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Indizes

Dax-Stimmung: Viel pessimistischer als bei US-Anlegern

Die Bären wurden weniger, aber der Optimismus bleibt – anders als in den USA – niedrig..

Markus Fugmann

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So richtig klar ist derzeit nicht, wo der Dax derzeit eigentlich hin will: dem Anstieg auf 13200 Punkte im Mai folge der Rücksetzer bis knapp über 12500 Punkte, dann wieder eine Erholung, die bislang im Bereich 12920/25 ins Stocken geraten ist – und das trotz der bullischen Wall Street. Die Unsicherheit über die weitere Entwicklung angesichts der Großthemen Handelskrieg, Ausstieg aus dem QE durch die EZB, Kündigung des Iran-Abkommens etc. hinterläßt dabei weiter deutliche Spuren in der Stimmung, wie die jüngste Umfrage der Deutschen Börse zur Dax-Stimmung zeigt!

So bleiben die Profi-Investoren nach wie vor skeptisch, nur 32% sind im Lager der Bullen, immerhin ein kleines Plus von 2% zur Vorwoche. Die zuvor klar dominierenden Bären stellen nun nur noch 39%, ein Minus von 5% zur Vorwoche.

Bei den Privatinvestoren ist das Bild sehr ähnlich: auch hier nur 32% im Camp der Bullen (unverändert zur Vorwoche), die Bären kommen auf 42% mit einem Minus von 7% zur Vorwoche. Man kann also sagen: der Pessimismus wurde zwar abgebaut, aber as schlägt sich kaum bei den Zahlen für die Bullen nieder, weil eben diese Bullen an die Seitenlinie wechseln und das weitere Geschehen abwarten wollen.

Wie die Stimmungslage zu interpretieren ist, faßt Joachim Goldberg zusammen:

„Denn die Stimmung hat sich, gemessen am Börse Frankfurt Sentiment-Index, lediglich um 7 Punkte auf einen Stand von -7 Punkte verbessert. Dabei gab es nicht nur Gewinnmitnahmen, vermutlich als der DAX am Fronleichnamstag temporär auf rund 12.550 Zähler abtauchte, sondern auch Neupositionierungen in geringem Umfang. Mit anderen Worten: Der ganz große Mut, beherzt in die fallenden Kurse hinein zu kaufen, hat vielen Investoren (wie von uns befürchtet) zumindest in der vergangenen Woche noch gefehlt.

Die jüngste Erhebung zeigt sowohl für die institutionellen als auch die privaten Investoren absolut immer noch negative Werte. In der relativen Betrachtung, bezogen auf die vergangenen drei und sechs Monate, ist dieser Pessimismus in beiden Gruppen sogar noch größer. Der Abstand zu den Mittelwerten hat sich jedoch im Vergleich zu den Vorwochen immer weiter verringert. Für den DAX sind das insofern nach wie vor günstige Vorzeichen, als sich gerade diejenigen Pessimisten, die in der vergangenen Woche gerne in die Schwäche des DAX hineingekauft hätten, sich dies aber nicht trauten, bei einem erneuten Abtauchen des Börsenbarometers in Richtung 12.500, diese „zweite Chance“ nicht entgehen lassen werden. Damit wären erneute Kursrückgänge in diesem Bereich recht gut abgefedert.“

Dazu Goldberg auch im Video:

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Foto: Deutsche Börse AG

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Bitcoin

Dow 30.000 Punkte, Bitcoin mit Aussicht auf 20.000 – Ideen für Pfund und Hewlett Packard

Claudio Kummerfeld

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Der Dow Jones ist diese Woche über 30.000 Punkte geklettert, ein Rekordhoch! Die aktuelle Lage und die Aussichten bespricht Manuel Koch im folgenden Video mit einem Experten. Ebenfalls ein wichtiges Thema im Video ist die seit Wochen vorhandene Euphorie im Bitcoin, auch wenn die Volatilität groß ist. Hier sei die Chance auf einen Anstieg Richtung 20.000 Dollar vorhanden (aktuell 17.192 Dollar). Aber dann könne es bei dieser runden Marke aus psychologischen Gründen zu Gewinnmitnahmen kommen.

Auch im Video besprochen werden aktuelle Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Das britische Pfund könne man gegen den US-Dollar kaufen über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Ebenso könne man derzeit über eine Stop-Buy-Order auf steigende Kurse in der Hewlett Packard-Aktie setzen. Beide Ideen werde im Video konkret begründet.

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Aktien

Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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Finanznews

Aktienmärkte: Wichtige Botschaften! Videoausblick

Die Aktienmärkte heute aufgrund des US-Feiertags wohl eher ruhig. Aber es gibt heute dennoch sehr wichtige Botschaften für die Zukunft!

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte dürften heute aufgrund des US-Feiertags Thanksgiving einen ruhigen Handelstag vor sich haben. Aber es gibt dennoch sehr wichtige Botschaften, die das größere Bild in den nächsten Tagen und Wochen prägen sollten: so dürfte die Fed Änderungen bei Anleihekäufen vornehmen (operation twist) und denkt bereits über Tapering (Reduzierung des Kaufvolumens) nach. China dagegen will bereits die Stimulus-Maßnahmen zurück fahren. Und Italien will von der EZB einen Schuldenerlass – das ist der Beginn von Forderungen, die ausufernden Schulden einfach zu streichen (aber wer hat dann den Schaden?). Kann der Dax ohne die US-Indizes heute Dynamik entwickeln? Ohne die Aktienmärkte der USA ist Europa aber wohl allein zu Haus – und langweilt sich..

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