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Finanznews

Der reinigende Ausverkauf! Videoausblick

An der Wall Street gab es gestern eine Art reinigenden Ausverkauf – heute startet die Gegenbewegung..

Markus Fugmann

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An der Wall Street gab es gestern eine Art reinigenden Ausverkauf: alle drei großen US-Indizes markierten neue Verlaufstiefs (allen voran der Nasdaq 100), Aktien wie Amazon (größter Abverkauf seit dem Jahr 2008) und Boieng (größter Abverkauf seit 2016) rissen die Märkte in die Tiefe. Für besonders große Nervosität hatte ein Bericht gesorgt, wonach die USA alle Importe Chinas bezollen würden wenn es beim Treffen Trump mit Xi Xinping zu keinem Ergebnis komme. Nun aber hat Trump in einem Fox-Interview von einem „großartigen Deal“ gesprochen, den er mit China erwarte – und Asiens Märkte drehen deutlich ins Plus. Kurzfristig ist damit der Boden erreicht, die Wall Street überverkauft, heute kommt wohl die Gegenbewegung. Das wird auch dem ohnehin viel stärkeren Dax helfen..

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Amazon-Chef Jeff Bezos ist in zwei Handelstagen 19 Milliarden Dollar ärmer geworden wegen des Falls der Amazon-Aktie
Foto: Thierry Ehrmann; Creative Commons Attribution 2.5 Generic

Ein Kommentar

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  1. Avatar

    Lausi

    30. Oktober 2018 08:57 at 08:57

    Mal wieder ein super „Fugmann-Video“ :-) Beim Videoausblick vom Montag hatten Sie ja das reinigende Gewitter schon als bullische Variante in Aussicht gestellt. So scheint es nun gekommen zu sein – zumindestens nehme ich das mal an :-)

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Aktien: „Janet Yellen macht euch reich!“ Marktgeflüster (Video)

„Janet Yellen macht euch reich – kauft Aktien“, so lautet das Mantra mit der Amtsübergabe an Biden in sozialen Medien in den USA. Wirklich?

Markus Fugmann

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„Janet Yellen macht euch reich – kauft Aktien“, so lautet das Mantra mit der Amtsübergabe an Biden in sozialen Medien in den USA. Die Logik dahinter: Yellen und die Fed würden Dollar ohne Ende drucken, daher werde der Dollar stark fallen, daher sei die einzige Möglichkeit sich davor zu schützen und sogar reich zu werden, Aktien oder Assets wie Bitcoin zu kaufen. Solche Aussagen kommen häufig unmittelbar vor Korrekturen – Korrekturen wie heute etwa bei Bitcoin. Auffallend: auch heute laufen die Tech-Werte wieder besser, der „Reflations-Trade“ erleidet den nächsten Rückschlag. Ist das ein Zeichen dafür, dass die Erholung der Konjunktur vielleicht doch nicht so bombastisch ausfallen könnte wie erhofft?

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Finanznews

Aktien: Nochmal das Jahr 2020 spielen! Videoausblick

Markus Fugmann

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Das war gestern zum Abschied von Donald Trump noch einmal das gute alte Muster des Jahres 2020: die Aktien, die vor dem 09.November besonders gut gelaufen sind (die FAANG-Werte) gestern mit einer fulminanten Rally – während Aktien, die die Verlierer der Coronakrise waren, seit dem 09.November (Impfstoff-Meldung) aber zu den großen Gewinnern gehörten, gestern deutlich weniger stiegen. Dass dem gestern so war, hat (charttechnische) Gründe – der Reflations-Trade jedenfalls hat gestern einen Rückschlag erlitten. Auch die positiven Eröffnungs-Gaps bei den großen US-Indizes sind ein altbekannntes Muster aus dem Jahr 2020, der Leitindex S&P 500 ist dank eines solchen Eröffnungs-Gaps aus seiner Seitwärtsrangenach oben ausgebrochen..

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Finanznews

Inflation und das Paradox der Erwartungen! Marktgeflüster (Video)

Eines scheint für die Investoren klar zu sein: wenn die Coronakrise überwunden ist, kommt die Inflation. Aber das wäre besonders schlecht für den Reflations-Trade!

Markus Fugmann

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Eines scheint für die Investoren klar zu sein: wenn die Coronakrise überwunden ist, kommt die Inflation – deshalb spielen alle Investoren den „Reflations-Trade“ und kaufen vor allem Aktien aus den Sektoren Energie, Industrie und Materialien. Es sind aber vor allem diese Sektoren, die eine besonders hohe Verschuldung aufweisen – und aufgrund der Politik der Notenbanken dennoch derzeit extrem günstig Schulden machen können. Aber wenn die Inflation wirklich steigt, dann beginnen die Kapitalmarkt-Zinsen zu steigen – und das erschwert die Tragfähigkeit der Schulden jener Unternehmen, die derzeit im Reflations-Trade gekauft werden. Im Grunde ist das ein Paradox: wenn die Inflation wirklich käme, wären diejenigen Aktien die Verlierer, die im Reflations-Trade derzeit immens nach oben gekauft werden..

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