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Dax: Fällt er auf 10.800 Punkte?

Redaktion

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am

Nach der Stärke am Freitag scheint der Dax nun wieder den Weg nach Süden einzuschlagen – gedrückt durch die schwachen zahlen von Caterpillar und der ausserplanmäßigen Gewinnwarnung des US-Chipkonzerns Nvidia (beide unter Verweis auf die Schwäche in China!). Das könnte auch dem Dax nun nachhaltig auf das Gemüt schlagen – und ihn bis 10800 Punkte drücken könnten aus Elliott-Wave-Sicht. Oldenbuger wirft dazu auch einen Blick auf den US-Markt (S&P 500) udn den Euro-Dollar:

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3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Marko

    28. Januar 2019 18:01 at 18:01

    Liebe Redaktion,

    hier mal was zum „Nachdenken“, wie wäre das ?

    In der Korrektur – kaufen

    „Die Ängste der Anlegerinnen und Anleger drehen sich in Korrekturen wie der, die wir gerade erlebt haben, stets um den schlimmsten Fall. Der schlimmste Fall tritt allerdings so gut wie nie ein. Der schlimmste Fall ist nicht unmöglich – er ist allerdings stets eher unwahrscheinlich. Deshalb ist es für Langfristanleger besser, ihn zu ignorieren und stattdessen dafür zu sorgen, dass sie genügend Geld haben, um in der Korrektur kaufen zu können.

    In der Korrektur kaufen – das war für Langfristanleger auch diesmal wieder eine gute Idee. Dafür müssen sie sich nicht einmal komplizierte Gedanken machen wie die, wann denn wohl der Boden der Korrektur erreicht ist. Am effektivsten war einmal mehr die simpelste Strategie, ohne nachzudenken an festen Punkten einfach zu kaufen.“

    https://www.onvista.de/news/wo-ist-nur-die-rezessionsangst-geblieben-182333807

    Ja, ja „ihr Bären, ich weiß…“ ;)

    VG

    Marko

    • Avatar

      Columbo

      28. Januar 2019 19:03 at 19:03

      @Marko, betreffend den im Link genannten Ken Fisher, lies dir das mal durch, echte Bullenlektüre?:

      http://www.valueinvesting.de/chronik/ken-fisher-aktienmarkt-ausblick-im-4-quartal-2007/

      Ken Fisher war Ende 2007, kurz vor der Finanzkrise positiv für den Aktienmarkt gestimmt?.
      Si tacuisses, philosophus mansisses(verstehst du schon @Marko, oder?)?

    • Avatar

      Michael

      28. Januar 2019 20:17 at 20:17

      Ich finde solche Ansichten und Kommentare immer recht putzig. Einfach dafür sorgen, dass sie genügend Geld haben, um in der Korrektur kaufen zu können.
      Natürlich muss sich ein Langfristanleger, der vor Jahren bei 10.000 Punkten oder tiefer eingestiegen ist, (noch) keine größeren Sorgen machen. Der hatte keine Margin Calls, dafür tatsächlich die Möglichkeit, bereits neues Kapital für die Börsenweisheit „Buy the dip, du Depp“ anzusammeln.
      Sogar der Thai-Bauer hatte das Dusel (die dümmsten Bauern haben bekanntlich immer die größten Erpfel), dass er vor über vielen Jahren unverschuldet an Gold gelangt ist…
      Doch was ist mit Anlegern, die beispielsweise bis Ende 2017 genügend Geld gebunkert, gespart, zusammengekratzt hatten und sogar schlau genug waren, die Finger vom Krypto-Wahn zu lassen. Die in „seriöse“ Märkte wie Aktienindizes investieren wollten. Die einfach im Januar 2018 dann endlich mit Hebeln von 50, 100 oder gar 500 bei 13.500 Punkten die Euphoriewelle mitreiten wollten? Oder die bereits in der ersten Hälfte 2017 bei 12.800 Punkten hoch gehebelt eingestiegen sind. Vielleicht haben diese Anleger die „Korrekturen“ vom Februar und März 2018 nochmal so eben überlebt, September und Dezember dürfte der Todesstoß gewesen sein. Der schlimmste Fall tritt allerdings so gut wie nie ein. ;)
      Jetzt habe ich mal nachgedacht, auch wenn ich nicht von der Redaktion bin. Und, wie ich nochmals betonen möchte, nicht in Aktien und Indizes involviert bin. Es ist nur der Blickwinkel eines schmunzelnd-staunenden Beobachters aus den FOREX-Märkten, der den Wahnsinn täglich exponentiell explodierender Einweg-Einschätzungen ganz normaler Unternehmen, die bisher weder Warp-Antrieb, noch Beamen (Dematerialisierung mit anschließender perfekter Rematerialisierung) realisiert haben. Nur Dematerialisierung von Qualität und Service.

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Finanznews

Aktienmärkte: Es wird immer bullischer! Videoausblick

Markus Fugmann

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am

Es wird jetzt immer bullischer für die Aktienmärkte – am heutigen Montag geht es erneut für die US-Futures nach oben. Der Hauptgrund für die heutigen Kursanstiege: weil Montag ist! Das Chance-Risiko-Verhältnis für die Bullen wird nun immer besser, die Bewertungen der Aktienmärkte immer der tatsächlichen Lage angemessener. Fast das Wichtigste aber ist: die Bullen sind nicht alleine, sondern sehr zahlreich – das war in der Vergangenheit immer ein sehr vielversprechendes Zeichen! Diese Woche ist eine „Monster-Woche“ mit der Entscheidung der Fed, vor allem aber den Zahlen von Apple, Tesla, Microsoft und Facebook. In Deutschland heute im Fokus der ifo Index (10.00Uhr)..

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Indizes

DAX daily: Setzt sich die Rekordjagd fort? Wochenausblick

Stefan Jäger

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am

Der Dax notiert vorbörslich freundlich und könnte mit einem Aufwärts-Gap in die neue Handelswoche starten. Allerdings befindet er sich weiterhin in einer Konsolidierung auf hohem Niveau. Die bereits seit zwei Wochen andauernde Seitwärtsbewegung hat aber dazu geführt, dass die euphorische Stimmung etwas abgebaut wurde. Insgesmt bleibt die Grundstimmung der Anleger zwar positiv, das zeigen auch die jüngsten ZEW-Erwartungen, dennoch dürfte die nächste Kurs-Party weiter auf sich warten lassen. Die Befürchtung, dass die Konjunkturerholung unter den verschärften Corona-Restriktionen leidet ist noch zu präsent. In der letzten Woche hatte die Bundesregierung gerade erst die Wachstumserwartungen eingebremst, anstatt eines Wachstums von 4,4 % für das laufende Jahr, geht man von nur noch 3 % aus. Zudem ist immer noch nicht absehbar, ob der bis Mitte Februar andauernde Lockdown nochmal verlängert wird.

In der vergangenen Handelswoche schwankten die Kurse zwischen 13.700 und 14.000 hin und her. Nachdem der Dax am Donnerstag noch über die 14.000er Marke geklettert war, schloss er am Freitag aufgrund von Gewinnmitnahmen leicht im Minus bei 13.874 Zählern. Trotzdem kann sich die Wochenbilanz mit einem Plus von 0,6 % sehen lassen. Beim Dax ist derzeit der Deckel drauf. Genauer gesagt, ist der Leitindex bei 14.030 gedeckelt, dort scheiterten alle Versuche in der letzten Woche. Sprengt der Dax den Widerstand, dann wären neue Rekordstände möglich.

Kurzfristig könnte sich die Seitwärtsbewegung jedoch fortsetzen. Aber auch ein Rücksetzer bis in den Bereich bei 13.500 sollte nicht ausgeschlossen werden. Sogar eine ausgedehnte Korrektur bis 13.000 in den kommenden Wochen wäre möglich, würde an dem übergeordneten Aufwärtstrend aber nichts ändern. Die runde Marke ist stark unterstützt, außerdem dürften Schnäppchenjäger dann wieder vermehrt zugreifen. Zunächst sollten Händler ihr Augenmerk auf die Zone zwischen 13.670 und 14.030 richten.

News und fundamentale Daten

Diese Woche stehen hierzulande sehr interessante Wirtschaftsdaten auf der Agenda. Mit den Daten des ifo-Geschäftsklimaindex geht es heute um 10:00 Uhr los. Der ifo-Index spiegelt die Stimmung in den deutschen Chef-Etagen wider. Die Schätzungen liegen dabei auf dem hohen Niveau des Vormonats bei 91,8 (vorherig 92,1). Dennoch dürften die Manager die aktuelle Lage wieder schlecht einschätzen, während die Zukunft sehr optimistisch gesehen wird. Am Dienstag erscheint dann das erhobene Verbrauchervertrauen des Forschungsinstitut GfK. Die Entwicklung beim Konsumklima war in den letzten Monaten negativ, auch diesmal wird ein erneuter Rückgang prognostiziert (Prognose -7,9; vorher -7,3). Schließlich wird am Freitag noch die Vorabschätzung für das Bruttoinlandsprodukt (Q4) sowie die Veränderung der Arbeitslosigkeit veröffentlicht.

Nach dem Zinsentscheid der EZB in der vergangenen Woche, folgt am Mittwoch nun die US-Notenbank Fed mit den Ergebnissen ihrer Sitzung. Ähnlich wie die Europäische Zentralbank werde die Fed ihre Füße stillhalten. Zunächst überlässt man es der Fiskalpolitik der US-Regierung für den nötigen Stimulus zu sorgen. Allerdings wird Jerome Powell nicht vom Sicherheitsnetz abrücken und betonen, dass man für jegliche Hilfen bereitsteht.

Entscheidende Impulse könnten diese Woche von den Unternehmenszahlen ausgehen, die US-Bilanzsaison erreicht nämlich ihren Hochpunkt. Vor allem die Tech-Riesen Apple, Microsoft, Facebook und Tesla könnten für reichlich Bewegung an den US-Börsen, aber auch im Dax sorgen. Aufgrund der immer noch niedrigen Erwartungshaltung der Analysten besteht durchaus positives Überraschungspotenzial. Nur diesmal ist bereits sehr viel Optimismus in den Kursen eingepreist, was auch zu einer „sell on good news“-Reaktion führen könnte. Zudem werden knapp die Hälfte der Unternehmen im Dow Jones in der kommenden Woche über das Schlussquartal 2020 berichten. Hierzulande öffnen die Software AG und Sartorius ihre Bücher, außerdem erscheinen die endgültigen Zahlen von SAP am Freitag.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Der deutsche Leitindex notiert zum Wochenbeginn im Plus über der Marke von 13.900. Damit könnte er einen erneuten Versuch in Richtung der 14.000 starten. Auf dem Weg noch oben müsste er den Widerstandsbereich bei 13.950/960 überwinden. An der 14.000 Marke wartet dann die nächste Hürde. Entscheidend ist jedoch die MOB-Marke bei 14.030, dort scheiterte der Dax mehrmals in der vergangenen Woche. Erst ein Anstieg darüber könnte den Dax wieder in die Bereiche bei 14.115 und 14.131 führen. Für den Dax hängt viel davon ab, ob die US-Börsen ihre Rekordjagd fortsetzen.

Zur Kassamarkt-Eröffnung könnten Anleger die erhöhten Kurse auch zum Verkauf nutzen. Dann dürfte zunächst das Gap bei 13.874 geschlossen werden. Kann sich der Dax anschließend nicht in der Zone bei 13.870/860 stabilisieren, dann droht ein Abrutschen in Richtung der 13.804. Im Bereich von 13.800 sollte der Leitindex Halt finden, ansonsten könnte ein Test des Freitagstiefs bei 13.744 anstehen. Darunter trübt sich das Bild ein und die wichtigen Unterstützungsmarken bei 13.700 und 13.670 rücken in den Fokus.

Der Börsen Jäger

Haben Sie Interesse an konkreten Trading-Ideen, dann werfen Sie doch einen Blick auf unseren neuen Service „Der Börsen Jäger“. In dem kostenlosen Börsenbrief nehme ich Sie mit auf die Jagd und vermittle interessante Anregungen zu fundierten Handelsmöglichkeiten sowohl für die bekannten Indizes und Aktien, als auch für die Devisen- und Rohstoffmärkte.

Dax daily: Tages- und Wochenausblick - H1-Chart - 14.000er Marke im Visier

Dax Unterstützungen (US):

13.874 – Schlusskurs 22.01.

13.804 – Punkt 1 Topbildung (H4)

13.700 – Punkt 2 Bodenbildung (H1)

13.672 – Tagestief 15.01.

13.600/630 – US-Zone

13.566 – Tagestief 05.01.

Dax Widerstände (WS):

13.958 – 61,8% Retracement (14.131 – 13.672)

14.000 – psychologische Marke

14.029 – 161,8% Extension (13.670)

14.049 – Gap 08.01.

14.115 – 127,5 % Extension

14.131 – Tageshoch 08.01.

14.167 – 261,8% Extension (13.672)

14.234 – 261,8% Extension (13.564)

Disclaimer

Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Indizes

Gold & Silber, nächster Rush nach…

Rüdiger Born

Veröffentlicht

am

Gold und Silber erhitzen die Gemüter, das war schon immer so und zwar völlig zu recht. Doch jetzt gibt es neuen Grund, denn eine neue schnelle Bewegung steht an. Ob diese allerdings allen Marktteilnehmern schmecken wird und wie man als Händler auf diese Bewegung sinnvoll reagieren kann, wollen wir uns in diesem Beitrag einmal genauer anschauen, denn die Wahrscheinlichkeiten stehen hier aktuell recht günstig.

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