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Coronakrise: Markus Krall über „legalisierten Bilanzbetrug“

In der Coronakrise wird der Bilanzbetrug „amtlich“ – es sei nur noch eine Frage der Zeit, bis dieser Bilanzbetrug dann legalisiert werde, sagt Markus Kall

Redaktion

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Kaum jemand hätte es vor der Coronakrise für möglich gehalten, wie schnell und grundlegend elementare Prinzipien unseres Wirtschaftsrechts ausser Kraft gesrtzt worden sind – Markus Krall spricht angesichts der Aushebelungen von bislang bestehenden Grundprinzipien von der Einführung des „legalisierten Bilanzbetrugs“. So etwa die temporäre Abschaffung der Pflicht zur Anmeldung einer Insolvenz – vor der Coronakrise war die Insolvenverschleppung ein Straftatbestand, der mit bis zu drei Jahren Freiheisstrafe geahndet werden konnte.

Derzeit werden bereits ca. 30% der Kredite nicht mehr bedient, Millionen von Mietern zahlen derzeit ihre Miete nicht, sagt Markus Krall – und für die ohnehin schon vorher angeschlagenen europäischen Banken ist das ein weiterer Tsunami. Zwar können die Banken etwa in Deutschland in der Coronakrise risikofrei Kredite vergeben, weil die staatliche KfW für diese Kredite als nachrangiger Gläubiger haftet (was nichts anderes heißt, als dass die KfW und damit der deutsche Staat faktisch ganz am Ende der Schange steht, wenn es um die Frage geht, wer von einer „Restmasse“ als Gläubiger noch Zahlungen erhält) – aber das verzögert den Niedergang der Retail-Banken nur, ohne ihn nachhaltig zu stoppen.

Um die Banken zu retten, werde die Banken-Aufsicht gar nicht umhinkommen, als den Banken zu erlauben, ausfallende Kredite nicht mehr bilanziell zu verbuchen, sagt Markus Krall. In und mit der Coronakrise wird so der Bilanzbetrug „amtlich“ – es sei nur eine Frage der Zeit, bis die Bankaufsicht eben diesen Bilanzbetrug dann auch öffentlich verkünde.

Bekanntlich hatte sich Markus Krall mit seiner Prognose eines zeitnahen Banken-Kollaps weit aus dem Fenster gelehnt – mit und durch die Coronakrise aber gewinnt sein Szenario rapide an Wahrscheinlicheit. Da aber ein Kollaps großer Banken für Politik und Aufsicht nicht tolerabel ist, werden diese Banken als Zombies durch Bankenaufsicht, Notenbanken und Poltitik weiter gestützt – durch immer wieder gedrucktes Geld. Aber wird das ein „buy-in“ – werden also Kontoguthaben gewandelt, indem die Kontoinhaber per Zwang praktisch zu Aktionären der Bank werden? Oder gibt es einen „buy-out„?

Was kommt nun auf uns zu im Rahmen der Coronakrise? Wann schlägt die Deflation in die Inflation um? Dazu dezidierte Ausagen von Markus Krall in folgendem Interview:

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Markus Krall über die Konsequenzen der Coronakrise

18 Kommentare

18 Comments

  1. Avatar

    Scheer

    18. Mai 2020 12:43 at 12:43

    Ich halte die Aussage von Dr. Krall bez. der Politikerreation zu Corona für durchaus schlüssig. Das sind keine besonders helle Leuchten in ihrer Rolle. Die Eigenschaft „vorrausschauend“ trifft eher auf das Engagement Wiederwahl zu und nicht in ihrer zugewiesenen Rolle/Funktion.

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      globalvoterorg

      18. Mai 2020 16:57 at 16:57

      Was kam zuerst, das Ei oder das Huhn!? Die Ignoranz als „benchmark“ für die Verhaltensfehler zeigt, sehr bequem, übrigens, auf den demokratischen Bürger, derer quantitativer Entscheidungskurve, die Gaus´sche Kurve, am ehesten, entspricht! Darin ist die ignorante und halbwissende Masse/Mehrheit, in der Politik, gespiegelt. D.h., wir werden keine besseren Entscheidungen und Politiker bekommen, solange wir, keine „besseren“ Bürgern werden!. Seit Jahren plädieren wir dafür, dieses Dilemma, der „Demokratie“ zu „drehen“, indem, wir die qualitative, Mehrstimmen und Direkte Demokratie, einfordern! Was ist der Kern dieser Forderung!? Ein Erziehungsprogramm, zum besseren Wähler. Wenn 20/25% der Bürger, immer, in Direkter Demokratie, von unten nach oben und niemals umgekehrt, 70/80% der Stimmen hätten, bekämem wir eine neue und dynamischere Politikkultur! Eine Meritokratie! Es „lohnt“ sich in der Gemeinwohlwirtschaft und -politik einzusetzen. Ohne Qualität kommen wir nicht weiter!
      Dies setzt voraus, daß die Gesellschaft, nicht nur die Politiker, ihre Fehler einsieht und deshalb der Änderung gewisser Paradigmen zustimmt! „One man, one vote“, dieses Prinzip, ist gescheitert! 20/25% der „qualifizierten“ Wähler wären in D, 12/15 Millionen Wahlberechtigte.
      Es ist „leicht“ vorstellbar, daß es besser ist, z.Zt., von dieser bewußten Masse bestimmt zu werden, als „fremdbestimmt“, durch eine eklatante Minorität von Akteuren, sowohl aus der Einheitsparteien-, der Finanzwirtschafts- und der Konzernhierarchie!? Halt, natürlich, wird die minoritäre Masse nicht übervorteilt. Jeder Wähler, behält seine 1x Stimme und kann seinen Monoritätenschutz (z.B., 20% Sperrklausel), im Rahmen eines Grundgesetzes, immer, durchsetzen. Das Ziel ist die Gemeinwohlwirtschaft, die Freie Marktwirtschaft und ein freies GeldSystem! Die Humanwirtschaft und Meritokratie hat, zudem, einen entscheidenden Entwicklungsimpuls. Absolut, jeder Bürger, von Mutter Theresa bis Bill Gates, kann sich, wirtschaftlich und sozial, unabhängig, von der 1x Stimme, die jedem zusteht, zu 10x Stimmen in seinem Dasein (techn., ab 45 Lebensjahre) kommen. Dazu, noch, 2x intelligente Ansätze. Die Stimmen können nicht vererbt werden, d.h. übertragen werden und ab 65x Jahren werden diese Bürger in den „Ältesten Rat“ befördert. Dieser könnte jede Entscheidung, einmal, ablehnen und damit zur neuerlichen Diskussion bringen, aber langfristig nicht verhindern!

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    thinkSelf

    18. Mai 2020 13:00 at 13:00

    Was der klassische Ökonom immer übersieht, ist das eine Bank kein „Geld“ erzeugt, sondern nur Geldsymbole. Die Grenzkosten hierfür sind 0 (wir lassen das Thema Zahlungsverkehr weg).
    Das eine Bank, deren Eigenkaptial „negativ“ ist, pleite ist, ist eine willkürlich gesetzte Festlegung.
    Denn eine Bank kann ihr Eigenkaptial beliebig weit ins Negative treiben ohne das das Auswirkungen auf ihre Zahlungsfähigkeit hat. Denn sie stellt ihr Geld ja selbst her. Sie kann auch einen totalen Kreditausfall verkraften. Das führt lediglich zu größeren negativen Zahlen aus der Passiv-Seite der Bilanz.

    Allerdings bleibt dann die mit den Krediten in den Markt gepumpte Liquidität in der Realwirtschaft und die hierdurch geöffneten Tauschtransaktionen können nicht mehr geschlossen werden. Auf Dauer erzeugt das Inflation.
    Wobei wir uns vielleicht, wie bereits mehrfach erwähnt, von der Idee einer allgemeinen Inflation trennen müssen und es lediglich zu sektoraler Inflation kommt.

    Mit dem Endergebnis maximaler Vermögenskonzentration.

  3. Pingback: Coronakrise: Markus Krall über “legalisierten Bilanzbetrug” – Unser Geld- und Zinssystem

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    doris

    18. Mai 2020 16:33 at 16:33

    Hr Krall hat mit seiner Einschätzung durchaus recht. ABER: Das Gold wird der Staat sollte es soweit kommen beschlagnahmen. so wie 1933. Das sollte er seinen Kunden in München auch sagen die jetzt Gold kaufen.

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      Columbo

      18. Mai 2020 17:24 at 17:24

      @Doris

      Sie wissen, daß der Staat, wie 1933, Gold beschlagnahmen wird. Sie glauben es nicht, Sie wissen es! Woher eigentlich?
      Haben Sie auch, wie Krall, ein Buch geschrieben? Denn wenn einer ein Buch geschrieben hat, glauben ihm alle, daß er weiß, was kommen wird, warum auch immer.
      Aber Sie, einfach nur so? Ohne Buch im Hintergrund?

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    globalvoterorg

    18. Mai 2020 17:46 at 17:46

    Nobody is perfect! Der implizierte Fehler, im Gedankengang von Dr.Krall, ist die BevorteilungsSystematik, von Minoritäten, im FIAT SchuldgeldSystem, zu „unterschätzen“. Diese ist, aber, absolut, eindeutig, ein Faktum! D.h., ein Goldinvestor ist, spekulativ, die andere Seite der Medaille, die da heißt, Finanzmacht. Was Dr.Krall ganz bestimmt nicht ist, ein Ignorant zu sein. Folglich, lehnt er die Macht, als solche, im System nicht ab. Ob, nun, „morgen“ die Finanzkrake (die Herren des PapierGeldSystems), vertreten, durch das Regime Merkel, das EM enteignet, ist eine, eher blöde, semantische Unterstellung. „Schaun´mer mal“, wie, Beckenbauer kommentieren würde. Dieser ist, ja, schon in AUT! Wie viele Maulwürfe müssten eingestellt werden, all das „vergrabene“ Gold zu finden. Nun, denn eine ganz neue Arbeitsplatzbeschaffung! Treffender, wäre ein anderer Ansatz, den, aber, Dr.Krall, tunlichst, nicht anschneidet! Wenn, nämlich die Finanzkrake (die AWO und NWO: Die Alte und Neue Weltordnung!), die Macht, ganz einfach, die geplante: „Virtuelle DiktaturTotal“, mit der entsprechenden dominierten „staatlichen“ KryptoWährung durchsetzt, dann kann sie alle EM (AU/AG) als, „commodity“, einstufen, weil, all dieses „schöne“ historische Zahlungsmittel (Werteanker) NICHT mehr fungibel ist oder, eben, eintausch-/handelbar wäre, weil, ja auch das Papiergeld, auch, untergegangen worden wäre. Hoppla, die schöne Neue Welt, gell! Das hat keiner auf dem Schirm! Wie alle anderen, auch, „verkauft“, Dr.Krall eine Illusion!

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      globalvoterorg

      18. Mai 2020 17:56 at 17:56

      Einen Nachsatz kann ich mir nicht verkneifen! Wie. immer, geht es um die Macht! Wenn, nun, die Finanzkrake, doch, scheitert und es zum Bank- und Goldrun kommt, wird Dr.Krall, natürlich, zum Helden befördert. Die große Frage ist dann. Wird er oder nicht seine natürliche Macht (kommend vom Machen) dem Gemeinwohl widmen oder eher umgekehrt!(Satire aus !)

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    Columbo

    18. Mai 2020 18:27 at 18:27

    Für mich immer wieder merkwürdig, wie wenig Reaktionen, Kommentare Markus Krall auslöst. Praktisch sagt er jedesmal den Weltuntergang voraus, denn ein vielfacher Bankenzusammenbruch ist ein finanzieller Weltuntergang.
    Trotzdem, die paar Üblichen sagen immer, daß er Recht hat und Schluß. Ob ihr Geld dann weg ist oder nicht scheint egal zu sein, vielleicht haben die gar keins.
    Die anderen haben ihr Geld vielleicht derart in Sicherheit gebracht, daß ein Bankencrash für sie irrelevant ist. Da würde mich interessieren, für welche Vermögen ein Bankencrash irrelevant sein könnte?
    Markus Krall erklärt nämlich stundenlang, wie die Banken in Zeitlupe in den Abgrund stürzen, aber wie man sein Geld in Sicherheit bringt? Da stottert er herum und in zwei Sekunden ist das Thema abgetan. Er weiß es nicht, Null, Niente…außer halt ein paar Goldnuggets(nicht zuviel, sagt er)kaufen oder Geld ins Schließfach(!?!). Ja dann…hör ich mir doch lieber Leute an, die diesbezüglich bessere Ideen haben.
    Crashpropheten schreien laut, daß die Welt untergeht, geht man dann näher hin und fragt, was man dagegen tun kann, flüstern sie dir ins Ohr: „Es steht in meinem Buch“ oder wenn sie ehrlich sind: „Keine Ahnung“.

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      globalvoterorg

      18. Mai 2020 20:37 at 20:37

      Die Ahnungslosigkeit, bei allem Respekt, fängt bei dem an, der so dumm fragt. Alle Kommentaristen und (Crash) Bücherschreiber, haben denselben Mangel. Sie sind Teil des Problems und nicht Teil der Lösung. Den „weißen“ Elefanten im Raum, benennt, kaum, einer! Ernst Wolff, dem muß man zugehört haben. Hier liegt ein kriminelles „Schauspiel“ vor, welches seit 100 Jahren +, im Wiederholungsmodus spielt! Nur, wenn man versteht, daß, nur, die gewinnen, die die Liquidität dominieren, d.h. die „Lizenz zum Gelddrucken“ gekapert haben, dann ist man einen Schritt weiter. Dann braucht man keine Bücher, keine Chartanalyse und kein Spekulant zu sein. Ein plausibles BeiSpiel! Das Monopoly! Jeder weiß, daß alle Spieler am Anfang die gleiche Summe Bargeldes bekommen und am Ende gewinnt der, der die anderen zur Pleite gebracht hat! Es entscheidet, Geschick, Strategie und Würfelglück! Soweit, so gut! Wenn, jetzt, aber ein Mitspieler, NUR EINER (!), während des Ablaufs des Spieles, soviel Bargeld, wie gewünscht, neu, „schöpfen“ könnte!? Was passiert dann wohl? Das IST unfair, Mensch!!! Eine Sauerei! Natürlich, würde dieser Spieler, immer, langfristig gewinnen! Vergleichen wir das mal mit dem Vorgehen der FED/BIZ/EZB (Die DruckerMafia) und seinen Vasallen. Der Anlagemarkt, die Weltwirtschaft ist ein gezinktes Spiel, wo, nur, eine Kaste gewinnt. Letztlich, wohlgemerkt. Mehr noch: Sie braucht kein Geld, weil sie es sich selber drucken kann! (BEM.: Das können die Meisten überhaupt nicht ab!?) Noch dazu lebt sie von den Zinsen und Zinseszinsen eines Papiergeldes, welches sie aus der puren Luft schöpft! Na, noch Fragen!?
      Da guckste, wa´! Wer an den Trog kommt, ist fremdbestimmt. Nichts ist so, als wie es scheint. Natürlich lässt man das Volk: „Wer wird Millionär“ bei Jauch, spielen oder man inszeniert: „The American Dream“. Einige Tüchtige kommen auch so durch, stimmt. aber die große Mehrheit (90% +) schaut in die Röhre. Ein perfektes Illusionstheater (-spiel). Eine Verknechtung ohne Punkt und Komma.

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        Columbo

        19. Mai 2020 08:58 at 08:58

        @Globalvoterorg

        Sie bezeichnen andere als Dummfrager, aber bringen dann ausgerechnet Ernst Wolff als Argument? Der ist in meinen Augen ein Paranoiker, wie Hunderte andere auch.
        Auch Sie schreiben einen unendlich langen Kommentar über „Monopoly“ usw., aber keine praktischen Lösungansätze, wie man sein Geld vor „Sauron“ schützen kann. Genau wie die anderen, eine wunderbare, wortreiche Predigt, wie furchtbar alles ist und daß wir jetzt alle den Abgrund hinabfahren.
        Sonst nichts, keine Ideen, keine Ahnung, ist einfach so.

        @Michael, Sie haben Recht, Ich werde die Zeugen Jehovas nicht mehr ins Haus lassen und mit ihnen über die Bibel diskutieren.

        • Avatar

          globalvoterorg

          19. Mai 2020 15:27 at 15:27

          Aufwachen, erkennen, handeln. Eigentlich, ein einfacher Zusammenhang. Ernst Wolff, als investigativer Journalist und Historikerautodidakt legt den Finger auf die Wunde, wie dutzende Andere. Wenn Sie seine Bücher gelesen haben und ihn persönlich kennenlernten oder eine seiner Vorträge gehört hätten, würden Sie ihre „Meinung“ „bereuen“ müssen, noch könnten Sie sie aufrecht erhalten! Das kommt, natürlich, darauf an, wie tief man in die Materie eindringen wollte und wessen Interessen man vertritt. Meine Monopoly Metapher zielt auf den Umstand ab, daß die Weltwirtschaft mit gezinkten Karten betrieben wird, zum Nachteil von 99% der Menschenfamilie. Wolff analysierte 1x einzige Institution in dieser MachtMatrix, die uns Alle verknechtet.
          Sie können gerne auf meine Seite gehen, fall ihnen die „Adresse“, oben, überhaupt was sagt, aber alternative Systeme und Lösungen haben auch Leute wie Andreas Popp (Der Plan B), Peter Haisenko (Die Humanwirtschaft) oder H.W.Graf (perspektive.de) entwickelt. Insbesondere, aber, muß jede Evolution, das Grundübel, erkenntlich machen. Die „Mutter“ aller Wachstumskrisen ist das exponentielle ZinseszinsSystem (Prof.Senfft) im FIAT Schuldgeld, weil, hier, die Wirtschaft, nur, durch Expansion überhaupt wachsen kann, um, dann, die absurde Umverteilung von „fleissig“ zu „reich“ zu bewerkstelligen. Monopoly Metapher! Diese MachtMatrix ist eine Realität, aber gemeinhin verschleiert und verschwiegen. Trotzdem, die Ursache aller Wachstumskrisen, die soo „bekämpft“ werden, ohne ihren Hintergrund zu analysieren! Die Geldillusion, die den Konsumwahnsinn, der die Umweltverschmutzung und die Ressourcenkrise „triggert“. Der Globalismus ist die Antriebsfeder dazu, daß die Menschenfamilie sich von der Gemeinwohlwirtschaft, total, entkoppelt hat, zum Nutzen von 1% der Menschheit, wobei nur 0,001% das wirkliche Sagen haben! Das bedeutet, richtig! Auch die Demokratie und der Rechtsstaat ist eine Illusion. Auch der Kommunismus und der sozialismus, übrigens, aber das kommt in der nächsten Stunde. Setzen!

    • Avatar

      Michael

      18. Mai 2020 21:30 at 21:30

      @Columbo, vermutlich haben es mindestens 90% der Leute satt, auf die immer gleichen Verschwörungstheorien und Untergangsszenarien des Orakels vom Fürsten der Finsternis zu reagieren. Während dieses Orakel sich durch Wanderungen zum Hambacher Fest outet und mit einer rechtsradikalen Horde zweifelhafte Deutschlandhymnen singt, scheinen mehr und mehr Menschen zu verstehen, wo die tatsächlichen Probleme dieser Zeit liegen.

      Derzeit haben Verschwörungstheoretiker und Untergangspropheten ja ohnehin Hochkonjunktur. Wie bei den Zeugen Jehovas wächst auch hier die Anhängerschaft paradoxerweise mit jedem Jahr, in dem die Apokalypse selbstverständlich nicht eintritt. Nachfragen ist selbstverständlich unerwünscht.

      Je mehr sich die seit 11. März vorhersehbare Rezession aufgrund der Corona-Pandemie-Maßnahmen in den sonst völlig ignorierten Wirtschaftsdaten manifestiert, desto lauter schreien die alternativen Propheten. Gut zu verfolgen hier auf FMW: Wenig individuelle Reaktionen, aber überproportional viele Kommentare mit stetig abnehmender Qualität von wenigen Jüngern.

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        globalvoterorg

        19. Mai 2020 16:09 at 16:09

        Nehmen wir mal, ketzerisch, an, die Verschwörung gäbe es und der Untergang ist Teil des Planes der Dominanz! Der Untergang ist im FIAT SchuldgeldSystem vorprogrammiert, seitdem es, seit 1971/72 jede Bindung an Realwerte aufgegeben hat. Was heißt das!? Geld, Zahlungsgmittel, Spiralgeld kann ohne Limit, auf Knopfdruck, erzeugt werden, aus heißer Luft! Es wird gedruckt von einer ZentralbankMafia, die die Lizenz dazu, dem „armen“ President Wilson (1913) abgequetscht hat und da die Weltwirtschaft kaperte! Die pöse Zinszins Regel, die exponentiell ist, eine Geburtsfehler dieses Systems, läßt die Geldblase (QE) fataler Weise platzen! Tja, die böse Verschwörung gibt es und die linken Ideologen sind die nützlichen Idioten dieser entstandenen Finanzkrake! Warum. Für diese Intellektuellen Mitmenschen ist die Maxime anderen was wegnehmen zu können, ohne dafür „hart“ zu arbeiten, sehr verführerisch! Genial eigentlich! Die „Sozialisten“ geben alles aus, bis alles Aller, alle ist! WAS kommt dann!? Schulden machen !!! Eureka ! Genau, das Geschäftsmodell der Zentralbanker, ihres BänksterClans und der Politschauspieler: Mehr Schulden = mehr Zinsen = mehr Dominanz! Kein linker „Chefideologe“ versteht, daß das Geld eben nicht erarbeitet wurde und nicht auf den Bäumen wächst, weil es unbequem ist, sich das einzugestehen!
        „There is no free lunch“. Schulden sind nichts weiter als Konsum der Zukunft. Leben auf Pump führt zur Abhängigkeit. QE, heute, ist eine Droge. Die willigen Linken, die Antifa, z.B. sind hier ein Paradefall. Bei Muttern wohnen und vom Bankster (Politvasallen) das Tagesgeld einkassieren, um gegen ihre „scheiß“ bürgerliche Menschenfamilie zu protestieren. Was gibt es Schöneres, als dagegen zu sein, wenn man sonst, aber, ins Sozialnetz fällt und noch „Rechtsschutz“ genießt. Das fanden die Hitlerjugend und die Stasi oder die Schergen in der UDSSR auch sooo, toll! Oder die Motorradagenten bei Maduro in Venezuela, um mal was noch hinterhältigeres zu dokumentieren. Die „Tonton Macoute“ in Haiti waren auch so und die „Partisanen“ gegen Allende auch. Potzblitz!? Links, wie rechts! Tja, so ist die Moral und „Empathie“ der Dominanz sortiert! Kompliziert, gell!? Alles Beschäftigungstherapie!

  7. Pingback: Aktuelles vom 18.05.2020 | das-bewegt-die-welt.de

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    Roberto

    18. Mai 2020 21:08 at 21:08

    @Columbo, ist doch ganz einfach. Gegen den Weltuntergang kann man nichts machen. Sonst wäre es kein Weltuntergang. enn es soweit kommt, dann verlieren ALLE. Ohne Ausnahme.

  9. Avatar

    zoonpolitikon

    18. Mai 2020 21:26 at 21:26

    Auf mich wirken die Herleitungen der Argumentaionen des Herrn Krall fachlich sehr konsistent, und auch logisch schlüssig. Trotz dessen vermute ich das in einem Thema mit der Komplexiät wie diesem, verschiedene Elemente einer Argumentaionskette unterschiedlich verwendet werden können, um die ine oder die andere These zu stüttzen. Und ich vermute, das in der Bewertung dieser Variabilitäten (the unkown unknown)Herr Krall vielleicht eher die Auslegung wählt, die seiner Tendenz folgt. Seine Emotionalität hinsichtlich der „Sozialistischen Elemente“ wirkt auf mich wie ein Hinweis in diese Richtung.

    Interessant aber im besonderen:
    Diese Aussage, die Bankenaufsicht würde jetzt diese Abschreibung ausfallender Kreditrückzahlungen an der Bilanz vorbei dulden, oder gar explizit erlauben, gibt es die irgendwo? Wo kommt das her?

  10. Avatar

    Roberto

    19. Mai 2020 18:14 at 18:14

    oooh man, wer sich hier plötzlich alles rumtummelt….ich glaube ich bin dann auch mal weg. Ich will keine neue Demokratie. Ich bin nicht enttäuscht und ich bin ein glücklicher Mensch in dieser Welt. Und wenn hier jemand seine Website bewerben darf ohne überprüft zu werden was dahinter steckt, ist es für mich ein no go.

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Inflation, Bitcoin, Aktien: Beck gegen Marc Friedrich

Markus Fugmann

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Kommt bald die Inflation – und was wird mit Aktien oder Bitcoin passieren? Bedeutet Inflation gleichzeitig, dass Bitcoin und Aktien und auch Rohstoffe steigen werden?

Bitcoin, Aktien und Inflation – was wird passieren?

Derzeit gehen fast alle davon aus, dass die Inflation anziehen wird: mit dem Impfstoff werde sich das Corona-Problem erledigen, woraufhin die Nachfrae anziehen werde, was dann wiederum Inflation mit sich bringe (der Reflations-Trade). Diese Inflation zeigt sich bereits bei den Asset-Preisen vor allem bei Immobilien, mit gewissen Abstrichen auch bei Aktien (vor allem aus dem US-Tech-Sektor). Sind Aktien inzwischen zu teuer?

Der Potzfolioverwalter Andreas Beck bringt die Dinge in einem Interview mit Marc Friedrich in Relation: er hält Immobilien für zu teuer (aufgrund des demografischen Wandels – der ab dem Jahr 2025 kippen wird), bei Aktien sei das „Glas halbvoll“ – während er Bitcoin für eine „Thema-Verfehlung“ hält („Bitcoin ist ein Anrecht für nichts auf niemanden“) und dabei auf eine russische Firma verweist, die dafür ein Muster gegeben hat (was für den Bitcoin-Gläubigen Marc Friedrich schwer zu ertragen ist!). Andreas Beck gegen Marc Friedrich – wer hier die besseren Argumente hat, könne Sie entscheiden. So sagt Andreas Beck zu Bitcoin: „Was nichts ist, kann nicht knapp sein“ – und demaskiert damit das Argument der Bitcoin-Jünger!

 

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Inflation, Aktien und Bitcoin - Marc Friedrich gegen Andreas Beck

 

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Rundfunkbeitrag mit Bargeld bezahlen? EU-Urteil liegt vor – mit erstaunlicher Begründung

Claudio Kummerfeld

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Mehrere Scheine Euro Bargeld

Darf der deutsche Michel darauf bestehen, dass er seinen Rundfunkbeitrag mit Bargeld bezahlt, und nicht per Banküberweisung oder Lastschrift? Deswegen war der Wirtschaftsexperte und Journalist Norbert Häring durch alle Instanzen gegangen, und landete vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH). Seine Klage basierte auf dem Bundesbankgesetz, welches Bargeld als uneingeschränktes gesetzliches Zahlungsmittel ansieht – womit impliziert werden könnte, dass alle öffentlichen Einrichtungen gezwungen sind Zahlungen in bar zu akzeptieren.

Panische Angst vor Zahlung mit Bargeld?

Aber es ist klar. Die öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten wehren sich mit allen Mitteln gegen die Bargeldzahlung. Man stelle sich vor hunderttausende unzufriedene Gebührenzahler würden von diesem Recht Gebrauch machen, und bei den Anstalten vor Ort mit 1 Cent Münzen zahlen, aus Protest. Der Verwaltungsaufwand wäre gigantisch. Und jetzt wird es spannend. Der Europäische Gerichtshof hat heute sein Urteil gefällt (hier im Wortlaut nachzulesen). Gleich die Headline zeigt die erstaunliche Argumentation der Richter. Sie argumentieren nämlich nicht mit Inhalten, sondern begründen ihr Urteil damit, ob die Auswirkungen für die betroffenen Einrichtungen (ARD und ZDF) verwaltungstechnisch umsetzbar sind. Zitat EuGH:

Ein Mitgliedstaat des Euro-Währungsgebiets kann seine Verwaltung zur Annahme von Barzahlungen verpflichten, aber er kann diese Zahlungsmöglichkeit auch aus Gründen des öffentlichen Interesses beschränken. Eine solche Beschränkung kann insbesondere gerechtfertigt sein, wenn die Barzahlung aufgrund der sehr großen Zahl der Zahlungspflichtigen zu unangemessenen Kosten für die Verwaltung führen kann.

Also: Das EU-Gericht verweist die letztliche Entscheidung zurück an den Bundesgerichtshof. Aber der erhält von den EU-Richtern de facto eine Vorlage für eine Entscheidung gegen die Zahlung mit Bargeld. Nämlich in dem man sagt: Bei potenziell hunderttausenden oder Millionen Barzahlern des Rundfunkbeitrags werden die Verwaltungskosten derart hoch sein, dass dies zu ernsthaften Problemen für die Rundfunkanstalten führt. Daher wäre es angemessen für Deutschland ein Barzahlungsverbot auszusprechen. So darf man den zweiten Satz aus der Headline-Aussage des Urteils interpretieren. Und man darf vermuten, dass die deutschen Richter diesen Hinweis auch genau so aufnehmen und in ihr Urteil einfließen lassen werden. Also wird es (vermutlich) keine wirklich inhaltliche Begründung für die bevorstehende Ablehnung der Bargeldzahlung in Deutschland geben, sondern nur eine verwaltungstechnische. Das ist ziemlich armselig, so möchte ich es ausdrücken!

Der Klageführer Norbert Häring hat dazu vor wenigen Minuten seinen eigenen Kommentar veröffentlicht (hier nachzulesen). Die Richtung der deutschen Richter dürfte klar sein. Reihenweise könnten Beitragszahler auf Barzahlung bestehen, also wäre der Verwaltungsaufwand für ARD und ZDF bei nur 17,50 Euro pro Beitragszahler nicht mehr verhältnismäßig. Man kann das endgültige Urteil der deutschen Richter schon Monate im Voraus am Horizont sehen, bevor es ausgesprochen wurde. Hier auszugsweise im Wortlaut aus dem heutigen EuGH-Urteil die wohl wichtigsten Aussagen:

In einem zweiten Schritt stellt der Gerichtshof fest, dass der Status der Euro-Banknoten und -Münzen als gesetzliches Zahlungsmittel zwar grundsätzlich eine Verpflichtung zur Annahme dieser Banknoten und Münzen impliziert, diese Verpflichtung aber von den Mitgliedstaaten grundsätzlich aus Gründen des öffentlichen Interesses eingeschränkt werden kann, vorausgesetzt, dass diese
Einschränkungen im Hinblick auf das verfolgte Ziel von öffentlichem Interesse verhältnismäßig sind, was u. a. bedeutet, dass andere rechtliche Mittel für die Begleichung von Geldschulden verfügbar sein müssen.

Insoweit weist der Gerichtshof darauf hin, dass es im öffentlichen Interesse liegt, dass die Begleichung von Geldschulden gegenüber öffentlichen Stellen dergestalt erfolgen kann, dass diesen keine unangemessenen Kosten entstehen, die sie daran hindern würden, ihre Leistungen kostengünstiger zu erbringen. Daher kann der Grund des öffentlichen Interesses, der sich aus der Notwendigkeit ergibt, die Erfüllung einer hoheitlich auferlegten Geldleistungspflicht zu gewährleisten, eine Beschränkung der Barzahlungen rechtfertigen, insbesondere, wenn die Zahl der Beitragspflichtigen, bei denen die Forderungen einzutreiben sind, sehr hoch ist.

Es ist jedoch Sache des Bundesverwaltungsgerichts, zu prüfen, ob eine solche Beschränkung im Hinblick auf das Ziel des tatsächlichen Einzugs des Rundfunkbeitrags verhältnismäßig ist, insbesondere in Anbetracht dessen, dass die anderen rechtlichen Zahlungsmittel möglicherweise nicht allen beitragspflichtigen Personen leicht zugänglich sind.

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Exporte koppeln sich ab vom Lockdown-Pessimismus

Claudio Kummerfeld

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Hamburger Hafen

Man hört es dieser Tage öfter, und es ist auch logisch nachvollziehbar. Der zweite deutlich längere Corona-Lockdown sorgt für eine Abwärts-Revision bei der Erwartung für die deutsche Wirtschaftsleistung (siehe hier neue Prognose von Seiten der Bundesregierung). Immer mehr Unternehmen und Kleinst-Unternehmer aus den Bereichen Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel und Urlaub werden wohl den Bach runtergehen. Aber gleichzeitig läuft die deutsche Industrie sowie Exportwirtschaft auf Hochtouren. Die folgende Grafik zeigt seit dem Jahr 2014 die Erwartungen an die deutschen Exporte aufgrund von heute veröffentlichten Daten des ifo-Instituts.

Noch vor der Krise bei einem Wert von 0, liegen die Erwartungen für die deutschen Exporte aktuell bei +6 Punkten, nach +1,9 Punkten im Dezember. Das ist der beste Wert seit Oktober. Klarheit beim Brexit und der US-Präsidentschaft, eine robuste Industriekonjunktur
und der weltweite Impfstart führten laut ifo-Institut zu einem vorsichtigen Optimismus in der deutschen Exportwirtschaft. Deutliche Zuwächse beim Export würden die Hersteller von Computern und elektrischen Ausrüstungen erwarten. Auch die Unternehmen aus dem Bereich des Maschinenbaus und der Chemischen Industrie blicken zuversichtlich auf ihre künftigen Exporte. Bei den Herstellern von Nahrung und Getränken haben sich die Erwartungen deutlich erholt. Gegenwärtig gehen sie von einem konstanten Exportgeschäft aus. Schwierig bleibt laut ifo der Auslandsmarkt für die Bekleidungsindustrie. Auch die Möbelhersteller gehen von rückläufigen Auslandsumsätzen aus.

Grafik zeigt Erwartungen an deutsche Exporte seit dem Jahr 2014

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