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Deutsche Bank + Commerzbank: Wer setzt noch auf diese Aktien?

Gute Frage oder? Würden Sie als Langfristinvestor die Deutsche Bank oder Commerzbank-Aktie kaufen? Und gäbe es dafür gute Gründe? Na gut, grundsätzlich haben beide einen großen Vorteil: Die Aura der…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Gute Frage oder? Würden Sie als Langfristinvestor die Deutsche Bank oder Commerzbank-Aktie kaufen? Und gäbe es dafür gute Gründe? Na gut, grundsätzlich haben beide einen großen Vorteil: Die Aura der „totalen Systemrelevanz“ oder auch „too big to fail“ umgibt die beiden Banken. Der deutsche Staat könnte sie niemals pleite gehen lassen. Das ist ein grundsätzlicher Trost, wenn auch bei einer Rettung über Kapitalmaßnahmen die Altaktionäre und Gläubiger einen Großteil ihrer Vermögenswerte verlieren würden. Aber mal langsam – so weit sind wir noch lange nicht. Das wäre ja nur das allerschlimmste Worst Case-Szenario. Nochmal die Frage: Welche Gründe sprechen jetzt dafür diese Aktien zu kaufen? Uns fällt da nichts ein. Haben Sie vielleicht Argumente die dafür sprechen?

Vielleicht kurzfristig könnte man unter Umständen als Spekulant zur der Überzeugung gelangen, dass die Aktien überverkauft sind, und somit Korrekturpotenzial nach oben besteht. Viele Profi-Zocker sind short. So wurde vor Kurzem öffentlich, dass George Soros mit 100 Millionen Euro auf fallende Kurse bei der Deutschen Bank spekulierte. Wie aus ganz aktuellen Daten des Bundesanzeigers hervorgeht, ist nun auch der Hedgefonds Discovery Capital massiv short bei der Deutschen Bank dabei, nämlich mit 0,51% des Aktienkapitals. Das ist mal eine Hausnummer.

Die Deutsche Bank ist insgesamt nur noch 15,5 Milliarden Euro wert, und flog erst Anfang dieser Woche aus dem Stoxx Europe 50-Index (wirksam zum 8. August). Geht es noch schlimmer? Klar, vielleicht gibt es demnächst wieder neue Klagewellen? Mal schauen. Nach dem Aktienkurs-Tief von 15,33 in der Finanzkrise 2009 hat die Aktie jetzt mal wieder einen neuen Tiefststand erreicht mit 11,23 Euro. Die vor Kurzem veröffentlichten Filialschließungen der Bank sparen wohl kurzfristig Geld, dürften aber langfristig Stammkunden vertreiben. Auch weiterhin setzt die Deutsche Bank auf das Investmentbanking, das doch eigentlich der Verursacher der Probleme war. Für das erste Halbjahr reichte es für die Deutsche gerade für einen Mini-Gewinn, der kaum erwähnenswert ist. Und als wäre all das nicht genug, war die Deutsche die  zehntschlechteste von 51 geprüften Banken beim aktuellsten Banken-Stresstest der EU-Bankenaufsicht.

Deutsche Bank
Die Deutsche Bank-Aktie seit 2013.

Commerzbank

Und die Commerzbank? Die zweitgrößte deutsche Bank ist nur 6,6 Milliarden Euro wert. Der Kurs zerlegte sich gestern so richtig mit -9,2% von 5,78 auf 5,24 Euro. Die Bank schnitt beim Banken-Stresstest noch schlechter ab als die Deutsche. Und gestern gab man sein Ziel auf Milliardengewinne erreichen zu wollen.
Das Niedrigzinsumfeld und die „anhaltende Kundenzurückhaltung“ sollen laut Commerzbank die Erträge trotz Wachstum auch in Zukunft weiter belasten. Man erwarte für 2016, dass das operative Ergebnis und das Konzernergebnis unter dem Vorjahr liegen werden. Also erstmal Schluss mit jeglicher positiver Energie. Auch für die CoBa gilt die Frage: Würden Sie als Langfristinvestor kaufen? Auch hier könnte man sich nur kurzfristig Korrekturpotenzial vorstellen, weil die Aktie technisch überverkauft sein könnte.

Commerzbank

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Nicht Fisch, nicht Fleisch!

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Das Bild zur Börseneröffnung wirkt uneinheitlich. Die soeben veröffentlichten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind auch Thema, vor allem aber die steigenden Corona-Zahlen in Europa.

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Für den blutigen Anfänger: So starten Sie jetzt an der Börse durch – Werbung

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Lieber Börsianer,

der Börsenbrief ist bestellt und die erste Ausgabe sorgsam gelesen. Trotzdem, aller Anfang ist schwer, und Börsendebütanten stehen zunächst vor einer ganz praktischen Frage. Wo soll ich mein Depot eröffnen, welche Bank beauftrage ich mit der Abwicklung meiner Käufe bzw. Verkäufe, wer soll meine Wertpapiere lagern? Das Angebot der Depotbanken und Onlinebrokern ist in der Tat ziemlich unübersichtlich. Selbst Profis finden sich in diesem Angebots-Dschungel nicht immer zurecht.

Dazu im Folgenden einige Anmerkungen meinerseits. Die Gruppe der Online-Banken oder -Broker teilt sich im Wesentlichen in zwei Gruppen auf. Da gibt es zunächst die alteingesessenen wie etwa Comdirect, Maxblue oder Consors. Diese sog. Vollsortimenter bieten Ihnen nahezu das vollständige Angebot der international handelbaren Wertpapiere an. Ganz gleich, ob Ihnen der Sinn nach einem ETF, einer Aktie, einem Optionsschein oder etwa einer Anleihe steht. Hier werden Sie bedient.

Daneben zeichnen sich diese Vollsortimenter durch ein breites Angebot an Börsenplätzen aus. Es mag schon sein, dass Sie nicht gleich zu Beginn Ihrer Börsenkarriere Zugang zur Börse Stockholm oder London benötigen. Gleichwohl gilt: Mehr ist in diesem Fall tatsächlich mehr. Als ambitionierter Börsianer werden Sie irgendwann einmal in Zürich, Mailand oder Stockholm handeln.

Deshalb mein Rat: Starten Sie gleich mit einem solchen Partner, der Ihnen eine anständige Infrastruktur an die Hand gibt! Dafür sind Sie auch bereit, etwas höhere Spesen zu bezahlen.

Diesen Vollsortimentern stehen einige Online-Broker gegenüber, die mit ausgesprochen günstigen Kauf- bzw. Verkaufsspesen werben. Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist das junge Fintech-Unternehmen Trade Republic. Hier handeln Sie abgesehen von einer Fremdkostenpauschale von 1 Euro spesenfrei. Sehr verlockend, oder?

Nun, hier gilt eine einfache Regel: Dort, wo der Preis schmal ist, ist in aller Regel auch das Angebot schmal. So bietet Ihnen Trade Republic derzeit nur mit der Börse Hamburg nur einen Handelsplatz an. Diverse Wertpapiergattungen sind überhaupt nicht handelbar. Außerdem müssen Sie hier mobil, sprich am Smartphone arbeiten. Die Software ist derart abgespeckt, dass es bei Trade Republic bislang noch nicht zu…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Quartalssaison hat begonnen – hier die wichtigsten Termine

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalssaison hat begonnen. Letzte Woche meldeten bereits die großen US-Banken. Netflix meldete vorgestern. Aber nun geht es so richtig los. Hier eine Übersicht der wichtigsten Termine von deutschen und US-Konzernen in den nächsten Tagen. Wichtig: Diese Termine haben wir direkt aus den Finanzkalendern der Unternehmen entnommen. Denn manchmal sind Webportale mit ihren Terminübersichten zu den Quartalszahlen unzuverlässig, da hier zukünftige Termine zu Finanzkennzahlen manchmal einfach nur basierend auf den Terminen vergangener Quartale von einer Computersoftware abgeschätzt werden, und daher fehlerhaft sein können.

Microsoft: 27. Oktober

Twitter: 29. Oktober

Daimler (schon vorab am 16. Oktober veröffentlicht): 23. Oktober

SAP: 26. Oktober

Delivery Hero: 28. Oktober

Deutsche Bank: 28. Oktober

Facebook: 29. Oktober

BASF: 28. Oktober

Boeing: 28. Oktober

General Electric: 28. Oktober

General Motors: 5. November

Volkswagen: 29. Oktober

Alphabet (Google): 29. Oktober

Amazon: 29. Oktober

Apple: 29. Oktober

Caterpillar: 27. Oktober

Exxon: 30. Oktober

Bayer: 3. November

Commerzbank: 5. November

Adidas: 10. November

Lufthansa (schon vorab gestern veröffentlicht):: 5. November

Zalando: 4. November

Deutsche Telekom: 12. November

Walmart: 17. November

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