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Meinung

Der größte Crash aller Zeiten – wie unseriöse Apokalyptiker zu Bestsellerautoren werden

Friedrich&Weick vermischen Richtiges mit Falschen – und tun so, als ob ihre sehr gewagten Prognosen sicher eintreten

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Das Buch “Der größte Crash aller Zeiten” hat es auf Anhieb an die Spitze der Bestseller-Listen gebracht – zu recht?

Wie mein Synonym „Bullennörgler“ schon suggeriert, gehöre ich nicht zu den Menschen, die Risiken und Fehlentwicklungen ausblenden und deswegen unentwegt von steigenden Märkten ausgehen. Von daher unterstütze ich grundsätzlich den Ansatz der Autoren Friedrich&Weik, eine alternative Sichtweise zu vermitteln.

Bezüglich ihrer Argumentationsmethode habe ich aber einiges an Kritik hinsichtlich der Seriosität des Buchs „Der größten Crash aller Zeiten“:

Das Modell zum Beispiel, mit dem Marc Friedrich den größten Crash aller Zeiten bis 2023 voraussagt, wird im Buch nur in einem Satz auf Seite 33 erwähnt. Er gibt keinerlei Angaben zu diesem Modell – obwohl eben dieses Modell die Hauptbegründung für seine These des Crashs bis 2023 ist. Welches der bisher größte Crash war, bleibt natürlich auch unklar, so dass es keinen Referenzpunkt gibt, was in einem “größten Crash aller Zeiten” eigentlich zu erwarten ist. Ein Crash wie in der Wirtschaftskrise der 1920/30er würde sehr viel Leid und unzählige Tote mit sich bringen, weshalb man nicht damit unseriöse Panik schüren sollte.

Im größten Crash aller Zeiten “Geld schützen”?

Der Untertitel „Wie Sie jetzt noch Ihr Geld schützen können“ wird völlig verfehlt, da verunsicherte Menschen teilweise in Anlageentscheidungen getrieben werden, die ihre Altersabsicherung nicht schützen, sondern vielmehr dezimieren werden!

In dem Buch „Der größte Crash aller Zeiten“ wird auf Seite 275 die „perfekte Vermögenssicherung“ empfohlen. In der nachfolgenden Tabelle kommt die Aufteilung nach Anlageklassen von Friedrich&Weick (die drei Cluster sind von mir gebildet worden). Nach Friedrich&Weick soll man also bei dem „größten Crash aller Zeiten“ einen großen Teil seines Vermögens in Diamanten, Wald, Acker, Whisky, Kunst, Uhren und Bitcoin stecken, um so zu den wenigen „Gewinnern“ des „größten Crash aller Zeiten“ zu gehören.

Informationen, dass etwa der Erwerb von Diamanten in Deutschland durch Mehrwertsteuer und hohe Transaktionskosten ca. ein Viertel des Vermögens beim Kauf vernichtet, wird einfach weggelassen. Auch die Lagerung über Zollfreilager wird nicht angesprochen – wo dann zwar keine Mehrwertsteuer mehr anfällt, aber hohe jährliche Lagerkosten dazu kommen und der Zugriff in Zeiten, in denen man es braucht, nicht sicher ist. Solche Punkte gibt es leider sehr viele im Buch.

Der größte Crash aller zeiten - und wie man sich angeblich absichern kann

Der Crash und der Klimawandel

Ein anderes absurdes Beispiel ist der auf ein paar Absätzen (siehe Seite 194/195) behandelte Klimawandel, der dann bei Friedrich&Weick mit einer unglaublich unseriösen Behauptung abgehandelt wird (siehe Seite 195):

„Die Lösung ist simpel und preiswert. Die effizienteste und günstigste Art, den Klimawandel zu stoppen, ist die Aufforstung. Diese würde zwischen 300 und 500 Milliarden Dollar weltweit kosten und wäre gegenüber Verboten und Deindustrialisierung spottbillig.“

Und weiter:

„Die globale Aufforstung würde den CO2-Anstieg vollständig stoppen, ohne dass wir morgen im Dunkeln auf den Bäumen sitzen müssten!“

Ein Quellenhinweis zu den 300 bis 500 Milliarden Dollar fehlt natürlich genauso wie weitere Erläuterungen dazu. Diese unseriöse Methodik zieht sich letztendlich durch das ganze Buch. Hier kann man nur feststellen, dass schlechte Urteilskraft und Selbstüberschätzung was überhaupt prognostizierbar ist, Methode haben.

In dem Buch vermischen Friedrich&Weick Richtiges mit Falschen – und tun so, als ob ihre sehr gewagten Prognosen sicher eintreten, so dass sich insgesamt ein schrecklich unseriöser Brei ergibt.

Was ich nicht verstehe ist, warum Bestsellerautoren/Journalisten solche Dinge behaupten können, ohne an Glaubwürdigkeit zu verlieren. Politiker oder andere in der Öffentlichkeit stehende Menschen wären nach solchen Behauptungen zu recht sehr starker Kritik ausgesetzt.

Gerne würde ich mal in einem Interview/Streitgespräch mit Marc Friedrich auszuloten, wie man die vielen Fehlentwicklungen der Weltwirtschaft seriös anprangern sollte und wo aus seiner Sicht die Grenze zur unseriösen Panikmache beginnt.

Nach meiner Meinung überschreiten nicht nur Friedrich&Weick diese Grenze, wie man an der Amazon-Liste der meistverkauften Sachbücher sehen kann:

Bücher, die zeigen, dass es mit der Aufklärung nicht mehr weit her ist

Platz eins der Amazon-Charts prognostiziert die Klima-Apokalypse, die nach Ansicht des Autors einfach dadurch abgewendet werden kann, dass alle Menschen auf der Welt weitestgehend auf Fleisch verzichten. Platz zwei der Liste propagiert die Wirtschafts-Apokalypse, gegen die man sich aber mit Whisky (40 % sind garantiert), Kunst, Uhren, Diamanten und natürlich Bitcoin schützen kann. Dieses Buch hat aber den unschlagbaren Vorteil, dass es quasi nebenbei auf wenigen Zeilen die Lösung für die Klima-Apokalypse bereitstellt, so dass wir auch weiterhin Fleisch essen können. Auf Platz 7 kommt dann „Fremdbestimmt: 120 Jahre Lügen und Täuschung“ aus dem Verlag für Frieden, Freiheit & Wahrheit (ist kein Witz, 120 Jahre Lügen kommen im Verlag für Wahrheit raus) und auf Platz 13 haben wir dann noch den „Weltsystemcrash“.

Die Apokalyptiker sind wieder unter uns und es fehlt jetzt nur noch dass der Untergangsprophet Martin Armstrong einen Crash von 11111 Punkten im Dow für den 11.11. um 11 Uhr 11 ankündigt. Er hat dann aber von den Zeugen Jehovas gelernt und gibt kein Jahr mehr an..

Das Buch "Der größte Crash aller Zeiten" wurde schnell zum Bestseller

39 Kommentare

39 Comments

  1. Avatar

    Torsten

    19. November 2019 13:19 at 13:19

    Angst fressen Seele auf! Mit Angst macht man die besten Geschäfte !

    Ich lasse schonmal T-Shirt mit dem Aufdruck “Der grösste Crash aller Zeiten – Ich war dabei” anfertigen.Absoluter Verkaufsschlager. Das wird meine Altersvorsorge. :))

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      Wolfram Kunze

      19. November 2019 14:41 at 14:41

      Seriosität in der Finanzwirtschaft ist nicht möglich.

      Jeder versucht mit mehr oder weniger guten Argunenten (Behauptungen) seine Prognose zu untermauern.

      Papier ist nun einmal geduldig.

      Ich bin bestimmt nicht der Papst, aber dennoch bin ich mir zu 100 % sicher, dass die verfehlte Finanzpolitik, verbunden mit der nicht mehr auf Dauer zu finanzierenden Verschuldung und der Minuszinspolitik über die nächsten zig-Jahre nur im Chaos enden kann.

      Auch ich kann nur empfehlen in nachhaltige Sachwerte – vor allem Gold – zu investieren.

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    Nurmalso

    19. November 2019 13:39 at 13:39

    Da muß ich dem Bullennörgler ausnahmsweise mal recht geben.

    Ein Crash wie in der Wirtschaftskrise der 1920/30er würde sehr viel Leid und unzählige Tote mit sich bringen.

    Viele Menschen verstehen überhaupt nicht das es bei so etwas um Leib und Leben geht.
    Einfach mal dick Kohle machen und aussitzen, so denken viele. Die Mehrheit wird NIE wieder sitzen sondern liegen und zwar für immer.

    Wenn so ein System zum Stillstand kommt werden Milliarden ihr Leben verlieren.
    Vielleicht ist Angst hier auch mal ein guter Ratgeber dem Wohlstandsverwahrlosten Beine zu machen.

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      Ulrich Dr. Manz

      14. Dezember 2019 10:30 at 10:30

      Sehr gut… Leider… Es wird dramatisch werden. Vielleicht ist es gut, dass die meisten es ignorieren… So wird die Dramatik etwa nach hinten verschoben.

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    Warnsignal

    19. November 2019 13:51 at 13:51

    Sehr guter Artikel! Die Kritik teile ich voll und ganz. Für mich sind die Herren Friedrich und Weik nur Trittbrettfahrer einer Welle von Krisenliteratur. Die Komplexität der Entwicklung haben sie weder verstanden, noch können sie seriöse Prognosen oder Lösungen bieten. Stattdessen bieten sie Pseudolösungen und eindimensionale Prognosen mit geringer Halbwertzeit. Die Performance ihres Mischfonds (Friedrich & Weik Wertefonds R WKN: A2AQ95) ist jedenfalls keine Referenz für ihr Können als sogenannte “Krisenvorsorge-Berater”. Die Wertentwicklung ist seit Auflage vor 20 Monaten immer noch negativ. So viel Expertise kann man sich sparen.

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    Gigi

    19. November 2019 14:18 at 14:18

    Ganz gut geschrieben
    Steckt hinter dem Pseudonym “Bullennörgler” vielleicht ein Major des MfS ??? *malnettfrag ;-p

    • Avatar

      Markus Fugmann

      19. November 2019 14:21 at 14:21

      @Gigi, nur soviel: nein! :)

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    Columbo

    19. November 2019 14:27 at 14:27

    Ein Crashbuch im Jahr reicht mir. Dieses Jahr war es „Weltsystemcrash“ von Max Otte. Das Buch ist gut.

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    Macwoiferl

    19. November 2019 14:32 at 14:32

    Man kann meckern über eine völlig unbegründete Hausse.
    Geschieht hier auf FMW im Forum und in vielen Kolumnen.
    Für uns Mecker-Foristen hat das alles Unterhaltungswert.
    Manche nehmen es auch deutsch-ernst, ich eher nicht.

    Die Sachlage liegt aber doch eindeutig und klar auf der Hand:
    Es wird nie nicht einen Crash geben, aus Systemgründen!
    Gründe siehe @Nurmalso, Anmerkungen zu 1929.

    Das weiß auch die Crash-Industrie!

    Und hier beginnt der Bereich der Scharlatanerie:
    wenn man am Ende eines jeden Crash-Artikels den Kauftipp liest.
    Manche Hinweise sind ja wertvoll, gut, richtig und wichtig.
    Warum aber dieses permanente Drückertum?
    Das wäre als hätte Gott Mose die Tafeln mit den Zehn Geboten übergeben.
    Und auf jeder Tafel einen Amazon-Link zum Erwerb für die Gläubigen.
    Klicken Sie auf http://www.amazon.de/bergpredigt für die gebundene Version…!

    Letzten Endes offenbart sich hier Gier in einer anderen Version.
    Das eine ein von jedweder Realität abgehobener gieriger Markt.
    Das andere ein Crash-Autor, der auch den Hals nicht voll genug kriegen kann.

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    PK

    19. November 2019 15:17 at 15:17

    also Friedrich et al sagen ja den Crash schon seit mehr als 5 Jahren voraus. Erstes Buch war “Der Crash ist die Lösung”.
    Oder auch hier die Interviews aus dieser Zeit:
    https://www.finance-magazin.de/finance-tv/schaden-maximiert-der-grosse-crash-wird-kommen-und-toedlich-sein-1305731/
    Die Frage ist doch nun, ob es eine zeitliche Begrenzung für solche Prognosen geben sollte ?
    Ich meine damit, daß die Vorhersage, daß ein Crash kommen wird zu 100% richtig ist, denn irgendwann kommt er sicher.
    Aber wenn man, wie Friedrichs, bis dahin etliche 100% in ganz normalen MSCI World ETF verpasst hat, hat man dann dennoch recht, wenn sich die Kurse dann irgendwann halbieren ?
    Ich meine nein.
    Friedrich hat verpasst zu erkennen, daß ein Nullzinsenvironment in einer verschuldeten Welt durchaus über einen längeren Zeitraum zu einem halbwegs stabilen Zustand führen kann.
    Ich gebe zu, daß ich das auch nicht so antizipiert habe, aber ich wäre schlau genug mir einzugestehen, daß ich keinen Zeitrahmen angeben kann ob und wann das ganze kippt. Denn das kann keiner.

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      PK

      19. November 2019 15:20 at 15:20

      P.S. Habe damals, vor vielen Jahren, bereits die Vorhersagen von Friedrich kritisch gesehen und wurde dafür hier von den vielen Crashhysterikern ausgelacht. “Beobachter” und die ganzen anderen Dauerpessis.

      • Avatar

        PK

        19. November 2019 15:24 at 15:24

        P.S.2
        Dennoch macht es in meinen Augen Sinn, 30% Gold zu halten. Denn was man ganz sicher sagen kann ist, daß die Büchse der Pandora von den Zentralbanken geöffnet wurde und es kein Zurück mehr gibt. Es wird eine weitere Inflationierung von Vermögenswerten geben, da einfach der Wert der zugrunde liegenden Währungen weiter abnehmen wird. Das kann aber durchaus ohne Crash passieren sondern ein kontinuierlicher Prozess werden.

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          Columbo

          19. November 2019 20:00 at 20:00

          @Pk, freut mich, wieder von Ihnen zu hören.

        • Avatar

          Peter

          14. Dezember 2019 10:42 at 10:42

          Gold? Es wird im Keller liegen, nutzlos, weil die Inverkehrbringung verboten wird (der Staat wird es konfisziere)

    • Avatar

      Bullennörgler

      19. November 2019 16:53 at 16:53

      Hallo PK, über Crash-Propheten rege ich mich auch schon seit der Finanzkriese auf. Anlass für den Artikel war aber mein Frust, dass der von mir sehr geschätzte Daniel Stelter einen Beitrag in dem unseriösen Buch geschrieben hat (sind aber die besten Seiten des Buches) und gestern der von mir ebenfalls sehr geschätzte Gabor Steingart in einem Interview mit Marc Friedrich nur sehr wenig Kritik geübt hat.
      Einen Anteil von etwas mehr als 30 % Gold halte ich übrigens momentan auch. Diamanten, Whisky, Kunst, Uhren und Bitcoin werden sich aber nie in meinen Besitz verirren .

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    sabine

    19. November 2019 16:39 at 16:39

    1 a) Ich finde, Ihre Tatsachen sind korrekt. Sie beschreiben oft die Malaise, die drohend über uns hängt. Die Währungen sind wertlos, die Schulden gigantisch.
    b) Wielang so ein drohendes Schwergewicht über uns hängen kann, bis es herunterkracht, liegt auch viel an der Psyche / Stimmung der Anleger, und ist deswegen schwer einschätzbar. Das Krachen der Tulpenblase war vorhersehbar, aber bis dahin lebte es sich cool.
    c) Wenn es dann aber runterkracht, dann Gnade uns Gott, wegen der Folgen.

    Ich denk, die beiden werden vor allem wegen a) und c) gelesen. Der Bullennörgler versteift sich jetzt auf b).
    Manchmal find ich aber bei den beiden auch, daß Punkt a) zu marktschreierisch verkauft wird, ohne dann Inhalt zu liefern.

    2.) Viel besser find ich da Markus Krall. Der untermauert seine Schätzung auf Zahlen.
    – Die Banken werden soundsolange ohne Profit aushalten können.
    – Die Zinsen müssen definitiv unten bleiben, es ist also für die Banken ganz sicher keine Rettung in Sicht!
    – Dann gehen die Toobigtofail in die Insovenz, bzw. werden vom Staat mit extremen Summen gehalten, was dann zu Verwerfungen führt.

    3.) Wenn es heißt, daß wir nicht in die Rezension rutschen dürfen, sonst krachts ….
    dann ist meiner Ansicht nach schon das Ende der Fahnenstange nicht mehr weit. Denn eine Rezension gab es bisher immer. Und das wir bisher auch nicht so schlimm. Aber eben jetzt nicht mehr.

    • Avatar

      sabine

      19. November 2019 16:41 at 16:41

      Auch warnen sie oft wegen dem Verbot des Bargeldes usw.
      Sie schreiben also nicht nur über den Zeitpunkt des Crashes.
      Das mein ich mit Punkt a)

    • Avatar

      Claudia

      19. November 2019 18:19 at 18:19

      @sabine, sind Tatsachen nicht immer korrekt? Ansonsten wären es ja Thesen, Behauptungen oder Glaubenssachen.

  9. Avatar

    Roberto

    19. November 2019 18:10 at 18:10

    Eines ist doch klar. Mit Crash Aussagen verdient man schneller Geld und Follower als wenn man das sagt was sowieso die ganze Zeit seit Jahren läuft. Das ist ganz normal in uns Menschen drin. Wenn wir es verpasst haben die Jahrelange Rally mit zu machen und uns die Kurse ständig weglaufen weil wir es nicht glauben können wie weit alles stiegen kann, dann ist es heilsam wenn von “profesioneller Seite” jemand daher kommt und uns mit dem nahekommenden Ende der Hausse tröstet. Das macht das Leid erträglicher das man nicht dabei ist. Jeder der irgendwann doch in den Markt einsteigt und ein paar hundert Punkte mit nach oben schwimmt wird merken wie plausibel es doch plötzlich alles ist, und das es “natürlich” weitersteigen wird. Das ist der Kopf der uns signalisiert das unser Kontostand schön grün ist und mit jedem steigenden Prozent immer grüner wird. Das Problem der meisten Menschen ist es jedoch, das sie lieber auf den besagten Tag warten ( den gibt es sowieso nicht, da es jeder für sich selbst individuell entscheidet ) als sich auf den fahrenden Zug aufzuschwingen. Die Angst “wieder mal ” am höchsten Punkt eingestiegen zu sein ist sehr groß und absolut verständlich. Ich behaupte das sogar das es eigentlich keine Perma Bären und keine Perma Bullen gibt. Denn dort wo man gerade im Plus ist, dort ist man dann zu Hause. Nur mal so meine Meinung. :-)

    P.S: Beispiel: Der Dax fällt jetzt 3000 Punkte auf unter 10k. Nun sehe ich als BÄR endlich meine Chance gekommen in den Markt einzusteigen um mitzuschwimmen und neue ATH zu erklimmen. Der Dax aber schert sich nciht darum und fällt weitere 1000 Punkte. ich werde plötzlich auf sämtliche Kommentare achten die es als völlig übertrieben sehen wie weit der Dax gefallen ist. Ich werde sehr viele Argumente plötzlich finden, die alle nur darauf hinzielen das der Markt steigen muss. Aber eigentlcih war ich ja BÄR, oder doch nicht ???

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    Shorti

    19. November 2019 18:23 at 18:23

    An die Crash-Propheten Kritiker, Ja man hört hält lieber die Permabullen. Haben diese Herren nicht mitbekommen dass die US-Börsen vor einem Jahr ca. 20% korrigiert ( Fang- Index fast 30%) haben u.der weitere Fall nur mit höchst fragwürdigen Massnahmen verhindert wurde.
    Dass einer dieser Herren mit seiner selbstherrlichen Art hier weggeekelt wurde u.jetzt wieder auftritt wie wenn Nichts gewesen wäre, zeugt nicht grade von Diplomatie. Wir wissen in der Zwischenzeit Alle ,dass das Timing der Kursbewegungen von den Notenbanken vorgegeben wird..Das ändert Nichts daran ,dass früher oder später die irrationalen Märkte an die Realität zurückkehren..Ein geschätzter Autor hat kürzlich geschrieben:Wer die aktuelle Rally nicht mit Skepsis betrachtet hat an den Finanzmärkten Nichts verloren.
    P.S Ich kenne einen vorsichtigen Anleger ( sogenannter Crash Prophet) der bei der Korrektur Ende 2018
    sechsstellig gewonnen hat.

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      Bullennörgler

      19. November 2019 22:13 at 22:13

      Hallo Shorti, dass ich kein Permabulle bin, erkennst du ja schon am Synonym wie auch an meinen bisherigen Artikeln, wo ich große Probleme angesprochen habe. Wenn Crash-Propheten aber Dinge voraussagen, die man nicht voraussagen kann, um dann den verunsicherten Lesern eine „perfekte Vermögenssicherung“ anzupreisen, wo zum großen Teil Vermögenswerte drin sind, die in einer tiefen Krise nicht oder nur mit noch höheren Verlusten als die klassischen Vermögenswerte veräußerbar sind, dann habe ich dafür kein Verständnis. Das Thema ist aus meiner Sicht zu komplex und ernst, als dass man es so unseriös behandeln darf, wie es Fridrich&Weick machen. Dass es auch sehr viele Permabullen gibt, auf die das Gleiche zutrifft, steht dabei auf einem andern Blatt.

  11. Avatar

    Torsten

    19. November 2019 19:40 at 19:40

    Verrückte Welt, die einen “wünschen” sich einen Crash und einen “Untergang des Systems”, andere Menschen die schwer krank sind dürfen nicht selbstbestimmt sterben.

    Wie sagte sinngemäß eine Kabarettistin: Während die westliche Welt um das Aussterben der Menschheit Sorgen macht, ist die “dritte Welt” noch mit Sterben beschäftigt. (einer der stärksten Sätze die ich in den letzten Jahren gehört habe)

  12. Avatar

    Ice 9

    19. November 2019 19:47 at 19:47

    Hat hier jemand mal Kryptos getradet? Ich sehe erstaunliche Parallelen an den klassischen Märkten z.Zt. Unerklärlich steigende Kurse trotz mieser Fundamentaldaten, mit Geld, das aus dem Nichts geschöpft wird, mit dem die Unternehmen ihre eigenen Werte zurückkaufen und so die Kurse treiben, gemischt mit fast schon hysterischen Stimmungsschwankungen von massiver Angst zu massiver Gier, untermalt von den dementsprechend getimten Markteinschätzungen zwischen SuperGAU und Endloshausse. Die Bitcoinisierung der Finanzmärkte sozusagen.
    Meine persönliche crash-Prophezeiung: Solange die ZBs alles mit Geld zusche****n geht es weiter aufwärts, das sollte noch reichen bis zur US-Wahl. Danach denke ich platzt die Bombe und unter Trump in Amtszeit 2 gehen die Amis bankrott, so wie es die Macher der Simpsons mit ihrer magischen Glaskugel schon vor 15 Jahren vorausgesagt haben. Und weil sich ja nie einer festlegt, ich jetzt schon: Am 28.03.2021 katapultiert uns der finanzielle SuperGAU zurück in die Steinzeit (ich hoffe ich habe Unrecht) ;)
    Schönen Abend für alle und viel Glück.

  13. Avatar

    Quintus

    20. November 2019 08:04 at 08:04

    Lieber Bullennörgler
    Ich schließe mich im Großen und Ganzen ihrer Kritik an. Auch ich halte z.B. Diamanten etc. aus bereits genannten Gründen für fragwürdig.
    In einer Aussage allerdings haben sie sich schrecklich verrannt: Martin Armstrong und Herrn Friedrich in einem Atemzug zu nennen, ist als wenn ich Katharina Schulze mit Winfried Kretschmann vergleiche. Hier liegen Welten von Erfahrung und Verantwortung dazwischen. Herr Armstrong ist ausgewiesener Wirtschaftshistoriker sowie Experte historischer Münzen. Er war und ist obendrein als Berater von Regierungen und großen Vermögensverwaltern tätig. Desweiteren ist er ein Mann der leisen aber wuchtigen Töne! Vergleichen sie die Prognosen von Sokrates mit den zukünftig zu erwartenden Kondratieff-Wellen (https://www.boerse-und-finanzen.de/kondratieff-zyklen.html) und sie werden eine beängstigende Parallele finden: vom Höhepunkt und Panik-Jahr 2019 bis zum Tiefpunkt und Käufermarkt mit tiefen Preisen 2023. Ob diese Wellenbewegung nun um 1-2 Quartale nach hinten manipuliert werden oder nicht, spielt wohl eine untergeordnete Rolle. Der Begriff Untergangsprophet wurde von denk-und lesefaulen Journalisten kreeirt, welche sich hauptsächlich um den Zeitpunkt 2015.75 den Wendepunkt des Real Estate Business Cycle drehen und fälschlicherweise als Zeitpunkt des Weltuntergangs verbreitet wurde.

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      Bullennörgler

      20. November 2019 11:35 at 11:35

      Lieber Quintus,
      wo Sie recht haben ist, dass Martin Armstrong in seiner Urteilskraft Marc Friedrich einiges voraus hat, weil er eben ein echter Insider war. Das kann man von Marc Friedrich beim besten Willen nicht sagen. Der hat vielleicht mal mit Insidern gesprochen, aber den Maschinenraum des Finance Engineering hat er nur von ganzzzzz weit draußen gesehen. Deshalb halte ich auch Warnungen von z.B. Ray Dalio, Daniel Stelter, Jürgen Stark, Thomas Mayer oder auch Markus Krall für viel relevanter und glaubwürdiger. Das sind absolute Insider im Gegensatz zu solchen Autoren wie Friedrich&Weik, die am Ende des Tages nicht wissen wovon sie sprechen. Warum Martin Armstrong mit seiner Prognose 2015.75 und auch Markus Krall mit seiner Crash-Ankündigung für Q3/2020 etwas vorhersagen, was prinzipiell nicht vorhersagbar ist, könnte man wohl nur in einem persönlichen Gespräch herausfinden. Das Beste was meiner Meinung über die jetzige Situation geschrieben wurde ist der Beitrag “Paradigm Shifts” von Ray Dalio (siehe https://www.linkedin.com/pulse/paradigm-shifts-ray-dalio). Ein anderer Artikel von ihm lautet “The World Has Gone Mad and the System Is Broken” und fasst die Lage beängstigend gut zusammen!

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  16. Avatar

    Mammon

    12. Dezember 2019 09:43 at 09:43

    Ob die beiden Typen die meisten Bücher überhaupt gelesen haben ist unklar .
    Wer die beiden Schlaumeier unterstützt , kann man sich vorstellen.
    Natürlich ist steht manchmal Nonsens in diesen Bücher, aber jeder muss sich selber ein Bild machen von der Welt.
    Mit ein bis zwei Zeilen ein Buch verreissen das nicht so in das Weltbild der “Bullennörgler “?? passt, ist beste Mainstraemmedien Taktik.
    Viel Glück an Alle

    • Avatar

      Torsten

      24. April 2020 08:19 at 08:19

      Ist das jetzt schon ein Crash? Für den kleinen Mann ja, für die Finanzgiganten Nein.
      Der Crash soll das System bereinigen, aber noch scheint es sich mit letzter Kraft und mit Unmengen an künstlich erschaffenem Geld am Haarschopf aus dem Sumpf zu befreien.

      Drastische Erhöhung der Vermögenssteuer und eine Zinsanhebung auf 2% das wäre gut.
      Die Liquidität muss aus dem Markt raus!

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    Hesterberg

    14. Dezember 2019 21:23 at 21:23

    Hat sich denn der Bullennörgler schon um das von ihm ausgelobte Streitgespräch mit Marc Friedrich bemüht oder hat er es dann doch mit der Angst zu tun bekommen, gegen den Autor nicht bestehen zu können? Wo überall Friedrich & Weik (dessen Namen er nicht einmal richtig schreiben kann) überall angeblich Richtiges mit Falschem vermischt, da bleibt der Nörgler leider jede Antwort schuldig. Er kritisiert fehlende Nachweise, bietet selbst aber auch keine Gegenbeweise an. Er nörgelt nur.

    Die ständige Eigenvermarktung, Selbstbeweihräucherung und die Demutsgesten von Marc Friedrich empfinde ich auch als nervig und ich teile auch nicht alles, was er schreibt. Aber sein Buch als einen schrecklich unseriösen Brei zu bezeichnen, das ist unseriös und scheint mir eher von Neid und Missgunst des Nörglers getrieben zu sein. Das Buch leistet nämlich einen sehr wichtigen Beitrag zur Volksaufklärung und brandmarkt völlig zu Recht die Verantwortungslosigkeit von Politik und Notenbanken.

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      Bullennörgler

      19. Dezember 2019 14:08 at 14:08

      Hallo Hesterberg, erstaunlich wie Sie mit so wenig Worten so viele Unterstellungen unterbringen können, die keinen Realitätsbezug haben. Zu Ihrer Info: Ich habe bei Gabor Steingart und FMW nach einem Streitgespräch nachgefragt. Bei Steingart kam es leider nicht zustande aber bei FMW fand es diese Woche statt und wird gerade von FMW verschriftlicht. Ihre Unterstellung ich hätte Angst vor Marc Friedrich nicht bestehen zu können, entspringt übrigens nur Ihrer Phantasie. Da ich nicht mit Aufmerksamkeit für Bücher oder Artikel mein Geld verdienen muss und es mich nicht in die Öffentlichkeit treibt, bin ich auch nicht wie von Ihnen behauptet von Neid und Missgunst getrieben. Weil es sich im Wesentlichen um eine Kritik an der Prognose des größten Crashs aller Zeiten bis 2023 handelt, kann ich Ihnen leider auch nicht einen “Gegenbeweis” für frühere oder spätere Crashs und deren Größe liefern, weil genau das aus meiner Sicht unseriös wäre. Meine Einschätzung zu der aktuellen Lage habe ich übrigens letzten Donnerstag hier abgegeben: https://finanzmarktwelt.de/webinar-was-passiert-im-jahr-2020-die-lage-und-was-man-tun-kann-151036/.
      Es bleibt Ihnen natürlich unbenommen zu glauben, dass Friedrich&Weik einen sehr wichtigen Beitrag zu Ihrer Aufklärung leisten. Ich sehe das aber differenzierter, weil neben richtigen Aussagen zu Problemen in unserem Finanzsystem auch viel Falsches (z.B. Prognose 2023, “perfekte Vermögenssicherung”, Klimawandel durch Aufforstung lösen usw.) behauptet wird. Aus meiner Sicht sind Insider wie z.B. Ray Dalio, Daniel Stelter oder Thomas Mayer viel glaubwürdiger und relevanter um Finanzaufklärung zu betreiben. Ob der von mir gewählte Begriff “unseriös” gerechtfertigt ist oder es nicht auch das Synonym “fragwürdig” getan hätte, kann man natürlich hinterfragen. Ich habe diesen Begriff aber auch deshalb gewählt, da Friedrich&Weik selbst nicht zimperlich sind, anderen z.B. Ahnungslosigkeit oder Unseriösität vorzuwerfen. Wie sachlich Daniel Stelter mit Kritik zu seinem Beitrag im Buch umgeht, können Sie in seiner Antwort auf eine E-Mail von mir und auf den FMW-Artikel hier nachlesen: https://think-beyondtheobvious.com/stelters-mailbox-wieso-machen-sie-mit-unserioesen-crash-gurus-gemeinsame-sache/

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        TM

        19. Dezember 2019 16:24 at 16:24

        Grundsätzlich Zustimmung, aber zwei Anmerkungen:
        Auch für Sie sind – so scheint es zumindest – nur Autoren relevant, die eine grundsätzlich pessismistische Sicht haben. Daniel Stelters Sicht unterscheidet sich m.E. eher in den Ausprägungen von F/W und weniger im Grundsatz.

        Und unabhängig von Ihrer völlig berechtigten Kritik: Ein Buch mit dem Titel “Der größte Crash aller Zeiten” kann nur unseriös sein. Mir ist schleierhaft, wie dahinter irgend jemand eine seriöse Analyse vermuten kann. Aber gut, es gibt auch Leute, die glauben, Donald Trump sei kein korrupter Lügner.

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          Bullennörgler

          19. Dezember 2019 17:22 at 17:22

          Hallo TM, gut analysiert. Ich gehöre tatsächlich eher in die Kategorie des risikoscheuen Investors, der sich auf 5 der letzten 2 Krisen vorbereitet hat :-)

          Ray Dalio würde ich allerdings nicht in diese Kategorie einordnen und auch er zeigt z.B. in seinem Beitrag “Paradigm Shifts” (https://www.linkedin.com/pulse/paradigm-shifts-ray-dalio) die aktuelle Fallhöhe auf. Wenn Sie mir einen optimistischeren Beitrag von einem guten Autor oder besser von einem guten Investor nennen mögen, dann schau ich mir den gerne an.

  18. Avatar

    AHA

    4. April 2020 22:09 at 22:09

    Aha. Der Bullennörgler. Vielleicht doch nicht so abwegig, das Buch..

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    Zeitlupencrasher

    5. April 2020 08:55 at 08:55

    Aha, @ PK hat sich über die Pessimisten aufgeregt, die im letzten Monat sehr Viel gewonnen haben.
    Wie sieht seine Bilanz aus? Er hat anscheinend einen schönen Abwärtsgangang erwartet, wo jeder schön zu hohen Kursen aussteigen konnte.

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      Marktbeobachter

      5. April 2020 11:59 at 11:59

      @Zeitlupencrasher. Haben Sie nicht mitgekriegt, dass @PK ETFs auf den MSCI World hatte, schon vor 2009, die seitdem über 300 Prozent gestiegen sind und die er 2018 zum Teil noch steuerfrei verkauft hat?
      Selbst wenn er sie nicht verkauft hätte, wären sie heute noch über 250 Prozent im Plus. Wo liegen die Depots der Pessimisten? Der studierte Mathematiker und Physiker hat vor zwei Jahren noch super Kommentare über den Hintergrund der Börsen veröffentlicht, bis ihn einige hinausgemobbt haben. Dieser Mann hat viele Börsensysteme studiert, sie backgetestet und hat ein Börsenwissen, von dem wir alle nur profitieren können. Solche Kommentare sind typisch. Man sucht sich eine Phase heraus und schließt auf das Ganze.

  20. Avatar

    Torsten

    5. April 2020 10:10 at 10:10

    Welches Buch?

  21. Avatar

    Zeitlupencrasher

    5. April 2020 19:12 at 19:12

    @Marktbeobachter, ist aber super wenn man vor 2 Jahren selber verkauft hat u.sich über Pessimisten ärgert.Das Phänomen ,dass 250 bis 300% Gewinn gemacht hat seit 2009 ,hätte mit S&P u.Nasdaq 500% bis 800% machen können. Hat noch Luft nach oben, wie wärs mit einem Dritten Studium?

  22. Avatar

    kakakatusek

    23. April 2020 23:48 at 23:48

    Ich mein, alles schön und gut. Komplizierte Fachbegriffe, extrem auseinander gehende Meinungen hin und her. Im Endeffekt geht es doch nur um eine Sache: Eine Balance zwischen Produktion und Konsum. Nur das muss geschaffen werden um friedlich zu Leben. Da kann man tausend Begriffe erfinden. Ein Crash findet nur statt wenn das nicht eingehalten wird. Die Frage ist, wer kann genau vorhersagen ob Die Nahrungsmittel gesichert sind? Niemand, und auch wenn auf absehbare Zeit in der Krise…
    Sowas wird natürlich geheimgehalten… Klar… Im Endeffekt sogar besser wenn der große Rest erst im letzten Moment ins Messer läuft. Aber machen kann man dagegen nicht viel sonst würden wir uns alle untereinander bekriegen aus Angst um Nahrungsmittel.
    Die beste Lösung wäre natürlich, ein neues Wertesystem langsam aktiv werden zu lassen. Welches eben nicht auf Privilegien liegt sondern jeden Menschen von Grund auf gleich bewertet und behandelt. Dazu muss aber natürlich der ganze Income und Outcome reguliert sein… Garnicht so einfach. Aber wenn man sich das Ziel setzt bzw. das Bewusstsein im Menschen wecken kann, dass es im Leben darum geht die Langerhaltung des Planeten Erde zu sichern, dann könnte sich vllt evtl. iwann alles zum Positiven hin entwickeln. Mein Senf als poltisch und wirtschaftlich kaum Engagierter. Wird langsam Zeit…

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