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Europa

Aktuell: Daten zum Eurozonen-Bruttoinlandsprodukt

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Das Eurozonen-Bruttoinlandsprodukt für das 4. Quartal 2018 wurde soeben als Vorabschätzung veröffentlicht. Im Jahresvergleich ist es um 1,2% gestiegen (erwartet waren +1,2%). Im Quartalsvergleich ist es um 0,2% gestiegen (erwartet waren +0,2%).

Italien zeigt im Quartalsvergleich -0,2% und im Jahresvergleich nur +0,1%. Frankreich zeigt +0,3% und +0,9%. Spanien steigt um 0,7% und 2,4% im Jahresvergleich. Aus Griechenland gibt es noch keine aktuellen Daten.

EU-Bruttoinlandsprodukt
© European Communities, 1996 / Source: EC – Audiovisual Service / Photo: –

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Europa

Erzeugerpreise +2,6% – der Kampf „Strom vs Öl“

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Die deutschen Erzeugerpreise sind im Januar um 2,6% gegenüber Januar 2018 gestiegen. Die gute Nachricht daran ist zunächst einmal, dass diese Preise immerhin noch deutlich im Plus liegen. Aber es ist das schwächste Preiswachstum seit Mai 2018, und seit vier Monaten geht es jetzt nun schrittweise bergab.

In der folgenden Grafik sieht man die Langzeitentwicklung der Erzeugerpreise seit 2014. Die rote Linie zeigt die durchschnittliche Entwicklung. Die blaue Linie, die seit Monaten wie ein Strich in den Keller stürzt, zeigt den Ölpreis. Die dunkelblaue Linie zeigt den Erzeugerpreis für Strom. Er steigt konstant immer weiter an.

Der Erzeugerpreis für Strom wirkt sozusagen als Gegenpol zum schwächelnden Erzeugerpreis bei Öl. Wäre dies nicht der Fall, hätte Öl wohl längst die Gesamt-Erzeugerpreisindex ins Negative gerissen. Also kann man somit auch sehen, dass die Strompreise einen guten Anteil daran haben, dass über die Weitergabe von den Erzeugern zu den Endkunden die Inflationsrate anständig im Plus bleibt.

Das Statistische Bundesamt weist Öl und Strom gemeinsam als „Energie-Erzeugerpreise“ aus. Sie sind im Jahresvergleich um 7,2% gestiegen. Ohne Berücksichtigung von Energie waren die Erzeugerpreise um 1,2 % höher als im Januar des Vorjahres. Gegenüber Dezember 2018 stiegen sie um 0,2 %.

Erzeugerpreise

Hier weitere Details vom Statistischen Bundesamt im Wortlaut:

Investitionsgüter waren im Januar 2019 um 1,6 % teurer als im Januar 2018 (+0,6 % gegenüber Dezember 2018), Gebrauchsgüter ebenfalls um 1,6 % (+0,4 % gegenüber Dezember 2018).

Vorleistungsgüter waren im Januar 2019 um 1,2 % teurer als im Januar 2018. Gegenüber dem Vormonat Dezember 2018 stiegen die Preise leicht um 0,1 %. Einen besonders hohen Preisanstieg gegenüber dem Vorjahresmonat wies Getreidemehl mit einem Plus von 11,3 % auf (+3,3 % gegenüber Dezember 2018). Futtermittel für Nutztiere kosteten 10,1 % mehr. Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen waren 3,7 % teurer (-0,3 % gegenüber Dezember 2018). Billiger als im Januar 2018 waren Blei, Zink, Zinn und Halbzeug daraus (-15,9 %) sowie Sekundärrohstoffe (-10,3 %).

Verbrauchsgüter waren im Januar 2019 um 0,6 % teurer als im Januar 2018, im Vergleich zum Vormonat Dezember stiegen diese Preise geringfügig um 0,1 %. Nahrungsmittel waren 0,2 % teurer als im Januar 2018 (unverändert gegenüber Dezember 2018). Verarbeitete Kartoffeln kosteten 14,2 % mehr als ein Jahr zuvor, Backwaren 3,0 % mehr. Billiger waren insbesondere Zucker (-18,7 %), Butter (-7,5 %), Frucht- und Gemüsesäfte (-4,7 %) und Kaffee (-4,0 %).

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Europa

Eurozone: Schwache Exporte lassen Leistungsbilanz immer weiter schrumpfen

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Die sogenannte Leistungsbilanz beinhaltet nicht nur Außenhandelsüberschüsse und Defizite im Warenhandel, sondern auch aus Dienstleistungen, Kapitalerträge usw. Sie spiegelt also den effektiven Geldfluss wieder und gibt an, ob ein Land oder ein Wirtschaftsraum unterm Strich Mittelzuflüsse oder Mittelabflüsse erlebt.

Für die Eurozone hat die EZB heute den aktuellsten Wert für den Monat Dezember präsentiert. Mit einen Überschuss in der Leistungsbilanz von 16 Milliarden Euro liegt man spürbar schlechter als noch im November mit 23 und im Oktober mit 27 Milliarden Euro. Im Dezember 2017 waren es noch knapp 30 Milliarden Euro. Schlechter als jetzt war der Überschuss zuletzt vor zwei Jahren.

Die Grafik zeigt den gesamten Saldo als blaue Linie eindeutig im Abwärtstrend. Das Sekundäreinkommen (blau) ist durchweg negativ. Dabei geht es um Gelder, die von Ausländern in der Eurozone verdient und dann in ihre Heimat transferiert werden. Dieses Geld wird also den Volkswirtschaften in der Eurozone entzogen, und ist somit der einzige Negativwert bei der Errechnung der Leistungsbilanz.

Dann haben wir den Warenhandel (in gelb), der traditionell für Europa dank der Exporte immer im positiven Bereich liegt, vor allem dank der immensen deutschen Überschüsse. Man kann aber sehen, dass die gelben Balken Monat für Monat immer kleiner werden. Der rote Balken steht für die Überschüsse im Außenhandel mit Dienstleistungen – er bleibt konstant. Das Primäreinkommen (in grün, Kapitalerträge aus dem Ausland) ist ein klein wenig geschrumpft.

Für das Jahr 2018 insgesamt gesehen lag der Überschuss in der Leistungsbilanz für die Eurozone bei 343 Milliarden Euro gegenüber 362 Milliarden Euro in 2017. Da die Tendenz aber schwach bleibt, dürfte der Überschuss in 2019 deutlich geringer ausfallen als in 2018. Vielleicht ganz grob geschätzt um die 200 Milliarden Euro gegenüber 343 in 2018?

EZB Leistungsbilanz

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Europa

Aktuell: ZEW Index – Einschätzung der aktuellen Lage bricht weiter ein

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Der ZEW Index (Februar) ist mit -13,4 etwas weniger schlecht ausgefallen als erwartet (Prognose war -14,1; Vormonat war -15,0).

Die Einschätzung der aktuellen Lage aber bricht weiter ein, sie liegt nur noch bei 15,0 (Prognose war 23,0; Vormonat war 27,6, das war damals der schwächste Wert seit Januar 2015).

Das ZEW kommentiert: eine schnelle Erholung der deutschen Wirtschaft sei nicht zu erwarten..

Ausführlicher finden Sie die Einschätzung des ZEW hier..

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