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Die EZB über Bitcoins: Deswegen sollen und können sie kein Ersatz für den Euro sein (VIDEO)

Kaum überrascht darf man sein, dass die EZB Bitcoins nicht als ernsthafte Alternative für bisherige Notenbankwährungen wie den Euro ansieht...

FMW-Redaktion

Die EZB veranstaltet derzeit offenbar eine Art „Video Challenge“. Zwei Videoproduzenten haben mit ihrem Vergleich zwischen Bitcoins und Euro offenbar den Nerv bei der EZB getroffen, und bekamen dafür den 1. Preis. Daher darf man meinen, dass dieses Video die Sichtweise der EZB über Bitcoins zeigt. Kaum überrascht darf man sein, dass die EZB Bitcoins nicht als ernsthafte Alternative für bisherige Notenbankwährungen wie den Euro ansieht.

Der Hauptgrund: Eine wirkliche Stabilität sei nicht gewährleistet. Der Wert in Bitcoins schwanke zu stark. Der explosionsartige Anstieg im Kurs sei zwar eine tolle Sache, aber man spricht an, dass die Grundfunktionen einer Währung nicht erfüllt werden könnten. Der schnelle Anstieg des Bitcoins und vor allem die täglichen und stündlichen großen Schwankungen im Bitcoin-Kurs zerstören laut der Aussage im Video die drei Grundfunktionen von Geld (Notenbankgeld).

Das Video dauert 2 1/2 Minuten, und ist schnell und einfach anzuschauen. Was meinen Sie? Hat die EZB recht, oder dauert es lediglich noch eine gewisse Zeit, bis Kryptowährungen stabile Kursverläufe aufweisen?

Mehr zu Kryptowährungen unter https://finanzmarktwelt.de/kryptowaehrungen/


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9 Kommentare

  1. Wenn die Notenbanken und Finanzkonzerne negativ über Bitcoin sprechen,
    sind sie nur neidisch über das vielleicht am längsten erfolgreichste Asset.

    Und dennoch, auch wenn Betrüger ein Betrugssystem schlecht oder gut reden,
    bleibt es ein Betrugssystem.

  2. Einerseits ist der Bitcoin interessant. Andererseits schwankt er zu stark und benötigt viel zu viel Rechenpower. Zahlungen die erst viele später ausgeführt werden sind auch nicht gerade toll. Ich meine letztens noch gelesen zu haben, dass Bitcoin eigentlich nicht als Zahlungsmittel vorgesehen ist…. Aber für was dann? :-)
    Teilweise werden für Zahlungen bzw. Transfers auch recht hohe Gebühren verlangt.

    Bleibt nur abwarten. Und zur Sicherheit den ein oder anderen Bitcoin haben, falls er noch einige Zeit weiter steigt.

  3. Haha . wieviel Einfluss hat die EZB auf die Volatilität des bitcoins ?

    Wieviel Budge sind dafür im budgeposten Nr 3367. zurück gelegt ? :p

  4. Venezuela , Griechenland u.s.w. sollen ihre Schulden in Bitcoins umwandeln, wenn dann dieses Schneeballsystem zusammenbricht hätten sie auf einen Schlag alle Schulden weg .Ich finde es unglaublich ,dass ein so eindeutiges SCHNEEBALLSYSTEM sogar unter gebildeten Leuten so viele Anhänger ( Jünger ) findet.

    1. „Warum die Leute so dumm sind, ist schwer zu erklären, am ehesten wohl durch das ewig gültige Prinzip der Gier. Sobald jemand hohe Gewinne verspricht, schaltet sich bei vielen Menschen der Verstand aus.“,

      sagt Julian Nebel, der ein Buch über Adele Spitzeder schrieb, die schon vor
      rund 150 Jahren ein Schneeballsystem für sich nutzte.
      Das ganze stammt aus einem Artikel der SZ:
      http://www.sueddeutsche.de/muenchen/schneeballsystem-es-begann-in-der-au-1.3743735

    2. ich bin mir sicher, daß viele intelligente Leute Bitcoins gekauft haben.
      Diese haben die Attraktivität auf die Anleger eben besser eingeschätzt als wir.
      Schlaue Leute kennen den Unterschied zwischen Price und Value und wissen, daß man an der Börse nur erfolgreich sein kann, wenn man kurzfristig in der Lage ist, Value völlig auszublenden.

      1. In Erinnerung an eine frühere Diskussion: Sind die entgangenen Bitcoingewinne jetzt eigentlich reale oder nur theoretische Verluste?

        1. @columbo, da wir so sehr in Koalitionsverhandlungen verstrickt waren, blieb gestern keine Zeit.
          Kurzfassung: Für mich sind das überhaupt keine Verluste.

          Langfassung: Meine Einstellung ist, wenn ich ein Asset im Bestand hatte, oder kurz davor stand, es zu handeln – ob lang oder kurz ist egal – und es dann doch nicht machte, dann habe ich bei einer nicht ausgenutzten Chance ein Gefühl, das mich ganz vage an einen erlebten Verlust erinnert. Insbesondere auch dann, wenn ich mit einer gegenläufigen Richtung einen vorherigen echten Verlust ausgleichen wollte, dann aber auf der Gewinnstrecke vorschnell aussteige und daher den auszugleichenden Verlust nicht völlig tilge – obwohl es möglich gewesen sein würde.

          Ganz anders bei Sachen, die ich nie wirklich im Depot hatte und auch eigentlich nie haben wollte.
          Eben sowas wie BitCoins. Das ist schade bis ärgerlich, dass ich nicht mitgemacht habe, aber der „entgangene Gewinn“ ruft gefühlsmäßig trotzdem nicht das geringste Verlustgefühl hervor.

          Wieder andersherum empfinde ich, wenn zwei Anlagemöglichkeiten zur engeren Wahl stehen. Ich entscheide mich letztlich für A. Danach gibt es sowohl bei A als auch bei B einen erheblichen Wertzuwachs in der selben Größe. Wunderbar. Vor der Gewinnrealisation wird meine Anlage total wertlos. Die investierte Summe ist weg.
          Und der Zugewinn natürlich auch. Die nicht getätigte Investition B bleibt so, wie sie ist. Auf dem höheren Niveau.
          Wie hoch empfinde ich den Verlust?
          Mein Verlustempfinden umfasst beide Beträge. Den eigenen Einzahlungsbetrag und den nicht mehr vorhandenen Gewinn.

          Aber ich erwähnte damals bereits. Sie sehen es richtig, wenn Sie sagen, eine verpasste Chance ist kein Verlust.

  5. @Gerd, ganz Ihrer Meinung. @PK sah es damals etwas anders.

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