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Bitcoin: Ein „Punk“ und ein „Etablierter“ über die Aussichten dieser Kryptowährung

Welche Bedeutung werden Kryptowährungen wie Bitcoin in der Zukunft haben? Was passiert da eigentlich derzeit mit dem Aufstieg dieser alternativen Währungssysteme? Wie werden sich die Preise für diese Kryptowährungen in Krisenzeiten verhalten? Ein „Punk“ und ein etablierter Vermögensverwalter mit spannenden Aussagen!

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Welche Bedeutung werden Kryptowährungen wie Bitcoin in der Zukunft haben? Was passiert da eigentlich derzeit mit dem Aufstieg dieser alternativen Währungssysteme? Wie werden sich die Preise für diese Kryptowährungen in Krisenzeiten verhalten?

Henrik Leber ist Chef der Vermögensverwaltung Arcatis – er beschäftigt sich intensiv mit Bitcoins und anderen Kryptowährungen. Er zieht diese Kryptowährungen dem Gold als Alternative zum Papiergeld vor – was zeigt, wie sehr die Kryptowährungen inzwischen verankert sind auch bei den „Etablierten“. Leber sieht die Kryptowährungen als geeignete Alternative zur Gelddruckerei der Notenbanken:

https://youtube.com/watch?v=4p6vkoR7tyo

Nun zum „Punk“, genauer zum „Investment Punk“ Gerald Hörhan! Er beantwortet interessante Fragen zu Kryptowährungen mit charmantem österreischen Flair:


Das Bitcoin-Logo

Mehr zu Kryptowährungen unter https://finanzmarktwelt.de/kryptowaehrungen/

9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    Feldmaen

    7. November 2017 11:24 at 11:24

    Ein paar Korrekturen zum ersten Video:

    -Es werden maximal 21 Millionen Bitcoins geschürft, nicht Milliarden.
    -Die Miner verdienen auch durch Transaktionsgebühren, nicht nur durch Schürfen neuer Bitcoins.
    -Man kann daher auch nicht kostenfrei Bitcoins transferieren! Eine Sepa Überweisung ist mittlerweile günstiger als einer Bitcoin Transaktion. Global mag Bitcoin noch günstig sein.
    -Der Zahlungsverkehr der Banken ist durch Bitcoin definitiv nicht gefährdet. Vielleicht durch andere Kryptowährungen, aber nicht durch Bitcoin. Mit unter zehn Transaktionen pro Sekunde kann man den Zahlungsverkehr der Banken nicht gefährden. Aber vielleicht mein Herr Leber mit Bitcoin ja auch die Kryptowährungen im Allgemeinen.
    -Es entscheidet Nicht die Mehrheit der Miner über das Protokol sonder die Mehrheit der Hashingpower. Somit können die vier größten Miner über die Zukunft des Bitcoin Protokolls bestimmen. Man kann nicht über Meinungsführer sprechen, wer die größte Hashingpower hat kann entscheiden. Das ist alles andere als demokratisch!
    -Das Minen macht auch nach erreichen der 21 Millionen Bitcoins Sinn, es müssen ja die Transaktionen gehasht werden.

    • Avatar

      Gerd

      7. November 2017 12:05 at 12:05

      Feldmaen, seien Sie so nett und gehen noch ein weiteres Mal rein ins Video.

      Und zwar nur ca. Minute 8:50 bis 9:30. Herr Leber meint, wenn man z.b. mit dem BTC eine Pizza gekauft hätte, stünde der Coin nicht mehr zur Verfügung.
      Und was macht der Pizzaverkäufer dann mit diesem Coin – falls der nicht mehr zur Verfügung stünde?
      Und wieso sollte der mir überhaupt eine Pizza verkaufen, nur weil ich ihm einen Papierausdruck über meine Bitcoins vorlege oder er auf meinen USB-Stick irgendwas sieht – egal ob ich das vorher schon ein paar Mal kopiert habe oder nicht.

      Der tut ja gerade so, als könnte er das alles so flexibel und mobil mit sich rumtragen wie Goldstückchen. Von Geldscheinen will ich noch gar nicht mal reden.
      Danke.

      • Avatar

        Feldmaen

        7. November 2017 12:18 at 12:18

        Herr Leber meint ein Paperwallet. Darauf sind zwei Adressen gespeichert, alphanumerische Codes. Mit dem public key kann man Bitcoins empfangen, mit dem private key (über eine App oder online) Bitcoins senden. Wenn man nun den Wert der Pizza in Bitcoins umrechnet sendet Herr Leber den Betrag an Bitcoins (in diesem Fall ein Tausendstel vielleicht, also 1000 Satoshis = 0,001 BTC oder derzeit 7 $) an den public key des Pizzabäckers. Die Transaktion wird durch die Miner auf den nächsten Block „geschrieben“ und durch weitere Blöcke bestätigt. Die Summe an Bitcoins hat sich natürlich auf der Adresse von Herrn Leber verringert und bei Herrn Pizzabäcker vergrößert, nichts ist verloren gegangen. Der Pizzabäcker kann nun entscheiden, ob er diese Bitcoins nun wieder in Dollars, Euros oder vielleicht Pizzacoins (gibt es betimmt auch schon, Burgerking hat ja den Whoppercoin) umwandelt. Wie sie sehen ist das kein Hokuspokus sondern teilweise schon Alltag. Es gibt Cafes und Restaurant in denen sie mit verschiedenen Kryptowährungen bezahlen können. Man sollte also diesen Hype nicht nur belächeln und als Spinnerei abtun!

        • Avatar

          Gerd

          7. November 2017 12:24 at 12:24

          Feldmaen, geben Sie es zu, so super wie Sie sich allumfassend damit auskennen – Sie sind selbst auch Miner. Wenn nicht sogar der Erfinder, den man ja bisher wohl immer in Asien oder Australien vermutet hatte.

          • Avatar

            Feldmaen

            7. November 2017 12:33 at 12:33

            Mein richtiger Name ist Satoshi-Nakamoto-Feldmaen. Ja so ist es!

    • Avatar

      Gerd

      7. November 2017 12:40 at 12:40

      :-)

  2. Avatar

    Trigo

    7. November 2017 11:44 at 11:44

    Ach Herr Leber ?….. Goldersatz? Wird denn jetzt jeden Tag eine Kryptosau durch das investierhungrige Zentralbank gestützte Dorf gejagt.

    • Avatar

      Columbo

      7. November 2017 11:51 at 11:51

      Fondsmanager können ganz schön naiv sein, daher bekommen sie von mir auch nicht einen Cent.

  3. Avatar

    Feldmaen

    7. November 2017 14:28 at 14:28

    https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=XbZ8zDpX2Mg

    Schönes kurzes Video über die Entwicklung des Bitcoin und wie er sich nach oben „crasht“.

    Und wie der Ersteller so schön am Ende des Videos sagt:
    „What’s the moral of this story? Don’t buy Bitcoin!“

    Beim nächsten Crash steig ich wieder mit etwas Spielgeld ein…

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