Europa

Aktuell: Die Auswirkungen des Brexit – katastrophale Zahlen aus UK!

FMW-Redaktion

Das wird schon werden mit dem Brexit? Keine negativen Auswirkungen? Hmm, sieht man sich die soeben veröffentlichten Zahlen aus UK an, dürfte man da nachdenklich werden!

So fielen die Konsumentenkredite im Juli drastisch, von im Juni 1,857 Milliarden Pfund auf nun nur noch 1,181 Milliarden Pfund – die Prognose hatte bei 1,7 Milliarden Pfund gelegen.

Rückläufig auch die Hypothekengenehmigungen im Juli mit 60.910 von im Juni 64.150 – Prognose war 61.900. Auch das Volumen der Hypothekendarlehen ging scharf zurück, von 3,2 Milliarden Pfund auf nun nur noch 2,7 Milliarden Pfund – die Prognose hatte bei 3,2 Milliarden Pfund gelegen. Das deutet daraufhin, dass sich die Schwäche des Immobilienmarkts in Großbritannien, die schon im zweiten Quartal eingesetzt hatte, sich im dritten Quartal noch verschärfen wird!

Und noch drastischer: die Netto-Kredite an Einzelpersonen fielen von im Juni 5,1 Milliarden Pfund auf nun im Juli nur noch 3,8 Milliarden Pfund – die Prognose hatte bei 4,9 Milliarden Pfund gelegen. Der Rückgang von 5,1 Milliarden auf nun nur noch 3,8 Milliarden Pfund ist der größte Rückgang zum Vormonat seit Aufzeichnung der Daten!

Fakt ist: weniger Kreditvergabe an Konsumenten, schwächerer Immobilienmarkt, der fast das gesamte Vermögen der Briten darstellt – der Brexit-Schmerz wird in den nächsten Monaten nicht eben kleiner werden!



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3 Kommentare

  1. „…der Brexit-Schmerz wird in den nächsten Monaten nicht eben kleiner werden!“

    Aber nur aufgrund dieser Daten auch nicht größer.
    Und bis jetzt habe ich in GB noch gar keine Schmerzschreie gehört – dass waren bislang eher Angstschreie.

    Nur weil deutsche Firmen anfangen, wegen des Brexit für sich etwas weniger positiv in die Zukunft zu blicken (letzter IFO-Bericht), sollte man das nicht auf GB übertragen.

  2. so ist das, wenn die Politik nicht vernünftig reagiert, England ist halt England , nur auf einer Insel gefangen.

  3. Ich wiederhole mich, wenn ich immer dagegen halte und nicht GB sondern, w e n n ü b e r h a u p t ggf. Deutschland als einen möglichen Schmerzerleidenden darstelle.

    Ich las gerade, dass der Präsident des Bundesverbands Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), Anton Börner, seine Prognose für das deutsche Export- W a c h s t u m (wohlgelesen: Wachstum) in diesem Jahr mehr als halbiert. Gründe seien die globalen Risiken, wobei die die Folgen des Brexit-Votums noch nicht voll sichtbar wären. Allerdings meint er:

    „Die Auswirkungen würden uns noch gewaltig belasten“
    (würden u n s, er meint Deutschland)

    Das glaube ich auch. Aber nicht so gravierend, dass wir unsere gekauften Hamster aufessen müssten. Das werden Verhandlungen zu veerhindern wissen.

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