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Aktien

Dax: Schlacht gewonnen, den Krieg aber nicht

Es dominiert Vorfreude wegen des „Freispruchs“ Clintons – aber die eigentliche Unsicherheit liegt noch vor uns, vor allem wenn Trump knapp verliert..

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Um es einmal militärisch zu formulieren: der Dax (und andere Aktienindizes) haben heute eine Schlacht gewonnen, aber eben noch lange nicht den Krieg. Heute das große Aufatmen über den „Freispruch“ Clintons durch das FBI – und das ist im kurzen Zeitfenster ein game changer: denn seit das FBI die Clinton-Mail-Affäre wieder aufgewärmt hatte (am 28.10.) ging es für die US-Indizes und für den Dollar bergab, weil die Chancen Trumps stiegen.

Was ist da passiert? Vermutlich war der Druck auf das FBI einfach zu hoch bei den Institutionen in Washington. Wahrscheinlich tobt eine Fehde zwischen verschiedenen Behörden in der US-Administration, und das FBI hat den Machtkampf verloren – daher wohl gestern spät Abends deutscher Zeit die Mitteilung des FBI. Wenn Trump aber nun die Wahl verliert, und das auch noch knapp, dann werden die Verschwörungstheorien regelrecht ins Kraut schießen. Und das würde das politische System der USA weiter beschädigen, würde Unsicherheit bedeuten, sodass die Freude der Märkte über einen Sieg Clintons nicht lange anhalten dürfte!

Mit einem Wort: das starke Comeback der Bullen nach den konstanten Verlusten der letzten Tage steht unter einem starken Vorbehalt. Man macht jetzt wahrscheinlich den gleichen Fehler, den man ohenhin schon lange gemacht hat: man ist zu siegessicher für Clinton!

Der X-Dax jedenfalls mach schon einmal Party mit einem dircken Aufwärtsgap:

dax07-11-16

Nachdem in den Vortagen alles kontinuierlich nach unten ging, dürften nun einige gezwungen sind, auf den fahrenden Zug aufzusprngen, vor allem Institutionelle – denn nichts ist für diese schwerer zu begründen, als eine Rally an den Märkten verpaßt zu haben! Wenn der Dax nun den Sprung über den Bereich 10410/20 (bisheriges X-Dax-Tageshoch) schafft, ist ein Test der Zone 10490/10510 sehr wahrscheinlich.

Das größere Chart-Bild seiht so aus:

dax07-11-162

Nach wie vor ist der Aufwärtstrend gebrochen, derzeit verläuft die untere Begrenzung dieses Abwärtstrends bei 10600 Punkten. Sollte der Dax hier wieder in den Trend eintauchen können, wäre das ein Befreiungsschlag! Aber die Unsicherheit bleibt groß, wer sich zu weit aus dem Fenster lehnt vor der Wahl, könnte dann kalt erwischt werden!

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Lügenbaron

    7. November 2016 09:34 at 09:34

    Alles nur noch Lug und Betrug, … es ist genau dieses Verhalten was viele Menschen langsam spüren. Manipulation und Korruption bis zum Himmel. Fakten interessieren niemand mehr nur noch wer die besseren Vorwürfe und Lügen vorbringt.
    Bei den Märkten ein ähnliches Bild. Politisch manipuliert, verzerrt duch Zentralbanken.
    Doch irgendwann wird sich Gerechtigkeit und Wahrheit durchsetzen, dann ist Schicht im Schacht,…. mögen die Lügen noch ewig gehen.

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Aktien

Deutsche Bank-Quartalszahlen: Erwartungen übertroffen

Claudio Kummerfeld

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am

Die Deutsche Bank-Hochhäuser in Frankfurt

Die Deutsche Bank hat ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Ertrag (Umsatz) liegt bei 5,94 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 5,26).

Der Gewinn nach Steuern liegt bei 309 Millionen Euro (Vorjahresquartal -832). Der den Aktionären letztlich zuzurechnende Gewinn liegt bei 182 Millionen Euro (Vorjahr -942 Millionen Euro). Für heute waren auch negative Zahlen erwartet worden.

Die harte Kernkapitalquote sinkt leicht von 13,4 Prozent auf 13,3 Prozent.

Die Deutsche Bank-Aktie notiert mit +2 Prozent.

Finden Sie beim Klick an dieser Stelle den offenen Brief von Deutsche Bank-Chef Christian Sewing an seine Mitarbeiter bezüglich der Quartalszahlen.

Key Facts auszugsweise im Wortlaut von der Deutschen Bank:

Erträge wachsen im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro

Die Erträge in der Kernbank legten im Vergleich zum Vorjahr um 9 Prozent auf 6,0 Milliarden Euro zu.
Die Erträge in der Investmentbank stiegen um 43 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro.
Die Privatkundenbank war stabil, da ein wachsendes Geschäftsvolumen die negativen Effekte des Niedrigzinsumfelds ausgleichen konnte.
Die Erträge in der Unternehmensbank fielen um 5 Prozent bzw. 2 Prozent ohne Währungseffekte; der Bereich konnte negative Zinseffekte durch Preisanpassungen bei Einlagen teilweise kompensieren.
In der Vermögensverwaltung (Asset Management) stiegen die Erträge um 4 Prozent, die Nettozuflüsse betrugen 11 Milliarden Euro.

Elftes Quartal in Folge mit Fortschritten bei den Kosten

Die zinsunabhängigen Aufwendungen sanken im Jahresvergleich um 10 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro.
Die bereinigten Kosten ohne Umbaukosten1 sanken im Jahresvergleich um 10 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro, wenn erstattungsfähige Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Verkauf des Hedgefonds-Geschäfts nicht berücksichtigt werden.
Die Deutsche Bank liegt weiterhin im Plan, ihr Kostenziel von 19,5 Milliarden Euro für 2020 zu erreichen.

Die Kernbank erzielte im Quartal einen Vorsteuergewinn von 909 Millionen Euro

Der bereinigte Vorsteuergewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr um 87 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro.
In den ersten neun Monaten betrug der Vorsteuergewinn 2,6 Milliarden Euro; der bereinigte Vorsteuergewinn1 stieg um 40 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro.

Grafik zeigt Deutsche Bank-Quartalszahlen im Detail

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – gute Ergebnisse interessieren nicht

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die aktuell reinkommenden Quartalszahlen stehen im Fokus seiner heutigen Aussagen. Dazu kommen die US-Wahlen und die Coronakrise.

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Das ist der wahre Beherrscher des Internets – Werbung

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Lieber Börsianer,

haben Sie sich eigentlich einmal Gedanken gemacht, woher Sie als Nutzer die Daten und Informationen beziehen, wenn Sie etwa auf der Seite der Amazon oder der Seite von Google surfen? Die landläufige Meinung: Das kommt alles aus der Cloud bzw. einem zentralen Großserver, der irgendwo in den USA steht.

Das ist ein Irrglaube. Tatsächlich beziehen wir als Internet-Nutzer unsere Daten aus einem weltweit aufgespannten Netzwerk sog. CDN-Server (Content Delivery Network). Wenn Sie als Nutzer aus Deutschland eine Suchanfrage auf der Google-Seite starten, wird Ihre Anfrage also nicht erst über den Atlantik geschickt und anschließend zurück. Stattdessen werden die Internet-Nutzer von einem Server versorgt, der sich in räumlicher Nähe befindet.

Andernfalls wäre die Google-Seite unendlich langsam oder würde sogar kollabieren, wenn innerhalb weniger Minuten Millionen Anfragen zur gleichen Zeit eintreffen. So muss der Suchdienst im Durchschnitt pro Tag 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag abarbeiten. Das schafft kein Cloud-Server der Welt. Hier gilt: Auch das digitale Internet unterliegt physikalischen Grenzen.

Hier schafft ein ausgeklügeltes CDN-System Abhilfe. Es verteilt die Anfragen auf unzählige weltweit installierte Einzelserver und sorgt auf diese Weise für einen Lastenausgleich in den Internetleitungen. Dadurch bleiben die Internetauftritte der Unternehmen komfortabel und schnell.

Daneben schafft das CDN-System Sicherheit einerseits für die Unternehmen als auch für die Nutzer. So ist es heutzutage nahezu ausgeschlossen, dass Hacker etwa die Seite der Amazon, der Zalando oder anderer Endkunden-Unternehmen lahm legen können. Tatsächlich werden schlimmstenfalls durch Hackerangriffe einzelne Server im CDN-System ausgeschaltet. Das System erkennt einen solchen Angriff und leitet den Nutzer sofort auf den nächsten noch aktiven Server weiter.

Damit schafft CDN sog. Redundanzen. Anders formuliert: Die dezentrale Struktur sorgt dafür, dass die Internetversorgung nie gänzlich zusammenbricht. Damit leisten die CDN-Netzwerke einen ganz wichtigen Beitrag für die Stabilität und Verfügbarkeit des Internets. Sie bilden also das Rückgrat des modernen Internets.

Wer betreibt diese Netzwerke?

Ein US-Unternehmen dominiert dieses Marktsegment quasi nach Belieben. Man unterhält weltweit 300.000 CDN-Server und kontrolliert damit in der Spitze bis zu 30 % des täglichen globalen Internetverkehrs. Nahezu alle Software- und Internetunternehmen des Silicon Valley schwören auf die Dienstleistungen dieses US-Unternehmens. Die Kundenkartei umfasst Adressen wie etwa Amazon, Apple, Facebook, Google oder Microsoft. In Europa bedient man Unternehmen wie Daimler, Nestlé, Wienerberger, Voestalpine oder etwa den Autozulieferer Schaeffler, um nur die wenigsten aus der üppigen Kundenkartei der Amerikaner zu nennen.

Vor allem für Unternehmen mit Endkundenkontakt und stark frequentierten Internetauftritten ist CDN absolute Pflicht. Denn die Nutzer springen heute rasch ab, wenn sich ein Seite langsam aufbaut oder sogar minutenlang gar nicht erreichbar ist. Ich kann Ihnen versichern, eine stabile und schnelle…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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