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Asien

Akuell: Schwache Daten aus China

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Soeben wurden (verspätet) schwache Konjunkturdaten aus China veröffentlicht (jeweils zum Vorjahresmonat):

1. Industrieproduktion +5,0% (Prognose war +5,4%; Vormonat war +5,4%)

2. Anlageinvestitionen (Fixed Asset Investment): +5,6% (Prognose war +6,1%; Vormonat war +6,1%)

3. Nur der Einzelhandelsumsatz besser mit +8,6% (Prognose war +8,0%; Vormonat war +7,6%)

4. Arbeitslosenquote 5,0% (wie Prognose und Vormonat)

All das zeigt: der Binnenkonsum läuft gut, aber Investitionen und Industrie mit deutlichen Schwächezeichen! Wird die People´s Bank of China reagieren müssen?


Die Großstadt Chongqing

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Allgemein

SPD will Stimulus? Schaut nach Japan – neuer MEGA-Stimulus soll das Desaster aufhalten

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Der Fuji in Japan - neuer Mega-Stimulus

Die neue SPD-Führung will 450 Milliarden Euro Stimulus in den nächsten 10 Jahren bei Angela Merkel durchsetzen – also 45 Milliarden Euro pro Jahr. Der Staat soll also Brücken und Straßen erneuern, dazu noch Schulen, digitale Infrastruktur uvm. Doch wie soll das gehen? Schaut man nur mal auf die jüngsten Daten der staatlichen Statistiker, dann ist zum Beispiel der Bauüberhang in Deutschland gigantisch angeschwollen. Es gibt keine frei verfügbaren Handwerker mehr, welche die immer größere Halde an offenen Aufträgen abarbeiten könnten. Wo sollen dann noch die zehntausenden neuen Handwerker, Straßenbauer etc herkommen, die unsere Infrastruktur auf Vordermann bringen sollen? Es wäre ein immer weiter anschwellender Berg nicht durchgeführter Maßnahmen, die bereits in Auftrag gegeben worden sind. Wie beschwerte sich Olaf Scholz unlängst? Er habe ja jetzt schon viel Fördergeld als Budgets bereit gestellt, nur die Gelder würden schon jetzt nicht abgerufen. Wie soll das erst mit den 450 Milliarden Stimulus werden?

Japan mit MEGA-Stimulus

Man schaue aktuell mal nach Japan. Dort hat die Regierung aktuell einen MEGA-Stimulus verkündet. Seit Jahren lebt Japan quasi in einem Dauerzustand der sogenannten „Abenomics“, genannt nach Ministerpräsident Abe. Seine Politik ist eigentlich ganz einfach, wie sie wohl auch DIW-Chef Fratzscher sofort unterschreiben würde. Geld drucken, immer neue Schulden machen, mehr, mehr, noch mehr. Immer weiter Geld in die Wirtschaft pumpen, irgendwann wird das Bruttoinlandsprodukt schon anspringen? Die Politik von Herrn Abe war für Japan bis jetzt ein Desaster. Die Staatsverschuldung stieg bis jetzt auf eine astronomisch große Relation von 238% zur Wirtschaftsleistung.

Nach dem letzten Konjunkturpaket in Japan vor drei Jahren wird nun ein neues durch die Regierung aufgelegt im Volumen von umgerechnet 109 Milliarden Euro. Durch einen erhofften zusätzlichen privaten Stimulus sollen es insgesamt 215 Milliarden Euro werden, so die offizielle Mitteilung der Regierung. Der Effekt für das Wirtschaftswachstum soll bei 1,4 Prozentpunkten liegen. Laut Regierung habe man ein „mächtiges Paket“ geschnürt um wirtschaftliche Abwärtsrisiken zu bekämpfen. Investiert werden soll zum Beispiel in die Infrastruktur, um noch mehr vor Katastrophen wie Stürmen schützen zu können. In Japan stellt man sich auch nicht besonders clever an. Erst im Oktober hatte die Regierung die Mehrwertsteuer um 2% auf 10% angehoben.

Und ohhhh Wunder. Wie heute früh gemeldet wurde, sind die privaten Ausgaben der Japaner im Oktober in Relation zu September um 11,5% eingebrochen. Im Jahresvergleich ist es ein Rückgang von 5,1%. Wie soll der Konsum mit einem Stimulus-Paket angekurbelt werden, wenn die Japaner eine höhere Mehrwertsteuer für ihre alltäglichen Ausgaben zu stemmen haben? Man könnte hier fast eine wunderbare Parallele ziehen. Man stelle sich vor die Bundesregierung will hierzulande auch einen Stimulus auflegen. Wird der Konsument mehr konsumieren, nur weil neue Glasfaserkabel gelegt und neue Windräder gebaut werden, Schulen saniert werden uvm? Wohl kaum – er wird eher weniger konsumieren, weil die Energiewende-Maßnahmen wie die CO2-Bepreisung quasi alle Ausgaben des täglichen Lebens für den Bürger verteuern werden.


source: tradingeconomics.com

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Asien

Aktuell: Hongkong mit dickem BIP-Minus! Rezession ist da

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Die imposante Skyline von Hongkong

Wie passend. Erst gestern titelten wir Hongkong – Megastadt vor wirtschaftlichem Kollaps. Und ganz aktuell hat Hongkong als eigenständige wirtschaftliche Einheit (Sonderstatus innerhalb Chinas nach der Rückgabe von London an Peking) sein Bruttoinlandsprodukt veröffentlicht. Ein negatives Ergebnis war schon erwartet worden nach den immer weiter gehenden massiven Protesten und Straßenschlachten, welche wohl vor allem Konsum und Tourismus in der Stadt massiv beeinträchtigen dürften. Und so sehen die aktuellen Zahlen aus.

Das Bruttoinlandsprodukt von Hongkong im 3. Quartals ist im Vergleich zum 3. Quartal 2018 um 2,9% eingebrochen! Im Vergleich zum 2. Quartal 2019 ist es sogar um 3,2% eingebrochen! Daran sieht man, wie heftig das Chaos die Wirtschaft aktuell runterzieht! Die beiden folgenden Charts zeigen den dramatischen Einbruch gegenüber den vorigen Quartalen. Das es im Vorquartal schon ein kleines Minus gab, ist Hongkong per Definition jetzt in der Rezession! Wenn die Lage eskaliert und Peking Militär entsendet, dürfte sich der Abwärtsbalken im Chart im Folgequartal noch ausweiten?


source: tradingeconomics.com


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Asien

ifo-Institut: Weltwirtschaftsklima fällt auf schlechtesten Wert seit der Finanzkrise!

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Das ifo-Institut hat heute seinen Index für das Weltwirtschaftsklima veröffentlicht. Mit -18,8 ist aktuellen Quartal fällt der Indexstand nochmal dramatisch weiter ins Negative nach -10,1 im Vorquartal. Wie auch der folgende zehn Jahre zurückliegende Chart zeigt, ist das Niveau des Weltwirtschaftsklimas laut ifo auf den schlechtesten Wert seit der Finanzkrise gefallen. Sowohl die Lagebeurteilung als auch die
Erwartungen gaben deutlich nach. Die Weltkonjunktur kühle sich weiter ab, so ifo. Weiter im Wortlaut:

Das Wirtschaftsklima verschlechterte sich in nahezu allen Regionen. In den Schwellenländern fiel insbesondere die Lage ungünstiger aus. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften verschlechterten sich vor allem die Einschätzungen für die kommenden Monate. In den Schwellenländern kommt die Abwärtsbewegung im Wesentlichen aus Asien, in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften hauptsächlich aus den USA. Die Experten erwarten ein deutlich schwächeres Wachstum des Welthandels, einen schwächeren privaten Konsum und eine niedrigere Investitionstätigkeit. Gegenüber dem Frühjahr stiegen jeweils die Anteile der Experten merklich, die die gesamtwirtschaftliche Nachfrage sowie die Innovationstätigkeit als unzureichend.

ifo Weltwirtschaftsklima Chart

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