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Indizes

Dax mit Nullnummer an 13000 gefesselt

Das war wohl nix. Ein Dax mit Nullnummer in der Wochenperformance läßt Trader frustriert zurück..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Eine Analyse von Andreas Mueller (alias Bernecker1977)

Das war wohl nix. Ein DAX mit Nullnummer in der Wochenperformance läßt Trader frustriert zurück. Zwar spürten wir das Auspendeln um die 13.000er-Marke schon in der Vorwoche (wie hier nachzulesen), doch war es in dieser Woche nun mit einer punktgenauen Null-Performance in Prozent manifestiert. Ungläubig schauten die DAX-Trader auf die Performance an der Wall Street, wo der Dow Jones jeden Tag im Gewinn abschließen konnte und sogar um 2 Prozent oder 450 Punkte im Wochenvergleich zulegte. Was hält uns also an der 13.000 und wie lange kann dies gehen?

Blick auf die Vorwoche

Fast schon Langeweile machte sich am Montag breit. Mit 26 Punkten Tagesschwankung war dies auch der unspannendste Handelstag der Woche. Erst am Dienstag kam dann wieder mehr Bewegung in den Deutschen Aktienmarkt und zwar gleich am Morgen. Da bewegte sich der DAX durchaus dynamisch und sauber bis zum Freitagstief – ein guter Punkt, wie hier vorgestellt:


(Alle Charts durch Anklicken vergrößern!)

Dies sahen auch andere Marktteilnehmer so. Denn ab da erholte sich der Markt recht dynamisch und schloss fast unverändert bei 12.995 Punkten. In der Zwischenzeit zog der Dow Jones über eine neue 1.000er-Marke und verließ sogar den Aufwärtsrendkanal auf der Oberseite. Dies stellte ich im mittelfristigen Chartbild einmal so dar:

Der DAX eilte dem dann am Mittwoch nach und machte zwischenzeitlich sogar Anstalten, die 13.100 Punkte zu erreichen. Doch bereits am Nachmittag versagten die Kräfte und Gewinnmitnahmen traten ein. Diese führten am Donnerstag dann ähnlich schreckhaft unter die 13.000, als die Meldung über den Ablauf des Ultimatums aus Spanien an Katalanien unbeantwortet blieb. Binnen weniger Minuten fiel der DAX um mehr als 100 Punkte. Sehr ungewöhnlich, wenn man sich an die Bandbreite vom Montag mit 27 Punkten erinnerte.

Doch dieser Schreck war auch schon wenig später verdaut und am Freitagmorgen stand der DAX vorbörslich genau dort, wo er vor dieser Meldung notierte. Dies vermerkte ich an in meinem Facebook-Kanal gleich am Morgen:

Letztlich konnte die 13.000 jedoch nicht mit ins Wochenende genommen werden. Knapp darunter ist aber auch darunter. Dies muss man akzeptieren und vielleicht ein wenig Zurückhaltung üben, bis die „wirkliche“ Bewegung am Markt einsetzt. Vielleicht schon in den nächsten Tagen? Auf entsprechende Ereignisse, die einen nachhaltigen Ausbruch einleiten könnten, weise ich am Ende der Analyse hin.

Schwieriger Wochenausblick nach DAX mit Nullnummer

Schaut man sich die Entwicklung des XETRA-DAX im Stundenchart vom Oktober an, fällt eine immer wieder durchgehandelte Zone ins Auge. Aus dieser konnte sich der Markt bisher nicht lösen – weder auf der Unterseite, noch auf der Oberseite.

Erst ein Unterschreiten wäre für mich ein nachhaltiges Signal:

Auf der Oberseite würde ich das Verlassen dieser Zone und/oder kleine Trendbrüche weiterhin als Trigger nutzen. Denn hier entsteht meist Dynamik und es sind dann schnelle Bewegungen möglich. Mittels Stopp-Buy kann dies realisiert werden, wenn bspw. der DAX am Montag über 13.000 Punkten notiert.

In der Zone selbst ist Range-Trading möglich, jedoch immer gefährlich. Denn gerade eine über Wochen anhaltende enge Zone wird „irgendwann“ mit Dynamik hinter sich gelassen. Die Frage nach dem WANN kann niemand beantworten. Aber man kann darauf vorbereitet sein. Aus diesem Grund halten sich die großen Anleger auch bis zu einer Entscheidung vom Markt fern. Sie greifen meines Erachtens erst mit in den Handel ein, wenn wir per Tagesschluss über 13.100 oder unter 12.910 notieren. Swing-Trader sollten es ähnlich halten und reine DAYtrader diese Spanne mit entsprechendem Risikomanagement einfach handeln.

Ein Auslöser könnte hier neben den weiteren Quartalsergebnissen der Unternehmen am Donnerstag die EZB-Sitzung sein. Eine Zinsänderung wird nicht erwartet, wohl aber Kommentare zum Anleihenkaufprogramm und der weiteren Ausrichtung. Am Freitag wird dann in den USA noch das annualisierte Bruttoinlandsprodukt veröffentlicht. Nicht zu vergessen: Spanien!

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Finanznews

Aktienmärkte: Wichtige Botschaften! Videoausblick

Die Aktienmärkte heute aufgrund des US-Feiertags wohl eher ruhig. Aber es gibt heute dennoch sehr wichtige Botschaften für die Zukunft!

Markus Fugmann

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am

Die Aktienmärkte dürften heute aufgrund des US-Feiertags Thanksgiving einen ruhigen Handelstag vor sich haben. Aber es gibt dennoch sehr wichtige Botschaften, die das größere Bild in den nächsten Tagen und Wochen prägen sollten: so dürfte die Fed Änderungen bei Anleihekäufen vornehmen (operation twist) und denkt bereits über Tapering (Reduzierung des Kaufvolumens) nach. China dagegen will bereits die Stimulus-Maßnahmen zurück fahren. Und Italien will von der EZB einen Schuldenerlass – das ist der Beginn von Forderungen, die ausufernden Schulden einfach zu streichen (aber wer hat dann den Schaden?). Kann der Dax ohne die US-Indizes heute Dynamik entwickeln? Ohne die Aktienmärkte der USA ist Europa aber wohl allein zu Haus – und langweilt sich..

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Indizes

DAX dailx: Der Dax ist heute auf sich allein gestellt

Stefan Jäger

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am

Die US-Anleger beschäftigen sich heute eher mit ihrem Truthahn als mit den Märkten, daher dürfte es im Dax eher gemächlich zugehen. Im gestrigen Handel tat sich der deutsche Leitindex erneut schwer die 13.300er Marke nachhaltig zu bezwingen. Zwar gelang es dem Index zur Börseneröffnung kurzzeitig den Widerstand zu überwinden, aber für mehr als einen Fehlausbruch hat es dann doch nicht gereicht. Auch im weiteren Handelsverlauf konnte er die Hürde bei 13.300 nicht mehr überschreiten. Schließlich ist der deutsche Leitindex unverändert zum Vortag bei 13.289 aus dem Handel gegangen.

Von den sonst so euphorischen US-Börsen erhielt der Dax auch keine Unterstützung. Nachdem der Dow Jones am Dienstag erstmals über der Rekordmarke von 30.000 Punkten geschlossen hatte, legte dieser eine Verschnaufpause ein. Wahrscheinlich haben ein paar Anleger ihre Gewinne vor dem verlängerten Wochenende eingesammelt. Am heutigen Tag ist der US-Aktienhandel geschlossen, daher ist mit geringer Volatilität zu rechnen. Schauen wir mal wie sich der Dax heute ohne die Hilfe der US-Börsen schlägt, meist enden solche Handelstage in einer gähnenden Seitwärtsbewegung. Zudem dürfte sich die derzeitige Risikofreude hierzulande aufgrund der Corona-Situation in Grenzen halten.

News und fundamentale Daten

Aufgrund des Thanksgiving Feiertags sind die US-Börsen wie Dow Jones und Nasdaq heute geschlossen, somit können keine US-Aktien gehandelt werden. Die Terminbörsen laufen allerdings auch am Feiertag weiter. Der Handel findet jedoch unter dünnstem Volumen statt, daher ist der Dax heute auf sich allein gestellt.

Bei ein paar institutionellen Anlegern hat der gestern veröffentlichte Finanzstabilitätsbericht der Europäischen Zentralbank gegebenenfalls zu Gewinnmitnahmen geführt. In dem Bericht wurde zwar hervorgehoben, dass die Banken heute solider als noch zur Zeit der Finanzkrise aufgestellt seien, aber man dennoch von einer Welle an Firmenpleiten und Kreditausfällen infolge der Pandemie ausgeht. In dem aktuell hohen Kursniveau ist ein derartiges Szenario sicherlich nicht eingepreist.

Datenseitig steht heute auch nicht viel auf dem Programm. Aus Deutschland wurde vor wenigen Minuten der GfK-Konsumklimaindex veröffentlicht. Dieser gilt als Frühindikator für die Verbraucherausgaben und kann zudem konjunkturelle Wendepunkte anzeigen. Der Index notiert wie erwartet weiterhin im negativen Bereich, hat aber sogar die niedrigen Erwartungen mit einem Wert von -6,7 enttäuscht (Prognose -5,0; Vormonat -3,1). Zuletzt konnte der Index im April einen positiven Wert anzeigen. Zur Mittagszeit um 12:30 Uhr erscheint dann noch das EZB Sitzungsprotokoll sowie um 13:30 Uhr der Geldpolitische Begleittext.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Im frühen Handel notiert der Dax leicht über der 13.300er Marke. Auch heute stellt sich wieder die Frage, ob ihm der nachhaltige Ausbruch gelingt oder er wieder in die Range zurückfällt. Ein positives Signal wäre, wenn der Dax das gestrige Hoch bei 13.346 überwindet. Dann stehen die Chance gut, dass er auch das außerbörsliche Hoch bei 13.373 rausnimmt. Darüber wäre der Weg frei zur 13.460. Fällt der Dax unter die 13.300, dann befindet sich im Bereich von 13.275 eine erste Unterstützung. Die zweite folgt am gestrigen Tagestief bei 13.235. Weitere Unterstützungen befinden sich bei 13.200 und 13.140. Am wahrscheinlichsten ist, dass der Dax um den Pivot Punkt bei 13.303 hin und her pendelt.

Der Börsen Jäger

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Dax daily: Tagesausblick 26.11. - H1-Chart - Thanksgiving-Handel

Heutige Pivot Punkte (PP):

13.442 – Pivot Punkt R2

13.371 – Pivot Punkt R1

13.303 – Pivot Punkt

13.232 – Pivot Punk.t S1

13.163 – Pivot Punk.t S2

Dax Unterstützungen (US):

13.270 – M15-Chart

13.192 – Tagestief 24.11.

13.137 – Schlusskurs 20.11.

13.054 – Tagestief 20.11.

13.004/020 – Doppelboden (Tief 13.11. / 12.11.)

Dax Widerstände (WS):

13.300 – neuralgischer Punkt

13.336 – Nachbörsliches Hoch

13.373 – Nachthoch

13.460 – September-Hoch

13.600 – Ausbruchsziel Seitwärtsrange

Disclaimer

Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Finanznews

Aktienmärkte: Überdosis an Rotation! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte zeigen in der Erwartung eines Impfstoff eine Art massive Überdosis an Rotation: man erwartet eine Erholung der Wirtschaft und damit vieler von der Coronakrise stark betroffener Unternehmen, die so sehr wahrscheinlich gar nicht stattfinden wird. Dementsprechend sind viele Aktien vor allem aus dem Energiesektor sowie viele „Small Caps“ hoffnungslos überbewertet, zumal deren Verschuldung in den letzten Monaten geradezu explodiert ist. Heute zeigen die Aktienmärkte erste kleine Gewinntmitnahmen vor allem gerade in jenen Sektoren, die zuletzt geradezu explodiert sind. Wie geht die Wall Street angesichts des morgigen Feiertags aus dem Handel? Die gehandeltne Volumina sind schon deutlich ausgedünnt..

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