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Coronavirus: China läßt wegen Epidemie jetzt Bargeld vernichten

Markus Fugmann

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am

China hat am heutigen Sonntag die offiziellen Zahlen der vom Coronavirus neu Infizierten Menschen mit 2009 Personen bei 142 zusätzlich Verstorbenen angegeben (davon alleine in der Provinz Hubei 1843 neu Infizierte und 139 Tote).

Coronavirus: die Provinz Hubei und die seltsamen Zahlen

Nach wie vor scheint der absolute Brennpunkt die Provinz Hubei zu sein, wie die Zahlen, aber auch die neuen Maßnahmen zeigen, die in dieser Region getroffen werden: inzwischen dürfen dort keine privat genutzten PKW mehr die Straßen befahren, sondern nur noch Fahrzeuge, die im Zusammenhang mit der Bekämpfung des Coronavirus eingesetzt werden. Vergleicht man die aus China offiziell gemeldeten Zahlen mit der rapiden Ausbreitung des Coronavirus auf dem Kreuzfahrtschiff Diamond Princess, sind die Unstimmgkeiten schwer zu verkennen. Hinzu kommt eine auffallende Häufung gleicher Todes-Zahlen in Hubei: 139 Tote am 15.02 wie auch am 14.02, zuvor 81 Tote am 07.02 und am 08.02, und 45 Tote am 31.01 und 02.02 – Zufälle gibt´s..

Nach wie vor dürften etwa zwei Drittel der chinesischen Wirtschaft lahm liegen – trotz der verstärkten Bemühungen der Führung in Peking, den ökonomischen Schaden möglichst einzugrenzen. Wichtig für den Westen sind insbesondere Firmen wie Foxconn: die Firma produziert maßgeblich Apple-Produkte wie das iPhone. Wie heute gemeldet wird, ruft Foxconn nun Prämien von 3000 Yuan (knapp 430 Dollar) aus, wenn Foxconn-Arbeiter an ihren Arbeitsplatz zurück kehren (was dafür spricht, dass das bisher eher nicht der Fall ist, sonst würden nicht solche Prämien angeboten!). Die Finanzmärkte unterschätzen nach wie vor die Folgwirkungen durch das Coronavirus – und dürften erst dann aufschrecken, wenn ein Konzern wie Apple offiziell vor den Folgen etwa für den Nachschub an iPhones warnt.

Angeblich, so chinesische Medien, habe Chinas Staatschef Xi Jinping bereits am 07.Januar vor einer rapiden Ausbreitung der Seuche gewarnt. Soll damit die weise Voraussicht des allmächtigen chinesischen Staatschefs betont werden, der sich ansonsten wochenlang in der Öffentlichkeit nicht hat blicken lassen? Der Aufruf Xi Jinpings, zur Arbeit zurück zu kehren, ist für den Staatschef durchaus nicht ungefährlich – nämlich dann, wenn sich dadurch die Zahl der Infizierten maßheblich erhöht. Jedenfalls ist in sozialen Medien die Kritik groß im Reich der Mitte an der Kommunistischen Partei, zumal nun bekannt geworden ist, dass das Shanghai Public Health Clinical Center breits am 05.Januar die staatliche Gesundheitsbehörde National Health Commission gewarnt habe, dass man das Genom eines neuartigen und gefährlichen Virus mit 89%-Übereinstimmung mit dem SARS-Virus gefunden habe – aber die staatlichen Behörnde blieben untätig.

Unterdessen hat die Zentralbank in der Provinz Guangzhou mitgeteilt, dass nun alle Banken in der Region Bargeld an die Zentralbank zurück senden, das an Märkten, Krankenhäusern oder öffentlichen Transportmitteln verwendet worden ist – die Zentralbank will die Geldscheine dann vernichten, weil das Coronavirus durch die Geldscheine offensichtlich übertragbar sei.

Sehen Sie hier die neuesten Entwicklungen in China in kompakter Form:

Die neuesten Entwicklungen rund um das Coronavirus in China

14 Kommentare

14 Comments

  1. Avatar

    Sven

    16. Februar 2020 12:33 at 12:33

    Chinas Finanzminister hat heute Stimuli für die eigene Wirtschaft versprochen. Die Maßnahmepakete werden also geschnürt, was die Märkte sicherlich mit neuen Hochs goutieren werden. Die Rally kann also weitergehen.

    Herr Fugmann, sie meinten sicherlich: „die Unstimmigkeiten sind unschwer zu erkennen“?

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    Marcus

    16. Februar 2020 15:40 at 15:40

    Schön das Sie auch am Sonntag wichtige Sachen kommentieren. Laut chinesischer Nationaler Gesundheitsbehörde habe man das Virus angeblich unter Kontrolle, fragt sich nur was dass in China bedeutet… Für den chinesischen Präsidenten muss jetzt Stimmung gemacht werden, weil nämlich tatsächlich die reale Gefahr besteht dass das System ins Schwanken gerät, und wenn es zu unkontrollierten Anstiegen kommt dann wird es richtig brenzlig.

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    Lausi

    16. Februar 2020 19:32 at 19:32

    Die letzten Worte auf der Titanic: Alles unter Kontrolle! ;-)

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    Petkov

    16. Februar 2020 20:27 at 20:27

    Was mich aktuell verdutzt, ist der verantwortungslose Umgang mit Corona in einem angeblich aufgeklärten Land wie Deutschland.

    Der sichtlich überforderte (da kompetenzbefreit) Gesundheitsminister hat nach wochenlangen Überlegungen beschlossen, eine Selbstauskunftspflicht auf direkten Flügen aus China einzuführen. 🤔
    Echt jetzt? Die Krankheit hat eine Inkubationszeit von 14 Tagen und sogar völlig symptomlose Infizierte sind währenddessen trotzdem ansteckend.

    Und wie ehrlich wird diese Selbstauskunft sein, wenn Menschen einfach aus China nach DE fliehen wollen, da sie hier höhere Überlebenschancen haben… Oder einfach weil das Ticket ein Quartalseinkommen von denen kostet.

    Ein schlichtweg idiotischer Präventionsversuch vom Spahn!

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    Wirrologe

    16. Februar 2020 20:27 at 20:27

    Könnte mir jemand erklären wie man eine Wirtschaft stimuliert, die durch Quarantäne blockiert ist.
    Das kommt mir vor wie wenn ein Skiegebiet ohne Schnee mehr Skiefahrer anziehen möchte.
    Selbst Helikoptergeld würde nichts nützen,denn die Quarantänesen könnten es nicht ausgeben.
    Es ist auch Zeit, dass die Natur den Scharlatanen des ewigen Wachstums einmal den Meister zeigt.

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      BrettonWood

      17. Februar 2020 07:12 at 07:12

      Die Frage ist was soll stimuliert werden die Aktienmärkte oder die Reale Wirtschaft…beides hängt ja schon länger nicht mehr zusammen…

      Siehe heute, in China steht das halbe Land still, die Realwirtschaft säuft ab und die Aktienmärkte haussieren um 1.5% nach oben dank Zinssenkung…WTF

    • Avatar

      Ariovist

      19. April 2020 14:57 at 14:57

      Ohne Wachstum kollabiert das Finanzsystem! Da es aber kein ewiges Wachstum gibt, fährt das System irgendwann an die Wand!Es ist wie ein „Tanz auf der Titanic“!

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    Hesterberg

    16. Februar 2020 21:34 at 21:34

    Fakt ist, das Virus ist hochansteckend. Die rapide Ausbreitung auf dem Kreuzfahrtschiff Diamond Princess legt dafür in der Tat einen guten Beweis ab. Die Infiziertenzahlen aus China können schon deshalb nicht stimmen, weil allein die nicht registrierten Infizierten vermutlich um ein Vielfaches höher liegen. Dass man nun auch noch Bargeld vernichten will, tritt weiteren Beweis dafür an, dass das Virus nicht nur von Mensch zu Mensch, sondern auch von Gegenständen übertragen werden kann. Und wenn es darüber hinaus stimmt, dass das Virus auf Gegenständen nicht nur einen, sondern viele Tage überleben kann, mag man sich nicht ausmalen, in welche Katastrophe China und die Welt hier möglicherweise hineinschlittern. Die nächsten Wochen werden Klarheit bringen.

    Bis dahin kann die chinesische Regierung versuchen, das Virus mit einem täglichen Stimulus von 100 Milliarden US-Dollar zu beeindrucken. Noch besser 1000 Billionen US-Dollar täglich, dann muss sich selbst das hartnäckigste Virus geschlagen geben und die Aktienindizes würden sich schon nächste Woche verdoppeln. Dann hätten auch die mickrigen Steigerungsraten der Aktienindizes von durchschnittlich nicht einmal einem halben Prozent täglich endlich ein Ende und Freelunch-Sven wäre überglücklich. Also rein in die Aktienmärkte und am besten mit Hebel 100. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes eine todsichere Anlage!

    • Avatar

      BrettonWood

      17. Februar 2020 06:59 at 06:59

      Die Märkte würden sich wohl wirklich verdoppeln, das konnten wir ja nun schon Wochen, ja fast ein Jahr beobachten das Liquidität fundamentales schlägt. Apple hat nach Gewinnwarnung ein Kursverdoppler hingelegt, ich bin mir also nicht mal so sicher das wenn jetzt Apple eine Gewinnwarnung abgebe würde ob das einen Effekt hätte…. Eines Tages werden wir zur Realität zurückfinden müssen, oder wir bleiben alle in der Blase und fphre das Grundeinkommen ein und alle waren glücklich und lebten bis zum Ende ihrer Tage…ah nein so enden ja Märchen….

      Später können wir darüber lachen und sagen: es war einmal….

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    BrettonWood

    17. Februar 2020 06:49 at 06:49

    Fiat Chrysler stoppt Produktion in Serbien

    Der italienisch-amerikanische Autobauer Fiat Chrysler (FCA) erwägt einen vorübergehenden Produktionsstopp in seiner Fabrik in Serbien. Grund dafür sind wegen des Coronavirus ausfallende Lieferungen von Komponenten aus China. Betroffen sei das Produktionswerk in Kragujevac, in dem das Fiat-Modell 500L hergestellt wird, berichtet die US-Nachrichtenagentur Bloomberg. Wie lange die Einstellung der Produktion in Serbien dauern könnte, ist unklar. Insidern zufolge könnte die Schliessung zwei bis vier Wochen dauern.

    Da haben wir die ersten Lieferkettenunterbrüche die nun auch schon Werke relativ nahe bei uns und in Europa treffen….der BDI Capsize ist am 31.1 auf Minus 181 gefallen, Reeder zahlen zwischenzeitlich Geld um Transportieren zu können….Negativszinsen im Schiffsverkehr…

  8. Avatar

    BrettonWood

    17. Februar 2020 07:03 at 07:03

    In der Schweiz sind schon Pläne aufgetaucht die Grenzen durch das Militär kontrollieren zu lassen, wurde sofort dementiert…war aber Antrag des Bundesamtes für Gesundheit…die Schweiz…das Militär…man muas deutlich mehr wissen als man den Bügern erzählen will, bis hierzulande das Militär angefordert wird brauchts viel…

    https://www.blick.ch/news/politik/schutzmassnahme-gegen-coronavirus-krach-um-armeeeinsatz-am-flughafen-id15750937.html

  9. Avatar

    Reinhard Fürst

    17. Februar 2020 08:15 at 08:15

    Guten Morgen!

    Interessante Entwicklungen im Reich der Mitte. So wie es aussieht fährt die Diktatur die Produktion wieder hoch. Die Welt freut sich darüber weil man meint es wäre alles in Ordnung.

    Was ist das ökonomische Fundament der Weltwirtschaft?
    Konsum!
    Konsum auf Pump!

    Egal ob es nun QUarantänen gibt oder nicht, wer nicht muss wird in den nächsten Monaten sein Haus nicht verlassen, sprich nichts konsumieren. Nichts konsumieren was nicht lebenswichtig ist, wohlgemerkt.
    Wie ein Kommentator weiter oben schon angemerkt hat, alles Helikoptergeld würde nichts nutzen wenn die Betroffenen es nicht ausgeben können, bzw. wollen.

    Daher ist es auch unbedeutend ob Konzerne wie Foxconn ihre Produktion wieder hochfahren oder nicht. Der Konsum wird einbrechen und das Schukdenkarussel zur Vollbremsung bringen. Und beginnen wird es mit dem Tourismus und dem Flugverkehr.

    PS:
    Wie CNN eben meldet sind 14 Amerikaner welche aus Japan evakuiert wurden positiv getestet worden!

  10. Avatar

    Finanz- Ingenieur

    17. Februar 2020 09:40 at 09:40

    Wenn es tote Amerikaner gibt , ist die rote Linie überschritten. Trump wird das Virus mit Drohnen abschiessen lassen. Corona als Börsenkiller kurz vor den Wahlen ?
    Wenn durch Bargeld das Virus übertragen wird ,ist das die Strafe Gottes für die Gelddrucker.
    Wann kommt der erste ETF? WETTE NOTENBANK gegen VIRUS.

  11. Avatar

    Globali

    17. Februar 2020 10:27 at 10:27

    @ Bretton Wood, es spielt eigentlich keine Rolle wo die Werke sind u.welche Lieferketten unterbrochen sind.
    Wenn Schindler im Hauptmarkt in China nicht arbeiten kann ,werden auch die Resultate am Sitz in der Schweiz schlecht. Das ist die Kehrseite der Globalisierung.
    Wenn die Lieferkette der Firma unterbrochen ist, bekommt die Freundin des Bosses auch keine neue Goldkette. Zum Glück brauchen wir wegen des Klimawandels weniger Schneeketten.
    Alles hängt heute zusammen, nur Börse u.Wirtschaft haben Nichts mehr miteinander zu tun! !

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Zinskosten: So gigantisch sind die Ersparnisse für Kreditnehmer im Langzeitvergleich

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Dass Kreditnehmer in einem jahrelangen Umfeld immer weiter fallenden Zinsen die großen Gewinner sind, das ist kein Geheimnis. Aber es ist mal interessant zu sehen, wie viel Zinsen ein Häuslebauer vor 20 Jahren gezahlt hat, im Vergleich zu einem heutigen Abschluss, bei selber Kreditsumme und Tilgungshöhe. Die Interhyp AG hat aktuell einen Vergleich veröffentlicht, der die tatsächliche Dimension aufzeigt, wie viel Geld man heutzutage spart.

Hat man im Jahr 2000 abgeschlossen, entstanden bei einer Darlehenssumme für einen Immobilienkredit über 300.000 Euro und 2 Prozent Tilgung in 10 Jahren insgesamt 172.000 Euro an Zinskosten. Damals lagen die Zinsen bei 6,5 Prozent. Mit heute nur noch 0,8 Prozent hat man gerade mal noch 22.000 Euro Zinskosten! Das lohnt sich natürlich besonders für Häuslebauer, weil die Darlehenssummen hier so hoch sind, so möchten wir anmerken – aber die Sache hat einen Haken. Wo man als Kreditnehmer für Häuschen oder Eigentumswohnung extrem stark bei den Zinskosten spart, da zahlt man auf der anderen Seite drauf bei den in den letzten Jahren explodierten Immobilienpreisen.

Sicherlich sind die aktuellen Informationen der Interhyp AG auch eine schlecht versteckte Eigenwerbung, aber sei es drum. Die Experten sagen, auszugsweise im Wortlaut:

Auch wenn vielerorts die gestiegenen Immobilienpreise höhere Darlehenssummen erfordern, bleiben die Raten für viele Menschen leistbar. Der Zinsvorteil ermöglicht in vielen Fällen eine höhere Tilgung als früher. Die Expertin rät Eigenheimbesitzern, die Sparchancen für ihre Anschlussfinanzierung zu nutzen und sich schneller zu entschulden. Bauherren und Käufer sollten die Finanzierung wohlüberlegt angehen. Wichtig sei, bei der Finanzierung einen möglichen Zinsanstieg in Zukunft einzukalkulieren und mit langen Zinsbindungen und hohen Tilgungen vorzusorgen.

Hier auszugsweise weitere Aussagen von Interhyp. Zitat:

Im März 2020 sind die Zinsen auf ein neues Allzeittief von rund 0,7 Prozent im Mittel gefallen und auch jetzt liegen sie nur knapp darüber, berichtet Interhyp. Zum Teil sind sogar Bestzinsen von unter 0,5 Prozent möglich. Die Monatsrate für einen Musterkredit über 300.000 Euro (0,8 Prozent) beträgt im Herbst 2020 bei einer zweiprozentigen Anfangstilgung nur noch 700 Euro. Die Zinskosten über 10 Jahre liegen dafür heute nur bei 22.000 Euro – einem Bruchteil der Kosten bei Abschluss im Jahr 2000.

Rat der Experten: Sparchancen für schnelle Entschuldung nutzen

Um die Zinsersparnis zu verdeutlichen, hat Interhyp in der Beispielrechnung immer mit der gleichen Anfangstilgung gerechnet. Der Rat der Finanzierungsexperten ist jedoch, heute eine höhere Tilgung zu wählen. Das sei möglich mit Raten, die nicht wesentlich über denen früherer Jahre liegen. Mirjam Mohr: „Unsere Daten zeigen, dass Kreditnehmer ihre Entschuldung im Blick behalten. Die anfängliche Tilgung bei Bauherren und Käufern ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten von unter zwei im Mittel auf über drei Prozent gestiegen. Bei der Anschlussfinanzierung ist sie sogar von unter drei Prozent auf rund sechs Prozent gestiegen.“ Viel sparen im Vergleich zu früher könnten vor allem Eigenheimbesitzer mit Bedarf für eine Anschlussfinanzierung. Bauherren und Käufer sollten mit Blick auf hohe Kaufpreise und Darlehenssummen auf Sicherheit achten, zum Beispiel, indem sie günstige Zinsen mit langen Zinsbindungen festschreiben oder viel tilgen. „Der Blick in die Vergangenheit zeigt, dass sich das Zinsniveau über die Jahre deutlich ändern kann“, sagt Mirjam Mohr.

Grafik zeigt im Langfristvergleich sehr stark gesunkene Zinskosten

Chart zeigt langfristig extrem stark sinkende Zinsen

Grafiken und Daten: Quelle Interhyp

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Marc Friedrich mit 5 Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade

Redaktion

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am

Von

Marc Friedrich

Der Bestsellerautor Marc Friedrich spricht in seinem aktuellen Video „Der größte Vermögenstransfer der Geschichte“ über viele aktuelle Kapitalmarktthemen. Vor allem geht es um die große Anfeuerung von bestimmten Assetklassen, verursacht durch die immer größeren Gelddruck-Orgien der Notenbanken.

Marc Friedrich mit 5 Investment-Ideen

Im späteren Verlauf des Videos spricht Marc Friedrich seine fünf Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade an. Auffällig dabei ist, dass die Kategorien Aktien und Immobilien nicht dazu gehören. Eben diese Assetklassen haben die letzten Jahre massiv von der Geldschwemme der Notenbanken profitiert. Marc Friedrich präferiert Gold, Silber, Bitcoin, Minenaktien und Diamanten. Gut, es sind doch Aktien vertreten, aber nicht als Gesamtkategorie, sondern nur weil es um Firmen geht, die Rohstoffe aus dem Boden holen.

Knappe Güter bevorzugen

Marc Friedrich spricht auch ganz konkret an, warum diese Ideen nach seiner Meinung die besten Investment-Ideen der nächsten Jahre sein sollen. Sie würden andere Assetklassen in der nächsten Dekade des „Vermögenstransfers“ outperformen. Sie seien (und das ist ein wichtiger Aspekt) begrenzt durch die Natur (Edelmetalle) oder durch die Mathematik (Bitcoin). Tja, und in der Tat, andere Assets wie das Fiat-Geld auf Bankkonten kann beliebig stark vermehrt werden. Je mehr Geld, desto stärker der Verwässerungseffekt, und desto stärker womöglich in Zukunft der Vertrauensverlust der Bürger in das Finanzsystem? Und alles was in seiner Menge limitiert ist, wird immer begehrter?

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Aktuell: Pelosi schürt wieder Stimulus-Optimismus, Aktienmärkte mit Erholung

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Soeben Nancy Pelosi auf ihrer Pressekonferenz: man habe Fortschritte gemacht bei den Gesprächen mit den US-Repubikanern, man sei fast am Ziel („progress has been made this week“; „we are just about there“).

Und die Aktienmärkte wieder mit einer Erholung, nachdem der Leitindex S&P 500 das Tief vom Montag unterschritten hat..

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