oder weniger außen vor lassen/herausrechnen. Wenn einer anfängt zu verkaufen, folgen ihm andere. Ein selbstverstärkender Effekt. Wenn allerdings keine Nachrichten innerhalb einer gewissen Zeitspanne eintrudeln, wird die gegenhaltende Fraktion anfangen zu kaufen.
        Die 22 Billionen sagen mehr oder minder gar nichts aus

      • Avatar

        BrettonWood

        29. August 2019 16:03 at 16:03

        Eben das ist genau das was ich meine!

        Vielen Dank für diese Zusammenstellung!

        Das heisst ja nichts anderes als das 70% des Marktes sowieso nie als Verkäufer auftreten. Die sind langfristig investiert und schichten höchstens mal um gmeichzeitig sitzen Sie auf riesigen Casbeständen (also die Investmentgesellschaften wie Vanguard, Berkshire usw) jedesmal wenn etwas Panik aufkommt bei den anderen die noch 30% halten sind das wieder Kaufkurse für die die nicht Wissen wohin mit dem Geld.

        Auch wenn dann kurz Panik aufkommt, kaufen diese dann wieder zu und beruigen den Markt wieder womit der Rest gar nicht in Panik kommt.

        Und dieser Rest der sich bewegt ist nichts mehr, das sieht man ja an den Volumen….

  5. Avatar

    Roberto

    29. August 2019 11:21 at 11:21

    @Brettonwood…ja gefühlt befindet sich der Markt schon lange in den starken Händen. Und die starken Hände haben kein Interesse das es eine starke Korrektur gibt. Also lassen sie immer ein wenig die Luft raus und steigen wieder ein. Das ist der sog. BTFD. Die kleine Anleger/Spekulanten denken das alles schon so kommen wird wie damals vor der Finanzkrise, wo es auch normale Korrekturen oder Bereinigungen gab. Das ist aber seit dem Finazcrash und der darauffolgfenden Überschwemmungen von Geld und Null/Minus Zinsen alles anders geworden. Das alte Sprichwort “ heute ist alles anders “ hat diesmal wirklich sehr viel Wahrheit. Denn wir hatten niemals Minuszinsen und eine derartige Finanzpolitik rund um den Globus wie seit 10 Jahren. Dadurch können gewisse große Adressen eine starke Korrektur niemals zulassen. Und so entsteht immer wieder ein neues ATH…da kommen wir glaube ich auch nicht mehr raus…und wenn dann muss ich ehrlich sagen hätte ich aktuell auch eher Angst wie das aussehen würde. Das ist die GROSSE unbekannte, vor der wohl alle Staaten und Notenbanke zittern. Also Musik weiterspielen und schön weiter tanzen….

  6. Avatar

    Roberto

    29. August 2019 11:56 at 11:56

    wenn die Indizes bei solchen schlechten Nachrichten seit Wochen nur stagnieren oder leicht fallen, aber bei noch so unwichtigen oder vagen Äußerungen sofort wie die verrückten steigen, dann sollte man doch begreifen das die Märkte einfach nicht fallen wollen. Da kann man noch so viele Statistiken bringen wie man will. Die Märkte interessiert das einfach nicht. Und solche Äußerungen wie : !“ ja, ja, aber IRGENDWANN wird der Markt in die Knie gehen …“ oder so ähnlich haben null Substanz.

  7. Avatar

    Altbär

    29. August 2019 12:39 at 12:39

    Und trotzdem haben wir in letzter Zeit oft erlebt, wenn @Roberto an nie mehr fallende Kurse glaubt, gab es oft sogleich Korrekturen.Die Korrekturen kamen immer unverhofft, das hat Betongoldi anscheinend noch nicht begriffen. Auch die Miet- u.Immopreise in Berlin wachsen anscheinend nicht in den Himmel u.wenn der Staat mit unverständlichen Mitteln eingreifen wird.
    Nichts gegen dich Roberto, aber deine wechselhaften Ansichten sind auffallend.

    • Avatar

      BrettonWood

      29. August 2019 16:09 at 16:09

      Aber es waren % keine grossem Abverkäufe in Punkten schon aber in % war es nichts daher sind wir ja auch nach dem von den Punktemässig 10 grösstem Abverkäufen 5 etwa in diesem jahr waren immer noch nahe des ATH.

      Das zeigt ja das das höchstens kurze Intermezzos waren, mit Ausnahme des Dezembers, aber auch das war noch nicht Wahnsinn obwohl die unsicherheit gross ist.

      Für mich passt einfach nicht das der Fear Index nahe an Extemer Panik ist wie aber immer noch in Sichtweite des ATH, das zeigt das die die Panik haben für den markt keime Bedeutung haben…

  8. Avatar

    Roberto

    29. August 2019 13:00 at 13:00

    @ Altbär….Deinen letzten Satz kann ich Dir nicht abnehmen, weil Dein gesamter Bericht davor komplett persönlich gemeint ist obwohl DU MICH kein Stück kennst. Denn schon der Verweis auf die Mietpreise, die hier nunmal gar nichts zu suchen haben, offenbart Deinen neidvollen Kommenatr gegen mich. Aber so ist es eben lieber Altbär. Neid muss man sich erarbeiten. Mitleid bekommt man geschenkt. ich habe gelernt damit umzugehen. Also nichts für ungut. Achs so: NICHTS GEGEN DICH ALTBÄR, aber Deine neidvollen Ansichten sind auffallend :-)

  9. Avatar

    Altbär

    29. August 2019 13:26 at 13:26

    @Roberto, total falsche Einschätzung, Ich habe auch Immos u.ich finde was in Berlin diskutiert wird total falsch. Ich wollte nur darauf hinweisen,dass die Bäume nie in den Himmel wachsen u.aus irgendwelchen Gründen korrigieren werden.Aus mehrerer deiner Kommentare fiel auf, dass du die Situation an den Börsen wie FMW u.ich u.Viele Andere als überrissen u.eher bärisch betrachtest.
    Bei mehreren kurzen Fake- Rallys hast du aber den Eindruck erweckt ,dass das immer so weitergeht.
    So hat dich kürzlich auch eine Posterin einen Oportunisten genannt.
    Ich bin überhaupt nicht neidisch , aber mein Eindruck der Wechselhaftigkeit bleibt u.ich bin u.bleibe überzeugt, dass Spiel nicht ewig dauert.

  10. Avatar

    Roberto

    29. August 2019 13:48 at 13:48

    @Altbär…ja, ich bin wie die Börse. Denn Meinung haben und daran festhalten ist in meinem täglichen Geschäft wichtig aber an der Börse tödlich. Heute so und morgen wie anders. Das ist vollkommen richtig und notwendig an der Börse meiner Meinung nach. An Meinung festhalten ist tödlich, selbst wenn sie stimmig ist. Der Markt ist aber nunmal stärker als ich und wird mich überrollen selbst wenn meine Ansicht zu 100 % richtig ist. Klar bin ich Langfristig lieber bärisch…warum habe ich hier des öfteren schon geschrieben und will es nicht wiederholen. Aber da ich den Startpunkt nicht kenne, warte ich die irgendwann einbrechende Korrektur ab und steige dann lieber long ein. Jeder kann mich nennen wie er möchte. Aber jeder hier muss wissen, das er mich nicht persönlich kennt und somit seine Einschätzung sehr “ relativ “ ist. Und ich bin sogar gerne ein Kontraindikator, wenn es mir langfristig nutzen bringt. Warum auch nicht ?

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Dax mit Crash? Mögliche Ausweitung der EZB-Maßnahmen, Ideen zu SAP und Allianz

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Gibt es im Dax einen neuen Crash? Diese Frage bespricht Manuel Koch im folgenden Video mit einer Expertin. Auch Thema seines Videos sind die ganz frisch verkündeten neuen Rettungsgelder für die Wirtschaft, damit der anstehende kleine Lockdown im November verkraftet werden kann. Wichtig ist auch die heute angedeutete Ausweitung der EZB-Maßnahmen im Dezember.

Manuel Koch bespricht im Video auch zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Die Aktien der Allianz seien eine Short-Chance per Stop-Sell-Order. Die Aktien von SAP seien ein Kauf per Stop-Buy-Order. Beide Ideen werden ausführlich begründet.

weiterlesen

Allgemein

Corona-Hilfen: Ausfallzahlungen im November, und eine ganz wichtige Änderung!

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Neue Corona-Hilfen vom Bund

Aufgepasst liebe Selbständige und Unternehmer, es tut sich was bei den Corona-Hilfen des Bundes. Es ist ja inzwischen bekannt, dass die Bundesregierung betroffene Unternehmer mit bis zu 75 Prozent der Umsätze aus November 2019 entschädigen will, wenn sie jetzt im November 2020 durch Betriebsschließungen Umsatzeinbußen erleiden. Dies soll für Betriebe mit weniger als 50 Mitarbeitern gelten. Für Betriebe mit mehr als 50 Mitarbeitern gibt es gestaffelt Erstattungen von 70 Prozent und weniger. Vor allem die Gastronomie wird wohl profitieren, aber auch Freizeiteinrichtungen, und womöglich deren Zulieferbetriebe. Details werden gerade noch geklärt. Diese Corona-Hilfen sind sehr wichtig. Sonst hätte dieser neue kleine Lockdown, der ab Montag startet, wohl endgültig viele Unternehmen finanziell ruiniert.

Die genauen Details der neuen Hilfen sollen laut Olaf Scholz noch veröffentlicht werden auf https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de . Noch ist die Seite nicht auf aktuellem Stand, aber aus den ganz frischen Aussagen der beiden Minister hört man, dass die beiden Ministerien genau in diesem Minuten die Details ausarbeiten. Also sollte man morgen oder am Wochenende diese Seite mehrmals besuchen und nach neuesten Infos Ausschau halten. Anträge sollen schnell bearbeitet werden. Wir empfehlen die nächsten Tage auch immer einen Blick zu werfen auf die Webseiten des Bundeswirtschaftsministeriums und des Bundesfinanzministeriums.

Corona-Hilfen mit kleinem, aber sehr wichtigem Detail

Aber ein wichtiges Detail bei den Corona-Hilfen wird für viele Unternehmer eine große Erleichterung darstellen, um jetzt weiter durchhalten zu können. Denn bisher galt die ziemlich unsinnige und unfaire Regelung, dass die KfW-Schnellkredite in der Coronakrise nur für Unternehmen zugänglich waren, die mindestens 10 Mitarbeiter haben. Jetzt liest man im offiziellen Infotext des Bundeswirtschaftsministeriums (siehe hier), dass der KfW-Schnellkredit für Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten zugänglich gemacht werden soll. Diese winzige Änderung bei den Corona-Hilfen kann für viele kleine Unternehmer die Rettung bedeuten, zumindest in Sachen Liquiditätshilfe. Hier weitere Details im Wortlaut vom Ministerium:

Es hat sich als unvermeidlich erwiesen, für die Dauer der nächsten vier Wochen auch viele Unternehmen zu schließen, um auf diese Weise Kontakte im erforderlichen Umfang zu reduzieren. Das betrifft unter anderem Gastronomiebetriebe, Bars, Clubs und Diskotheken, aber auch Dienstleistungsbetriebe, Messen, Kinos, Freizeitparks oder Fitness-Studios. Viele von ihnen haben Vorbildliches bei der Umsetzung von Hygiene- und Abstandskonzepten geleistet und seit Ausbruch der Pandemie schwere Umsatzrückgänge hinnehmen müssen.

Die Bundesregierung wird diese Betriebe umfassend unterstützen, um ihnen den Fortbestand in dieser schweren Zeit zu erleichtern:

Wir gewähren den von temporären Schließungen erfassten Unternehmen eine außerordentliche Wirtschaftshilfe, die bis zu 75 Prozent des Umsatzes des Vorjahresmonats erfasst;

Wir werden die Leistungen der Überbrückungshilfe verlängern und für die hauptbetroffenen Wirtschaftsbereiche wesentlich verbessern;

Wir öffnen den KfW-Schnellkredit für Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten;

Die Regelungen gelten unter anderem für Unternehmen, Selbständige und Soloselbständige. Insbesondere auch in der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft.

Die beschlossenen Maßnahmen zeigen, dass wir unsere Unternehmen nicht allein lassen, sondern zielgerichtet unterstützen. Hierzu stellen wir Mittel bis zu einer Höhe von 10 Milliarden Euro bereit.

Hier weitere aktuelle Aussagen aus der vorhin gelaufenen PK von Olaf Scholz und Peter Altmaier, in Kurzform zusammengefasst:

Der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft will man auch über den November hinaus eine Perspektive aufzeigen. Und auch der Gastronomie will man helfen die anstehende harte Zeit zu überstehen. An Einzelheiten arbeite man jedoch noch. Auch will man eine Verlängerung der „Überbrückungshilfe III“ bis ins nächste Jahr hinein erreichen. Und bis zu 300.000 Euro sollen auch über Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bereitgestellt werden können.

Hier die PK im Video:

weiterlesen

Allgemein

Christine Lagarde: Headlines zur EZB-Pressekonferenz – sehr dovish!

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die wichtigsten Aussagen der EZB-Chefin Christine Lagarde auf der EZB-Pressekonferenz – wie wird sie sich zu den ökonomischen Perspektiven durch die neuen Lockdowns äussern?

– Lagarde und Vize de Guindos betreten den Saal – beide mit Mundschutz..

– Neue Corona-Welle: Wirtschaft verliert an Fahrt, klare Verschlechterung des Ausblicks, vor allem im Dienstleistungsbereich

– Konsumenten halten sich zurück

– Inflation geringer aufgrundd fehlender Nachfrage

– FMW: jetzt das Übliche Loblied auf die EZB-Maßnahmen (gähn..)

– Risiken klar abwärtsgerichtet

– EZB wird im Dezember auf die neue Entwicklung reagieren und dabei auch Wechselkurs berücksichtigen

– Corona-Maßnahmen bringt „headwinds“ für wirtschaftlichen Ausblick (FMW: wo ist bloß die viel besungene „V-Erholung“?)

– Inflation dürfte negativ bleiben wegen deutscher Mehrwertsteuersenkung und niedrigem Ölpreis (FMW: Brent Öl fällt gerade erstmals seit Mai unter die Marke von 37 Dollar)

– Banken zeigen bei Kreditvergabe strengere Kriterien aufgrund steigender Risiken

– jetzt kommt der schon rituelle Aufruf Lagardes zu fiskalischen Maßnahmen, diese sollten zielgerichtet sein

– Lagarde jetzt über „Next Generation EU“ – wie Daniel Stelter sagen würde die „Klimaplanwirtschaft“

– Lagarde „hat“ fertig, jetzt kommen Fragen, natürlich alle virtuell..

—-

– Lagarde: für nächste EZB-Sitzung im Dezember werden alle Instrumente untersucht – das wird bereits vorbereitet, damit die EZB bei der Erholung (der Vermögenspreise…?) helfen kann

– FMW: Lagarde bisher sehr dovish, das bringt auch den Ölpreis so unter Druck, der Euro jetzt unter 1,17

– Lagarde: morgen kommen BIP-Zahlen, diese „könnten positiv überraschen“ (Prognose ist +15%), aber für das 4.Quartal sieht es nicht gut aus

– Lagarde zu Inflation: wir die derzeit negative Inflation nicht Deflation, weil es ein Sondereffekt der Pandemie ist

– Lagarde: Dass die Staaten der Eurozone Anleihen mit Gemeinschaftshaftung ausgeben, hat die Wahrnehmung der Eurozone verändert

– Lagarde: haben auf dieser Sitzung nicht über Veränderung der Geldpolitik diskutiert

Hier der Live-Feed zur EZB-PK:

Chrstine Lagarde - die Aussagen auf der EZB-Pressekonferenz

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen