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Aktien

Bringt Apple morgen den 150 Mrd Dollar Mega-Push für die Wall Street?

Morgen Abend nach US-Börsenschluss um 22 Uhr deutscher Zeit meldet Apple seine Quartalszahlen. Bislang ging es in den Erwartungen mal wieder darum, ob man seine iPhone-Verkäufe steigern kann oder eben nicht. Jetzt kommt aber ein neuer immens wichtiger Aspekt hinzu.

Redaktion

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Morgen Abend nach US-Börsenschluss um 22 Uhr deutscher Zeit meldet Apple seine Quartalszahlen. Bislang ging es in den Erwartungen mal wieder darum, ob man seine iPhone-Verkäufe steigern kann oder eben nicht. Jetzt kommt aber ein neuer immens wichtiger Aspekt hinzu. Gelingt Apple der Mega-Push für die gesamte Wall Street?

Denn seit Donald Trumps Steuerreform in Kraft ist, haben US-Unternehmen die Möglichkeit ihre gigantischen Cash-Berge im Ausland zu deutlich geringeren Steuersätzen zurück in die USA zu holen. Genau darauf hatte man jahrelang in „Corporate America“ spekuliert. Einfach solange warten, bis irgendein neuer Präsident endlich die Steuern für die Repatriierung der Auslandsgelder senkt. Man kann sowas auch eine unausgesprochene und indirekte Erpressung nennen, aber das ist wohl Ansichtssache.

Apple ist der absolute Vorreiter im Anhäufen einer Cash-Halde, in diesem Fall in Irland. Fast 250 Milliarden Dollar will man aus dem Ausland zurückholen. Apple gibt bereits viel Geld dafür aus eigene Aktien zurückzukaufen. Damit verringert man die Anzahl ausstehender Aktien, und somit erhöht sich die Dividende pro Aktie. Und durch die knapper werdende Zahl an Aktien steigt am Markt auch tendenziell der Aktienkurs, weil der Nachfrage weniger Angebot gegenüber steht. Genau das könnte es sein, was Apple als Push für die Aktionäre morgen Abend präsentieren könnte – eine Art „technischen Push“ für die Aktie.

Denn die iPhone-Verkaufszahlen könnten vielleicht wie schon letztes Quartal enttäuschend ausfallen. Parallel dazu weitere massive Aktienrückkäufe zu verkünden, könnte diese schlechten Nachrichten schnell vergessen lassen. So spekuliert Morgan Stanley derzeit, dass Apple morgen verkünden könnte für zusätzlich 150 Milliarden Dollar in den nächsten drei Jahren Dividenden zu erhöhen und Aktien zurückzukaufen – Citi rechnet mit mindestens 100 Milliarden Dollar. Damit würde man die einzelnen am Markt verfügbaren Aktien deutlich werthaltiger machen!

Irgendwann und irgendwie muss Apple ja was mit dem ganzen Cash machen. Und es kommt jedes Jahr ein satter neuer Betrag an Gewinnen hinzu, mit dem man irgendwo hin muss. Also führt eigentlich kaum ein Weg an den Ausschüttungen an die Aktionäre vorbei. Die einzige Alternative wäre irgendeine gigantische Firmenübernahme für einen riesigen Milliardenbetrag. Aber dazu gibt es momentan nicht mal das leiseste Gerücht. Also, es ist gut möglich, dass es morgen Abend und somit ab dem Handelstag Mittwoch bei den Tech-Werten hoch her gehen könnte.

Apple Store in New York City
Apple Store in New York City. Foto: N-Lange.de / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

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Claudio Kummerfeld

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Ballard Power vor gewaltigem Kursrutsch? – Werbung

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

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