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Bitcoin

Bitcoin: ein gigantisches Ponzi-Schema? Und was ist mit Gold?

Markus Fugmann

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Ist Bitcoin – im Gegensatz zu Gold – eine Art Ponzi-Schema? Das hatte der ehemalige Hedgefonds-Manager Jesse Felder in einem Artikel postuliert: Bitcoin sei ein reines Spekulationsobjekt, eine Blase, von der vor allem jene profitierten, die früh eingestiegen seien. Es habe – anders als Gold – keinen inneren Wert und sei auch kein wirkliches Zahlungsmittel:

„Ponzi schemes can work out great for early adopters. But that doesn’t make bitcoin, in any shape or form, a good investment or even a store of value, especially for those late to the game.“

Weil es als Zahlungsmittel praktisch komplett unbedeutend sei, habe Bitcoin eben im Gegensatz zum Fiat-Geld keinerlei Funktion als Währung:

„Because bitcoin provides neither “safety of principal” nor “an adequate return” it therefore can only be considered speculative. Furthermore, because bitcoin is not used as a medium of exchange nor provides any store of value, I can’t view it as a currency alternative either.“

Bitcoin – alle Fragen bleiben offen

Die durch den Kursanstieg immer euphorischeren Fans der Kryptowährung reagierte naturgemäß erbost – „Bitcoiners are crying foul“, wie es in einem Erwiderungs-Artikel hieß. So stimme der Vorwurf von Felder nicht, wonach Bitcoins durch forks wie Bitcoin Cash oder Bitcoin Gold doch vermehrbar sei:

„Bitcoin believers rely entirely on the idea that bitcoin is limited in supply making it far more attractive than fiat currencies that are being printed like mad by central bankers around the world. However, bitcoin has already hard forked several times, multiplying the number and type of bitcoins in circulation“.

Fakt ist: Das stimmt natürlich, allerdings sind diese Forks eben doch eine Art von Inflation durch die Schaffung stets neuer Kryptowährungen. Bitcoins gibt es nur in begrenzter Menge, aber es gibt potentiell unendlich viele Kryptowährungen.

Fakt ist jedoch ist auch, dass Bitcoin als Zahlungsmittel derzeit praktisch (noch?) keine Rolle spielt. Mithin steht die Frage, ob es sich hier wirklich um eine Währung handeln kann, noch aus. Das sagt Robert Vitye in einem Interview mit Florian Homm – bei Gold sei das dagegen seit vielen Tausend Jahren der Fall, es habe sich als Wertspeicher durchgesetzt. Gleichwohl seien dezentrale Geld-Systeme grundsätzlich gut, aber die „Feuertaufe“ bei Bitcoin stehe eben noch aus, sagt – aus unserer Sicht zurecht – Robert Vitye:

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Ist Bitcoin - im Gegensatz zu Gold - ein Ponzi-Schema?

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Eugen

    21. November 2020 08:19 at 08:19

    Man mag Bitcoin sehen wie man will. Ich halte es für sträflich dumm und ignorant gar nicht in BTC investiert zu sein. Frei nach „wer braucht schon ein Auto – wir haben doch die Pferdekutsche“.

  2. Avatar

    BrettonWood

    21. November 2020 10:24 at 10:24

    Stimmt die Feuertaufe steht noch aus, unbestritten, das Bitcoin, neben Gold, dereinst als digitales Gold dienen könnte mag ich zu mindest nicht ausschliessen daher war es mir eine Spekulation Wert, wie immer weiss man nicht was die Zukunft bringt und grosse Gewinne sind mit grossen Risiken verbunden.

    Nur weil Gold (wovo ich deutlich mehr als Bitcoin habe) jedoch seit 5000 Jahren als Wertaufvewahrungsmittel dient, heisst das längst nicht das es das auch noch die nächsten 5000 Jahre tun wird, oder das es wie so vieles von technischen Lösungen abgelöst wird, wer weiss es schon.

    Was Gold und Bitcoins verbindet ist das beide wenig praktischen Nutzen aber grossem Ressourcen/Energieverbrauch haben. Alleine das Vertrauen der Personen definiert den Wert, und das wiederum verbindet es dann wiederum mit Fiatgeld.

    Bemerkenswert an der Tatsache ist viel mehr, das immer mehr Personen für sich Alternative Wertspeicher suchen, offensichtlich gibt es immer mehr Personen die den Zettalbanken Misstrauen und es daher für eine gute Idee halten rtwas Gold oder etwas Bitcoin zu kaufen oder sonst was, das ist eine bedrohliche Entwicklung für Fiat, der schleichende Vertrauensentzug, wird irgendwann Eigendynamisch. Davon werden dann alle Sachwerte profitieren, und natürlich hatte jede Wertaufbewahrungsform risiken.

  3. Avatar

    Robert

    21. November 2020 18:06 at 18:06

    Der Bitcoin war als Zahlungsmittel gedacht und wird diesbez. noch eine, weit verbreitete Verwendung finden.https://decrypt.co/49032/how-accepting-bitcoin-can-help-your-business-grow

    Derzeit wird aber die führende Kryptowährung mehr als Wertspeicher betrachtet, trotz seiner manchmal hohen Volatilität, die wird meist von spekulierenden Bitcoin-Walen verursacht, die ihre BTC auf den Markt werfen. Aber die Zeiten ändern sich, die BTC werden jetzt aufgekauft und gehalten, die inzw. höhere Marktkapitalisierung ist nicht mehr so anfällig, wenn einer jetzt große Mengen BTC auscasht. Kann sich natürlich auch zwischendurch wieder ändern. Aber die Tatsache, dass nun auch Big Player wie PayPal in Kryptowährungen einsteigen, lässt erahnen, dass diesem Zahlungsmittel noch eine große Zukunft bevorsteht.

  4. Avatar

    Kryptolino

    22. November 2020 20:07 at 20:07

    Wie soll etwas ( Nichts) ein Zahlungsmittel sein, das innerhalb von kurzer Zeit Schwankungen von 80% hat.Bei normalen Finanzanlagen ,vor allem mit Optionen, bleiben unter dem Strich etwa 20% Gewinner die die 80% Verlierer abzocken. Da der Kryptomarkt sehr undurchsichtig ist und viel weniger Liquidität hat als z.B . der Devisenmarkt gibt es hier einige große „ Schlaue“ die den Markt unter sich ausmachen. Ich kenne einen von diesen der sehr gut lebt von diesem SPIEL .Natürlich brauchen diese auch Kanonenfutter um diese Gewinne zu ermöglichen.Ob einer sich zumutet einer der GOSSEN ZU SEIN ist jedem selbst überlassen.Ich vergleiche das ein wenig mit dem Ölmarkt . Nicht erstaunlich ist, dass diese Krypto Jünger sehr oft auch Permabullen sind. Denn wenn man überzeugt ist, dass aus Nichts für immer etwas Hochwertiges gemacht werden kann dann könnte das funktionieren.In diesem Fall könnte man das mit jedem anderen Produkt auch machen.Wenn es dann auf Kryptos noch Optionen gibt ( oder gibt es schon?) dann ist dann die Welt perfekt, man könnte dann ohne Arbeit mit riesigen Hebelwirkungen innert kurzer Zeit Millionen machen, aber auch das wäre ja wider ein Nullsummenspiel mit vielleicht 98% Verlierern und nur noch 2% Gewinnern.

  5. Avatar

    Kryptus

    23. November 2020 09:32 at 09:32

    Weiterbildung für Krypto-Jünger von Dr. Hamed.
    Googeln: Bitcoin ich steige aus.

  6. Avatar

    Lausi

    23. November 2020 20:17 at 20:17

    Man muss die Tulpenzwiebeln reiten bis sie platzen! Beim Bitcoin dürfte noch viel Holz vor der Hütte liegen… ;-)

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Wie tendieren die Aktienmärkte? Inflation im Anflug? Ideen zu Bitcoin und Gold

Claudio Kummerfeld

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Wie tendieren die Aktienmärkte? Darüber spricht im folgenden Video Manuel Koch mit Andre Stagge. Besprochen wird auch der Smart Money Flow Index, in dem Andre Stagge wichtige Signale für den Markt erkennt (mehr Details dazu hier). Er sieht auch eine aufkommende Inflation anhand stark steigender Lohnkosten in den USA. Die Auswirkungen auf die Märkte sind auch Thema im Video.

Auch besprochen werden von Manuel Koch zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bitcoin sei ein Kauf per Market Buy-Order. Gold sei ebenfalls ein Kauf, aber mit einer Stop-Buy-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Bitcoin-Kurs steigt kräftig an – Marc Friedrich über die Gründe

Redaktion

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Der Bitcoin steigt gerade kräftig an. Was ist hier los? Erst mal ein kurzer Blick zurück zum Start der Coronakrise. Im März stürzten Aktienmärkte und der Goldpreis deutlich ab. Die Investoren brauchten Cash, um zum Beispiel Margin Calls bei gehebelten Börsengeschäften bedienen zu können. Auch der Bitcoin wurde abverkauft um an Cash zu kommen. So fiel der Kurs im März von 9.700 auf 5.100 Dollar. Aber seitdem stieg der Kurs kräftig in die Höhe.

Aktuell notiert Bitcoin bei 18.220 Dollar. Noch Anfang dieser Woche notierte die weltweit bekannteste Kryptowährung bei 16.000 Dollar (Markus Fugmann berichtete am letzten Freitag). Der Chart zeigt den Kursverlauf der letzten fünf Jahre. Marc Friedrich hat vor 14 Stunden ein Video über die bekanntes Kryptowährung veröffentlicht mit dem Titel „Die größte Investmentchance aller Zeiten“. Er bespricht hier den rasanten Kursanstieg. Aber alleine seit Erstellung seines Videos ist der Kurs schon wieder um mehr als 1.000 Dollar gestiegen. So rasant läuft aktuell die Kurssteigerung im Bitcoin.

Mögliche Gründe für den Kursanstieg im Bitcoin

Doch was ist der Grund für den aktuellen Hype? Laut Marc Friedrich fungiere Bitcoin bei vielen Anlegern auch als Schutz vor Inflation, weil die Menge erzeugbarer Bitcoins anders als bei Papiergeld begrenzt ist. Auch biete diese Kryptowährung eine Art Schutz gegen die Gelddruck-Orgien der Notenbanken (frei von uns so formuliert). Die Nachfrage steige viel stärker als die Anzahl vorhandener Bitcoins.

Und wichtig scheint auch zu sein: Laut Marc Friedrich gibt es derzeit immer mehr Nachfrage und positive Meinungen von Profi-Investoren über den Bitcoin. Die Hausse nährt die Hausse? Gilt dieses Sprichwort derzeit für diese Anlageklasse? Auf einmal wollen alle dabei sein, aus Angst Kursanstiege zu verpassen? Und man springt dann auch noch auf den fahrenden Zug auf, und dann steigt der Kurs noch viel schneller? So ein Game läuft niemals endlos weiter, was man schon vor ein paar Jahren sehen konnte. Vielleicht steht diesem Asset eine grandiose Zukunft bevor – aber pausenlos nur noch steigende Kurse, das dürfte wohl eine Illusion sein.

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Chart zeigt Kursverlauf des Bitcoin in den letzten fünf Jahren

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Aktuell: Andre Stagge über die Turbulenzen bei Dax, Nasdaq, Öl, Gold, Bitcoin

Redaktion

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Aktuell äußert sich der Experte Andre Stagge im folgenden Video zu den kräftigen Börsenturbulenzen, die heute Mittag durch die Veröffentlichung von Biontech und Pfizer ausgelöst wurden. Er geht auch anhand interessanter Charts darauf ein, welche Assetklassen aktuell gewinnen, und welche verlieren. Bitcoin und Gold verlieren, Konjunktur-Gewinner wie Öl und Aktien legen deutlich zu. Interessant ist, dass abseits von Dax und Dow die Nasdaq nicht so richtig mit nach oben läuft, weil dort Verlierer eines Corona-Impfstoffs enthalten sind wie zum Beispiel Amazon.

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