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Indizes

Aktienmärkte – Wall Street vor seltsamer Kursreaktion?

Die Kursentwicklung der Aktienmärkte in den USA lassen manchen Beobachter am Verstand vieler Investoren zweifeln..

Wolfgang Müller

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am

Die Kursentwicklung der Aktienmärkte in den USA lassen manchen Beobachter am Verstand vieler Investoren zweifeln. Die US-Staatsanleihen stürzen in absonderliche Tiefen, die Zinskurve invertiert deutlichst und signalisieren das Kommen einer Rezession und dennoch sind die Notierungen gestiegen. Ein Erklärungsversuch!

Wie gestern in einem Artikel auf FMW von Hannes Zipfel dargelegt „Zölle – richtig spannend wird es am Sonntag“, hängt sehr vieles von der Umsetzung der neuen Maßnahmen am 1. September ab – und dies könnte für viel Überraschungspotenzial sorgen. Zumindest kurzfristig und nicht in einer Richtung, die man erwarten würde.

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Die martktpsychologische und technische Lage der Aktienmärkte

Durch die ständige Eskalation im Handelsstreit hat sich die Positionierung der Anleger deutlich verändert, diese ist stark von Angst geprägt. Erkennbar an folgenden Daten:

  • Der sehr beachtete Fear & Greed-Index liegt mit 18 Punkten auf Panikniveau.
  • Allgemein hatten die Sentimentindikatoren an der Wall Street vor Kurzem das Niveau vom Dezember 2018 erreicht.
  • Das put/call – ratio an der Chicago Board Options Exchange zeigte eine verstärkte Absicherung der Investoren.
  • Die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihe lag gestern mit 1,9 Prozent sogar knapp unter der Dividendenrendite des S&P 500.
  • Die Investitionsquote in US-Bonds ist gigantisch. Zuflüsse von 479 Milliarden Dollar im ersten Halbjahr – Rekord und zugleich wurden sehr viel Gelder aus den Aktienfonds abgezogen.

All dies hat zur aktuellen Positionierung geführt. Eine Gemengelage, die von Art Cashin, einem Urgestein der Wall Street und zugleich Direktor für die Handelsaktivitäten der UBS an der NYSE, so beschrieben wurde:

„Trump may have learned his lesson from Friday sell-off!“

Dies sei die Meinung eines Teils der Händler im Saal, schließlich habe sich Trump mit seinen Tweets anschließend ungewohnt zurückgehalten. Die Kursreaktionen auf Trump-Tweets sind zum Teil auf Maschinen (Algos) zurückzuführen, aber auch auf Reaktionen der Händler. Alle warteten gespannt auf die nächste Runde.

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Fazit

Auch wenn es nichts mit der grundsätzlichen wirtschaftlichen Lage zu tun hat, ist durch die gerade dargelegten Entwicklungen eine seltsame Situation entstanden, die wiederum eine seltsame Marktreaktion zur Folge haben könnte.

Abhängig ist diese, wie erwähnt, von der Reaktion, oder vielleicht nur von einem Tweet von Mr. President. Schon verrückt das Ganze.

Ein bisschen auf die Spitze getrieben wird die Lage noch durch die Tatsache, dass am Montag die US-Börsen wegen „Labor Day“ geschlossen sein werden. Also kann man gar nicht zeitgerecht auf die Entscheidung am Sonntag reagieren!

Warum reagieren die Aktienmärkte nicht viel negativer auf die Nachrichtenlage?

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Finanznews

Aktienmärkte: Ich glaube an die Jahresendrally! Marktgeflüster (Video)

Sehen wir nun also jetzt schon den Beginn der Jahresendrally, kommt jetzt also die weitere, ungebrochene Aufwärtsbewegung der Aktienmärkte?

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte heute einmal mehr stark – weil Trump nun den Übergang zu Biden ermöglicht hat und Janet Yellen wohl neue US-Finanzminsterin wird (allerdings überschätzen die Märkte ihre Möglichkeiten, sie muß sich mit Mitch McConell auseinandersetzen!). Sehen wir nun also eine Jahresendrally, also die ungebrochene weitere Aufwärtsbewegung? Eher unwahrscheinlich – zuvor braucht es eher noch einmal eine Korrektur der völlig überhitzten Aktienmärkte (vor allem Energie-Werte etc.), bevor dann eben diese Jahresendrally einsetzen kann. Was für diese Korrektur fehlt ist ein Katalysator, eine Meldung, die die bereits all-in Investierten auf dem falschen Fuß erwischt und aus dem Markt kegelt, bevor dann die starken Hände wieder kaufen..

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Gold/Silber

Aktuell: Dow mit Allzeithoch, Ölpreis steigt – warum der Goldpreis bei 1.800 Dollar hängt

Claudio Kummerfeld

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Aktuell tut sich einiges an den Märkten. Der Dow Jones hat vorhin mit 29.996 Punkten ein neues Rekordhoch erreicht. Die Aktienmärkte sind in guter Laune. Der Dax ist von seinem Hoch aus dem Frühjahr immer noch gut 500 Punkte entfernt, aber er klettert auch mit nach oben. Der Ölpreis steigt, der Goldpreis fällt weiter. Aber warum? Neben den positiven Corona-Nachrichten bringt heute eine weitere gute Nachricht neuen frischen Schub für die Aktienmärkte. Donald Trump macht nun offenbar den Weg frei für die Amtsübergabe an die Biden-Administration. Damit haben die Märkte mehr Sicherheit, dass in den USA wohl doch kein großes Chaos oder eine Verfassungskrise ausbrechen wird.

Außerdem scheint Joe Biden die ehemalige Fed-Chefin Janet Yellen zur neuen US-Finanzministerin machen zu wollen. Auch das freut den Markt. Die Geldflut kann weiter gehen, und die Konjunktur in den USA dürfte weiteren staatlichen Stimulus erhalten. Das pusht die Aktienmärkte, und auch der Ölpreis steigt kräftig. Alleine seit heute Nacht bei 43 Dollar steigt der WTI-Ölpreis aktuell auf 44,94 Dollar. Mehr Konjunktur-Stimulus bedeutet auch mehr Öl-Nachfrage. Logisch, dass da der Ölpreis ansteigt.

Goldpreis verliert gegen Aktienmärkte

Gold ist der Verlierer. In so einem positiven Umfeld schichten die Börsianer in risikoreichere Geldanlagen wie Aktien um, und der Goldpreis fällt. Nach positiven US-Konjunkturdaten von gestern war der Goldpreis bereits spürbar gefallen, von gestern 1.868 Dollar bis vorhin auf genau 1.800 Dollar im Tief. Ein große runde Marke ist immer wichtig für die Börsianer. Drüber und drunter liegen in der Regel viele Stop-Orders.

In den letzten Augenblicken kann der Goldpreis leicht auf 1.807 Dollar steigen, aber die Lage ist doch sehr wacklig. Es kann auch in Kürze einen Abwärtsschub unter 1.800 Dollar geben. Interessant: Die Bewegung im US-Dollar scheint derzeit weniger Einfluss auf den Goldpreis zu haben. Die negative Korrelation zwischen den beiden funktioniert diese Woche nicht so richtig. Vielmehr ist es aktuell eine negative Korrelation zwischen Gold und Aktienmärkten. Der Chart reicht bis Mitte letzter Woche zurück. Wir sehen den steigenden Dow Jones gegen den fallenden Goldpreis. Die aktuell gute Stimmung für risikoreichere Assets drückt gegen Gold.

Chart zeigt Kursverlauf von Dow Jones gegen Goldpreis seit letzter Woche

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Indizes

Rüdiger Born: Die aktuelle Lage bei Dow Jones und Nasdaq

Rüdiger Born

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am

Die aktuelle Lage bei Dow Jones und Nasdaq bespreche ich direkt am Chart im folgenden Video. Sind derzeit gute Tradingchancen zu finden?

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