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Aktuell: Märkte fallen, weil Kudlow Handelsdeal mit China bezweifelt

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Ja was ist denn da los? Normalerweise tritt Trumps Wirtschaftsberater Larry Kudlow immer dann vor die Kameras, wenn es gilt, Optimismus zu schüren in Sachen Handelskrieg USA-China – oder wenn ein sell-off die Wall Street peinigt. Nun aber hat soeben Kudlow in einem Interview mit dem Trump-freundlichen Sender Fox Business News starke Zweifel an einem Zustandekommen eines Deals geschürt mit der Aussage „there is a pretty sizable distance to go“..

Na, wenn da noch eine lange Strecke zu absolvieren ist – kein Problem, man hat ja noch jede Mende Zeit..bis Ende Februar..

Die Märkte sind nicht so begeistert – Zeit für ein neues Interview von Kudlow? Oder kommt diesmal Finanzminister Mnuchin zu Hilfe??

10 Kommentare

10 Comments

  1. Peter Tsoi

    7. Februar 2019 17:04 at 17:04

    Das ist echt ein Theater, mir kommt es vor als ob die selbst trader sind, und wissen wann die Long oder Short gehen. Insider!

  2. leftutti

    7. Februar 2019 17:12 at 17:12

    Und das, obwohl ihm auf dem Trailerbild Poison Ivy mit dem Spickzettel als Souffleuse zur Seite steht?!

  3. Columbo

    7. Februar 2019 17:22 at 17:22

    Ja das sind schon Traumjobs. Man stelle sich vor, Kudlow Junior kommt nach Hause und wünscht sich einen Ferrari. Papa Kudlow meint, kleinen Moment, ich sag mal eben was zum Deal, du kannst dann morgen das Auto abholen.

  4. Zimmermann

    7. Februar 2019 17:23 at 17:23

    Kudlow und die Seinen sind jetzt „Short“. Vorher waren Sie „Long“. Wenn sie ihre Positionen wieder drehen, gibt es wieder was Positives. So einfach ist das. Wer dieses Szenario nicht für möglich hält, der muss so was von naiv sein, dass es schon strafbar sein müsste.

  5. Kritisch

    7. Februar 2019 17:36 at 17:36

    Also ich habe eine ganz andere Theorie (vielleicht etwas verwegen, aber?) KUDLOW ist von Mr. President gebrieft eben diese Aussage zu treffen. In ein paar Tagen, wenn die Märkte so richtig abgeschmiert sind kommt der, oder eben ein Deal mit China, da ja auch die Chinesen arg gebeudelt sind. TRUMP ist der, der er immer vorgiebt zu sein – der DEALMAKER. Die Märkte gehen wieder massiv nach oben – Trump is the greatest! Bin schon sehr, sehr neugierig auf die nächsten Tage!

    • Markus Fugmann

      7. Februar 2019 18:07 at 18:07

      @Kritisch, interessante Theorie!
      Ich denke aber es ist eher so, dass die Chinesen meinten, die Amis mit ein paar Käufen von Sojabohnen abspeisen zu können – was Trump nun klar geworden ist. Nun ist das Signal an die Chinesen ergangen: wenn ihr euch nicht drastisch bewegt, gibt es kein Treffen Trump-Xi, ergo gibt es höhere Zölle!

      • Kritzisch

        7. Februar 2019 18:26 at 18:26

        Ja, Herr Fugmann, auch möglich, jedoch nach m.M. nicht realistisch, da sich TRUMP die Zollerhöhung in der fragilen Marktlage bei seiner Stammwählerschaft eigentlich nicht leisten kann, da noch vor einer Widerwahl die aus den Zollerhöhungen entstehenden Probleme in den USA sehr, sehr spürbar werden. Also, ist meine These, „BIG DONALD“ macht einen werbewirksam verwertbaren Deal mit XI der beiden hilft. DONALD ist ein Opportunist und Egoist und er hat die Chinesen an einen Punkt gebracht wo die einem solchen medial ausschlachtbaren Deal zustimmen werden – durchaus im Wissen, dass sie on the long run am längeren Ast sitzen. Donald bewahrt sie vor einem Gesichtsverlust, XI bietet einen Deal den The DONALD vermarkten kann.
        Meine Theorie dazu – Schau ma amoi!

  6. Warnsignal

    7. Februar 2019 18:09 at 18:09

    Vielleicht ist es auch einfach so, wie Herr Fugmann es schon die ganze Zeit vermutet: ein echter Deal war zu keinem Zeitpunkt realistisch.

  7. Überlkeit

    7. Februar 2019 20:02 at 20:02

    Die Märkte fallen, weil eine Chartformation beendet wurde. Der Rest ist nur Show.

  8. Prognostiker

    8. Februar 2019 12:47 at 12:47

    Ganz einfach,Kudlow hat den Optimismus ein wenig gedämpft, jetzt können die Permas etwa zum gefühlten 100 Mal wieder bei Besserung eine Hoffnungsrally inszenieren.

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Die große Unsicherheit

 

Nahezu synchron schrumpfen weltweit die Einkaufsmanagerindizes (China, Japan, Europa, Deutschland u.w.) und sinken unter die Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Der von mir letzte Woche erläuterte Baltic Dry Index hat sich seit seinem Sommerhoch gedrittelt und da über 90% der Güter auf dem Seefahrtsweg transportiert werden, kann man sich fragen, wo das künftige Wachstum stattfinden soll? Der für uns extrem wichtige Ifo-Index ist bereit das 6. Monat in Folge gefallen. Nur die USA befinden sich noch deutlich über der 50-er Marke und einige Analysten stellen sich die Frage, ob die Weltwirtschaft ohne die USA in eine Rezession rutschen kann?

 

Was sagen technische Indikatoren und das Sentiment?

 

Viele technische Indikatoren (z.B. RSI) schreien nach Korrektur, nicht jedoch das Sentiment. Weder Fear&Greed-Index, noch die Investitionsquote befinden sich im Extrembereich. Man könnte eher von einer „Wall of Worries“ sprechen, die die Kurse klettern lässt. Nur die Unternehmen kaufen wie verrückt ihre Aktien zurück, wie Markus Koch erst kürzlich festgestellt hat. 80% mehr als vor einem Jahr zu Jahresbeginn, für mich ein zuverlässliches Zeichen für ein extremes Szenario (2007).

 

Was kommt im Handelsstreit?

 

Es würde mich schon sehr überraschen, sollte es zu keinem Kompromiss in der eigentlich unversöhnlichen Interessenslage zwischen den USA und China kommen. Beide hätten unmittelbar zu viel zu verlieren. Sehr interessant fand ich zu diesem Thema das Statement des US-Strategen Robert Kagan, der sein Heimatland zuletzt als „rogue superpower“ beschrieben hat, als Schurkensupermacht, die sich „ausschließlich am eigenen Interesse“ orientiert.

Man könnte bemerken, dass die USA schon immer ihre eigenen Interessen im Blick hatte, doch das Eigeninteresse ist heute anders definiert als früher – stark von Chauvinismus geprägt. Das Interesse an langfristiger Stabilität ist dem kurzfristigen Nutzenkalkül gewichen. Chinas Wirtschaft kämpft mit der Rezession und die USA sollten sich mit Zöllen die Inflation ins Haus holen. Erst gestern wurden nochmals die Importe der USA aus China präzisiert. Nur ein Beispiel: 97% der US-Bekleidung werden eingeführt, davon 41% aus China und sogar 72% der Schuhe – ergo: Zölle wären eine große Steuer für den US-Konsumenten.

Das ist für mich die große Bedrohung des US-Aktienmarktes. Zölle würden die Inflation in den USA antreiben, die Fed müsste ihre dovishe Haltung aufgeben und vorbei wäre es mit der Hausse. Schrumpfende Gewinne und steigende Zinsaussichten, der perfekte Sturm. Deshalb meine Prognose hinsichtlich der kurzfristigen Lösung.

Insgesamt glaube ich bei Zustandekommen des „Deals“ an die typische und zugleich seltsame Reaktion des Marktes „Sell the facts“!

 

 

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