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Dax bleibt unter Druck; starker Euro und US-Tech-Aktien belasten

Der Deutsche Aktienindex bleibt nach den gestrigen Verlusten auch heute unter Druck. Aktuell sehen wir den Index fast 80 Punkte tiefer, knapp über 12.600 Punkten. Nicht nur der starke Euro lastet auf…

Redaktion

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Gastanalyse von Milan Cutkovic, Marktanalyst AxiTrader

Der Deutsche Aktienindex bleibt nach den gestrigen Verlusten auch heute unter Druck. Aktuell sehen wir den Index fast 80 Punkte tiefer, knapp über 12.600 Punkten. Nicht nur der starke Euro lastet auf dem Markt. Wieder einmal trägt auch der Kursrutsch der Technologiewerte an der Wall Street zur negativen Stimmung auf dem Börsenparkett bei. Die US-Börsen befinden sich noch immer auf hohen Niveaus. Zu Beginn des Sommers sind die Anleger generell eher an Gewinnmitnahmen interessiert. Die jüngsten Schwankungen könnten dazu führen, dass sich dieser Effekt nun verstärkt.

Der Deutsche Aktienindex hat die wichtige Unterstützung bei 12.600 Punkten durchbrochen. Aus technischer Sicht sind daher weitere Verluste wahrscheinlich, der Index dürfte bald die Unterstützung bei 12.500 Punkten testen. Hält auch diese nicht, würde dies eine größere Korrektur bis auf mindestens 12.200 Punkten signalisieren.

EZB-Präsident Draghi zeigte sich gestern leicht optimistischer. Die Wirtschaft der Eurozone befinde sich auf einem stabilen Erholungskurs, und auch bei der Inflationsrate sieht der Notenbank-Chef Fortschritte. Wirklich überraschend waren die Kommentare allerdings nicht. Draghi hat sein Bestes getan, seinen insgesamt neutralen Ton beizubehalten.

Die Nachfrage nach der Gemeinschaftswährung bleibt jedoch robust. Während man in den USA die Zinserwartungen deutlich herunterschrauben musste, hat die europäische Wirtschaft die Anleger immer wieder überrascht. Dies dürfte den Euro kurzfristig weiterhin unterstützen.




Die Inhalte dieses Artikels dienen ausschließlich zu Informationszwecken und berücksichtigen nicht die besonderen Umstände des Empfängers. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Die Inhalte dieses Dokuments sind nicht als Angebot oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren zu verstehen. Anleger sollten sich unabhängig und professionell beraten lassen und ihre eigenen Schlüsse im Hinblick auf die Eignung der Transaktion einschließlich ihrer wirtschaftlichen Vorteilhaftigkeit und Risiken ziehen. Die in diesem Artikel enthaltenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren lediglich die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle. AxiTrader übernimmt keinerlei Haftung, aus welchem Rechtsgrund auch immer, für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der übermittelten Informationen.

8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    walter

    28. Juni 2017 09:14 at 09:14

    >>>>>Der Deutsche Aktienindex hat die wichtige Unterstützung bei 12.600 Punkten durchbrochen. Aus technischer Sicht sind daher weitere Verluste wahrscheinlich, der Index dürfte bald die Unterstützung bei 12.500 Punkten testen. Hält auch diese nicht, würde dies eine größere Korrektur bis auf mindestens 12.200 Punkten signalisieren.>>>

    Habe ich auf dem Schirm…und deshalb nochmal ein Lob an Hr.Stranzl,der es vor Wochen schon angekuendigt hat!(12300)

    • Avatar

      gerd

      28. Juni 2017 09:44 at 09:44

      Da kenne ich noch einen Besseren als Stranzl. Vor vielen Monaten bereits wurden schon Kurse weit unterhalb von 10000 angekündigt- von einem gewissen @bauer

      • Avatar

        walter

        28. Juni 2017 10:14 at 10:14

        …der aber mit seinen Unzen immer noch sehr gut gefahren ist u.noch weiter nach Norden fahren wird…
        Aber bei deinen SHORTS schauts ja nicht sehr berauschend aus,oder?
        Ich geh mal dvon aus(nach deinen vergangenen Komments.)dass du dieses Jahr etwas im Brand bist,oder?
        VG

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          gerd

          28. Juni 2017 10:38 at 10:38

          ‚Im Brand‘.
          Könnte man, gelinde gesagt, so ausdrücken. Eher schon abgebrannt.
          Das wäre mir mit Gold nicht passiert – I know, I know.

          • Avatar

            walter

            28. Juni 2017 10:49 at 10:49

            @Bauer hatte dir doch ins Gewissen geredet,aber er wurde ja von der „Gesellschaft“leider auf unbest.Zeit ausgeschlossen….
            Aber einen Trost kann ich Dir spenden,indem Verluste „NOCH“steuerfrei sind.
            Dreh den Spiess jetzt endlich mal um,und geh nicht mit der Herde spazieren!

  2. Avatar

    walter

    28. Juni 2017 10:28 at 10:28

    @Gerd,
    ich war seit langem mal wieder in meinem Stammbiergarten in MUC….kann es sein,dass da schon eine annaehernde Hyperinflation herrscht?
    Die Alten,kommen auf dem Zahnfleisch daher und es ist mittlerweile ein Traum,wenn die sich mal einen Rausch leisten koennten,aber das geht nat.Mutti u.Konsorten am A…vorbei!
    Ich war schockiert,als ich mit dem Thema „Fluechtling u.Merkel“zu diskutieren anfing!
    Bahnhofklatscher ohne ENDE und uns geht es doch NOCH GUT…aber Hallo….
    Berufswunsch ist HARZER,Aufstocker……
    Krankenvers.ist teurer als eine 1Zi.Wohnung,lol
    Alder,ich habe euer Schlaraffenland so schnell wie moeglich wieder auf Jahre verlassen….
    Gerd,jetzt kannste aber shorten,was das Zeug haelt,damit du doch noch dieses Jahr in die Gewinnzone kommst!

    • Avatar

      gerd

      28. Juni 2017 10:46 at 10:46

      Bis auf den letzten Satz gebe ich dir mehr oder weniger Recht.
      Diese meine Äußerung ist auslegungsfähig:
      Soviel bin ich gar nicht mehr in der Lage zu shorten, um jemals wieder in die Gewinnzone zu kommen.
      Oder aber auch, sieh mal nicht vorschnell zu positiv schwarz. Vor einem Monat hat es uns schon mal in diese DAX-Gegend verschlagen und kurz drauf erfolgte eine prächtige Erholung.
      Wie du schon schriebst. Erst müssen wir gut unter die 12500 – und erst dann sehen wir weiter.

  3. Avatar

    walter

    28. Juni 2017 11:34 at 11:34

    https://www.wallstreet-online.de/video/9703526-robert-halver-kulissen-sommerloch-na-und
    Halver spricht von einer NIEDRIGEN INFLATION….der soll mal nach MUC reisen und sich die Preise anschauen!
    Nur weil das Oel zu billig ist?
    Verarsche pur kann ich da nur sagen.
    In einem hat er aber mal recht,denn die naechsten 2 Monate schauts Mau aus mit DAX&CO…
    ………………………………………………………………………………………………………………………
    Zum AH vom IFO,der basiert auf die Billiglohn-Gesellschaft d.h.optimale Gewinnmax.der Unternehmen!
    Es lautet ja nicht umsonst,dass man Fluechtlinge einstellen will (8,84Euro/Std.)

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Rüdiger Born: Aktuelle Lage im Dow, mögliche Idee für den Yen

Rüdiger Born

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Warum sich der Goldpreis vor dem Wochenende gestärkt zeigt

Claudio Kummerfeld

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Ein Barren Gold

Der Goldpreis zeigt sich auch heute gestärkt. Wir hatten es gestern bereits angesprochen. Der diese Woche gelaufene Aufwärtstrend im Gold scheint noch nicht nachhaltig zu sein, weil in den letzten Tagen die Anlegergelder weiterhin aus Gold-ETF abflossen. Von daher sollte man dem Aufwärtstrend bei Gold noch nicht blind vertrauen. Aber es ist ein ordentlicher Anstieg.

Der Goldpreis stürzte in den letzten Wochen fast 200 Dollar in den Keller, weil die Kapitalmärkte deutlich mehr Hoffnung auf die Corona-Imfpungen hatten, und daher bereit waren in riskantere Geldanlagen zu investieren. Gold war weniger interessant. Seit dieser Woche ist aber (wir erwähnten es gestern) die wichtige negative Korrelation zwischen Gold und US-Dollar wieder angesprungen. Der Dollar fiel immer weiter, und der Goldpreis stieg. Auch heute sehen wir eine weitere Dollar-Abwertung, und Gold (Montag noch bei 1.764 Dollar) konnte sich bis vorhin noch robust bei 1.840 Dollar behaupten (aktuell 1.836 Dollar).

Den Vergleichschart von gestern zwischen Gold und US-Dollar setzten wir hiermit aktualisiert fort. Die Trends sind weiterhin intakt – zumindest in diesem Augenblick. Wir sehen den gegenläufigen Verlauf seit Anfang der Woche. Auch wenn der Goldpreis ganz aktuell ein paar Dollar fällt, so ist die gegenläufige Bewegung im Gesamtbild der Woche erkennbar. Der US-Dollar befindet sich aktuell am tiefsten Punkt seit Frühjahr 2018. Diese Talfahrt hatten wir heute in einem separaten Artikel besprochen (mehr dazu hier).

Chart zeigt Goldpreis gegen US-Dollar seit Anfang der Woche

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Devisen

Die Talfahrt des US-Dollar – was ist da los?

Claudio Kummerfeld

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Brennende US-Dollar Scheine

Der US-Dollar fällt, und fällt, und fällt. Im Chart sehen wir den Kursverlauf des Dollar-Index seit Ende 2017. Der Dollar-Index zeigt den Verlauf des US-Dollar gegen einen Korb aus anderen wichtigen Währungen wie Euro, Pfund, Yen etc. Aktuell ist die US-Währung auf den tiefsten Stand seit April 2018 gefallen.

Korrelation des US-Dollar zur Coronakrise

Ganz klar sieht man im Chart das Hoch des US-Dollar aus März 2020 bei 103,78 Indexpunkten. Bis jetzt ist es ein klarer Absturz auf aktuell 90,62 Punkte. Der Grund dafür ist offensichtlich. Der US-Dollar fungierte zum Ausbruch der Coronakrise als der globale Fluchthafen. Anleger flohen aus unsicheren Geldanlagen und unsicheren Schwellenländerwährungen, und parkten das Geld in der weltweit größten Reservewährung. Und je mehr Hoffnung auf eine Entspannung der Coronakrise aufkam, desto mehr verlor der US-Dollar wieder, weil die Anleger risikofreudiger wurden, und ihre Gelder umschichteten in riskantere Anlagen mit höherem Renditepotenzial, wie zum Beispiel Anleihen in Schwellenländern, wozu natürlich Dollar verkauft, und die jeweilige Landeswährung gekauft werden musste.

Bereits am 17. November, wo der US-Dollar noch höher notierte, besprach ich die bedrohliche Lage für den Greenback, und warum er womöglich nächstes Jahr abwerten könnte. Dieses Szenario scheint der Devisenmarkt jetzt vorweg zu nehmen. Neben der Entspannung der Coronakrise (Impfungen starten wohl noch im Dezember) steht womöglich nächstes Jahr auch ein stärkeres Wirtschaftswachstum außerhalb der USA an. Und vermutlich dürfte die weitere Staatsverschuldung und Gelddruckerei in den USA noch stärker laufen als in Europa, was den US-Dollar gegen den Euro noch schwächer dastehen lassen könnte.

Negativen Ausblick vorwegnehmen

Der anerkannte Experte Holger Zschaepitz von der WELT twitterte jüngst zum immer weiter fallenden US-Dollar, dass die Investoren am Devisenmarkt wohl den negativen Ausblick für die US-Währung für 2021 schon jetzt einpreisen würden. Man sehe bitte: Der Euro notiert aktuell gegen den US-Dollar mit 1,2161 auf dem höchsten Stand seit April 2018. Also sehen wir hier eine korrespondierende Schwäche des Dollar-Index wie auch des US-Dollar gegen den Euro. Kein Wunder, denn der Euro ist das absolute Schwergewicht im Dollar-Index als Gegenpart zum US-Dollar.

Die Experten der Commerzbank erwähnen ganz aktuell aus rein charttechnischer Sicht (!), dass Rückgänge im Währungspaar Euro gegen US-Dollar bei 1.1936 auf eine erste Unterstützung, und bei dem Tief vom 23. November und der 55- Tagelinie bei 1.1800/09 auf gute Unterstützung treffen. EUR/USD biete weiter Aufwärtspotential, solange sich der Markt über der 6-Monatsunterstützungslinie bei 1.1749 befinde.

Negative Faktoren für den US-Dollar

Aber gut, wir schauen hier ja auf das größere Bild für den US-Dollar, und das auch eher aus fundamentaler Sicht. Joe Biden dürfte als US-Präsident versuchen so kräftig wie nur irgendmöglich auf die Stimulus-Pumpe zu drücken, und die Fed dürfte ihn dabei mit der Druckerpresse ordentlich unterstützen. Es scheint zumindest so zu sein, dass dem US-Dollar kein bullisches Jahr 2021 bevorsteht. Und es scheint gemäß des aktuell immer weiter fallenden Greenback so auszusehen, dass die Trader am Devisenmarkt schon jetzt kräftig short dabei sind. Ebenso verstärken die Impfstoff-Hoffnungen wohl immer mehr den Risikohunger der Anleger, was bei den globalen Geldflüssen gegen den US-Dollar spricht.

Noch was: Alles was gegen den US-Dollar gehandelt wird, profitiert grundsätzlich von seiner Schwäche. So konnte diese Woche vor allem der zuletzt immer weiter schwächelnde Goldpreis (endlich?) von der Dollar-Schwäche profitieren. Und so stieg Gold diese Woche von 1.765 auf 1.840 Dollar. Erwähnenswert zur Dollar-Schwäche ist derzeit auch noch die aktuell eigenständige Pfund-Stärke.  Die Devisenmärkte sind optimistisch, dass in Kürze ein Brexit-Deal zwischen UK und EU zustande kommen wird. Dies preist man mit einem steigenden Pfund ein. Da das Pfund Teil des Währungskorbs im Dollar-Index ist, stellt dies einen weiteren schwächenden Faktor gegen den US-Dollar dar. Natürlich kann niemand vorhersagen, ob der US-Dollar die nächsten Monate wirklich weiter fallen wird. Aber Stand heute gibt es dafür einige gute Gründe.

Chart zeigt Verlauf im US-Dollar seit Ende 2017

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