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Deutsche Bank: Klage großer Fonds wegen Finanzkrise zugelassen

Wollte die Deutsche Bank nicht „endlich“ alle offenen Rechtsstreitigkeiten abschließen? Es geht aber anscheinend immer weiter. Die 2008-Finanzkrise zieht immer weitere Kreise. Hatte man sich gerade erst…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Wollte die Deutsche Bank nicht „endlich“ alle offenen Rechtsstreitigkeiten abschließen? Es geht aber anscheinend immer weiter. Die 2008-Finanzkrise zieht immer weitere Kreise. Hatte man sich gerade erst mit der US-Justiz auf eine Zahlung von 7,2 Milliarden Dollar geeinigt, sind jetzt große Fonds wie PIMCO und Blackrock an der Reihe. Vor dem „U.S. District Court, Southern District of New York läuft der Fall-Nr. 14-09367 – die Klage wegen der verbrieften Schrottpapiere, die Kern der Krise waren.

Es geht hierbei um sogenannte hypothekenbesicherte Wertpapiere oder auch „Mortgage backed Securities“ (MBS). Die Deutsche Bank hatte beantragt alle Klagepunkte abzuweisen. Der Richter wies den Klagepunkt zurück, dass Interessenkonflikte vorgelegen haben könnten. Zugelassen aber hat man jetzt Klagepunkte zu Bereichen wie der Informationspflicht als Dienstleister, Zusicherungen und Gewährleistungen sowie Ausfallhinweise.

Die Deutsche Bank habe als Treuhänder für 62 Anlagevehikel im Gesamtvolumen von 90 Milliarden Dollar seine wichtigsten Pflichten nicht erfüllt, so der Vorwurf. Die Kläger sollen aber nur ein Volumen von 2,6 Milliarden Dollar besessen haben. Es wird also um die Frage gehen, ob die Bank die Inhaber der Papiere, dessen Treuhänder sie war, nicht oder nicht richtig über Kreditausfälle etc informiert hat. Die allgemeine Stimmung ist ja derzeit ganz klar gegen die Banken gerichtet.

Man könnte also vermuten, dass auch hierbei irgendwas am Ende herauskommt. Mögliche Schadenssummen sind noch unklar. Erst am 2. Februar will der Richter weitere Details veröffentlichen. Ach ja: Was letzte Woche kurz vor den Amtseinführung von Donald Trump wohl untergegangen ist: In Florida hat ein jüdischer Wohlfahrtsfonds gegen die Deutsche Bank Klage eingereicht. Angeblich habe man Ansprüche gegen die Bank resultierend aus einem Guthaben von vor der Nazi-Zeit. Es geht um die Familie Wertheim.

Durch die Flucht vor den Nazis und in der Schweiz gebunkertem Geld, das später an die Deutsche Bank transferiert worden sein soll, gibt es jetzt angeblich einen Anspruch von 3 Milliarden Dollar. Ob dieser Anspruch wirklich realistisch ist, bleibt ungewiss. Die Klage läuft unter der Bezeichnung Jewish Education Trust LLC gegen die Deutsche Bank AG. beim U.S. District Court, Southern District of Florida (Fall-Nr. 17-cv-60120).

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Die Good News-Wall Street

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Besprochen werden die ganz frisch veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten. Auch Thema ist der wohl anstehende neue Konjunkturstimulus.

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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