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Bitcoin

Die EZB über Bitcoins: Deswegen sollen und können sie kein Ersatz für den Euro sein (VIDEO)

Kaum überrascht darf man sein, dass die EZB Bitcoins nicht als ernsthafte Alternative für bisherige Notenbankwährungen wie den Euro ansieht…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Die EZB veranstaltet derzeit offenbar eine Art „Video Challenge“. Zwei Videoproduzenten haben mit ihrem Vergleich zwischen Bitcoins und Euro offenbar den Nerv bei der EZB getroffen, und bekamen dafür den 1. Preis. Daher darf man meinen, dass dieses Video die Sichtweise der EZB über Bitcoins zeigt. Kaum überrascht darf man sein, dass die EZB Bitcoins nicht als ernsthafte Alternative für bisherige Notenbankwährungen wie den Euro ansieht.

Der Hauptgrund: Eine wirkliche Stabilität sei nicht gewährleistet. Der Wert in Bitcoins schwanke zu stark. Der explosionsartige Anstieg im Kurs sei zwar eine tolle Sache, aber man spricht an, dass die Grundfunktionen einer Währung nicht erfüllt werden könnten. Der schnelle Anstieg des Bitcoins und vor allem die täglichen und stündlichen großen Schwankungen im Bitcoin-Kurs zerstören laut der Aussage im Video die drei Grundfunktionen von Geld (Notenbankgeld).

Das Video dauert 2 1/2 Minuten, und ist schnell und einfach anzuschauen. Was meinen Sie? Hat die EZB recht, oder dauert es lediglich noch eine gewisse Zeit, bis Kryptowährungen stabile Kursverläufe aufweisen?

Mehr zu Kryptowährungen unter https://finanzmarktwelt.de/kryptowaehrungen/


Ein Bitcoin-Logo. Gemeinfrei

9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    paul

    17. November 2017 18:10 at 18:10

    Wenn die Notenbanken und Finanzkonzerne negativ über Bitcoin sprechen,
    sind sie nur neidisch über das vielleicht am längsten erfolgreichste Asset.

    Und dennoch, auch wenn Betrüger ein Betrugssystem schlecht oder gut reden,
    bleibt es ein Betrugssystem.

  2. Avatar

    Matthias

    17. November 2017 21:53 at 21:53

    Einerseits ist der Bitcoin interessant. Andererseits schwankt er zu stark und benötigt viel zu viel Rechenpower. Zahlungen die erst viele später ausgeführt werden sind auch nicht gerade toll. Ich meine letztens noch gelesen zu haben, dass Bitcoin eigentlich nicht als Zahlungsmittel vorgesehen ist…. Aber für was dann? :-)
    Teilweise werden für Zahlungen bzw. Transfers auch recht hohe Gebühren verlangt.

    Bleibt nur abwarten. Und zur Sicherheit den ein oder anderen Bitcoin haben, falls er noch einige Zeit weiter steigt.

  3. Avatar

    Steve

    18. November 2017 15:22 at 15:22

    Haha . wieviel Einfluss hat die EZB auf die Volatilität des bitcoins ?

    Wieviel Budge sind dafür im budgeposten Nr 3367. zurück gelegt ? :p

  4. Avatar

    Beobachter

    19. November 2017 08:26 at 08:26

    Venezuela , Griechenland u.s.w. sollen ihre Schulden in Bitcoins umwandeln, wenn dann dieses Schneeballsystem zusammenbricht hätten sie auf einen Schlag alle Schulden weg .Ich finde es unglaublich ,dass ein so eindeutiges SCHNEEBALLSYSTEM sogar unter gebildeten Leuten so viele Anhänger ( Jünger ) findet.

    • Avatar

      Gerd

      19. November 2017 23:23 at 23:23

      „Warum die Leute so dumm sind, ist schwer zu erklären, am ehesten wohl durch das ewig gültige Prinzip der Gier. Sobald jemand hohe Gewinne verspricht, schaltet sich bei vielen Menschen der Verstand aus.“,

      sagt Julian Nebel, der ein Buch über Adele Spitzeder schrieb, die schon vor
      rund 150 Jahren ein Schneeballsystem für sich nutzte.
      Das ganze stammt aus einem Artikel der SZ:
      http://www.sueddeutsche.de/muenchen/schneeballsystem-es-begann-in-der-au-1.3743735

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      PK

      20. November 2017 08:09 at 08:09

      ich bin mir sicher, daß viele intelligente Leute Bitcoins gekauft haben.
      Diese haben die Attraktivität auf die Anleger eben besser eingeschätzt als wir.
      Schlaue Leute kennen den Unterschied zwischen Price und Value und wissen, daß man an der Börse nur erfolgreich sein kann, wenn man kurzfristig in der Lage ist, Value völlig auszublenden.

      • Avatar

        Columbo

        20. November 2017 08:26 at 08:26

        In Erinnerung an eine frühere Diskussion: Sind die entgangenen Bitcoingewinne jetzt eigentlich reale oder nur theoretische Verluste?

        • Avatar

          Gerd

          21. November 2017 15:00 at 15:00

          @columbo, da wir so sehr in Koalitionsverhandlungen verstrickt waren, blieb gestern keine Zeit.
          Kurzfassung: Für mich sind das überhaupt keine Verluste.

          Langfassung: Meine Einstellung ist, wenn ich ein Asset im Bestand hatte, oder kurz davor stand, es zu handeln – ob lang oder kurz ist egal – und es dann doch nicht machte, dann habe ich bei einer nicht ausgenutzten Chance ein Gefühl, das mich ganz vage an einen erlebten Verlust erinnert. Insbesondere auch dann, wenn ich mit einer gegenläufigen Richtung einen vorherigen echten Verlust ausgleichen wollte, dann aber auf der Gewinnstrecke vorschnell aussteige und daher den auszugleichenden Verlust nicht völlig tilge – obwohl es möglich gewesen sein würde.

          Ganz anders bei Sachen, die ich nie wirklich im Depot hatte und auch eigentlich nie haben wollte.
          Eben sowas wie BitCoins. Das ist schade bis ärgerlich, dass ich nicht mitgemacht habe, aber der „entgangene Gewinn“ ruft gefühlsmäßig trotzdem nicht das geringste Verlustgefühl hervor.

          Wieder andersherum empfinde ich, wenn zwei Anlagemöglichkeiten zur engeren Wahl stehen. Ich entscheide mich letztlich für A. Danach gibt es sowohl bei A als auch bei B einen erheblichen Wertzuwachs in der selben Größe. Wunderbar. Vor der Gewinnrealisation wird meine Anlage total wertlos. Die investierte Summe ist weg.
          Und der Zugewinn natürlich auch. Die nicht getätigte Investition B bleibt so, wie sie ist. Auf dem höheren Niveau.
          Wie hoch empfinde ich den Verlust?
          Mein Verlustempfinden umfasst beide Beträge. Den eigenen Einzahlungsbetrag und den nicht mehr vorhandenen Gewinn.

          Aber ich erwähnte damals bereits. Sie sehen es richtig, wenn Sie sagen, eine verpasste Chance ist kein Verlust.

  5. Avatar

    Columbo

    21. November 2017 15:47 at 15:47

    @Gerd, ganz Ihrer Meinung. @PK sah es damals etwas anders.

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Allgemein

Marc Friedrich mit 5 Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade

Redaktion

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Marc Friedrich

Der Bestsellerautor Marc Friedrich spricht in seinem aktuellen Video „Der größte Vermögenstransfer der Geschichte“ über viele aktuelle Kapitalmarktthemen. Vor allem geht es um die große Anfeuerung von bestimmten Assetklassen, verursacht durch die immer größeren Gelddruck-Orgien der Notenbanken.

Marc Friedrich mit 5 Investment-Ideen

Im späteren Verlauf des Videos spricht Marc Friedrich seine fünf Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade an. Auffällig dabei ist, dass die Kategorien Aktien und Immobilien nicht dazu gehören. Eben diese Assetklassen haben die letzten Jahre massiv von der Geldschwemme der Notenbanken profitiert. Marc Friedrich präferiert Gold, Silber, Bitcoin, Minenaktien und Diamanten. Gut, es sind doch Aktien vertreten, aber nicht als Gesamtkategorie, sondern nur weil es um Firmen geht, die Rohstoffe aus dem Boden holen.

Knappe Güter bevorzugen

Marc Friedrich spricht auch ganz konkret an, warum diese Ideen nach seiner Meinung die besten Investment-Ideen der nächsten Jahre sein sollen. Sie würden andere Assetklassen in der nächsten Dekade des „Vermögenstransfers“ outperformen. Sie seien (und das ist ein wichtiger Aspekt) begrenzt durch die Natur (Edelmetalle) oder durch die Mathematik (Bitcoin). Tja, und in der Tat, andere Assets wie das Fiat-Geld auf Bankkonten kann beliebig stark vermehrt werden. Je mehr Geld, desto stärker der Verwässerungseffekt, und desto stärker womöglich in Zukunft der Vertrauensverlust der Bürger in das Finanzsystem? Und alles was in seiner Menge limitiert ist, wird immer begehrter?

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Dax-Vola, Bitcoin als neuer Sicherer Hafen, Ideen zu Apple und Visa

Redaktion

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Eine mögliche höhere Volatilität im Dax um die 13.000 Punkte wird im folgenden Video besprochen. Ebenso bespricht Manuel Koch mit einem Experten die Aussicht, dass sich der Bitcoin als zusätzlicher Sicherer Hafen neben Gold etablieren könnte. Notwendig sei ein grundsätzliches Vertrauen der Anleger in die Technik des Produkts, so der Experte. Auch werden im Video Empfehlungen der trading-house Börsenakademie zu den Aktien von Apple und Visa besprochen und im Detail erläutert.

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Bitcoin

Bitcoin: Kommt der echte Konkurrent aus China?

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Symbolbild für den Bitcoin, der nur elektronisch existiert

Es gibt tausende verschiedene Kryptowährungen, doch keine kann es bis heute mit Bitcoin aufnehmen. 65 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung von mehr als 5.500 Kryptowährungen entfällt auf Bitcoin. Doch in China, wo ohnehin schon ein enormer Marktanteil auf digitales Bezahlen mittels Handy-Apps entfällt, entsteht jetzt eine Kryptowährung, die es mit Bitcoin aufnehmen könnte, ohne mit Bitcoin viele Gemeinsamkeiten zu haben.

Bitcoin und Co. sind bei Chinas Machthabern verpönt, da sie schwer zu kontrollierende Kapitalflüsse darstellen. Da es keinen freien Kapitalverkehr zwischen China und der Welt gibt und auch im Inland am besten alle Zahlungsflüsse kontrolliert werden sollen, standen Kryptowährungen lange auf der Abschussliste. Mining-Farmen galten sogar als im Land unerwünschte Branchen, Farmen wurden ab Januar 2018 geschlossen und Bitcoin selbst wurde ab Dezember 2013 schrittweise verboten. Ab September 2017 ist der Betrieb von Tradingplattformen für Kryptowährungen untersagt.

Inzwischen hat sich die Meinung etwas geändert. Bestehende Kryptowährungen sind noch immer verpönt. Doch die Staatsführung hat erkannt, dass Kryptowährungen wie Bitcoin perfekt nachvollziehbare und bis in alle Ewigkeit gespeicherte Zahlungsmittelflüsse abbilden, wenn bekannt ist, wem welche Wallet gehört. Staatlich kontrollierte Kryptowährungen wären somit das perfekte Überwachungsinstrument.

Chinas Bitcoin-Alternative heißt DCEP

Daher hat sich die Stimmung in der Führung inzwischen merklich gewandelt. Im November 2019 fand sogar ein Blockchain-Gipfel in China statt. Ziel ist die Erforschung und Entwicklung einer eigenen, chinesischen Alternative zu Bitcoin. Inzwischen begann bereits ein Pilotprogramm in vier Städten mit einer digitalisierten Version der staatlichen Währung Renmbini, genannte DCEP. Für die chinesischen Bürger entfallen dabei alle Vorteile, die klassische Kryptowährungen bieten, ohne dass die staatliche Kryptowährung dafür im Tausch neue Vorteile gegenüber zum Beispiel Bitcoin böte. Eine digitalisierte Form der staatlichen Währung können die Menschen schließlich bereits mit zum Beispiel Alipay oder WeChat nutzen.

Um die neue staatliche Währung unter die Menschen zu bringen, bedient sich die Regierung daher eines Tricks: Staatliche Leistungen werden in der neuen Kryptowährung ausgezahlt, was die Menschen dazu zwingt, diese neue Währung auch einzusetzen. Damit hat die Regierung auch die Möglichkeit, die neue Kryptowährung im Rekordtempo zu einem global unerreichten Marktanteil zu verhelfen. In letzter Konsequenz könnten z.B. Steuerzahlungen als Kryptowährung gefordert werden, was dann jeden chinesischen Steuerzahler zwänge, die Währung nicht nur einzusetzen, sondern auch einzunehmen.

In China ist die Bevölkerung bereit für digitale Zahlungsabwicklung

Schon ohne staatlichen Zwang werden 16% des chinesischen Bruttoinlandsprodukts mit Alipay und Co. abgewickelt, also privaten Handy-Apps. Mit staatlichem Zwang ließe sich der Anteil des digitalen Renminbi sicherlich auf noch deutlich größere Anteile heben. Damit bestünde für China dann auch die Möglichkeit, internationale Transaktionen ohne die Nutzung westlich dominierter Systeme wie Swift oder den Umweg über den US-Dollar abzuwickeln. Schon heute können chinesische Touristen in Westeuropa mit chinesischen Apps bezahlen. Künftig könnten zum Beispiel auch vom Westen sanktionierte Staaten wie der Iran auf die chinesische Bitcoin-Alternative umschwenken.

Ziel des digitalen Renminbis ist, dass er ohne Bankkonto auskommt. Die Wallet ist in diesem Fall das Konto. Noch immer gibt es in China 225 Millionen Menschen ohne Bankkonto. Gleichzeitig gibt es aber mehr Mobilfunkverträge als Einwohner. Die chinesische Bitcoin-Alternative wäre insofern ein Entwicklungsprogramm, das hunderten Millionen Menschen erstmals Zugang zu einem kontoähnlichen Produkt böte.

DCEP hat wenig Gemeinsamkeiten mit Bitcoin und Co.

Mit den von Krypto-Fans propagierten Vorteilen einer Kryptowährung hat DCEP natürlich fast nichts mehr gemeinsam. DCEP ist vollständig staatlich kontrolliert, die Geldmenge ist prinzipiell unbegrenzt und es gibt keine Blockchain. Insofern hat DCEP mehr mit Handy-Payment-Apps gemeinsam als mit Bitcoin und Co.

Sollte sich DCEP jedoch durchsetzen, stünde die Frage im Raum, wozu es die technisch deutlich aufwendigeren Kryptowährungen überhaupt noch braucht. Zweifelsohne verbrauchen die meisten Kryptowährungen Unmengen an Strom, um die kryptographischen Berechnungen durchführen zu können, die für den Betrieb der Blockchains erforderlich sind. Am Ende könnte also eine digitale Währung, die mit Kryptowährungen kaum etwas gemeinsam hat, den Stern der Kryptowährungen zum Sinken bringen.

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