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DAX daily: Fakten und Marken für den heutigen Handelstag

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Legt der Dax eine Pause ein oder geht es weiter senkrecht nach oben? Am gestrigen Montag hat sich der Dax in einer Seitwärts-Range bewegt und mit einem kleinen Minus von 0,22 Prozent (-28 Punkte) bei 12.819 aus dem Handel verabschiedet. Nach einer schwungvollen Vorwoche kam es gestern zu einem auspendeln rund um die Marke von 12.800. Damit hat sich die Börsenweisheit – Montag gleich Schontag – bewahrheitet. Das Tageshoch lag bei 12.914 und das Tagestief bei 12.672 Punkten. Außerdem wurden keine wichtigen Konjunkturdaten veröffentlicht, die für Bewegung hätten sorgen können. Entweder sehen wir gerade, dass dem Dax die Luft ausgeht oder eine seitwärts Konsolidierung, um demnächst die 13.000er Marke in Angriff zu nehmen. Zu den Gewinnern gehörten gestern die Aktien der Lufthansa (+9%), Deutsche Bank (3,8%) und Bayer (3,6%). Zudem konnte sich die Aktie von Wirecard von dem erneuten Rutsch – nach der BaFin Strafanzeige – am Freitag erholen.

Fundamentale Situation

Der gestrige Handelstag war rar an Konjunkturdaten. Allenfalls waren die Daten zur Industrieproduktion in Deutschland für März interessant. Diese sind mit einem Rückgang von 17,9 Prozent schlechter als erwartet (-7,5 Prozent) ausgefallen, hatten aber kaum Auswirkung auf den Dax. Immerhin sieht die Agenda für heute etwas interessanter aus. Um 11:00 Uhr erscheinen die Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt der Euro-Zone für das erste Quartal. Darauf folgt um 12:00 Uhr eine Pressekonferenz der Opec und um 16:00 Uhr die JOLTs Stellenangebote für April – Bericht über offene Stellen des Handels, der Industrie und in Büros in den USA. In den letzten Handelstagen ist auffällig, dass mehr und mehr Skeptiker das Handtuch werfen – hier ein Video von Markus Fugman dazu. Ungeachtet dessen ist eine Korrektur überfällig. Trotz weiterhin schlechter Fundamentaldaten, hat der Dax eine Wahnsinnsrally hingelegt.

Die wichtigen Marken des Dax für heute und diese Woche

Heute bleibt zu beobachten, ob der Dax sich weiter in seiner Seitwärts-Range von 12.675 bis 12.914 bewegt. Demnach könnte ein Ausbruch darüber, den Dax in Richtung 12.950 und der runden Marke von 13.000 führen. Andererseits birgt ein unterschreiten der 12.675 die Gefahr, die überfällige Konsolidierung einzuleiten. Somit könnte der Dax die Retracements der letzten Aufwärtsbewegung abarbeiten. Das wichtige 38,2% Retracement liegt bei 12.402 Punkten. Auf dem Weg dahin, bietet der Bereich bei 12.568 eine weitere Unterstützung. Eine Stunde vor Börseneröffnung wird der Dax leicht im Plus bei 12.890 taxiert. Damit ist er wieder nah an seinem Tageshoch von gestern.

Unterstützungen (US):

12.674 – US Seitwärts-Range

12.568 – 78,6% Fibo Retracement

12.370 – US im Stundenchart

12.120 – SMA200 Tageschart

Widerstände (WS):

12.914 – Tageshoch 08.06.

12.900-12.956 – WS-Bereich aus dem Wochenchart

13.000 – psychologische Marke

13.155 – Ziel der ABC-Bewegung Wochenchart

DAX daily: Fakten und Marken - Tagesausblick

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Aktien

Technologie-Blase: Sehen wir gerade die Dotcom-Blase 2.0?

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Seit Ausbruch der Corona-Pandemie erleben wir eine regelrechte Flucht in Technologie-Aktien. Insbesondere die Nasdaq eilt seit Wochen von einem Allzeithoch zum nächsten. Zwar profitieren einige Technologie-Werte von der aktuellen Situation während der Pandemie, aber was zurzeit abläuft, grenzt an absurder Euphorie. Man muss sich nur den Chart von Tesla anschauen, hier fehlt nur das Fähnchen, dass man an die Fahnenstange hängen kann. Tesla ist nur eins von vielen Beispielen. Auch Apple hat seit dem März-Tief einen Anstieg von über 80 Prozent hingelegt. Als Info an alle Börsenanfänger – solche Steigerungsraten sind NICHT normal.

Diesmal ist alles anders

Diesmal ist es aber anders als in der Zeit des „Neuen Markt“. Damals wurde alles gekauft, dass nicht bei drei auf den Bäumen war. Dazu gehörten auch Unternehmen, die übertrieben gesagt, irgendwo in einer Garage an unnützer Software gearbeitet haben. Im Gegensatz dazu, ist es diesmal so, dass sich die Euphorie nicht auf eine große Anzahl von Techwerten konzentriert, sondern nur auf wenige Unternehmen. Hier sind die großen Technologie-Unternehmen zu nennen – Apple, Amazon, Microsoft, Alphabet, Facebook, Netflix und Nvidia. Diese sieben Unternehmen machen mittlerweile 50 Prozent des gesamten Index aus.

Klumpenbildung der Technologie-Werte

Die Situation ist auch den ETFs geschuldet. Um gute Wachstumsraten für ihre Kunden zu gewährleisten, müssen sie die großen Technologie-Werte übergewichten. Dadurch verstärkt sich der Effekt. Steigen die Kurse der großen Technologie-Unternehmen, dann zieht das mehr und mehr Käufer aus allen Bereichen an – Private, Institutionelle und Fonds. Entsprechend erhöht sich das Risiko einer Klumpenbildung. Kommt es zu einer erneuten Korrektur, wäre das ein Problem, da alle gleichzeitig durch eine kleine Tür rauswollen.

Weltweite Rezession

Es scheint auch fast so, als ob die Investoren vergessen, dass wir uns in einer weltweiten Rezession befinden. Diese Rezession ausgelöst durch die Corona-Pandemie hat nämlich einen Faktor, der derzeit ignoriert wird – Unsicherheit. Damit ist gemeint, dass aktuell niemand voraussagen kann was die tatsächlichen Auswirkungen auf die Realwirtschaft sind und wie sich die Pandemie weiterentwickelt. Auch die Technologie-Unternehmen sind davon betroffen. Apple setzt zum Beispiel weniger Handys ab, Facebook hat weniger Werbeeinnahmen und Teslas Absatz an Automobilen ist alles andere als beeindruckend. Die ab nächste Woche beginnende Berichtssaison wird mehr Aufschluss darüber geben, wie sich die Pandemie tatsächlich auf die Unternehmensgewinne auswirkt.

Aktuelle Entwicklung der Technologie-Unternehmen

In den nachfolgenden Grafiken kann man einerseits die Kursentwicklung der großen fünf Technologie-Unternehmen in dem letzten Monat erkennen sowie die Relation vom Nasdaq zum S&P500. Insbesondere der Chart des Nasdaq in Relation zum S&P zeigt deutlich, dass die Entwicklung der Technologie-Werte auf dem Weg ist eine neue Blase zu bilden. Demnach brauchen wir nicht mehr über Bewertungen zu sprechen. Es wurde mehrfach in anderen Artikeln darauf hingewiesen, dass diese fernab von Gut und Böse sind. Geschuldet ist diese Situation natürlich auch den Geldflutungen und Stimuli von Notenbanken und Staaten. FED-Chef Powell hat zwar vor kurzem betont, dass man durch die Maßnahmen keine Blasenbildung erzeugen möchte, aber genau das ist was gerade passiert. Die Corona-Pandemie wird noch länger Einfluss auf die Märkte haben und Unsicherheit verbreiten. Früher oder später muss Luft aus der Blase abgelassen werden, sonst droht das Platzen.


Technologie-Blase: Sehen wir gerade die Dotcom-Blase 2.0? Corona

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Rüdiger Born: Die aktuelle Lage bei S&P 500 und Nasdaq

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Wie ist kurz vor dem Wochenende die Lage im S&P 500 und im Nasdaq? Das schaue ich mir ganz aktuell im folgenden Video direkt am Chart an. Wollen Sie meine täglichen Analysen im “Trade des Tages” erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

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Aktienmärkte aktuell: Der nächste Corona-Hype durch Remdesivir

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Und die nächste Jubelmeldung über ein Medikament, welches das Coronavirus bekämpfen soll. Remdesivir (der schon wieder) soll laut ganz aktueller Veröffentlichung des Herstellers Gilead Sciences das Todesrisiko bei Patienten um 62 Prozent senken. Hurra, es kann endlich wieder aufwärts gehen an der Börse? Die Aktienmärkte steigen. Der Dow Jones steigt in den letzten Minuten um 150 Punkte, der Dax um 54 Punkte. Wie lange kann diese Euphorieblase dieses Mal die Kurse pushen? Wann folgt die Enttäuschung? Oder ist es dieses Mal wirklich der Durchbruch?

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