Folgen Sie uns

FMW

China sagt “tschüss” zu Apple

Avatar

Veröffentlicht

am

Von Markus Fugmann

Es gibt ja bekanntermaßen eine große Fan-Gemeinde für Apple-Produkte – auch wenn dieser Hype nicht unbedingt nachvollziehbar ist. Zwar sind Apple-Rechner natürlich besser als ihre Microsoft-verseuchten Antipoden, aber faktisch hält Apple seine User in einem Käfig gefangen, aus dem es kein Entrinnen gibt. Natürlich ist der Käfig schön designed, hübsch anzusehen und innen komfortabel – aber es ist und bleibt ein Gefängnis. Warum die darin Eingeschlossenen ihre Gefängiswärter derart verehren, ist wolh nur mit tiefen-psychologischen Faktoren zu erklären..

Wie auch immer: auch China scheint genervt von Apple und streicht Produkte des Unternehmens von der staatlichen Empfehlungsliste, die derzeit knapp 5000 empfohlene Produkte für staatliche Einkäufer beeinhaltet. Weitere amerikanische Opfer der Streichungen sind Cisco, Intel, McAffe und Cytrix Systems, während an deren Stelle vor allem chinesische Unternehmen treten. Die Liste ist für Einkäufer jedoch nicht verbindlich, wird in der Regel aber befolgt, um mögliche Konflikte mit staatlichen Stellen zu vermeiden.

Ein Hauptgrund der Streichungen amerikanischer Unternehmen scheinen die Enthüllungen Edward Snowdens zu sein: Chinas Regierung hält wohl nicht ganz zu Unrecht amerikanische Technologieprodukte für ein Einfallstor für Spionage. Noch wichiger für die Entscheidung aber dürfte der Versuch Pekings sein, einheimische Technologieunternehmen zu unterstützen, die jedoch dem Niveau der amerikanische Konkurrenten in der Regel noch weit hinterher hinken – und damit Chinas Technologie für Cyberattacken anfälliger machen könnte.

Die amerikanische Tech-Industrie hatte sich in einem Brief an die chinesische Administration über neue Regularien der Cybersecurity beschwert. Gleichwohl hat es die US-Regierung ihrerseits bisher sorgsam vermieden, Chinas Unternehmen zu berücksichtigen: So scheiterte zuletzt Huawei Technologies, die weltgrößte Netzwerk- und Telekommunikationsfirma, bei der Auftragsvergabe von staatlichen US-Stellen, weil es gravierende Sicherheitsbedenken gegeben habe.

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Finanznews

Coronakrise: Arbeitslosengeld in US-Aktienmarkt investiert! Marktgeflüster (Video)

Avatar

Veröffentlicht

am

Die Coronakrise treibt immer wieder seltsame Blüten – und eine davon ist, dass offenkundig die arbeitslos gewordenen Amerikaner in großem Umfang in den US-Atienmarkt investiert haben (sichtbar an Kontoeröffnungen und Trading-Volumina bei US-Brokern). Ca 60% der arbeitslos gewordenen US-Amerikaner haben mit den staatlichen Hilfen mehr Geld zur Verfügung als vor der Coronakrise, als sie einen, zwei oder gar drei Jobs hatten. Dieses zusätzliche Geld sorgte für gute Stimmung, der Anstieg der Aktienmärkte ist letztlich ein Beleg für diese positive Stimmung. Heute allerdings Zurückhaltung vor der mit Spannung erwarteten Pressekonferenz von US-Präsident Donald Trump zu China (zeitlich wohl um den Börsenschluss herum)..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

weiterlesen

Finanznews

Coronakrise: Schneeballsystem trifft Anlagenotstand! Videoausblick

Avatar

Veröffentlicht

am

In der Coronkrise wird offensichtlicher, was ohnehin seit Jahren der Fall ist: unsere Wohlstandsillusion wird durch ein Schneeballsystem finanziert, indem alte Schulden durch Aufnahme neuer Schulden finanziert werden – wobei die Rück-Zahlungsversprechen in die immer weitere Zukunft verschoben werden. Das System funktioniert auch deshalb so gut in der Coronakrise, weil die Kapital-Sammelstellen unter Anlagenotstand leiden nach Abschaffung der Zinsen – und daher diese Schulden kaufen, die wiederum von den Notenbanken und Staaten garantiert werden. Faktisch heißt das: der Staat macht Schulden – dann kaufen Banken, Pensionkassen etc. diese Schulden, die Notenbanken garantieren diese Schulden, und die sich immer stärker verschuldenden Staaten garantieren die Notenbanken. Herrlich, ein solches Schneballsystem! Aber dauerhaft aufrecht zu erhalten?

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

weiterlesen

Finanznews

Aktienmärkte: Alles bullisch, oder was? Marktgeflüster (Video)

Avatar

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte steigen heute weiter – und nun erhöhen Wall Street-Analysten iher Kursziele und erwarten weitere Gewinne. Dafür gibt es einige Argumente – eines (vielleicht das Entscheidende) davon ist: weil die Notenbanken alles kaufen ausser Aktien, bleiben den Investoren nur noch die Aktienmärkte (siehe dazu das heutige Interview mit Leonhard Fischer) als Investment. Inzwischen sind viele Parameter bereits auf Anschlag, im S&P 500 etwa ist derzeit keine einzige Aktie überverkauft – die Liquiditäts-Flut der Notenbanken hebt also alle Boote. Risikofaktoren wie die sich verschärfenden Spannungen zwischen den USA und China sowie Trumps Drohung gegen die amerikanischen Social Media-Unternehmen werden verdrängt. Geht die Rally also weiter?

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 30 Tage