Folgen Sie uns

Aktien

Deutsche Bank: Die heutigen Aussagen von John Cryan

Deutsche Bank-Chef John Cryan hat ganz aktuell dem Finanzfachblatt BILD ein Interview gegeben, wohl mit der Intention die Gerüchteküche um die Deutsche Bank zu beseitigen. Hier in Kurzform die Kernaussagen…

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Deutsche Bank-Chef John Cryan hat ganz aktuell dem Finanzfachblatt BILD ein Interview gegeben, wohl mit der Intention die Gerüchteküche um die Deutsche Bank zu beseitigen. Warum gerade in der BILD, die ja doch eher nicht die Nummer eins Adresse in Finanzfragen ist? Hier in Kurzform die Kernaussagen (Ähnlichkeiten zu Aussagen von „Duck“ Fuld von Lehman Brothers im Jahr 2008 sind rein zufällig und selbstverständlich nicht beabsichtigt):

Staatshilfen sind kein Thema.

Spekulationen über angebliche Gespräche mit Angela Merkel zum Thema Staatshilfen weist er zurück. Er habe Merkel zu keinem Zeitpunkt um Hilfe gebeten. Es habe auch keine Andeutung gegeben.

Er verstehe nicht, wie jemand sowas behaupten könne.

Die Frage einer Kapitalerhöhung stelle sich derzeit nicht. (FMW: Die Märkte sagen: doch, ganz dringend!)

Die Deutsche Bank erfülle alle aufsichtsrechtlichen Kapitalanforderungen. Sie habe weitaus weniger Risiken in den Büchern als früher, und sei komfortabel ausgestattet. (FMW: Das spiegelt sich im Aktienkurs!)

Es sei von Anfang an klar gewesen, dass man die 14 Milliarden Dollar-Forderung der US-Justiz (in dieser Höhe) nicht zahlen werde. (FMW: Ganz sicher nicht. Schon deshalb, weil man sie gar nicht zahlen kann!)

Beim Abbau von 9.000 Arbeitsplätzen sei man im Plan. Die Verhandlungen mit dem Betriebsrat seien so gut wie abgeschlossen. (FMW: Hurra!)

Der Postbank-Verkauf könne, wenn man wolle schon morgen über die Bühne gehen – nur der Preis müsse stimmen – man habe aber Zeit. (FMW: sischer dat! Derzeit kauft niemand und will niemand eine Bank kaufen!)

Bei Brexit möglicherweise massive Verlagerung von Stellen von London nach Frankfurt, wenn die Kunden es denn so wollen. (FMW: was für eine Floskel..).

Brexit bringt auf jeden Fall negativen Einfluss auf Konjunktur in Europa. (FMW: Das ist die erste ernsthafte Aussage..)

 

Hier klicken, um den Inhalt von Twitter anzuzeigen

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    m.d

    28. September 2016 13:56 at 13:56

    das habe ich extra für den herr bauer rausgesuchthttps://www.youtube.com/watch?v=GC1dXZ7nQ-4

  2. Avatar

    m.d

    28. September 2016 13:56 at 13:56

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Quartalssaison: Hier die wichtigsten Termine

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Wall Street Schild

Die Quartalssaison hat begonnen. Letzte Woche meldeten bereits die großen US-Banken und Netflix. Aber nun geht es so richtig los. Hier eine Übersicht der wichtigsten Termine von deutschen und US-Konzernen für die nächsten Tage. Wichtig: Diese Termine haben wir direkt aus den Finanzkalendern der Unternehmen entnommen. Denn manchmal sind Webportale mit ihren Terminübersichten zu den Quartalszahlen unzuverlässig, da hier zukünftige Termine zu Finanzkennzahlen manchmal einfach nur basierend auf den Terminen vergangener Quartale von einer Computersoftware abgeschätzt werden, und daher fehlerhaft sein können.

Microsoft: 26. Januar

General Electric: 26. Januar

BASF: 26. Februar

Facebook: 27. Januar

Boeing: 27. Januar

Apple: 27. Januar

Caterpillar: 29. Januar

SAP: 29. Januar

Alphabet (Google): 2. Februar

Amazon: 2. Februar

Exxon: 2. Februar

Deutsche Bank: 4. Februar

Twitter: 9. Februar

Delivery Hero: 10. Februar

Commerzbank: 11. Februar

Daimler 18. Februar

Walmart: 18. Februar

Bayer: 25. Februar

Deutsche Telekom: 26. Februar

Volkswagen: Ende Februar

Zalando: 2. März

Lufthansa: 4. März

Adidas: 10. März

weiterlesen

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – die Woche der Quartalszahlen

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Er bespricht die nun anstehende wichtigste Woche bei den Quartalszahlen in den USA.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Aktien

Der nächste Corona-Impfstoff steht in den Startlöchern – Werbung

Avatar

Veröffentlicht

am

Werbung

Lieber Börsianer,

nach den Präparaten von Moderna und BionTech steht mit dem Wirkstoff von AstraZeneca der nächste Impfstoff vor der Zulassung in der EU. Die Freigabe durch die Gesundheitsbehörden wird Ende Januar erwartet.

Vor einem Jahr starteten innerhalb kürzester Zeit weltweit mindestens 171 Impfstoffprojekte. Noch vor wenigen Jahren hätte man für die Erforschung eines Impfstoffes mindestens 15 bis 20 Jahre angesetzt. So viel Zeit hat die Welt jetzt nicht. Neue Technologien ermöglichten eine enorme Beschleunigung der Forschung, so dass jetzt bereits mit 2 Präparaten in Deutschland geimpft werden kann.

Es kann kaum schnell genug mit der Zulassung gehen

Dennoch wird der Impfstoff von AstraZeneca sehnsüchtig erwartet. Die Produktionskapazität von Moderna und BionTech-Partner Pfizer reichen bei Weitem nicht aus, um große Teile der Bevölkerung schnell zu impfen. Zudem stehen die Lieferketten unter einem enormen Druck, weil die Impfdosen bei zweistelligen Minusgraden transportiert und gelagert werden müssen. Der neue Impfstoff von AstraZeneca kommt hingegen mit normalen Kühlschrank-Temperaturen aus.

Mehrere Staaten, darunter Österreich, Tschechien, Dänemark, Griechenland und die Balkan-Staaten forderten bereits, den Impfstoff schon vor der eigentlichen Zulassung zu verteilen.

Impfstoffproduktion führt zu Milliardeneinnahmen

Die zugelassenen Präparate werden den Herstellern derzeit förmlich aus den Händen gerissen. Die Herstellung und der Vertrieb der Impfdosen ist ein Milliardengeschäft. Die Konzerne verdienen noch mindestens so lange, bis genug Menschen geimpft sind, um die Krankheit wirksam zurückzudrängen. Doch sind die Unternehmen deshalb eine gute Geldanlage?

Machen Sie nicht jeden Trend mit

Viele Anleger investieren jetzt in Moderna. Die Aktie hat in den vergangenen Monaten mehr als tausend Prozent gewonnen. Die Story klingt ja auch zu schön. Es gibt eine Krankheit, die unsere ganze Welt in…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage