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Aktien

Boeing-Aktie zieht den Dow runter – auch bei GE wird es immer düsterer

Claudio Kummerfeld

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am

Die Boeing-Aktie ist aufgrund ihres hohen Aktienkurses und der entsprechenden Usancen von Dow Jones das Schwergewicht im Index. Heute fällt die Aktie von Boeing um 4% auf 376 Dollar, was auf den Index großen Einfluss hat. Seit dem Absturz der Boeing 737 Max in Äthiopien Anfang März verlor die Aktie von 420 Dollar bis jetzt 44 Dollar an Wert. Aber im großen Bild ist das immer noch relativ wenig! 2016 notierte die Aktie noch bei 130 Dollar, wie dieser Langfristchart zeigt. Den aktuellen Absturz sieht man oben im Bild als relativ „kleines“ Ereignis.

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Die „South China Post“ berichtet über die Aussetzung einer Order der „China Aircraft Leasing Group“ für 100 neue Boeing 737 Max, bis die Sicherheit des Flugzeugs wieder gewährleistet sei. Damit verschiebt sich schon mal die Produktion dieses Auftrags nach hinten. Bereits am 22. März hatte eine Airline aus Indonesien einen Auftrag für 49 Flugzeuge ganz gestrichen.

Letzte Woche kündigte Boeing an, dass man seine Produktion dieses Flugzeugtyps um 20% reduzieren werde. Und jetzt ganz frisch kommt eine Abstufung für die Boeing-Aktie auf den Tisch von der Bank of America. Man senkt herab von Kaufen auf Halten. Die Produktion der 737 Max-Maschinen werde wohl um sechs bis neun Monate verzögert.

Boeing Aktie
Chart der Boeing-Aktie seit 2015.

General Electric

Die Aktien von General Electric sind zwar nicht mehr im Dow 30 enthalten (immer noch unglaublich), und können daher den Index auch nicht weiter nach unten ziehen. Aber es ist schon eine Industrie-Tragödie, die sich hier abspielt. Die Aktie fällt und fällt. Heute geht es im Vergleich zu Freitag Abend um 5,59% abwärts auf 9,45 Dollar (Ende 2018 schon bei 6,40 Dollar im Tief). Grund dafür ist aktuell die Abstufung der Aktie durch JP Morgan.

Das Kursziel wird von 6 auf 5 Dollar gesenkt. Laut der größten Bank der USA würden viele Investoren die Härte der Änderungen bei GE unterschätzen, und gleichzeitig die wenigen positiven Signale bei GE überschätzen. Der Absturz der Aktie von über 30 Dollar in 2016 ist ein Desaster – vor allem wenn man den Gesamtmarkt in Relation setzt. Hier sollte man wohl auch als Optimist extrem vorsichtig sein. Vor allem: Wenn der Gesamtmarkt zum Absturz ansetzt, könnte GE im Sog noch weiter in den Keller rauschen.

General Electric

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Nicht Fisch, nicht Fleisch!

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Das Bild zur Börseneröffnung wirkt uneinheitlich. Die soeben veröffentlichten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind auch Thema, vor allem aber die steigenden Corona-Zahlen in Europa.

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Für den blutigen Anfänger: So starten Sie jetzt an der Börse durch – Werbung

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Lieber Börsianer,

der Börsenbrief ist bestellt und die erste Ausgabe sorgsam gelesen. Trotzdem, aller Anfang ist schwer, und Börsendebütanten stehen zunächst vor einer ganz praktischen Frage. Wo soll ich mein Depot eröffnen, welche Bank beauftrage ich mit der Abwicklung meiner Käufe bzw. Verkäufe, wer soll meine Wertpapiere lagern? Das Angebot der Depotbanken und Onlinebrokern ist in der Tat ziemlich unübersichtlich. Selbst Profis finden sich in diesem Angebots-Dschungel nicht immer zurecht.

Dazu im Folgenden einige Anmerkungen meinerseits. Die Gruppe der Online-Banken oder -Broker teilt sich im Wesentlichen in zwei Gruppen auf. Da gibt es zunächst die alteingesessenen wie etwa Comdirect, Maxblue oder Consors. Diese sog. Vollsortimenter bieten Ihnen nahezu das vollständige Angebot der international handelbaren Wertpapiere an. Ganz gleich, ob Ihnen der Sinn nach einem ETF, einer Aktie, einem Optionsschein oder etwa einer Anleihe steht. Hier werden Sie bedient.

Daneben zeichnen sich diese Vollsortimenter durch ein breites Angebot an Börsenplätzen aus. Es mag schon sein, dass Sie nicht gleich zu Beginn Ihrer Börsenkarriere Zugang zur Börse Stockholm oder London benötigen. Gleichwohl gilt: Mehr ist in diesem Fall tatsächlich mehr. Als ambitionierter Börsianer werden Sie irgendwann einmal in Zürich, Mailand oder Stockholm handeln.

Deshalb mein Rat: Starten Sie gleich mit einem solchen Partner, der Ihnen eine anständige Infrastruktur an die Hand gibt! Dafür sind Sie auch bereit, etwas höhere Spesen zu bezahlen.

Diesen Vollsortimentern stehen einige Online-Broker gegenüber, die mit ausgesprochen günstigen Kauf- bzw. Verkaufsspesen werben. Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist das junge Fintech-Unternehmen Trade Republic. Hier handeln Sie abgesehen von einer Fremdkostenpauschale von 1 Euro spesenfrei. Sehr verlockend, oder?

Nun, hier gilt eine einfache Regel: Dort, wo der Preis schmal ist, ist in aller Regel auch das Angebot schmal. So bietet Ihnen Trade Republic derzeit nur mit der Börse Hamburg nur einen Handelsplatz an. Diverse Wertpapiergattungen sind überhaupt nicht handelbar. Außerdem müssen Sie hier mobil, sprich am Smartphone arbeiten. Die Software ist derart abgespeckt, dass es bei Trade Republic bislang noch nicht zu…..

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Quartalssaison hat begonnen – hier die wichtigsten Termine

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalssaison hat begonnen. Letzte Woche meldeten bereits die großen US-Banken. Netflix meldete vorgestern. Aber nun geht es so richtig los. Hier eine Übersicht der wichtigsten Termine von deutschen und US-Konzernen in den nächsten Tagen. Wichtig: Diese Termine haben wir direkt aus den Finanzkalendern der Unternehmen entnommen. Denn manchmal sind Webportale mit ihren Terminübersichten zu den Quartalszahlen unzuverlässig, da hier zukünftige Termine zu Finanzkennzahlen manchmal einfach nur basierend auf den Terminen vergangener Quartale von einer Computersoftware abgeschätzt werden, und daher fehlerhaft sein können.

Microsoft: 27. Oktober

Twitter: 29. Oktober

Daimler (schon vorab am 16. Oktober veröffentlicht): 23. Oktober

SAP: 26. Oktober

Delivery Hero: 28. Oktober

Deutsche Bank: 28. Oktober

Facebook: 29. Oktober

BASF: 28. Oktober

Boeing: 28. Oktober

General Electric: 28. Oktober

General Motors: 5. November

Volkswagen: 29. Oktober

Alphabet (Google): 29. Oktober

Amazon: 29. Oktober

Apple: 29. Oktober

Caterpillar: 27. Oktober

Exxon: 30. Oktober

Bayer: 3. November

Commerzbank: 5. November

Adidas: 10. November

Lufthansa (schon vorab gestern veröffentlicht):: 5. November

Zalando: 4. November

Deutsche Telekom: 12. November

Walmart: 17. November

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