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Carl Icahn bleibt hartnäckig, er will endlich ran an „seine“ Apple-Kohle (VIDEO)

FMW-Redaktion

Apple-Investor, Heuschrecke, Schreckgespenst und Zocker Carl Icahn will ran an „seine“ Apple-Kohle, so nennen wir es mal. Wie vorher schon mehrmals hat er in einem Interview mit „Fox Business“ erneut betont, dass die USA endlich eine Regelung schaffen sollen, damit US-Konzerne ihre Berge an Cash zurück in die USA transferieren. Laut Icahn geht es um 2,6 Billionen Dollar, die US-Unternehmen derzeit im Ausland horten, weil sie keine Lust auf eine zweite Besteuerung in den USA hätten. Eigentlich würden diese Unternehmen das Geld „gerne zurück in die Heimat“ überweisen.

Entweder sollten die USA laut Icahn Gelder von US-Konzernen, die im Ausland erwirtschaftet und dort schon besteuert wurden, in den USA bei der Rücküberweisung steuerfrei stellen oder zumindest extrem niedrig besteuern. Mit dem Extra-Geld könnten die USA ihre Infrastruktur erneuern (er nannte z.B. Autobahnen). Früher wies er auch schon darauf hin, dass diese Gelder an Aktionäre fließen oder in Unternehmen verbleiben und somit in den USA neue Arbeitsplätze schaffen könnten (so jedenfalls Carl Icahn). Im geht es natürlich in erster Linie um die Cash-Ausschüttungen an die Aktionäre!

Icahn sagte gerade die Demokraten würden diese Konzerne als „bad guys“ betrachten. Sie verstünden nicht, dass die Besteuerung in den USA eine doppelte Steuerlast für die Unternehmen darstelle. Unternehmen seien nicht patriotrich und hätten auch keine Prinzipien. Man könne Unternehmen nicht moralisch verantwortlich machen, dass sie ihr Geld im Ausland horten, denn der Sinn von Unternehmen sei es nun mal Geld zu machen!

Icahn sagte im Video auch er habe vor Kurzem erneut mit Donald Trump (seinem Präsidentschaftskandidaten) gesprochen, der in dieser Sache seiner Meinung sei. Mit dem derzeitigen zerstrittenen Kongress in Washington bekäme man das nicht hin. Damit meint er ein starker US-Präsident müsse her, der diesen Stillstand in Washington aufbrechen kann, so sagte er es vor Kurzem schon mal.

Im Video erkennt man Icahn´s Drängen, dass dieses Geld endlich zurück in die USA geholt werden soll. Sein Hauptinteresse dürfte dabei dem größten Cash-Berg im Ausland gelten, nämlich dem von Apple, bei dem Icahn selbst als Investor engagiert ist. Er erhofft sich damit (so darf man annehmen) eine satte Sonderausschüttung an die Aktionäre, wenn Apple-Chef Tim Cook einen großen Geldbetrag zurück in die USA holt. Laut den letzten Zahlen von Apple hortet die Firma derzeit gut 180 Milliarden Dollar Cash in Übersee, vor allem in Irland.



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