Asien

China pumpt wieder Geld in die Banken

Chinas Notenbank People´s Bank of China hat im September und Oktober 769 Milliarden Yuan (126 Milliarden US-Dollar) in das Banksystem gepumpt – das geht aus ihrem heute veröffentlichten Bericht zur Geldpolitik im 3.Quartal hervor. Demnach haben staatliche Banken sowie mittlere und kleinere Banken des Landes die Liquidität zu einem Zinssatz von 3,5% erhalten. Ziel der Notenbank ist es, die Kreditkosten für Chinas Unternehmen zu senken, um die Nachfrage in der schwächelnden Wirtschaft zu stimulieren.

Wie die Notenbank berichtet, lag der durchschnittliche Zinssatz für Unternehmenskredite im Sepbember bei 6,97% – 0,12% weniger als im Vormonat und 0,23% weniger als noch im Juli.

Wie die Notenbank heute weiterhin bekannt gab, werde man in „vernünftiger Weise“ auch den Immobilienmarkt unterstützen – sprich die Kreditaufnahme vor allem für Erstkäufer erleichtern, ohne jedoch Immobilien-Spekluationen zu befeuern. Ausserdem hat China heute zahlreiche Massnahmen beschlossen, die den Import von Waren erleichtern sollen.

Insegesamt bleibe die Geldpolitik Chinas „vorsichtig“, wie die Notenbank heute erneut betonte. Man versuche, der zunehmenden Verschuldung der einzelnen Provinzen des Landes mit „marktkonformen“ Massnahmen zu begegnen. Hauptziel der Notenbank sei die Einführung einer Einlageversicherung – bislang sind Bankguthaben in China komplett unversichert.



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