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Amazon und Apple überzeugen Dax und Nasdaq: Rückenwind durch ausbleibendes Desaster bei Quartalszahlen

Amazon und Apple zeigen, dass das befürchtete Desaster ausgeblieben ist. Das kann Dax und Nasdaq Rückenwind geben.

Kurse und Charts auf Bildschirmen

Gegenüber gestern Abend 20 Uhr notiert der Dax auf CFD-Basis heute früh um 40 Punkte höher, und der Nasdaq um 207 Punkte. Kann man das einen vorsichtigen Optimismus nennen? Rückenwind erhält der gesamte Aktienmarkt jedenfalls heute durch die gestern Abend nach 22 Uhr verkündeten Quartalszahlen der Tech-Giganten Apple und Amazon.

Amazon und Apple geben Dax und Nasdaq Rückenwind

Die wichtigste Frage lautete vorher: Hat die massive Inflation das Kaufverhalten der Konsumenten gebremst, und damit die Umsätze eingetrübt – waren sie sogar rückläufig? Amazon meldete 121,23 Milliarden Dollar Umsatz nach 113,1 Milliarden Dollar im Vorjahresmonat. Auch die Erwartungen von 119 Milliarden Dollar wurden übertroffen. Also ist das Desaster ausgeblieben. Und alleine diese Tatsache reichte aus um die Amazon-Aktie nachbörslich um satte 13 Prozent steigen zu lassen. Damit pusht man auch den gesamten Nasdaq-Index gut nach oben, weil die Aktie ein Schwergewicht ist.

Bei Apple konnte man mit 82,96 Milliarden Dollar Umsatz ebenfalls das Vorjahresquartal übertreffen (81,43), und ebenso die Erwartungen von 82,8 Milliarden Dollar. Auch hier bleibt das befürchtete Desaster aus, dass die Menschen sich dank hoher Inflation die sehr teuren Apple-Geräte nicht mehr leisten können oder wollen. Die Aktie stieg nachbörslich um 2,9 Prozent.

Heute einige wichtige Ereignisse

Dax, Nasdaq und Co haben heute früh diesen Rückenwind von Amazon und Apple – auch wenn der Dax aktuell noch keinen großen Freudensprung hinlegt. Aber im Verlauf des Tages können die Indizes durch verschiedene Ereignisse in ihrer Richtung beeinflusst werden. Dazu gehört um 10 Uhr die Meldung des Bruttoinlandsprodukts aus Deutschland für das 2. Quartal. Dann um 11 Uhr wird die Eurozonen-Inflation für Juli gemeldet. Um 14:30 Uhr folgen dann die PCE-Inflationsdaten aus den USA, und um 16 Uhr die Verbraucherstimmung der Universität von Michigan. Der Gesamtmarkt kann also heute noch von verschiedenen Daten beeinflusst werden.



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