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Aktien

Deutsche Telekom überzeugt die Anleger

Redaktion

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Von Claudio Kummerfeld

Fast schon unglaublich: Die Deutsche Telekom schickt die Aktionäre von der heute veranstalteten Hauptversammlung zufrieden nach Hause. Auch wenn der Weg von 17 zu 100 Euro noch ganz schön weit ist (Jahrzehnte?) – der Telekom-Altaktionär ist inzwischen in Geduld geübt.

Thomas Hechtfischer von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz lobte z.B. ausdrücklich die Arbeit des neuen Vorstandschefs Timotheus Höttges mit den Worten „Super“ und „Gutes Jahr, guter Kurs, gute Dividende“. Durch die Bank äußerten sich auch viele andere Aktionärsvertreter und Großinvestoren positiv.

Mit einer Dividende von 0,50 Euro pro Aktie für 2014 bleibt die Deutsche Telekom exakt auf dem Level von 2013. Seit 2007 war sie von 0,78 über 0,70 auf dann 0,50 Euro abgesackt. Viele andere Konzerne haben ihre alte Rentabilität von vor der Krise wiedergefunden, die Telekom aber noch nicht. In der Tat erstaunlich, aber die Aktionäre sind froh, dass unter dem neuen Chef das Chaos aufgehört hat und eine gewisse Ruhe einkehrt. Auch scheint das Aufatmen groß zu sein, dass die Dividende nicht weiter sinkt. Wenn man kleine Brötchen backt, ist man schon mit wenig zufrieden – aber auch mit der großen „Magenta“-Umstellung scheint der neue Chef Höttges den Markt überzeugt zu haben, dass man da etwas richtig macht. Der Konzernumsatz wurde auch dank der US-Tochter um 4,2% gesteigert.

Die Kursentwicklung von 13 seit Anfang des Jahres auf aktuell 17 Euro schafft ebenfalls zufriedene Anleger. Aber Vorsicht: Man schaue diesen Chart an – er vergleicht die Kursentwicklung der Telekom-Aktie mit der Entwicklung des Dax seit September 2014. Der Anstieg von 4 Euro ist ordentlich und gut, aber man solle nicht vergessen, dass ein guter Teil davon auf die Gesamtentwicklung der Aktienhausse entfällt. Stürzt der Markt ab, ist die Telekom-Aktie (aller Wahrscheinlichkeit nach) mit dabei.

Deutsche Telekom Dax
Telekom schwarz / Dax orange

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Big Tech mit „enttäuschend guten Ergebnissen“

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die großen Tech-Konzerne haben gestern sehr gute Quartalszahlen gemeldet. Er geht darauf ein, welche Haare in der Suppe die Anleger dennoch fanden, weshalb die Kurse dann nachbörslich fielen.

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Aktien

Experte Andre Stagge über die Tech-Zahlen, US-Wahl und EZB

Claudio Kummerfeld

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Der Tradingexperte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) bespricht im folgenden Video mehrere aktuelle Börsenthemen. Vermutlich wird die EZB ab Dezember aktiver werden in Sachen Rettungsmaßnahmen. Gestern Abend haben die vier großen Tech-Konzerne Apple, Google, Amazon und Facebook ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Andre Stagge weist darauf hin, dass alle vier zwar die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn übertroffen haben – und er geht auf die Gründe ein, warum die Aktien nachbörslich nicht entsprechend positiv reagierten. Auch wirft Andre Stagge einen Blick auf die große Wahrscheinlichkeit, dass Joe Biden die US-Wahl nächste Woche gewinnen könnte.

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Aktien

Ballard Power vor gewaltigem Kursrutsch? – Werbung

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

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