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Amazon-Quartalszahlen: Gewinn deutlich besser als gedacht, Aktie +9,8%

Claudio Kummerfeld

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Amazon App Beispielfoto

Die Amazon-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 87,4 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 72,4/erwartet 86).

Für das aktuell laufende Quartal erwartet man jetzt 69-73 Milliarden Dollar Umsatz (bisher erwartet 71,5).

Der Gewinn pro Aktie liegt bei 6,47 Dollar (Vorjahresquartal 6,04/erwartet 4,00).

Die Erwartungen sahen so aus, dass Mehrkosten auf den Gewinn drücken. Aber statt 4 Dollar jetzt 6,47 Dollar pro Aktie, das ist richtig, richtig gut!

Die Aktie notiert nachbörslich mit +9,8%.

Die komplette Aussicht für das laufende Quartal im Wortlaut von Amazon:

Net sales are expected to be between $69.0 billion and $73.0 billion, or to grow between 16% and 22% compared with first quarter 2019. This guidance anticipates a favorable impact of approximately 5 basis points from foreign exchange rates.

Operating income is expected to be between $3.0 billion and $4.2 billion, compared with $4.4 billion in first quarter 2019. This guidance includes approximately $800 million lower depreciation expense due to an increase in the estimated useful life of our servers beginning on January 1, 2020.

This guidance assumes, among other things, that no additional business acquisitions, investments, restructurings, or legal settlements are concluded.

Amazon Quartalszahlen Übersicht

Ein Kommentar

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  1. Avatar

    Marcus

    30. Januar 2020 22:25 at 22:25

    EPS erwartet 4 Dollar pro Aktie nach 6,04 im Vorjahresquartal…was soll das denn bitte?
    Langsam wird es echt lächerlich, viel tiefer hätten die Erwartungen wohl nicht mehr sein können.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Big Tech mit „enttäuschend guten Ergebnissen“

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die großen Tech-Konzerne haben gestern sehr gute Quartalszahlen gemeldet. Er geht darauf ein, welche Haare in der Suppe die Anleger dennoch fanden, weshalb die Kurse dann nachbörslich fielen.

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Experte Andre Stagge über die Tech-Zahlen, US-Wahl und EZB

Claudio Kummerfeld

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Der Tradingexperte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) bespricht im folgenden Video mehrere aktuelle Börsenthemen. Vermutlich wird die EZB ab Dezember aktiver werden in Sachen Rettungsmaßnahmen. Gestern Abend haben die vier großen Tech-Konzerne Apple, Google, Amazon und Facebook ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Andre Stagge weist darauf hin, dass alle vier zwar die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn übertroffen haben – und er geht auf die Gründe ein, warum die Aktien nachbörslich nicht entsprechend positiv reagierten. Auch wirft Andre Stagge einen Blick auf die große Wahrscheinlichkeit, dass Joe Biden die US-Wahl nächste Woche gewinnen könnte.

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Ballard Power vor gewaltigem Kursrutsch? – Werbung

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

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