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Dax: Kursziele

Was jetzt zu erwarten ist..

Markus Fugmann

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Der Dax kann sich Stück für Stück weiter nach oben pirschen, ohne jedoch eine wirklich starke Aufwärtsdynamik zu entfalten. Positiv ist, dass der deutsche Leitindex die zentrale Marke bei 12130/40 Punkten hat verteidigen können – nun „winkt“ der nächste Widerstand im Bereich der 12250er-Marke:


(Chart durch anklicken vergrößern)

Schafft der Dax den Sprung über die 12250er-Marke, liegt der nächste dicke Widerstands-Brocken bei 12310 Punkten – ein zentrales Niveau aus Mitte und Ende August, als der deutsche Leitindex einen Doppelboden ausbilden konnte, der dann jedoch Anfang September brach und infolgedesssen zu schnellen weiteren Abgaben führte bis zum Verlaufstief bei 11860 Punkten.

Erstaunlich ist, dass der Dax sich von den neuen Trumpschen Zöllen gegen China nicht wirklich hat beeindrucken lassen – also jenes Thema irgendwie abschütteln konnte, das ihn so erkennbar seit Juni belastet hatte. Generell scheint zu gelten: die Aktienmärkte sind dabei umzuverteilen – diejenigen Indizes, die lange stark gelaufen waren, werden nun schwächer (Nasdaq), diejenigen Indizes hingegen, die wie der Dax (und Schwellenländer-Indizes) stark unter Druck standen, holen nun etwas auf (siehe dazu den heutigen Videoausblick).

Was derzeit auch an der Wall Street gut läuft, sind die „Industrials“, also die Industrie-Werte – und der Dax ist mit solchen Werten reichlich bestückt. Ein Pluspunkt könnten auch die Pläne Chinas sein, durch neue Infrastrukturmaßnahmen auf den Trumpschen Handelskrieg zu reagieren, um eine weiter Abkühlung der chinesischen Wirtschaft zu unterbinden. Da China der wichtigste Handelspartner Deutschlands ist (als Einzel-Land), kann das durchaus eine Rolle spielen bei internationalen Investoren!

Ansonsten scheint das derzeitige Kursgeschehen durch den morgigen großen Verfall beeinflußt zu sein – vieles spricht dafür, dass interessierte Kreise den Dax unbedingt über der 12000er-Marke halten wollen, die eine zentrale Marke ist bei Options-Stillhaltern.

Wir haben derzeit eigentlich einen Seitwärtsmarkt mit positivem Grundton, vermutlich kommt dann erst nach dem Verfall, also ab Anfang nächster Woche, wieder mehr Dynamik auf beim Dax.

Auf der Unterseite ist nun zu achten auf die 12130er-Marke – solange der Dax über diesem Niveau bleibt, ist alles im grünen Bereich. Wenn nicht, droht größeres Ungemach mit einem dann wahrscheinlichen Kursziel unterhalb des Verlaufstiefs bei 11860 Punkten..

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Marc Friedrich mit 5 Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade

Redaktion

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Von

Marc Friedrich

Der Bestsellerautor Marc Friedrich spricht in seinem aktuellen Video „Der größte Vermögenstransfer der Geschichte“ über viele aktuelle Kapitalmarktthemen. Vor allem geht es um die große Anfeuerung von bestimmten Assetklassen, verursacht durch die immer größeren Gelddruck-Orgien der Notenbanken.

Marc Friedrich mit 5 Investment-Ideen

Im späteren Verlauf des Videos spricht Marc Friedrich seine fünf Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade an. Auffällig dabei ist, dass die Kategorien Aktien und Immobilien nicht dazu gehören. Eben diese Assetklassen haben die letzten Jahre massiv von der Geldschwemme der Notenbanken profitiert. Marc Friedrich präferiert Gold, Silber, Bitcoin, Minenaktien und Diamanten. Gut, es sind doch Aktien vertreten, aber nicht als Gesamtkategorie, sondern nur weil es um Firmen geht, die Rohstoffe aus dem Boden holen.

Knappe Güter bevorzugen

Marc Friedrich spricht auch ganz konkret an, warum diese Ideen nach seiner Meinung die besten Investment-Ideen der nächsten Jahre sein sollen. Sie würden andere Assetklassen in der nächsten Dekade des „Vermögenstransfers“ outperformen. Sie seien (und das ist ein wichtiger Aspekt) begrenzt durch die Natur (Edelmetalle) oder durch die Mathematik (Bitcoin). Tja, und in der Tat, andere Assets wie das Fiat-Geld auf Bankkonten kann beliebig stark vermehrt werden. Je mehr Geld, desto stärker der Verwässerungseffekt, und desto stärker womöglich in Zukunft der Vertrauensverlust der Bürger in das Finanzsystem? Und alles was in seiner Menge limitiert ist, wird immer begehrter?

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Aktuell: Pelosi schürt wieder Stimulus-Optimismus, Aktienmärkte mit Erholung

Markus Fugmann

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Soeben Nancy Pelosi auf ihrer Pressekonferenz: man habe Fortschritte gemacht bei den Gesprächen mit den US-Repubikanern, man sei fast am Ziel („progress has been made this week“; „we are just about there“).

Und die Aktienmärkte wieder mit einer Erholung, nachdem der Leitindex S&P 500 das Tief vom Montag unterschritten hat..

Aber Vorsicht: möglich ist, dass sich Pelosi nicht auf das gesamte Stimulus-Paket bezieht, sondern nur auf einen kleinen Teil davon:

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Konsumklima und Kaufverhalten im Oktober – aktuelle Daten

Claudio Kummerfeld

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Einkaufswagen

Die Coronakrise nimmt wieder mehr Fahrt auf. Deutschland hat mehr täglich Neuinfizierte als noch im Frühjahr, und die Restriktionen im Alltag nehmen wieder zu. Der selbe Reflex wie im Frühjahr zeigt sich aktuell bei den Verbrauchern – aber offenbar noch nicht im selben Ausmaß. Das kann man gut ablesen im Konsumklima und im Kaufverhalten der Deutschen. Heute früh wurden Daten zu Konsumklima und Kaufverhalten für Oktober veröffentlicht.

Konsumklima

Das einmal im Monat veröffentlichte GfK-Konsumklima zeigt heute früh, dass der Optimismus der deutschen Verbraucher im Oktober spürbar schwindet. Rund drei Viertel der Verbraucher gehen demnach aktuell davon aus, dass COVID-19 eine große bziehungsweise sehr große Bedrohung darstellt, und etwa die Hälfte macht sich große beziehungsweise sehr große Sorgen, wenn es um die persönliche Zukunft geht. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartungen wie auch die Anschaffungsneigung müssen Einbußen hinnehmen. Folglich prognostiziert GfK für das Konsumklima für November 2020 einen Wert von -3,1 Punkten, und damit 1,4 Punkte weniger als im Oktober dieses Jahres. Gut sichtbar ist der Abwärtstrend im Konsumklima im folgenden Chart. Ein Balken steht für einen Monat.


source: tradingeconomics.com

Kaufverhalten

Das Statistische Bundesamt hat heute früh Daten zum Kaufverhalten in Deutschland veröffentlicht. Man hat sich die Woche vom 12. bis 17. Oktober 2020 angeschaut, und mit früheren Zeiträumen verglichen. Wegen der steigenden Infektionszahlen ist die Nachfrage nach ausgewählten Hygieneartikeln und Lebensmitteln teils deutlich gestiegen. Die Verkaufszahlen von Toilettenpapier waren vom 12. bis 17. Oktober 2020 fast doppelt so hoch (+89,9 %) wie im Durchschnitt der Vorkrisen-Monate August 2019 bis Januar 2020. Der Absatz von Desinfektionsmitteln lag knapp drei Viertel (+72,5 %) und der von Seife knapp zwei Drittel (+62,3 %) über dem Vorkrisen-Durchschnitt. Die Grafik, die bis ins letzte Jahr zurückreicht, zeigt: Die Panikkäufe im Frühjahr waren deutlich heftiger als heute, aber der Trend zum Kauf bestimmter Waren geht aktuell bergauf.

Chart zeigt Kaufverhalten vor und während der Coronakrise

Hier weitere Detailaussagen der Statistiker:

Die Nachfrage nach Desinfektionsmitteln und Seife blieb auch während des Sommers, als sich der Absatz von Lebensmitteln weitgehend normalisiert hatte, leicht überdurchschnittlich. In der 42. Kalenderwoche zog nun auch die Nachfrage nach bestimmten Lebensmitteln an. So stieg der Absatz von Mehl verglichen mit dem Vorkrisen-Durchschnitt um mehr als ein Viertel (+28,4 %) und der Absatz von Hefe um mehr als ein Drittel (+34,8 %). Die Verkaufszahlen von Teigwaren wie Nudeln waren hingegen leicht unterdurchschnittlich (-0,2 %).

Statistik zeigt Kaufverhalten für einzelne Produkte

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