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Hilft die Senkung der Mehrwertsteuer auf Gas? Energiekrise und Gas: Olaf Scholz und die Verzweiflung! Marktgeflüster (Video)

Die Energiekrise bringt die Regierung von Olaf Scholz weiter unter Druck – heute verkündete der Bundeskanzler die Senkung der Mehrwertsteuer auf Gas auf 7% (ab Oktober). Das soll Entlastung bringen, dürffte aber eher nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein – denn alleine heute ist der magebliche Preis für Gas an der Börse (Dutch TTF) erneut um über +6% gestiegen (neues Allzeithoch auf Schlußkursbasis). Die Energiekrise in Deutschland und Europa heizt die Inflation weiter an – und ist gleichzeitig ein massiver Bremsklotz für Wirtschaft und Konsumenten. Das bringt die EZB in eine verzweifelte Lage – weiter steigende Inflation und gleichzeitig eine schwächere Wirtschaft! An der Wall Street heute ein eher mauer Handel unter erneut geringem Volumen..

Hinweise aus Video:

1. Olaf Scholz hat sein Vorbild gefunden: Olaf!

2. Gasverbrauch sinkt – aber mehr Gas wird verbrannt für die Stromerzeugung



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28 Kommentare

  1. Ich muss schon fast sagen in der Haut der Deutschen möchte ich nicht stecken, die Scholzinator Lauterschwach Regierung ist ja eine einzige Belastung für das Volk ohne Sinn und Ahnung steuert man von einer Scheisse in die nächste…

  2. Sehr geehrter Herr Fugmann, ich schätze Ihre Videos sehr. Informativ und auch mal ein bisschen anders, als die Masse. In Sachen CO2 habe ich aber eine andere Meinung. Ich habe in der Schule mal die Photosynthese. CO2 benötigen die Pflanzen um Sauerstoff zu produzieren. Und da haben wir schon das Problem. Es wird vor allen Dingen in Asien und Südamerika viel zu viel Holz gefällt, und das Holz wird in die westliche Wertegemeinschaft exportiert. Da liegt doch der Hase im Pfeffer.

  3. Zunächst aufzuzeigen, dass Dürre-, Hitze- und Wasserkatastrophen-Schäden in den letzten 100 Jahren rückläufig sind und dann direkt im nächsten Satz zu sagen, den „Klimawandel leugnen“ ist „Schwachsinn“ lässt mich doch langsam an Ihnen zweifeln. Woher wissen Sie, dass CO2 global die Temperatur erhöht? Dafür gibt es bisher nicht einen einzigen Beweis. Nur Behauptungen, denen im übrigen weltweit unzählige Wissenschaftler widersprechen. Es gab in den letzten 30000 Jahren mehrere 1000 Jahre Phasen, in denen der CO2-Gehalt der Atmosphäre der Temperatur NACHLIEF. Wie erklären Sie diese umgekehrte Korrelation? Sie sind doch ein schlauer Mensch, auf der einen Seite bennenen Sie regelmäßig den Irrsinn von Politik, EZB und Co, auf der anderen Seite scheinen Sie aber der Klimahisterie komplett verfallen. Ist das nur der letzte Stein, der irgendwann fallen wird? Darf man hoffen? ;-)

    1. @dontspeak – den Klimawandel leugnen kann man nur noch,

      – wenn man keine Augen und Ohren hat, und nicht sieht, was gerade klimatisch auf der Welt los ist, mit seinen sich selbst verstärkenden Prozessen, wo der Kipppunkt schon überschritten zu sein scheint,

      – und wenn man von den (Natur)Wissenschaft im Prinzip keine Ahnung hat.

      Aber wenn man von reiner Ideologie getrieben ist, kann man auf solche Sachen ja auch verzichten.

      1. @Lausi

        Sie haben es erfasst!
        Die Frage eben nur, welcher Ideologie man verfallen ist.

        Mit „Ahnung“ von der viel zitierten Wissenschaft hat das eher weniger zu tun.
        Die Meinungen von Wissenschaftlern gehen naemlich weit auseinander,
        wenn man es denn akzeptieren wollte/koennte.

        Und schon sind wir wieder bei den „Ideologien“.
        Welche Demagogie am „reinsten“ ist, mehr vor sich her „treibt“, ist doch offensichtlich.

      2. @Lausi

        Klimawandel, Covid-19, Krebserkrankungen, Schlaganfälle und Herzinfarkte gibt es in Wirklichkeit nicht. Das ist alles Propaganda von fehlgeleiteten Wissenschaftlern, die geheimen Eliten dienen.
        Wir bräuchten im Prinzip keine Ärzte und Krankenhäuser, wenn wir nur alle dreimal täglich homöopathische Globuli einnehmen und vermeintliche Probleme einfach wegatmen würden.
        (Dass ich „Ironie off“ dazuschreiben muß, ist mir peinlich, aber es gibt nicht wenige, die meine Ausführungen sonst tatsächlich Ernst nehmen würden).

        1. @Columbo

          Nicht nur wegatmen, wir müssen unsere Lungen frei schreien, ganz im Sinne Putins: Frieden, Freiheit, keine Diktatur! Frieden, Freiheit, keine Diktatur!
          (Und mach dir keine Hoffnung, niemand außerhalb der Kaminrunde nimmt dich mehr ernst)

      3. @Lausi, du verstehst das einfach nicht in deiner ideologisch grün-versifften Denke 😉
        Da hat sicher mal wieder eine Handvoll Wissenschaftler – ein Ökonom, ein Chemiker, ein Spieltheoretiker und ein Psychologe – anhand von Studien aus den 70er Jahren errechnet, dass es einen anthropogenen Klimawandel nicht geben kann, weil schon die Dinosaurier vor Millionen Jahren so furchtbar groß und stark geworden sind, was nur unter optimalen Lebensbedingungen möglich war 😂

    2. @don’t speak :-)

      „…den „Klimawandel leugnen“ ist „Schwachsinn“…“

      1. Gibt es Klimawandel schon immer.
      2. Ging es um „Todesfaelle“ durch „Katastrophen“ allgemein, und nicht um „Klima-Katastrophen“.
      3. „Klima Katastrophe“ ist eine inflationaer eingesetzte, neue Wortschoepfung,
      in den Diensten einer kuenstlich dramatisierenden Ideologie,
      zur Durchsetzung einer gesellschaftlichen Transformation.

      Man mag Eiszeiten als „Klima-Katastrophe“ benennen wollen,
      aber heisse Sommer mit niedrigem Rheinpegel zaehlen nicht dazu.

      (z. B. im Sommer 2003 hat man von Katasrophen nichts gehoert,
      man ging ins Schwimmbad, oder in den Biergarten)

      Genausowenig wie z. B. ein Ahrtal Hochwasser,
      dessen wirklich katastrophalen Effekte zum grossen Teil auf Landschafts-, Bebauungs-Planung, Versiegelung und sonstigen administrativen Dilletantismus
      (incl. Schutz-, und Bewaeltigungs- Massnahmen) zurueckzufuehren sind.

      Da hat der neue Katastrophen- Sensibilitaets- Fetischismus wenig geholfen.
      Abgesehen von dem Missbrauch als „self fullfilling Prophecy“ bestimmter Ideologen und Demagogen.

    3. Also erstens einmal zeigt er die Schäden nur seit 1990 auf, und zweitens ist es wohl ein schlechter Scherz, diese Schäden prozentual zum globalen BIP zu beziffern, das seit 1990 auf das 4,4-Fache gestiegen ist.
      In absolute Zahlen haben sich die Schäden von 1990 bis 2017 also fast verdoppelt, obwohl es in dem Chart so aussieht, als hätten sie sich halbiert.
      https://de.statista.com/statistik/daten/studie/159798/umfrage/entwicklung-des-bip-bruttoinlandsprodukt-weltweit/

      Mir fällt auf, dass Herr Fugmann in letzter Zeit und vor allem beim Thema Energiewende und Klima vermehrt zu solchen Bauernfängereien und Zahlentricks tendiert, auch wenn das seiner Reputation als seriösem Journalisten einige Kratzer und Dellen verschafft. Das gilt übrigens auch für die anderen Beispiele von Dürren und Waldbränden. Hier scheint ihm seine Ideologie dann doch einiges wichtiger zu sein.

      1. @Jonas, warum sollte man nicht „diese Schäden prozentual zum globalen BIP zu beziffern“?? Natürlich muß das in Relation zum BIP gesehen werden. Warum? Wenn ich heute ein Haus bewerte mit 500.000 Dollar, dann war vor Jahrzehnten dassselbe Haus nur 50.000 Dollar wert. Geht dieses Haus kaputt aufgrund von Hochwasser oder was auch immer, dann ist der Schaden inzwischen um den Faktor 10 größer – eben weil die Bewertung um den Faktor 10 gestiegen ist. Solche Absurditäten werden doch gerade durch die Koppelung an das BIP – also den Schaden in Relation zur Gesamtleistung der Wirtschaft – viel sauberer erfaßt!
        Im Übrigen bin ich für Pragmatismus, stelle aber bei Ihnen fest, was Sie mir unterstellen: „Hier scheint ihm seine Ideologie dann doch einiges wichtiger zu sein.“

        Die eigentliche „Bauernfängerei“, die Sie mir vorwerfen, ist doch die Behauptung, dass wir mit alternativen Energien unseren Energiebedarf vollständig decken könnten. Das wäre schön und ich war darüber sehr froh, aber es geht leider nicht..

        1. @Markus Fugmann,
          die Schäden beziehen sich aber nicht nur auf Immobilien, die natürlich immer als Extrembeispiel herhalten müssen. Zudem wird ein altes Haus von 1990 sicher nicht mit 500.000,- bewertet, wie es bei neueren Gebäuden der Fall wäre. Schäden durch Extremereignisse betreffen auch in hohem Maße die Land- und Forstwirtschaft mit ihren Erträgen oder die Infrastruktur.
          Nur ein Viertel bis ein Drittel der Schäden sind nach Angaben der EU-Umweltagentur EEA versichert gewesen. Ich denke daher nicht, dass die Münchner Rück in ihren Zahlen somit auch nur ansatzweise die Realität widerspiegelt.
          Die größten und teuersten Extremereignisse haben sich außerdem doch sehr in den letzten 5 Jahren konzentriert, welche Aussagekraft sollen also Uraltdaten bis 2017 haben? Interessant sind die Seiten 12 und 13 in folgender PDF-Datei:
          https://www.prognos.com/sites/default/files/2022-07/Prognos_KlimawandelfolgenDeutschland_%C3%9Cbersicht%20vergangener%20Extremwettersch%C3%A4den_AP2_1.pdf

          Ich bin zwar wie Sie auch kein gelernter Ökonom, bezweifle aber dennoch, dass das BIP als Relationsmaßstab für die Schäden eine geeignete Größe ist. Die Bevölkerung ist in dem Zeitraum um fast 50% gewachsen und erwirtschaftet natürlich entsprechend mehr BIP. Außerdem ist darin ein enormer und ständig wachsender Anteil an Dienstleistungen enthalten, bei denen ich den Zusammenhang mit Wetterschäden nun auch nicht unbedingt erkennen kann.

          Meiner Meinung nach wäre die Betrachtung der Inflationsrate ein geeigneterer Maßstab. Und die liegt in dem Zeitraum bei knapp 64%, was gleich ganz andere Ergebnisse zutage fördert, als Ihre 900% bei Immobilien oder die 340% beim globalen BIP.

          Und warum betrachten Sie bei den Waldbränden nur die USA? So sind z.B. in Sibirien und Australien alleine im Jahr 2019 270.000 qkm abgebrannt, also fast 67 Millionen Acres.
          Seit etwa Mitte der 50er Jahre werden Löschflugzeuge und -Hubschrauber eingesetzt, diese Technik hat sich seither natürlich massiv verbessert. Dieser Zeitpunkt ist auch sehr deutlich im Chart ersichtlich. Außerdem gibt es inzwischen bestens ausgerüstetes und ausgebildetes Feuerwehrpersonal, präventiven Brandschutz in den Wäldern und effektives Brandmonitoring.

          Es macht schon einen Unterschied, ob Waldbrände mit Eimern und Menschenketten oder von Profis aus der Luft bekämpft werden. Und doch ist ein deutlicher Anstieg etwa seit der Jahrtausendwende in Ihren Charts zu erkennen.
          https://www.derstandard.de/story/2000128778673/loeschflugzeugedie-feuerwehr-die-vom-himmel-kommt

          Bei den schweren Dürren werden nur meteorologische Dürren über einen Zeitraum von 6 Monaten mit einem SPI < -1,5 betrachtet. Das ist natürlich extrem selektiv. Was ist mit Dürreperioden von 3 bis 6 Monaten? Warum werden nicht wesentlich aussagekräftigere Indizes wie der Palmer Drought Severity Index (PDSI) verwendet, der neben der reinen Niederschlagsmenge auch Bodentemperatur, Verdunstung und Bodenfeuchte berücksichtigt? Was ist mit dem Grundwasserpegel, der sich die letzten 10 Jahre in unfassbarem Maßstab verringert hat?
          Wie erklären Sie die Tatsache, dass Europa seit 7 Jahren die schlimmste Periode an Sommertrockenheit der letzten zwei Jahrtausende erlebt?
          https://i0.wp.com/www.lebensraumwasser.com/wp-content/uploads/2021/07/7302CF0D-A388-4724-9585-F95A745B7D0F.jpeg?resize=1024%2C462&ssl=1

          Antarktis und Arktis sind mit riesigem Abstand die größeten Wüstengebiete der Erde mit extrem geringen Niederschlagsmengen. Wenn nun dort mehr Niederschlag fällt, wirkt sich das natürlich massiv auf den Flächenchart aus.
          https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1176853/umfrage/die-groessten-wuesten-der-erde/

          Andere Quellen zeigen übrigens auch ganz andere Ergebnisse: "Der Anteil der sehr trockenen Gebiete hat sich hiernach auf den globalen Landgebieten in den letzten ca. 50 Jahren von ca. 15 % auf über 30 % mehr als verdoppelt, besonders seit Anfang der 1970er Jahre."
          https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/D%C3%BCrren#D.C3.BCrren_der_letzten_Jahrzehnte

          1. Ich frage mich ohnehin, ob auch nur ein Bruchteil der Schäden und Folgeschäden erfasst wird. Beispiel anhaltende Dürre: Neben Land- und Forstwirtschaft sind natürlich auch Gewässer betroffen. Es kann nur noch ein Bruchteil der Ladung pro Schiff transportiert werden, Lieferketten werden unterbrochen, Stichwort Kohlekraftwerke. Wasserkraftanlagen müssen reduziert oder abgeschaltet werden. In Frankreich sehen wir massive Probleme, wenn Kühlwasser für Atomkraftwerke fehlt. Außerdem entnehmen viele Industrien Wasser aus den Flüssen, was auch nur noch eingeschränkt möglich ist. Daneben gibt es noch weitere Faktoren: Das ganze Ökosystem leidet darunter, ebenso Tourismus und Fischerei. Niedrigwasser zehren für Jahre an den Grundwasserspeichern, falls sich diese überhaupt jemals wieder erholen.

        2. Hallo Markus, ergänzend zu deinem Artikel habe ich aktuellere Zahlen zu den Schäden im Verhältnis zum BIP gefunden. Es fällst auf, dass seit 2017 die Tendenz wieder eindeutig nach oben geht. Außerdem liegen die beiden extremsten Ereignisse ever in 2005 und 2017, also ganz klar in Zeiten des menschgemachten Klimawandels mit weiter steigenden Temperaturen. Auch wenn es dazwischen ein paar „ruhigere“ Jahre gab, sonderlich beruhigend finde ich das nicht.
          https://bucketeer-e05bbc84-baa3-437e-9518-adb32be77984.s3.amazonaws.com/public/images/6624868f-236c-4a68-adaa-e842ba885dbd_1144x558.png

      2. Bei dem Thema fällt mir wieder etwas ein, dass mich als Laie schon länger beschäftigt. Ich hätte mal zum Thema BIP eine naive Frage, vielleicht kann mir ja einer der vielen Profi-Ökonomen hier im Forum weiterhelfen.

        Finden eigentlich die (steigenden) Energiepreise Eingang in die Berechnung des BIP?

        Irgendwer muss dafür ja Geld ausgeben, das dann die Umsätze und Gewinne der Energiekonzerne deutlich befeuert. Und Energieversorgung ist natürlich durchaus eine Dienstleistung. Ich finde im Netz aber viele widersprüchliche Infos. Einmal bezeichnet man die Energiepreise als Vorleistungen der Wertschöpfung, die nicht mit einfließen. Das kann aber dann nur das produzierende Gewerbe und ggf. den Dienstleistungssektor betreffen, und nicht die Energiekosten von Verbrauchern, oder?
        Dann finde ich wiederum Aussagen, dass die Kosten für entsprechende Vorleistungen durchaus gemessen werden können und deshalb in das BIP einfließen.

  4. Hallo Herr Fugmann,
    ich verstehe jetzt langsam nicht mehr, warum Sie sich in den letzten Tagen bereits mehrfach für sie von Ihnen gemachten Aussagen in Ihren Videos rechtfertigen. Ich bin jetzt schon längere Zeit aufmerksamer Nutzer des Videoausblicks und des Marktgeflüsters und ich muss Ihnen ein großes Kompliment machen: Ihre Analysen gehen weit über normale Marktanalysen anderer Anbieter hinaus. Sie geben mir einen weiträumigen Überblick und gute Anhaltspunkte, wie ich als Laie mit nun doch bereits mehrjähriger Erfahrung den Aktienmarkt in bestimmten Situationen einschätzen muss, beispielsweise, warum ein plötzlich Kursanstieg auf einen Short-Sqeeze zurückzuführen ist. Über solche Dinge habe ich mir früher keine Gedanken gemacht und das Marktverhalten in einer solchen Situation auch nicht mehr verstanden.
    Sie zwingen niemanden, Ihre Analysen in die Tat umzusetzen. Sie zwingen auch niemanden, sich Ihre Videos anzuschauen. Schließlich kann man ja auch abschalten, wenn einem der Inhalt nicht gefällt.
    Deshalb verstehe ich auch diese Leute nicht, die immerzu in Ihren Kommentaren schreiben, dass Ihre Videos und Analysen zu negativ sind. Ich finde Sie genau richtig. Bitte machen Sie weiter so. Es ist immer einfach, unsachliche Kritik zu üben, ohne jedoch selbst eigene Ideen zu entwickeln und diese umzusetzen.

    1. sie haben meinen Beifall. Ja, Herr Fugmann hat einen sehr weiten Blick. Das mag manchen weh tun, doch er wird nicht in der Regel haben.
      Schon aufgrund seiner Rationalität.
      Wir brauchen solche Leute – ich würde es mir nicht trauen.

  5. Hallo Fugi,

    also das, was Du an vermeintlichen Daten bzgl. Klima und Klimawandel raushaust, das kann man so nicht so ganz stehen lassen.
    Die über 3 Grad Steigerung trifft dann ein, wenn jetzt nicht massiv gegengesteuert wird. Mit den jetzigen Emissionen befinden wir uns auf dem Weg zu 3 Grad und mehr. Wie gesagt, wenn jetzt nicht massiv gegengesteuert wird.
    Tatsächlich hast Du natürlich recht, dass, wenn wir jetzt sämtliche Treibhausgasemissionen einstellen würden die Erderwärmung weiter fortschreiten würde. Aber nicht Richtung 3 Grad.
    Was Deine Ausführungen zu den Menschen angeht, die wegen Hitze gestorben sind.
    Entschuldige, aber wenn Du Dich auf den Beginn des 20. Jahrhunderts beziehst, reden wir über völlig andere medizinische Möglichkeiten und Lebensbedingungen, keine Klimatisierung, das Ende des zweiten Weltkriegs, die Spanische Grippe und absolut nicht vergleichbare Zustände.
    Also da faktisch zu sagen, früher gab es ähnlich viele Hitzetote wie heute ist wissenschaftlich nicht seriös.
    Richtig ist aber, dass kein einzelnes Land in der Lage ist den anthropogenen Klimawandel zu stoppen. Falsch ist es aber nichts zu tun.
    Du sprichts immer davon, dass es bessere Möglichkeiten gäbe als die Entscheidungen, die getroffen werden. Ja bitte, dann mal Butter bei die Fische und raus damit.
    Was sollte Deiner Meinung nach geschehen?
    Ich hau mal den pessimistischen Realisten raus.
    Ich bin Jahrgang 68. Und ich habe mir vieles anhören müssen seit den frühen 80ern. So als Birkenstockträger und Jute statt Plastik.
    Die Menschheit, und damit meine ich die, die die wirtschaftliche Macht haben, haben es komplett verkackt.
    Wir leben auf einem endlichen Planeten und tun so als sei alles unendlich.
    Solange die Menschen auf dieser Welt wirtschaftlich konkurrieren werden wir nicht überlebensfähig sein.
    Windkraft, wer weiss schon von SF6 und den Folgen? Solar … wie lange reichen die Rohstoffe?
    Und wenn wir anderen nicht das gönnen, was wir selber unseren Wohlstnad nennen oder unseren Wohlstand zu Gunsten anderer nicht minimieren wollen geht es forschen Schritts in den Abgrund.
    Klar, der Deutsche kann das Klima nicht retten, aber wenn jeder Mensch auf der Welt unseren Lebensstandard hätte wäre die Welt in kürzester Zeit im Allerwertesten. Haben wir ein Recht so zu leben wie wir es tun? Und warum? Weil wir den anderen nie die Chance gegeben haben unseren Lebensstandard zu erreichen?
    Deine Fragestellungen kommen doch etwas sehr zu kurz in diesem Bereich.
    Du bist doch Historiker, da erwarte ich doch etwas mehr.

    LG.

  6. Danke Herr Fugmann,

    dass Sie die Zahlen-„Huetchen“-Spiele unserer Klima-„Katastrophen“- (Pandemie) -Fetischisten,
    (analog uebertragbar) doch mal in ein anderes Licht gerueckt haben!

    1. @Maisbrei
      Endlich mal wieder ein Thema, bei dem du loslegen kannst, in deiner Halbstarkensprache, mit deinen Fake-News. Und dabei wird wie üblich das Phrasenschwein gemästet, bis es platzt.
      Muss schon hart sein, keiner redet mehr über Covid-19, obwohl es nach wie vor grassiert. Und immer nur Putin und Nordstream 2 wird irgendwann auch langweilig. Da kommt es wie gerufen, das Original, das lange vernachlässigte, das Ur-Thema, bei dem sich erstmals einst die Leugner und Aluhüte aus ihren Gräbern erhoben, um die Welt aufzuklären und den Verbrenner zu retten.

  7. Moin!
    Zusätzlich zur Gaspreisumlage kommt die Gasspeicherumlage, neuer Kuhscheißestablertrick von Habeck!
    Liebe Grüße

    1. Hab ich nicht irgendwo gelesen ,daß das vor Jahren klimabedingt medial beerdigte „Great Barrier Reef“ sich wieder erholt hat ?
      Und, Versicherungdaten von der RE hab ich damals schon auf dem Tisch gehabt. Das schöne an solche Daten ist ,die müssen die in klingender Münze bezahlen und die Aktionäre reißen denen sonst den Kopf ab.
      Genauso wie die Krankassenzahlen (kürzlich von der TK) zum Thema underreporting Impfnebenwirkung.
      Da gibt es nix zu lamentien ,die müssen abrechnen und möglichst realistisch genau.
      Ich kenne einen Mathematiker für die Modellierung von Schadensrisiken bei der Allianz,es einer der intelligentesten Menschen die mir im Leben begegnet sind.Denen kannste keine Propaganda auftischen !
      Die rechnen den Quatsch nach und quantifizieren,das lesen die nicht bei Springer oder Bertelsmann nach !

  8. Unabhängig davon und gänzlich übergeordnet.Das man sich mit solchen Themen im Bereich Finanzmarkt überhaupt befassen muss,das gibt mir schon zu denken.Mich als Kapitalist interessiert nur ,die Rendite ,die Rendite und event. noch die Rendite. Es scheint ,man muss mich schon penetrieren ,weil anderswo die Systemfinanzierung nicht mehr richtig funktioniert.

    1. Nur das die Rendite seit Jahrzehnten falsch berechnet wird. Güter kosten nicht annähernd das, was sie an volkswirtschaftlichem Schaden verursachen. Ahrtal, Verwüstung durch exessive Grundwasserentnahme, Abholzung der Regenwälder, Fleischproduktion etc. In den wenigsten Gütern die beim Endverbraucher ankommen ist der wirkliche Preis eingepreist. Unser System lebt auf Pump dessen, was die Allgemeinheit für die durch das System verursachten Schäden aufbringen muß. Das alte Prinzip. Gewinne werden privatisiert, Kosten sozialisiert. Sicher das dies auf Dauer funktioniert?

  9. Der Vorsitzende des Aktionärsausschusses der Nord Stream AG Bundeskanzler a.D. Dr. Gerhard Schröder, RA verweist auf die „Qualität“ von russischem Gazprom-Erdgas. In einem aktuellen Stern-Interview informierte der Altkanzler hierbei darüber, daß er jüngst Staatspräsident Wladimir Wladimirowitsch Putin in Moskau traf und dieser eine Verhandlungslösung in Sachen Ukraine-Konflikt anstrebe. Zu letzterem kommt es vielleicht, wenn die EU aufhört, sich einseitig auf die USA zu stützen, sondern eine multipolare Außen(wirtschafts)politik gemäß der UN-Charta auf den Weg bringt. Die Krim ist Russische Föderation. Hauptverhandlungspunkt ist somit der Donbass im Zusammenhang mit russischen sowie ukrainischen Interessen. Bei Bundeskanzler Olaf Scholz fehlt jedoch der politische Wille, die genannte Ursache/die Wurzel der aktuellen Erdgas-Krise anzugehen. Dazu zählt auch das Ölgeschäft. Das russische Öl-Embargo sollte gestoppt werden. Bei der Rosneft-Innovation/Technologie für die Ölförderung gilt es, diese an entsprechende Resultate im Rahmen der genannten Verhandlungen zu knüpfen. Ziel muß sein, daß Deutschland von Russland wieder einen Premiumstatus in Sachen Energie und Rohstoffe erhält.

  10. Bezüglich Klimawandel, da darf man nicht in kurzen Zeitabständen rechnen. Auch das passiert in Wellenbewegungen und zwar über lange Perioden.In den Schweizeralpen ist bei der Schneeschmelze gerade eine alte Passstrasse aufgetaucht, das heisst: Schon früher gab es anscheinend eine Zeitperiode mit tieferen Gletschern als heute,Auch Flugzeuge, die vor langer Zeit abgestürzt sind, kommen plötzlich wieder zum Vorschein.Es ist wie an der Börse, die Natur wehrt sich und korrigiert übertriebene Bewegungen über längere Zeit.

  11. Make Europe cold again.

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