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Aktien

Die Sache mit dem Herdentrieb – immer schön der Masse hinterher?

Die meisten Anleger (besonders auch im Aktienbereich) machen einen entscheidenden Fehler: Sie laufen blind der Masse hinterher.

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Ein Gastbeitrag von Leonard Friedrich

Die meisten Anleger (besonders auch im Aktienbereich) machen einen entscheidenden Fehler:

Sie laufen blind der Masse hinterher.

Darüber reden wir heute, denn wenn du dein Handeln nur nach dem „Herdentrieb“ und den neuesten Schlagzeilen ausrichtest, dann hast du schon verloren.

Wenn du das tust, was fast jeder macht, dann wirst du auch die selben Resultate wie 99% der Menschen generieren.

Denke selbst nach!

Kein Anleger, sollte seine Investmententscheidungen nur auf Grund von Fernsehanalysen oder Nachrichten treffen. Und auch die neuesten Kursentwicklungen sollten nicht im Vordergrund stehen.

Hinterfrage so etwas lieber! Informieren ja, aber lass dich niemals von Nachrichten treiben!

Wenn es in der Zeitung steht, ist es meist schon längst zu spät und ob das alles so stimmt, was da verbreitet wird, ist noch die ganz andere Frage. Häufig stecken da auch völlig andere Interessen dahinter…

Der berühmte Börsianer André Kostolany hat mal gesagt:

„Entscheidungen über Geld trifft man, indem man die Zeitungen zwischen den Zeilen liest.“

Recht hatte er! Die breite Masse handelt hingegen nach Bauchgefühl viel zu schnell einfach drauf los. Die meisten kaufen, wenn alle kaufen und verkaufen, wenn alle verkaufen.

Das ist natürlich genau falsch…

Häufig ist es besser eher das Gegenteil von der Masse zu tun.

Warren Buffett hat es mal so ausgedrückt:

Seien sie ängstlich, wenn andere gierig sind und seien Sie gierig, wenn andere ängstlich sind!“

Auf diese Weise hast du die Chance, den meisten immer einen Schritt voraus zu sein. Bei neuen Trends sind wir dann von Anfang an dabei.

Schaue deshalb immer kritisch hinter die Kulissen. Lass dich nicht von der Euphorie und schon gar nicht von Panik anstecken! Behalte immer einen kühlen Kopf und schaue dir die nackten Zahlen und Fakten an. Emotionen, wie Gier und Angst, solltest du bei Geldthemen tunlichst meiden. Versuche die Dinge immer logisch zu betrachten.

Aber wie schaffen wir das in der Praxis?

Ein wichtiger Tipp dazu:

Erstelle einen genauen Plan, wie du beim Aktienhandel vorgehen möchtest – also deinen Fahrplan, der festlegt:

  • Welche Fragen dir bei jeder Aktie wichtig sind.
  • Wie oft du deine Anlagen überprüfen wirst.
  • Nach welchen Kriterien du deine Aktien auswählst.
  • Welche Branchen interessant sind.
  • Wann du deine Aktien wieder verkaufst.
  • Welche Ziele du verfolgst.

Und so weiter… Fasse all das und noch einiges mehr in einem durchdachten Plan zusammen und halte dich dann auch daran, wenn es an der Börse mal wieder zu Übertreibungen kommt.

Erfolg braucht System!

Fazit

  • Lass dich nicht von der Masse blenden.
  • Mache dir dein eigenes Bild der Lage. Denke selbst nach und nutze deinen gesunden Menschenverstand.
  • Zum Schluss entsteht dein eigener ausgefeilter Investitionsplan.

 

Von Bjørn Christian Tørrissen – Own work by uploader, http://bjornfree.com/galleries.html, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=22856968

 

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Jürgen

    2. November 2018 15:21 at 15:21

    Da ist wirklich was Wahres dran.

  2. Avatar

    Marco

    12. November 2018 17:37 at 17:37

    Danke!

  3. Avatar

    Columbo

    12. November 2018 18:22 at 18:22

    Wenn man die lezten Jahre mit der Herde gelaufen wäre, hätte man schöne Gewinne gemacht.

  4. Avatar

    Leonard Friedrich

    12. November 2018 20:33 at 20:33

    Da hast du recht Columbo: Man hätte gute Gewinne erzielen können und ich selbst habe ebenfalls Aktien gekauft… Es gibt jedoch auch viele Beispiele, wo man besser nicht einfach dem Herdentrieb hätte folgen sollen. Der Denkanstoß beim Artikel soll deshalb lauten: Nicht blind der Masse hinterher laufen. Lieber den gesunden Menschenverstand nutzen, seine eigene Meinung bilden und dann planvoll handeln. LG Leonard Friedrich

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen Logo

Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Aktien

Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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