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Devisen

Britisches Pfund – das Wunder am Devisenmarkt!

Claudio Kummerfeld

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Warum ist das britische Pfund ein Wunder-Phänomen? Diese These möchte ich wie folgt begründen. Der Kurs fällt nicht. Und das bei der Lage! Schauen wir auf den gestrigen Tag. Der neue britische Premier Boris Johnson hielt seine erste Rede in seiner neuen Funktion im Parlament. Dort machte er klar, dass er eine extrem konfrontative Linie gegen die EU fahren will.

Knallhart gegen die EU

Bezüglich des von Theresa May mit der EU verhandelten Abkommens (auch das war ja nur ein Provisorium) will Boris Johnson mit der EU neu verhandeln, was Jean-Claude Juncker gestern umgehend zurückgewiesen hat (wie schon seit Wochen durch die EU klar gemacht wurde). Und, so sagte Johnson gestern im Parlament: Wenn die EU nicht neu verhandeln wolle, dann werde Großbritannien eben ohne Deal die EU verlassen, und die 39 Milliarden Pfund, die man als Abschlusszahlung noch der EU schulde, einfach einbehalten.

Zum Beispiel der Sprecher der schottischen National Party sagte gestern im Parlament zu Johnsons Aussagen, dass dies „ökonomischer Wahnsinn“ sei. Und ja, dem kann man sich anschließen, so meine ich. Johnsons harten Kurs erkennt man auch daran, dass er gestern früh 11 Minister entlassen hat. Die neuen Minister sind Brexit-Hardliner! Boris Johnson begibt sich selbst in eine Sackgasse, die für Großbritannien noch viel weniger einen Ausweg anbietet als unter Theresa May.

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Denn das Parlament könnte eventuell seinen harten Brexit im Oktober blockieren. Gut, noch ist es nicht so weit. Aber seit Monaten berichten wir über den Brexit, und prognostizierten schon diverse Male, dass das Brexit-Chaos in London unter Boris Johnson noch viel schlimmer werden wird, als es unter Theresa may ohnehin schon war. Und genau so scheint es derzeit zu kommen.

Und das Pfund?

Und das Pfund? Stürzt es jetzt brutal in den Keller bei solchen Aussichten? Nein. Gestern nach der Johnson-Rede im Parlament fiel es gegen den US-Dollar gerade mal um „lumpige“ 50 Pips bis heute früh auf aktuell 1,2431. Dieser Rückfall ist nichts, wenn man sich vor Augen hält, was da gerade in London passiert. Charttechnisch ist das Pfund erneut unter seiner wichtigen Marke von 1,2480, und nach unten ist auch für die Chartisten eigentlich Platz vorhanden.

Doch warum das Pfund nicht in den Keller rauscht? Hat die „Meute“ der Devisenhändler in London wirklich die Hoffnung, dass Boris Johnson irgendwas bewegen kann? Wir sind nicht dafür zuständig Handelsempfehlungen zu geben, und auch wir haben keine Glaskugel. Da entscheide bitte jeder Forex-Trader selbst, ob und wie er im Pfund handelt. Ich wollte an dieser Stelle nur „noch mal“ darauf hinweisen, das es sich hier um ein Wunder am Devisenmarkt handelt. Das Chaos bricht über UK herein – und das Pfund bewegt sich (fast) gar nicht.

Im folgenden Chart sieht man seit 2016 den Verlauf von Pfund vs USD. Die Tiefs aus 2016 und 2017 nach der Brexit-Abstimmung hat GBPUSD noch nicht annähernd erreicht. Zum Jahresanfang 2019 stand der Kurs noch bei 1,27. Bis jetzt fiel der Kurs auf 1,2435 – das ist zwar ein Rückgang, aber nur minimal.

Pfund vs USD seit 2016

10 Kommentare

10 Comments

  1. Avatar

    uburberg

    26. Juli 2019 12:08 at 12:08

    Lieber Claudio Kummerfeld, das mit dem Pfumd ist ganz normal, weil doch jetzt alles anders herum funktioniert. Ich bin mal long auf USD/TRY gegangen, weil doch Erdowahn die Zinsen heftigst gesenkt hat. Das Ergebnis, wie vom Großmufti vorausgesagt, die Lira steigt.

  2. Avatar

    Koch

    26. Juli 2019 12:09 at 12:09

    Wieso „Wunder am Devisenmarkt“? ich glaube,dass doch etliche,“gegen den Strom Schwimmer“sehen,dass der Mario aus dem €uro eine Schwindsuchtswährung gemacht hat und unter der ausgewiesenen Notenbankerin Mme.Lagarde,es nur noch schlimmer werden kann.Das brit.(englische?) Pfund als eine weitere Fluchtwährung?Warum nicht.An der Börse ist bekanntlich alles möglich und auch das Gegenteil davon.Ich jedenfalls habe mir schon ein „Starterset“ mit ER 2-Konterfei zugelegt.

  3. Avatar

    Politologe

    26. Juli 2019 12:29 at 12:29

    Vielleicht hat der Devisenmarkt Recht u.sieht wie Markus Krall die Lage mindestens langfristig nicht so schlecht wie Viele meinen.Hätte die arrogante EU nur 10% an Verhandlungszeit u.Toleranz den Briten gewidmet wie den Griechen ,hätte der Austritt verhindert werden können.

    • Avatar

      Brexitologe

      26. Juli 2019 15:57 at 15:57

      @Politologe, das ist für mich jetzt schwer nachvollziehbar. Könnten Sie Ihre Ansichten dahingehend bitte etwas näher erläutern? Nehmen wir einmal an, die EU wäre extrem tolerant gewesen und hätte dem Vereinigten Königreich erlaubt, sämtliche Rosinen aus dem Kuchen zu picken, indem sie allen Wunschvorschlägen Großbritanniens für ein Austrittsabkommen zugestimmt hätten. Damit hätte der Austritt verhindert werden können?

      Oder meinten Sie die Reformverhandlungen vor dem Referendum, bei denen allerdings ohnehin eine Einigung erzielt werden konnte, unter anderem auch bei der zentralen Reformforderung zur Begrenzung der Einwanderung?

      Hier waren es wieder einmal die rechtsnationalen Dauernörgler und Blockierer auf beiden Seiten, die mit widersprüchlichen Forderungen jegliche Grundlage für Diplomatie und Kompromisse zunichte machten.
      Auf der britischen Seite gingen den Gegnern der britischen EU-Mitgliedschaft die Reformen nicht weit genug. Am 21. Februar 2016 erklärte Londons früherer Bürgermeister Boris Johnson, dass er sich der Kampagne für den EU-Austritt anschließe, nachdem er zwei Tage zuvor eindringlich für die EU plädiert hatte.
      Auf der anderen Seite war es mal wieder die berüchtigte Visegrád-Gruppe, die mit einem Veto gegen jegliches Abkommen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich drohte, sollten nicht alle der über eine Million nach Großbritannien ausgewanderten Osteuropäer als gleichwertige Bürger anerkannt werden (gleichzeitig bezogen sie ihrerseits Stellung gegen die Aufnahme von nach Deutschland migrierten Personen in ihren Ländern).

      Unabhängig davon hätte Großbritannien bis zuletzt die Möglichkeit, in der EU zu verbleiben:
      https://de.wikipedia.org/wiki/EU-Austritt_des_Vereinigten_K%C3%B6nigreichs#Urteil_des_EuGH_zur_einseitigen_R%C3%BCcknahme

  4. Avatar

    sabine

    26. Juli 2019 12:43 at 12:43

    Ich glaube nicht, daß es ein Chaos ist, wenn man die EU verläßt. Eher im Gegenteil, ein Befreiungsschlag.
    – Wenn man in den Qualitätsmedien aber täglich das Gegenteil hört, daß ohne EU die Hölle auf Erden vor der Tür steht, dann glaubt man es halt irgendwann einmal.
    – Und dann ist es eben ein Wunder, wenn nicht alle von den Qualitätsmedien ihre Infos beziehen, sondern selbst recherchieren.
    – Und oh Wunder, ein Nettozahler fehlt ja in der EU und das sieht dann eben Sch.. aus für die EU.
    https://www.manager-magazin.de/politik/konjunktur/brexit-neun-gruende-jetzt-auf-grossbritannien-zu-setzen-a-1140621.html
    Zitat: „Alle namhaften Auguren vom IWF bis zur Bank of England haben vor dramatischen Folgen gewarnt, sollten die Befürworter eines Brexit bei der Volksabstimmung Erfolg haben. Der Immobilienmarkt würde kollabieren, der Konsum einbrechen und die Wirtschaft abstürzen. Nichts davon ist geschehen.“

    • Avatar

      leftutti

      26. Juli 2019 13:23 at 13:23

      Noch sind sie ja in der EU, wie wollen Sie da jetzt schon die Folgen eines Brexit beurteilen?

    • Avatar

      Sumsi mit Po

      26. Juli 2019 18:31 at 18:31

      @sabine, als Automobil-affine Dame mit großem Sachverstand auf dem Gebiet könnte folgender Artikel ganz interessant für Sie sein:
      https://www.suedtirolnews.it/wirtschaft/autohersteller-fuerchten-durch-no-deal-brexit-um-existenz

      • Avatar

        sabine

        28. Juli 2019 15:05 at 15:05

        Wir (Autozulieferer) haben in unserer Firma von unseren Kunden auch schon ein Email 2018 bekommen wegen dem Brexit und England. Geänderte Zollformalitäten usw. Aber gegen das Dieseltheater sind das nicht mal Peanuts! Und es betraf auch keine Umsatzeinbußen oder Produktionsverlagerungen.

  5. Avatar

    Politologe

    26. Juli 2019 19:53 at 19:53

    @Brexitologe, Da doch ca. 50% der Briten mit der EU nicht zufrieden waren gab es anscheinend Probleme ,die man mindestens hätte besprechen können. Können Sie mir sagen ob sich eine Merkel oder ein Macron jemals einen Deut darum gekümmert hätten ?
    Übrigens DE ist mit der Billigwährung auch Rosinenpicker.

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Rüdiger Born: Aktuelle Lage im Dow, mögliche Idee für den Yen

Rüdiger Born

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Warum sich der Goldpreis vor dem Wochenende gestärkt zeigt

Claudio Kummerfeld

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Ein Barren Gold

Der Goldpreis zeigt sich auch heute gestärkt. Wir hatten es gestern bereits angesprochen. Der diese Woche gelaufene Aufwärtstrend im Gold scheint noch nicht nachhaltig zu sein, weil in den letzten Tagen die Anlegergelder weiterhin aus Gold-ETF abflossen. Von daher sollte man dem Aufwärtstrend bei Gold noch nicht blind vertrauen. Aber es ist ein ordentlicher Anstieg.

Der Goldpreis stürzte in den letzten Wochen fast 200 Dollar in den Keller, weil die Kapitalmärkte deutlich mehr Hoffnung auf die Corona-Imfpungen hatten, und daher bereit waren in riskantere Geldanlagen zu investieren. Gold war weniger interessant. Seit dieser Woche ist aber (wir erwähnten es gestern) die wichtige negative Korrelation zwischen Gold und US-Dollar wieder angesprungen. Der Dollar fiel immer weiter, und der Goldpreis stieg. Auch heute sehen wir eine weitere Dollar-Abwertung, und Gold (Montag noch bei 1.764 Dollar) konnte sich bis vorhin noch robust bei 1.840 Dollar behaupten (aktuell 1.836 Dollar).

Den Vergleichschart von gestern zwischen Gold und US-Dollar setzten wir hiermit aktualisiert fort. Die Trends sind weiterhin intakt – zumindest in diesem Augenblick. Wir sehen den gegenläufigen Verlauf seit Anfang der Woche. Auch wenn der Goldpreis ganz aktuell ein paar Dollar fällt, so ist die gegenläufige Bewegung im Gesamtbild der Woche erkennbar. Der US-Dollar befindet sich aktuell am tiefsten Punkt seit Frühjahr 2018. Diese Talfahrt hatten wir heute in einem separaten Artikel besprochen (mehr dazu hier).

Chart zeigt Goldpreis gegen US-Dollar seit Anfang der Woche

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Die Talfahrt des US-Dollar – was ist da los?

Claudio Kummerfeld

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Brennende US-Dollar Scheine

Der US-Dollar fällt, und fällt, und fällt. Im Chart sehen wir den Kursverlauf des Dollar-Index seit Ende 2017. Der Dollar-Index zeigt den Verlauf des US-Dollar gegen einen Korb aus anderen wichtigen Währungen wie Euro, Pfund, Yen etc. Aktuell ist die US-Währung auf den tiefsten Stand seit April 2018 gefallen.

Korrelation des US-Dollar zur Coronakrise

Ganz klar sieht man im Chart das Hoch des US-Dollar aus März 2020 bei 103,78 Indexpunkten. Bis jetzt ist es ein klarer Absturz auf aktuell 90,62 Punkte. Der Grund dafür ist offensichtlich. Der US-Dollar fungierte zum Ausbruch der Coronakrise als der globale Fluchthafen. Anleger flohen aus unsicheren Geldanlagen und unsicheren Schwellenländerwährungen, und parkten das Geld in der weltweit größten Reservewährung. Und je mehr Hoffnung auf eine Entspannung der Coronakrise aufkam, desto mehr verlor der US-Dollar wieder, weil die Anleger risikofreudiger wurden, und ihre Gelder umschichteten in riskantere Anlagen mit höherem Renditepotenzial, wie zum Beispiel Anleihen in Schwellenländern, wozu natürlich Dollar verkauft, und die jeweilige Landeswährung gekauft werden musste.

Bereits am 17. November, wo der US-Dollar noch höher notierte, besprach ich die bedrohliche Lage für den Greenback, und warum er womöglich nächstes Jahr abwerten könnte. Dieses Szenario scheint der Devisenmarkt jetzt vorweg zu nehmen. Neben der Entspannung der Coronakrise (Impfungen starten wohl noch im Dezember) steht womöglich nächstes Jahr auch ein stärkeres Wirtschaftswachstum außerhalb der USA an. Und vermutlich dürfte die weitere Staatsverschuldung und Gelddruckerei in den USA noch stärker laufen als in Europa, was den US-Dollar gegen den Euro noch schwächer dastehen lassen könnte.

Negativen Ausblick vorwegnehmen

Der anerkannte Experte Holger Zschaepitz von der WELT twitterte jüngst zum immer weiter fallenden US-Dollar, dass die Investoren am Devisenmarkt wohl den negativen Ausblick für die US-Währung für 2021 schon jetzt einpreisen würden. Man sehe bitte: Der Euro notiert aktuell gegen den US-Dollar mit 1,2161 auf dem höchsten Stand seit April 2018. Also sehen wir hier eine korrespondierende Schwäche des Dollar-Index wie auch des US-Dollar gegen den Euro. Kein Wunder, denn der Euro ist das absolute Schwergewicht im Dollar-Index als Gegenpart zum US-Dollar.

Die Experten der Commerzbank erwähnen ganz aktuell aus rein charttechnischer Sicht (!), dass Rückgänge im Währungspaar Euro gegen US-Dollar bei 1.1936 auf eine erste Unterstützung, und bei dem Tief vom 23. November und der 55- Tagelinie bei 1.1800/09 auf gute Unterstützung treffen. EUR/USD biete weiter Aufwärtspotential, solange sich der Markt über der 6-Monatsunterstützungslinie bei 1.1749 befinde.

Negative Faktoren für den US-Dollar

Aber gut, wir schauen hier ja auf das größere Bild für den US-Dollar, und das auch eher aus fundamentaler Sicht. Joe Biden dürfte als US-Präsident versuchen so kräftig wie nur irgendmöglich auf die Stimulus-Pumpe zu drücken, und die Fed dürfte ihn dabei mit der Druckerpresse ordentlich unterstützen. Es scheint zumindest so zu sein, dass dem US-Dollar kein bullisches Jahr 2021 bevorsteht. Und es scheint gemäß des aktuell immer weiter fallenden Greenback so auszusehen, dass die Trader am Devisenmarkt schon jetzt kräftig short dabei sind. Ebenso verstärken die Impfstoff-Hoffnungen wohl immer mehr den Risikohunger der Anleger, was bei den globalen Geldflüssen gegen den US-Dollar spricht.

Noch was: Alles was gegen den US-Dollar gehandelt wird, profitiert grundsätzlich von seiner Schwäche. So konnte diese Woche vor allem der zuletzt immer weiter schwächelnde Goldpreis (endlich?) von der Dollar-Schwäche profitieren. Und so stieg Gold diese Woche von 1.765 auf 1.840 Dollar. Erwähnenswert zur Dollar-Schwäche ist derzeit auch noch die aktuell eigenständige Pfund-Stärke.  Die Devisenmärkte sind optimistisch, dass in Kürze ein Brexit-Deal zwischen UK und EU zustande kommen wird. Dies preist man mit einem steigenden Pfund ein. Da das Pfund Teil des Währungskorbs im Dollar-Index ist, stellt dies einen weiteren schwächenden Faktor gegen den US-Dollar dar. Natürlich kann niemand vorhersagen, ob der US-Dollar die nächsten Monate wirklich weiter fallen wird. Aber Stand heute gibt es dafür einige gute Gründe.

Chart zeigt Verlauf im US-Dollar seit Ende 2017

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