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Autozulassungen in Europa: Vor allem die Südländer brechen ein

Der Verband der europäischen Autohersteller „ACEA“ hat heute die Autozulassungen für das 1. Quartal bekanntgegeben. Gegenüber dem 1. Quartal 2018 gehen sie europaweit um 3,3% zurück auf 4,03 Millionen Stück. Deutschland bleibt gerade noch stabil mit +0,2%. Aber große Märkte wie Spanien brechen um 6,9% ein (man denke an den Seat-Absatz innerhalb der VW-Gruppe). Italien bricht um 6,5% ein. Schaut man nur auf die März-Zahlen, liegt der EU-weite Rückgang sogar bei -3,9% im Vergleich zu März 2018.

Also sieht man, dass der Konjunkturabschwung (Nachfrage-Zurückhaltung) bei den Verbrauchern in den großen Südländern der EU schon kräftig im Anrollen ist. Bleibt es bei einer ganz kurzen harmlosen Konjunkturdelle, wie es ja momentan alle „Experten“ und Regierungen prophezeien? Die Bundesregierung hatte heute ja erneut ihre Prognosen abgesenkt. Aber auch dort heißt es, dass es 2020 schon wieder deutlich besser aussehen soll. Na, wenn das mal stimmt…


Autoproduktion in Deutschland. BMW-Werk in Dingolfing. Foto: BMW Werk Dingolfing Öffentlichkeitsarbeit CC BY-SA 4.0



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