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Continental gibt Ausmaß der Stellenstreichungen bekannt – erschütternd!

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Im Juli gab es durch Continental bereits eine Umsatz- und Gewinnwarnung. Vor wenigen Minuten hat Continental jetzt einen konkreten Plan veröffentlicht, welche Standorte dicht gemacht und wie viele Stellen gestrichen werden. Das Ausmaß ist erschütternd! 20.000 Arbeitsplätze von 244.000 fallen weg, davon 7.000 in Deutschland von bisher 62.000. Wie Continental aktuell verkündet, sollen in den „entscheidenden Wachstumsfeldern“ in den kommenden Jahren neue Arbeitsplätze in hoher Zahl entstehen. Wie viele, verrät man aber nicht. Für die Branche heißt das (so meinen wir): Ja, dies ist wohl mehr als nur ein kleiner Abschwung! Es ist eine echte Krise! Abgesehen von den Stellenstreichungen spricht man natürlich lieber über den Transformationsprozess. Hier auszugsweise im Wortlaut:

Dieses von der Unternehmensleitung bereits Ende Juli 2019 angekündigte, weltweite Programm dient der nachhaltigen Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens und der Sicherung seiner Zukunftsfähigkeit. Continental reagiert damit zum einen auf die Rückgänge in der weltweiten Automobilproduktion und zum andern auf die verstärkte Kundennach­frage nach digitalen Lösungen. Darüber hinaus trägt das Programm mehreren Entwicklungen Rechnung, die parallel verlaufen: einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt, der sich abzeichnenden Krise in der Autoindustrie und dem durch verschärfte Abgasgesetze beschleunigten Technologiewandel im Antriebsbereich. Die strukturelle Transformation 2019 – 2029 zielt vor allem auf zwei Effekte ab: die Steigerung von Effizienz und Produktivität mittels Organisations- und Portfolioanpassungen sowie eine verstärkte Konzentration auf die entscheidenden Wachstumsfelder der Zukunft. Damit plant Continental ab 2023 ihre Bruttokosten um rund 500 Millionen Euro jährlich zu senken.

Hier im Wortlaut von Continental zu den betroffenen deutschen Standorten bezüglich der Stellenstreichungen:

In Babenhausen beabsichtigt der Geschäftsbereich Instrumentation & Driver HMI sich bis Ende 2025 schrittweise aus der Serienproduktion zurückzuziehen. Um außerdem die Kosten in der Entwicklung auf ein wettbewerbsfähiges Niveau zu senken, plant der Geschäftsbereich bis Ende 2021 bestimmte Forschungs- und Entwicklungsarbeiten von Babenhausen an andere Standorte zu verlagern. Betroffen wären von beiden Maßnahmen laut erster Planung insgesamt über 2.200 Arbeitsplätze.

Der beschleunigte Umstieg auf die Zukunftstechnologien der Elektromobilität hat Auswirkungen auf die folgenden vier Standorte:

1. In Roding (Deutschland) mit derzeit rund 540 Arbeitsplätzen soll 2024 die Produktion und Entwicklung von hydraulischen Komponenten für Benzin- und Dieselmotoren (Hochdruckpumpen) eingestellt werden. Davon wären voraussichtlich rund 320 Arbeitsplätze in der Produktion betroffen. Für die weiteren rund 220 Arbeitsplätze ist ein Übergang in funktionsnahe Aufgabenfelder vorgesehen.

2. In Limbach-Oberfrohna (Deutschland) mit derzeit rund 1.230 Arbeitsplätzen soll das Geschäft mit hydraulischen Komponenten für Dieselmotoren (Injektoren) 2028 auslaufen. Davon wären voraussichtlich rund 860 Arbeitsplätze in der Produktion betroffen. Für die weiteren rund 370 Arbeitsplätze ist ein Übergang in funktionsnahe Aufgabenfelder vorgesehen.

Continental Zentrale
Foto: © Continental AG

11 Kommentare

11 Comments

  1. Avatar

    Marcus

    25. September 2019 16:24 at 16:24

    Man will den Ausstieg aus dem Diesel und dem Verbrennermotor, dann muss man die Entscheidung akzeptieren so einfach ist das. Und in Zukunft werden die Stellenstreichungen nicht weniger werden, eher noch mehr aufgrund politisch gewollter E-Mobilität und dem Konjunkturabschwung.

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    Koch

    25. September 2019 17:51 at 17:51

    Jetzt mal was Grundsätzliches.Menschliches Leben ist negativ für die Erde!Punkt,aus.Wie sich die heuschreckenartig vermehrenden 2-Beiner verhalten,ob ökologisch,ob energiealternativ,ob vegetarisch oder vegan,ist sowas von belanglos.Die Menge machts.Unser superschöner Planet kann nur 4-5 Milliarden verkraften.Wenn es ihm nicht selbst gelingt nur diese Menge zuzulassen,woran ich nicht glaube,wird wohl der Homo Sapiens selbst eingreifen müssen.Da er das schlimmste Raubtier darstellt,dass diesen Planeten je bevölkert hat,wird ihm schon was zur Konkurrenzminimierung einfallen!Verlasst Euch drauf.

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      sabine

      2. Oktober 2019 09:23 at 09:23

      – Übrigens kommt Grönland von Grünland, weil es im Mittelalter nicht mit Eis bedeckt war. Und im Süden Schottlands wurde in dieser Zeit Wein angebaut. In Grünland wahrscheinlich auch. 10. – 13. Jhdt.
      https://www.deutschlandfunkkultur.de/groenland-war-mal-gruen.950.de.html?dram:article_id=135363
      – Die Marskappen sollen ja auch schmelzen. Unser CO2 reicht eben weit.
      – Und am Südpol erhöht sich unerklärlicherweise die Eismenge.
      – Und die Klimamodelle der Hysterie um die Jahrtausendwende haben ein viel schlimmeres Klima prognostiziert, als wir jetzt tatsächlich haben. Den diesjährigen Dürresommer von FAZ und Süddeutsche hatte der Deutsche Wetterdienst nie behauptet. Qualitätsmedien eben.
      https://kaltesonne.de/klimamodelle-rechnen-mit-falschen-russdaten/
      – Es geht um viel Geld. Bei einem Premium-Anbieter in der Autoindustrie haben sich in einem konkreten Fall die Entwicklungskosten des von der Politik und Medienhysterie aufgezwungenen E-Autos verdoppelt. Es ist jetzt absehbar, daß er die Kosten durch den Verkauf der Autos nicht wieder hereinbekommt. Genau, was die Politik wollte, Anschub der Investitionen bis der Arzt kommt. Jetzt brauchen wir ihn.
      – Und so weiter.

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        USLA

        2. Oktober 2019 10:38 at 10:38

        @Sabine, sie treffen den Nagel auf den Kopf, so ist das eben wenn das Schildbürgertum auf dem Vormarsch ist.

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        leftutti

        2. Oktober 2019 10:45 at 10:45

        In der Antarktis erhöht sich nicht die Eismenge bzw. -masse, das ist Schwachsinn! Das Landeis insgesamt in der Antarktis nimmt mit zunehmender Geschwindigkeit ab. Antarktisches Meereis nimmt von der Ausdehnung her etwas zu, obwohl sich der südliche Ozean stark erwärmt. Das Meereis dehnt sich Satellitenmessungen zufolge leicht aus. Ob damit auch eine Zunahme der Masse verbunden ist, lässt sich wegen mangelnder Daten über die Dicke des Eises schwer sagen. Das Landeis hingegen verliert an Masse – und zwar deutlich und mit zunehmender Geschwindigkeit. Salopp gesagt treiben die zunehmend stärkeren Winde das Meereis wohl einfach weiter auseinander.
        https://skepticalscience.com/translation.php?a=21&l=6
        https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-aber-am-suedpol-nimmt-die-eismasse-zu

        Es wäre schön, wenn Sie endlich aufhören würden, Lügen über den DWD zu verbreiten. Sie verbreiten erneut Schwachsinn! Nach den Daten über 2018 und Frühjahr 2019 ist das jetzt das zweite Mal. Zitat aus Pressemitteilungen des DWD:
        Deutschlandwetter im Sommer 2019
        – Sonnenscheinreich und niederschlagsarm – neue Temperaturrekorde
        – Extreme Hitzewellen mit Temperaturrekorden – drittwärmster Sommer seit 1881 (nach 2003 und 2018)
        – In den meisten Gebieten weitere erhebliche Verschärfung der Dürre
        – Sommer 2019 unter den vier sonnenscheinreichsten seit Messbeginn

        https://www.dwd.de/DE/presse/pressemitteilungen/DE/2019/20190830_deutschlandwetter_sommer2019_news.html;jsessionid=BA35D507BADFC701DD559C12AE45572C.live21063?nn=16210
        https://www.dwd.de/DE/presse/pressemitteilungen/DE/2019/20190926_agrarwetter_sommer2019_news.html;jsessionid=BA35D507BADFC701DD559C12AE45572C.live21063?nn=16210

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        leftutti

        2. Oktober 2019 10:49 at 10:49

        Ich versuche es nochmal ohne die langen Links zum DWD, da soviel Text rechts verschluckt wird.

        In der Antarktis erhöht sich nicht die Eismenge bzw. -masse, das ist Schwachsinn! Das Landeis insgesamt in der Antarktis nimmt mit zunehmender Geschwindigkeit ab. Antarktisches Meereis nimmt von der Ausdehnung her etwas zu, obwohl sich der südliche Ozean stark erwärmt. Das Meereis dehnt sich Satellitenmessungen zufolge leicht aus. Ob damit auch eine Zunahme der Masse verbunden ist, lässt sich wegen mangelnder Daten über die Dicke des Eises schwer sagen. Das Landeis hingegen verliert an Masse – und zwar deutlich und mit zunehmender Geschwindigkeit. Salopp gesagt treiben die zunehmend stärkeren Winde das Meereis wohl einfach weiter auseinander.
        https://skepticalscience.com/translation.php?a=21&l=6
        https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-aber-am-suedpol-nimmt-die-eismasse-zu

        Es wäre schön, wenn Sie endlich aufhören würden, Lügen über den DWD zu verbreiten. Sie verbreiten erneut Schwachsinn! Nach den Daten über 2018 und Frühjahr 2019 ist das jetzt das zweite Mal. Zitat aus Pressemitteilungen des DWD:
        Deutschlandwetter im Sommer 2019
        – Sonnenscheinreich und niederschlagsarm – neue Temperaturrekorde
        – Extreme Hitzewellen mit Temperaturrekorden – drittwärmster Sommer seit 1881 (nach 2003 und 2018)
        – In den meisten Gebieten weitere erhebliche Verschärfung der Dürre
        – Sommer 2019 unter den vier sonnenscheinreichsten seit Messbeginn

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          Quintus

          2. Oktober 2019 12:39 at 12:39

          Sehr geehrter leftutti
          Lassen wir doch einmal Wissenschaftler wie z.B. Dr. Patrick Frank zu Wort kommen:
          https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/feart.2019.00223/full

          Man sollte erwarten, dass solche Forschungsergebnissse zu Diskussionen führen würden. Immerhin zählt die Stanford-Universität weltweit zu den angesehensten wissenschaftlichen Institutionen. Umso mehr verwundert es, dass die Erkenntnisse von Professor Frank in den deutschen Printmedien nahezu vollständig verschwiegen werden.

          UND! der Traum der deutschen Ökoromantiker von einem sozialistischen Arkadien, in dem statt pöhser Diesel nur noch vergesellschaftete Elektromobile leise säuselnd entschleunigt durch die Lande gleiten, kein Kondensstreifen mehr den blauen Himmel durchteilt, wo Permakulturgartenstädte uns das ganze Jahr mit wohlschmeckenden Nahrungsmitteln versorgen – Avocados, Kaffeebohnen und Goji-Beeren eingeschlossen – und alle vom gesicherten Grundeinkommen leben, ohne dass irgendwo noch ein Industrieprodukt gefertigt wird, von einem Land, in dem es weder Pharma-, Chemie und Aluminiumhersteller noch Pflanzenschutzmittel noch Niederlassungen internationaler Großkonzerne gibt, wird sich nicht erfüllen.
          Könnte es eventuell sein, dass die Greta-Anhänger und ihre erwachsenen Unterstützer völlig unterschätzen, was ihre Träume und Ideen in einer Industrieregion wie Europa anrichten können? Der Firnis der Zivilisation ist sehr dünn und die Versorgung von 500 Millionen EU-Bürgern mit Energie und Lebensmitteln ist eine unfassbar erstaunliche zivilisatorische Leistung. Diese Lieferketten einfach zu unterbrechen und die Versorgung einer Großstadt wie Hamburg mit Lastenfahrrädern betreiben zu wollen (Strategiepapier der Hamburger Grünen), macht fassungslos“.

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        Dudenhöffer

        2. Oktober 2019 20:46 at 20:46

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          Quintus

          3. Oktober 2019 09:19 at 09:19

          Der trumpelnde Trappatoni würde nun sagen:
          Was erlauben sich Dudenhöfer?……

          Ich bin kein Anhänger von Herrn Dudenhöfer und stimme auch selten mit ihm und seinen Prognosen überein, jedoch erscheint mir sein jetziger Standpunkt als notwendiger konsequenter Schritt in eine aussichtsreichere Zukunft. Im Osten geht die Sonne auf….im Westen ist bereits die Abenddämmerung zu erkennen…

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        Freibörger

        4. Oktober 2019 20:35 at 20:35

        Kein Grund zur Panik, Fliegen wird sensationelle 3 EUR teurer, Autofahrer profitieren größtenteils von ihren Dreckschleudern. Klimaschutz made by CfuckU.

  3. Avatar

    Shong09

    25. September 2019 17:52 at 17:52

    Nr. 3 und 4 wurden leider vergessen

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Wirecard: Die Shorties geben immer noch nicht auf!

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Eigentlich hätte dies ein Befreiungsschlag sein müssen, die Zahlen von Wirecard zum vierten Quartal 2019 und zum Gesamtjahr! Denn sie fielen besser aus als erwartet, so dass die Firma im Vergleich zu ihrer Bewertung (KGV 2020 – 24) fundamental sogar als billig einzustufen ist.

Die Zahlen von Wirecard – und die Reaktion

Der CEO von Wirecard, Hannes Braun, hatte gute Zahlen versprochen und bei der Präsentation sogar noch eine Schippe draufgelegt. Der Umsatz der Firma steigerte sich im vierten Quartal um 46,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 40,6 Prozent. Da diese Zahlen die Entwicklung der ersten drei Quartale übertraf, hätte man eigentlich von einer positiven Reaktion der Börse ausgehen müssen. Diese kam auch zunächst mit einem Sprung bis auf 145 Euro, anschließend ging es aber knapp 3,5 Prozent ins Minus. Eine erste Erklärung war, dass man enttäuscht darüber sei, dass es kein Statement zur Sonderprüfung durch KPMG gegeben hätte. Aber auch die nächsten Tage ging es weiter nach unten. Glauben die Leerverkäufer immer noch an einen negativen Prüfbericht?

Warten auf das Quartalsende?

Bereits seit dem Monat November laufen die Untersuchung des Wirtschaftsprüfers KPMG, so dass man annehmen muss, dass dieser schon einen großen Überblick über die Geschäfte der Firma haben muss. Da beginnt das Rätselhafte: Hätte man Unregelmäßigkeiten gefunden, müsste dies die Firma nach den Börsenregeln veröffentlichen. Die ad-hoc-Verpflichtung lautet:

„Nur wenn börsennotierte Unternehmen alle Marktbeteiligten schnell und umfassend über Insiderinformationen aufklären, können Anleger fundierte Entscheidungen treffen und sind gegenüber Insidern nicht benachteiligt. Inlandsemittenten sind daher verpflichtet, unverzüglich zu diesem Zweck – also ad hoc – die Öffentlichkeit über unbekannte Umstände aus ihrem Unternehmen ins Bild zu setzen, wenn diese so beschaffen sind, dass sie auf den Preis des Finanzinstruments einwirken und wenn sie den Emittenten unmittelbar betreffen“ (Art. 17 Abs. 1 Marktmissbrauchsverordnung MAR – BaFin)

Hätte man in der Zwischenzeit etwas Kursrelevantes gefunden, so hätte der neue Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Eichelmann eine solche Meldung hinaussteuern müssen. Aber was hat der neue Chef im Aufsichtsrat getan? Am 22. Januar hatte er in einem Interview mit dem manager magazin festgestellt:

„Aus der Tatsache, dass wir noch keine Ad-hoc-Meldung abgegeben haben, können Sie Ihre Schlüsse ziehen“. Der erfahrene Manager, der bereits Finanzvorstand der Deutschen Börse AG gewesen ist, muss wissen, dass Verstöße gegen ad-hoc-Verpflichtungen gerichtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Die Leerverkäufer scheinen sich für seine Aussage jedoch nicht zu interessieren.

Fazit

Es ist eine spannende Geschichte, die sich um die größte Wachstumsaktie im Dax, dem Finanzdienstleister Wirecard aus Aschheim bei München, entwickelt.

Und eine etwas seltsame. Man spekuliert auf Unregelmäßigkeiten aus den Jahren 2016/2017 und interessiert sich nicht für das laufende und die Aussichten für das künftige Geschäft. Obwohl keiner der ständig anwachsenden Partner von Wirecard bisher einen Rückzieher gemacht hat: Börsen bewertet Zukunft, heißt es. Selbst große Verluste werden toleriert, wenn ein Unternehmen überzeugende Argumente für die Zukunft offeriert. Nur nicht bei Wirecard, die Shortseller halten anscheinend ihre Positionierung aufrecht. Noch sind es ja 30 Börsentage bis zum Quartalsende.

Der Kampf zwischen der Führung von Wirecard und den Shortsellern geht weiter
Firmenzentrale in München. Foto: Kaethe17 CC BY-SA 4.0 – Ausschnitt aus Originalfoto

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Alstom größter Profiteur der deutschen Bahn-Subventionen? – Werbung

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Lieber Börsianer,

Deutschland möchte 86 Milliarden Euro in die Deutsche Bahn investieren! Einer der größten, wenn nicht DER größte Nutznießer dieser Investitionen könnte der französische Konzern Alstom sein. Denn der ist neben Siemens der letzte verbliebene große Anbieter von Fernverkehrszügen in Europa. Die Aktie erwachte bereits aus einem zwanzigjährigen Winterschlaf!

Die europäische Zugindustrie befindet sich schon länger in der Krise. Größere Investitionen gab es schon lange nicht mehr und exportiert wird auch zu wenig. Die Musik spielt inzwischen in China, die aber nach ersten Importen inzwischen die Schnellzüge lieber selbst herstellen, als sie teuer aus Europa zu kaufen. Der rasche Erfolg der chinesischen Hersteller hat möglicherweise auch etwas damit zu tun, dass Siemens bereitwillig ihren ICE3 nach China verkaufte, der sicherlich intensiv studiert wurde, bevor chinesische Anbieter binnen weniger Jahre eigene Züge für mehr als 300km/h Geschwindigkeit auf den Markt brachten.

Um Kosten zu sparen, versuchten Alstom und Siemens ihre Zugsparten im vergangenen Jahr zu fusionieren, was aus kartellrechtlichen Gründen untersagt wurde. Alstom wagt nun den nächsten Versuch und möchte die Zugsparte des kriselnden kanadischen Anbieters Bombardier übernehmen.

Für die Deutsche Bahn als Kunde ist die Marktbereinigung natürlich fatal. Weniger Auswahl bedeutet letztendlich höhere Preise. Ohnehin wird die üppige Finanzierung, die Bund und Länder der Deutschen Bahn zusagten, Begehrlichkeiten bei den Zugherstellern wecken. Der Bund macht 86 Milliarden Euro in den kommenden zehn Jahren locker, um Schienennetz und Wagenpark zu erneuern. Zusammen mit schon bestehenden…..

Täglich gratis! Lesen Sie diesen Artikel in ganzer Länge, und erhalten Sie auch alle meine folgenden Analysen regelmäßig und in voller Länge automatisch per e-mail. Sie müssen nur beim Klick an dieser Stelle ihre e-Mail Adresse angeben.

Mit Börsianer-Grüßen,
Thomas Kallwaß
Chefanalyst Profit Alarm

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Sophie Schimansky LIVE zum Handelsstart an der Wall Street – „Glas halb voll“

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Sophie Schimansky berichtet ganz aktuell im folgenden Video zum Handelsstart an der Wall Street. Die Grundstimmung scheint zu lauten „es wird schon wieder“ bezüglich der wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus.

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