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Bundesbank stellt Überleben griechischer Banken in Frage

Von Markus Fugmann

Andreas Raymond Dombret, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank hält es für unwahrscheinlich, dass alle vier großen Banken Griechenlands überleben werden.

Doombret Bundesbank
Bundesbank-Vorstand Dombret
Foto: Masterot1312, CC BY-SA 3.0

Er habe große Zweifel an der Solvenz griechischer Banken, so Dombret. Die Rekapitalisierung der griechischen Banken könnte mehr als 25 Milliarden Euro kosten – damit scheint der Deutsch-Amerikaner Dombret pessimistischer zu sein als andere Notenbanker, die von 20 bis 25 Milliarden Euro ausgehen.

Die Zeit laufe den griechischen Banken davon, daher müsse nun schnell gehandelt werden. Die griechischen Banken befänden sich in einem künstlichen Koma, nur die verhängten Kapitalkontrollen verhinderten ihren Exitus. Diese Kapitalkontrollen wiederum könnten nur langsam und schrittweise aufgehoben werden, da nur so das Überleben der Banken sicher gestellt werden könne, so Dombret weiter.

Zu erwarten ist nun, dass der griechische Bankensektor eine ähnliche Entwicklung durchmachen wird wie einst die zyprischen Banken: die größeren Banken kaufen die kleineren, sodass von vier der größeren Banken nur zwei übrig bleiben dürften.



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