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Dax verliert an Schwung, Euro nähert sich 1,06er-Marke

Der Dax durchbrach in dieser Handelswoche zwar die 12,000-Punkte-Marke. So richtig an Schwung gewinnen konnte der Deutsche Aktienindex aber trotz starken Konjunkturdaten und…

Redaktion

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Gastanalyse von Milan Cutkovic, Marktanalyst AxiTrader

Der Dax durchbrach in dieser Handelswoche zwar die 12,000-Punkte-Marke. So richtig an Schwung gewinnen konnte der Deutsche Aktienindex aber trotz starken Konjunkturdaten und Bilanzzahlen nicht. Dies zeigt, dass die europäischen Anleger zunehmend auf Signale von den US-Börsen warten, und von der Stimmung dort beeinflusst werden. Aktuell erwarten wir den DAX Punkte 27 Punkte tiefer bei 11,920 Punkten. Auch die soliden Zahlen des Chemieriesen BASF konnten die Stimmung nicht groß verbessern.

Am Devisenmarkt sorgten die Aussagen vom US-Präsidenten Trump für Sorgen. Trump nannte die Chinesen gestern in einem Interview mit Reuters „große Meister der Währungsmanipulation“. Anleger fürchten, dass die US-Regierung protektionistische Maßnahmen einführen wird. Dies könnte schlussendlich zu einem Währungskrieg führen. Die Märkte beruhigten sich jedoch etwas nachdem US-Finanzminister Mnuchin sich diplomatischer zeigte. Mnuchin wollte China nicht als Währungsmanipulator bezeichnen, und signalisierte auch nicht, dass die USA das Land als solches einstufen wird.

Gold durchbrach in Asien den Widerstand bei $1250. Das Edelmetall bleibt aufgrund der erhöhten Inflationserwartungen und politischen Unsicherheiten weiterhin gefragt. Auch aus technischer Sicht steht nach dem Bruch von $1250 einem Test der $1300-Marke nicht mehr viel im Weg.

Der Euro ist heute leicht höher, und nähert sich dem Level von 1,06 USD. Eine Zinssatzerhöhung der Federal Reserve im März scheint nachdem Sitzungsprotokoll vom Mittwoch als weniger wahrscheinlich, und dies könnte den Dollar kurzfristig unter Druck halten. Die politischen Sorgen werden aber ein größeres Euro-Rally verhindern. Widerstand liegt nun bei 1,0630 und 1,0680.




AxiTrader weist darauf hin, dass der vorliegende Inhalt keine fachliche Auskunft oder Empfehlung darstellt und nicht geeignet ist, eine individuelle Beratung durch fachkundige Personen unter Berücksichtigung der konkreten Umstände des Einzelfalles zu ersetzen. AxiTrader übernimmt keinerlei Haftung, aus welchem Rechtsgrund auch immer, für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der übermittelten Informationen.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    V

    24. Februar 2017 08:50 at 08:50

    Fragen:
    1. Seit wann dürfen „Kinder“ hier Beiträge verfassen? (sorry aber ein bisschen Erfahrung und Reife ist für die Börse unerlässlich)
    2. Was ist an dem Artikel denn „Analyse“? „Beschreibung“ der Geschehnisse würde ich es eher nennen. Keinen Mehrwert für mich…
    -> Der Börsenzyklus scheint langsam dem Ende entgegen zu gehen. Fehlt nur, dass hier demnächst Hausfrauen und Taxifahrer „Gastanalysen“ machen…

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Die Good News-Wall Street

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Besprochen werden die ganz frisch veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten. Auch Thema ist der wohl anstehende neue Konjunkturstimulus.

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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