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Aktuell: Brexit und Deutschland-Stimulus

Aktuelle Meldungen, die die Märkte bewegen!

Markus Fugmann

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Im asiatischen Handel gaben die US-Futures nach, nachdem das US-Abgeordnetenhaus eine Resolution pro Hongkong-Demokratibewegung erlassen hatte – und Chinas Aussenministerium darauf scharf reagiert hatte (Einmischung in innere Angelegenheiten; „Hongkong ist Chinas Hongkong“, Androhung von Gegenmaßnahmen etc.).

Aber dann kurz nach 08.Uhr deutscher Zeit ein altes Schema: ein Bericht über die Bereitschaft Deutschlands (genauer gesagt: der CDU), Stimulus-Maßnahmen zu ergreifen, wenn sich die Wirtschaft weiter abkühlen sollte:

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Das ist eigentlich nichts Neues, sorgte aber wieder einmal für steigende Risikobereitschaft an den Märkten. Bislang aber hat sich die Bundesregierung immer wieder – trotz aller Gerüchte – zur schwarzen Null bekannt und den Abschwung mehr oder weniger geleugnet (so kürzlich das Wirtschaftsministerium mit der Aussage, keine „ausgeprägte Rezession“ zu erwarten). So lange die Fakten geleugnet werden, so lange wird es auch nichts mit den Stimulus-Hoffnungen!

Dann aber eher negative Headliens in Sachen Brexit: gestern noch totale Euphorie über eine vermeintliche Annäherung zwischen der EU und der Johnson-Regierung, heute zeigt sich: die Sache wird wohl schwieriger! Denn die Chancen auf einen Deal seien „gering“, weil sich Johnsons Koalitionspartei DUP offenkundig verweigert:

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In Sachen Brexit dürften die Märkte weiter nervös agieren – zwischen Hoffnung und Enttäuschung! Wir sehen die Chancen auf einen Durchbruch derzeit eher als gering an!

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Macwoiferl

    16. Oktober 2019 09:50 at 09:50

    Frage in die Runde:
    Warum schieben die Hoffnungsmeldungen derart massiv an?
    Trifft das Vermutete hingegen nicht ein gibt es nur minimale Rückgänge.
    Schon lange nicht mehr erklärbar für mich.
    Theorien???

  2. Avatar

    Prognosti

    16. Oktober 2019 11:03 at 11:03

    Vielleicht eine Erklärung, Wie schon von FMW u.Sven Heinrich beobachtet, gibt es in der Verfallswoche oft einen Rebound.Da die Aktienmärkte wegen des supergesunden Finanzsystems keine Korrektur mehr zulassen, provoziert man immer wieder Short-Squeezes um die fundamental richtig liegenden Bären auszustoppen.Dazu müssen die interessierten Kreise natürlich auch positive Nachrichten erfinden.
    Wie positiv der „Fliegenschiss- Handelsdeal „ war ,wird sich noch zeigen.Short -Squeezes sind ja keine echten Käufe, sondern erzwungene Käufe u.meistens nicht nachhaltig.
    Man kann die Realtät ignorieren, aber ………………
    Interessant wird es wenn in ca.20 Jahren das erste Long-Squeeze seit langem passiert u.der DOW Jones von 100 000 auf 10 000 fällt!
    P.S. LONG Squeeze = Crash ( für Jungbörseler u.ältere die vergessen haben, dass das hin u.wieder so ca. alle 10 Jahre passiert)

  3. Avatar

    Macwoiferl

    16. Oktober 2019 13:18 at 13:18

    Ob Griechenland, Handelskrieg, Brexit u.a.
    Die „Qualitätsmedien“ oder „Bloombergster“ packen jenen Teil, der in ihren Kram passt, unter den Titel „breaking“:
    breaking*negative = Redaktion ist short
    breaking*positive = Redaktion geht long
    Gerade schön zu sehen auf The Guardian, breaking*Barnier: Deal ist da…(aber, aber, aber)
    Ganz offenbar scheint dies an Trendttagen aber nur für Spikes zu reichen (nach oben/nach unten).
    An Up-Tagen fällt auf, dass selbst bei höchst schlechten Nachrichten spätestens nach einer halben Stunde der Trend wieder läuft.
    = Börse auf Autopilot
    Bei den wenigen Down-Tagen GLAUBE ich dass ab einer bestimmten Zahl an Negativnachrichten nichts mehr passiert. Bei eingestreuten Positivnachrichten aber oftmals massive Aufwärtsbewegungen zu beobachten sind.

    Ähnlich wie bei der täglichen Aktuellen Kamera um 20 Uhr in der ARD soll uns suggeriert werden: alles ist prima, nix Krise.
    Das hält Merkels Schäfchen bei der Stange…

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Finanznews

Aktienmärkte: Das wird wichtig werden! Marktgeflüster (Video)

Da heute wenig passiert ist, lohnt ein Blick darauf, was für die Aktienmärkte – und hier speziell für die Wall Street – wichtig werden wird..

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte heute ohne die Wall Street (Martin Luther King Day) erwartungsgemäß übeschaubar spannend – der Dax mit einem Freudensprung unmittelbar mit Kassa-Eröffnung, dann aber in der abeshbar schmalen Handelsspanne für den Rest des Tages. Da heute wenig passiert ist, lohnt ein Blick darauf, was für die Aktienmärkte – und hier speziell für die Wall Street – wichtig werden wird. Bei allem Jubel über neuen Stimulus durch die Biden-Administration wwird bisher übersehen, dass der neue US-Präsident zwei sehr linke Regulatoren in entscheidende Positionen gebracht hat. Diese werden es der Wall Street nicht so leicht machen wie die „Buddies“ von Donald Trump – der Gegenwind wird dadurch größer..

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Rüdiger Born: Indizes am US-Feiertag – geht da was?

Rüdiger Born

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Dax: Ende der Fahnenstange – oder Kurse weit über 14.000 Punkte?

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Mit einer kleinen Korrektur hat sich der deutsche Leitindex, Dax 30 Performance, aus der zurückliegenden Handelswoche verabschiedet. Der kleine Nervenkitzel konnte indes nichts Weltbewegendes bewirken. Zudem haben sich die anfangs dramatisch darstellenden Kursverluste im Tagesverlauf wieder deutlich relativiert. Auch wenn keine Grundsatzentscheidung getroffen wurde, zeigt diese Performance das angeschlagene Vertrauen, der Marktteilnehmer in die nahezu unendliche Geschichte des Indizes, auf. Eine Verhaltensweise, an die wir uns wohl immer stärker gewöhnen müssen und werden.

Ausblick für den Dax:

Die seit Anfang Dezember laufende Aufwärtsbewegung des Dax dient immer noch der Darstellung von Welle (c) und damit des abschließenden Parts der übergeordneten Welle (B). Die zwingend fünfteilige (1-2-3-4-5) Impulswelle (c), gern auch Antriebswelle genannt, konnte mit der kleinen Korrektur, der letzten Handelstage, die Korrekturwelle (4) ausbilden. Ein sehr schönes Anzeichen hierfür ist der ausgebliebene Schlusskurs unterhalb der 0.38-Unterstützung bei 13.712 Zählern, mittels Schlusskurses.

Steigt der Dax weit über 14.000 Punkte?
Allein dieser Aspekt, als auch der Tagesverlauf der letzten Kerze, deuten sehr stark daraufhin, dass sich im Verlauf der folgenden 2-3 Wochen Welle (5) für den Dax ausbilden wird. In Folge dieser sich ebenfalls fünfteiligen Welle kann der Dax noch einmal ein kräftiges Momentum aufweisen. Das eigentliche Kursziel von (5), verbunden damit von (c) und (B), liegt im Bereich des 1.00-Widerstandes bei 14.476 Punkten. Der Anstieg bis zur zweiten 1.00-Linie (14.794 Punkte) liegt allerdings auch im Bereich des Möglichen.

Fazit:

Der Aufwärtstrend beim Dax wird sich auch weiterhin behaupten, wenn auch das Ende der Fahnenstange immer näher rückt. Ein erneutes Kaufsignal kann ich nicht benennen; das bisherige bleibt bestehen..

Der Ausblick für den Dax

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