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Der plötzliche Abverkauf – warum? Kurz und knapp..

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Plötzlich Abwärtsdruck bei den US-Indizes – so etwa beim Nasdaq100, der zuvor noch ein neues Allzeithoch erreicht hatte:

Der Grund ist schlicht: die Ersetzung von Obamacare droht schon im Abgeordnetenhaus zu scheitern, selbst enge Gefährten Trumps bei den Republikanern wie Mark Meadows verweigern ihre Zustimmung. Noch härter wird es, „Trumpcare“ durch den Senat zu bringen, wo die Mehrheitsverhältnisse viel knapper sind (52:48).

Wie dramatisch die Lage ist, zeigen Äusserungen Trumps bei einem „closed door-meeting“, die wieder einmal an die Öffentlichkeit gelangten: demnach drohte Trump den Republikanern, sie würden ihr Mandat bei den nächsten Zwischenwahlen verlieren, wenn sie gegen Trumpcare stimmen würden, weil dann die Partei abgestraft würde..

In der Summe heißt das: wenn die Ersetzung von Obamacare schon nicht gelingt, was bleibt dann von den großen Versprechen Trumps, etwa die Steuersenkungen? Genau das preisen die Märkte nun ein..

13 Kommentare

13 Comments

  1. Avatar

    Mulinski

    21. März 2017 16:22 at 16:22

    und es fällt und fällt und fällt.

  2. Avatar

    verinet

    21. März 2017 16:22 at 16:22

    naja wenn die Märkte das einpreisen müsste es bald in Richtung 20.000 gehen

  3. Avatar

    verinet

    21. März 2017 16:32 at 16:32

    aber vielen Dank für die zeitnahen Infos gute Leistung

  4. Avatar

    Marcus

    21. März 2017 16:35 at 16:35

    Da hatte der Leser „columbo“ ja recht behalten das nach Präsentation des roten I-Phones die Farbe Rot an den Börsen vorherrschend sein wird.

    Zumindest heute scheint es schon mal geklappt zu haben…

  5. Avatar

    KSchubert

    21. März 2017 16:49 at 16:49

    Eindeutige Korrelation mit dem Ölpreis…die Trump-Story mag das noch weiter befeuern, aber man sollte den Ölpreis nicht ausblenden.

    • Avatar

      Robert14021984

      21. März 2017 17:27 at 17:27

      seh ich auch so …. die Initiale Bewegung kam vom Ölmarkt

      • Markus Fugmann

        Markus Fugmann

        21. März 2017 17:33 at 17:33

        @Robert, @KSchubert, sehr unwahrscheinlich! Der Ölpreis ist vor einigen Tagen 5% gefallen, und den S&P hat das nicht interessiert; heute ist er erst gefallen, als der S&P fiel; nein, der Hauptauslöser ist das Gezerre um Obamacare, womit auch die Steuersenkung und alle anderen großen Versprechen Trumps in der Luft hängen; der Ölpreis ist bestenfalls das Sahne-Häubchen oben drauf..

        • Avatar

          Robert14021984

          21. März 2017 17:42 at 17:42

          alles klar dann wollen wir Ihnen mal Glauben schenken!

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            21. März 2017 17:46 at 17:46

            @Robert, müssen Sie nicht – der Zweifel ist immer der erste Schritt zur Erkenntnis :)

        • Avatar

          KSchubert

          21. März 2017 17:45 at 17:45

          @Fugmann Sie haben doch so eine tolle Software, bei der Sie die Charts überlappen können…die kleinen Impulsbewegungen von Indizes mit Öl korrelierten stark!

          Was den großen Drop von 5% angeht: Verzögerungen eines an sich existierenden Korrelation sind ja das einzig profitable, was man aus dem Phänomen Korrelation herausziehen kann – ob DAX, DOW und co nicht einfach ein wenig später dem Öl folgen? Nun ja, wie dem auch sei: Den groooßen Abverkauf sehe ich noch nicht. Da sind wir Do/Fr etwas schlauer.

  6. Avatar

    m.d

    21. März 2017 16:50 at 16:50

    gott sei dank mal ne bewegung an den märkten

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Aktien

SAP meldet Quartalszahlen – Aktie fällt dramatisch! Übertrieben? Kaufchance?

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Frau arbeitet an Schreibtisch in Büro

SAP hat heute seine Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen. Der Umsatz liegt bei 6,53 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 6,79). Der Gewinn nach Steuern liegt bei 1,65 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 1,26 Milliarden Euro).

Während die Finanzdaten des letzten Quartals halbwegs ok sind, scheint die Börse regelrecht geschockt zu sein von einem anderen Aspekt der Veröffentlichung von SAP. Denn die Aktie verliert heute dramatische 20 Prozent, wegen der Aussichten für das laufende Gesamtjahr 2020. Umsatz- und Gewinnerwartungen werden nur ganz leicht nach unten revidiert, aufgrund der zweiten Corona-Welle und den damit einhergehenden neuen Restriktionen, die sich auch auf Unternehmen und ihre Aufträge auswirken. Und dafür gleich 20 Prozent Bestrafung im Aktienkurs? Ist das nicht zu viel? Hier könnten sich die Anleger mal überlegen, ob das eine Kaufchance für die Aktie ist (das ist keine Kaufempfehlung unsererseits, sondern nur ein Gedankenspiel).

SAP auszugsweise im Zitat zur Gesamtjahresaussicht:

Der bisherige, am 8. April 2020 veröffentlichte Ausblick der SAP für das Gesamtjahr 2020 spiegelte die bestmögliche Schätzung der SAP hinsichtlich des Zeitpunkts und der Geschwindigkeit einer Erholung von der Corona-Krise wider. Dieser Ausblick
ging davon aus, dass die Länder ihre Wirtschaft hochfahren und die Einschränkungen für die Bevölkerung gelockert würden,
sodass sich die Nachfrage im dritten und vierten Quartal allmählich verbessert.

Auch wenn weiterhin ein stabiles Interesse an den Digitalisierungslösungen der SAP besteht, da Kunden widerstandsfähiger
und agiler aus der Krise hervorgehen möchten, wurde kürzlich in manchen Regionen das öffentliche und wirtschaftliche Leben erneut eingeschränkt, und die Belebung der Nachfrage fiel verhaltener aus als erwartet. Des Weiteren geht die SAP aus
denselben Gründen nicht mehr davon aus, dass sich die SAP-Concur-Erlöse aus Geschäftsreisen in den verbleibenden Monaten des Jahres 2020 deutlich erholen werden.

Die SAP aktualisiert deshalb ihren Ausblick für das Gesamtjahr 2020 und erwartet nun, dass:

• die Clouderlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 8,0 Mrd. € und 8,2 Mrd. € liegen werden (zuvor
zwischen 8,3 Mrd. € und 8,7 Mrd. €).
• die Cloud- und Softwareerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 23,1 Mrd. € und 23,6 Mrd. € liegen werden (zuvor zwischen 23,4 Mrd. € und 24,0 Mrd. €).
• die Umsatzerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 27,2 Mrd. € und 27,8 Mrd. € liegen werden
(zuvor zwischen 27,8 Mrd. € und 28,5 Mrd. €).
• das Betriebsergebnis (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 8,1 Mrd. € und 8,5 Mrd. € liegen wird (zuvor zwischen 8,1 Mrd. € und 8,7 Mrd. €).

CEO-Kommentar im Wortlaut:

Aufgrund der Corona-Krise befinden sich unsere Kunden an einem Wendepunkt. Für Unternehmen ist der Umstieg in die Cloud, verbunden mit einer echten Neuausrichtung ihres Geschäfts, unerlässlich geworden. Denn nur so können sie widerstandsfähiger werden und die Voraussetzungen dafür schaffen, dass sie gestärkt aus der Krise hervorgehen können. Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern werden wir Innovationen entwickeln und Unternehmen neue Möglichkeiten für die Abwicklung von Geschäftsprozessen in einer digitalen Welt bieten. Die SAP wird ihr Wachstum in der Cloud auf über 22 Mrd. € im Jahr 2025 steigern und den Anteil der besser planbaren Umsätze auf etwa 85 % ausbauen.“

Details der Quartalszahlen von SAP

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona und SAP

Redaktion

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am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Corona-Anstiege in den USA und Europa sind heute ein Thema. Aber auch die aktuelle Revision der Aussichten von SAP sind in New York aktuell Thema.

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Tesla krempelt die Autoindustrie um – Werbung

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Lieber Börsianer,

Tesla hat gerade den fünften Quartalsgewinn in Folge gemeldet. Während die Gewinne in der Vergangenheit vor allem den Erlösen aus dem Zertifikatehandel zu verdanken waren, erwirtschaftet Tesla mittlerweile auch im operativen Geschäft einen Überschuss. Der Elektropionier straft damit die Kritiker Lügen.

Bisher musste sich Tesla die Kritik gefallen lassen, dass der Autobauer zwar die Mobilität revolutioniert, jedoch unprofitabel arbeitet. Tatsächlich fielen in der Aufbauphase des Unternehmens horrende Verluste an, die manchen Beobachter auf einen baldigen Untergang von Tesla wetten ließ. Mittlerweile hat sich das Blatt jedoch gewendet. Tesla ist der höchstbewertete Autobauer der Welt.

Tesla treibt eine ganze Branche vor sich her

Die Zeit des klassischen Verbrennungsmotors ist vorbei. Tesla präsentiert sich als Vorreiter einer neuen Zeit. Sicher ist, dass die Automobilbranche vor einer beispiellosen Transformation steht. Tesla hat die technische Entwicklung maßgeblich vorangetrieben und beim Elektromotor und der Batterietechnik mittlerweile einen Vorsprung von mehreren Jahren vor der Konkurrenz. Deshalb pumpen die Anleger viel Geld in Tesla.

Ob sich der Vorsprung verteidigen lässt, ist allerdings noch lange nicht ausgemacht. Klar ist jedoch schon jetzt, dass einige etablierte Konzerne auf der Strecke bleiben werden, wenn sie sich nicht schnell genug anpassen. Gleichzeitig kann aber auch einer der alteingesessenen Autohersteller durch seine enormen Finanzreserven plötzlich zum Marktführer im E-Auto-Segment werden. Entsprechende Strategien gibt es mittlerweile nicht nur bei den Volumenherstellern wie Volkswagen oder Renault, sondern auch im Luxussegment bei Daimler und BMW.

Der Elektromotor ist nicht das einzige Erfolgsgeheimnis von Tesla

Tesla hat nicht nur bei der Entwicklung des Antriebs für seine Fahrzeuge Neuland betreten. Die gesamte Organisation des Unternehmens stellt die Branche auf den Kopf. Es ist verrückt, dass dies die meisten Analysten übersehen.

Üblicherweise ist die Autoindustrie sehr stark von Zulieferbetrieben abhängig. Die Produktion der Einzelteile ist auf der ganzen Welt verteilt. Im Autowerk eines klassischen Konzerns wie BMW, Volkswagen oder Daimler werden die Teile, die aus aller…..

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