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„Aus 100 Euro 2.585 Euro machen in 1 Std“… schaffen Sie das auch?

Redaktion

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Von Claudio Kummerfeld

Haben Sie diesen Satz schon mal irgendwo gehört? Schlummert er in ihrem Unterbewusstsein? Es ist keine Einbildung. Der Broker „BDSwiss“ wirbt u.a. rund um Fußballübertragungen im PayTV und bei „einschlägig bekannten Nischensendern“ (nennen wir es mal so neutral) mit Werbespots, die nicht verraten, worum es überhaupt geht, die nichts von irgendeinem Risiko erwähnen, sondern stets nur von „so und so viel Gewinn in so einer kurzen Zeit.

Ein Beispiel: „Aus 100 Euro 2.585 Euro machen in 1 Std, BDSwiss ist Dein Tool zur schnellen Rendite“. Oder „mach aus 100 Euro bis zu 189 Euro in nur 60 Sekunden, BDSwiss, jetzt Geld verdienen“. Das sind doch endlich mal klare Ansagen!

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BDSwiss ist ein Broker, der die sogenannten „Binären Optionen“ anbietet. Man entscheidet sich wie bei normalen Optionen für Call oder Put, nur hier gibt es eine feste Laufzeit von z.B. 60 Sekunden oder 60 Minuten, in der man die Option nicht glattstellen kann. Die Rendite wird vorher vom Anbieter auch festgelegt. Böse Zungen könnten behaupten das Prinzip der Binären Optionen ist vergleichbar mit dem Einsatz am Roulette-Tisch im Kasino, aber wir tun das natürlich nicht. Bilden Sie sich ihr eigenes Urteil.

Interessant bei BDSwiss ist die aggressive und auffallend einseitige Werbung, die noch nicht mal groß was über Börse erzählt, auch nichts über Verlustrisiken, sondern nur über schnelle hohe Rendite. Auch interessant: Im Firmennamen ist das Wort „Swiss“ enthalten, also Schweiz. Ebenso hat der Sprecher in den Werbevideos einen auffallend eindeutig schweizerischen Akzent. Soll dadurch etwa für den Kunden der Eindruck geschaffen werden diese Firma sitze in der Schweiz? Natürlich vermuten wir das nicht! Ein einfacher Blick ins Impressum zeigt: BDSwiss sitzt auf Zypern. Im Impressum steht auch eine deutsche Anschrift mit dem Hinweis „Deutsche Adresse (nur für postalische Zuschriften)“.

https://youtube.com/watch?v=-ztcHAzG2VE%3Frel%3D0
Diesen jungen Mann haben wir auf Youtube gefunden. Er präsentiert sich als unabhängiger Binäre Optionen-Trader, der die Vorteile dieses Produkts anpreist. Merkwürdigerweise erwähnt er stets nur BDSwiss, und dann auch noch durchweg lobend in den höchsten Tönen. Selbstverständlich verbietet sich jegliche Spekulation er könnte dafür bezahlt werden.

Natürlich ist BDSwiss nur ein „Binäre Optionen„-Broker von vielen und wir maßen uns nicht an zu beurteilen, wer besser oder schlechter ist. Nur fiel uns BDSwiss besonders auf durch seine auffallende TV-Werbung mit dem eindeutigen Hinweis auf schnelle Rendite.

Wir meinen jeder Anleger sollte sich selbst fragen, ob er an der Börse spekulieren oder am Roulette-Tisch auf Rot oder Schwarz setzen will. Beides kann seinen Reiz haben. Haben Sie als Anleger interessante bzw. außergewöhnliche Erfahrungen mit Binären Optionen gemacht? Melden Sie sich gerne bei uns!

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    bademeister

    14. Juli 2015 14:11 at 14:11

    Hmmm…Einsteigerplattform? Na ja, der junge Mann hat sicher sehr viel Erfahrung.

    Fehlte nur noch „….steigt der DAX dann fällt der EURO.“

    Habs noch nie ausprobiert und werde es auch nicht tun, ich denke das ist eher was für sehr junge bzw. unerfahrene „Anleger“.

    • Avatar

      U.Krudwig

      14. Juli 2015 16:00 at 16:00

      Hallo erst mal,

      Zitate wie „jeden Morgen steht ein dummer auf“

      auch hier kann ich wieder mal sagen, das Unterschreibe ich Blind.

      Erstmal muss man dazu sagen hier dazu ein Beitrag zu Schreiben über Binären Dreck ist ja schon sehr argwöhnig, Herr Kummerfeld da Schreiben Sie in der Regel sehr Hochwertige Beiträge.

      Ok nu gut Binärer Dreck hat in meinen Augen nu mal gar nichts mit dem zu tun was das Tägliche Bösen geschehen mit sich bringt, für alle die gerne Zocken ala Casino wie bereits oben beschrieben ist das alle mal ok.

      Wer allerdings Denkt er könnte aus Pfennige Big Kohle machen ist damit nicht besonders gut Beraten.

      Mein Tipp ist wer Geld an der Börse verdienen möchte, sollte sich da an Seriöse Brocker halten die bieten in der Regel auch Gratis Webinare und Lektüre an für Einsteiger.

      Liebe Grüße

      U.Krudwig

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    C. Grossglauser

    14. Juli 2015 19:04 at 19:04

    Habe mich mal ein wenig schlau gemacht.
    Für Leute ohne Erfahrung sind die Angebote sehr verlockend.

    Aber:
    Gehen wir mal von folgendem Szenario aus.
    Wenn jemand ohne Erfahrung Trades eröffnet, dann hat er eine Gewinnchance von 50 zu 50.
    Bei einem Gewinn erhält der Trader ca. 70% vom Einsatz. Der Rest bleibt beim Anbieter.

    Gewinn 50% Brutto, entspricht 35% Netto und 15% Gewinn für Anbieter.
    Verlust 50% = Gewinn für Broker

    Um 35% zu steigern braucht es dann aber schon ein wenig Erfahrung

    Ausserdem sind die Anbieter recht aufdringlich. Das Geschäft scheint sehr lukrativ zu sein -> Die Bank gewinnt immer!

    GC

  3. Avatar

    Enrico

    16. Juli 2015 12:19 at 12:19

    Ich seh die den „binären Dreck“ eigentlich gar nicht so schwarz muss ich sagen. Das Risiko ist mit KO Zertifikaten vergleichbar und wenn man sich ein wenig ans Money Management hält kann das schon recht ordentlich funktionieren. Da man ohne Stopp Löss arbeiten muss, könnte man ihn via MM als Totalverlust virtuell darstellen. In entsprechenden Marktphasen, z.B. in Seitwärtsbewegungen nutze ich BO´s recht gerne.

    Also meiner Meinung nach sind nicht die BO´s das Übel sonder das Marketing der „Broker“.

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    Tobias G.

    16. Juli 2015 13:04 at 13:04

    Ich finde an sich schlimm wie in TV Nachrichten Sendern mit der „ganz einfach und leicht“ Geld verdienen Nummer geworben wird, obwohl gerade DIE wissen könnten das es mit hoch oder runter nicht getan ist. Allerdings, wenn man sich auskennt und diese Features vorhanden nutzbar sind, warum nicht?! (ich zitiere):

    Wer beispielsweise mehr Sicherheit haben möchte, der entscheidet sich eben nicht für eine Rendite von maximal 90 Prozent, sondern gibt sich mit einer maximalen Rendite von beispielsweise 40 Prozent zufrieden. Dafür besteht dann die Möglichkeit, Verluste nicht nur bis zu 15 Prozent, sondern zum Beispiel bis zu 60 Prozent abzusichern. Quelle: http://de.alphaoption.com/das-totalverlustrisiko-auf-verschiedenen-wegen-verringern/

  5. Avatar

    Michael

    6. Dezember 2015 11:03 at 11:03

    Ich denke der Punkt ist einfach, dass die meisten Anfänger die mit binären Optionen anfangen einfach falsche Erwartungen haben durch Fernsehwerbungen sowie den Pop up Spam den es auf diversen Seiten gibt.

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Warum ich keine Lieblingsaktien habe! – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist Ihre Lieblingsaktie? Welchem Titel halten Sie unbedingt die Treue und gehen quasi mit ihm durch dick und dünn? Hier verzeihen Sie auch einmal schlechte Nachrichten, weil Sie von dem Unternehmen wirklich überzeugt sind. Das Phänomen der Lieblingsaktie kann auch gleich für eine ganze Branche gelten. So schworen viele Privatanleger vor einigen Jahren auf Unternehmen aus der Edelmetall-Branche. In fester Erwartung eines Euro-Untergangs wurde diese Branche für viele Privatanleger zum bevorzugten Ort der Investition.

Typisch für eine solche Situation ist, dass wir die Nachrichtenlage dann nur noch sehr eingeschränkt wahrnehmen. Schlechte Nachrichten zu unserer Lieblingsaktie blenden wir aus. Gute Nachrichten hingegen bewerten wir in ihrer Bedeutung für die Kursentwicklung über. Mehr noch: Oftmals bilden wir in unseren Lieblingsaktien deutliche Übergewichtungen in unseren Depots, weil wir hier gerne mehrfach kaufen. Plötzlich steht Ihre Lieblingsaktie dann für 10 oder 20 % Ihres Gesamtdepots. Wenn Ihre Lieblingsaktie dann einmal schwächelt, ist Ihr Depot aufgrund der Übergewichtung chancenlos.

Aber wie entsteht eigentlich so eine Lieblingsaktie in unserem Depot? In aller Regel steht am Anfang zunächst eine starke Performance. Folglich mögen wir diese Aktie, weil sie uns eben zunächst viel Rendite beschert hat. Am besten können wir die Produkte unseres Lieblingsunternehmens im Alltag auch noch erfahren und quasi anfassen. Tatsächlich schätzten in der Vergangenheit viele deutsche Privatanleger die Aktien von BMW oder Daimler, weil sie privat ein…..

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Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

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Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

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Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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