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Allgemein

ETFs – ihr Siegeszug und die Nutznießer der Entwicklung

Wolfgang Müller

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am

ETFs sind der große Renner an den Finanzmärkten – wer aber profiziert besonders von dieser Entwicklung?

Die aktuelle Pandemie um Covid-19 beschleunigt die Digitalisierung zu Zeiten von Social Distancing und den vielen Abstandsregelungen. Große Tech-Firmen, ob aus dem Hardware- oder dem Softwarebereich, sind die Nutznießer einer bereits schon länger andauernden Bewegung. Mit den bekannten Firmen, die man unter verschiedenen Akronymen kennt – FAANG oder GAFAM.

Aber es gibt auch einen Wachstumsbereich, der sich diesbezüglich nicht zu verstecken braucht – es sind die Indexanbieter, für das große Geschäft mit passiven Fonds, ETFs.

ETFs – Exchange Traded Funds –  weiter auf dem Vormarsch

Zwar betrug das weltweite Volumen an aktiven Investmentfonds Ende 2018 noch fast 50 Billionen Dollar (40 % Aktienfonds, an zweiter Stelle Anleihefonds mit 21,1%), doch der Siegeszug der passiven Fonds (ETFs) schreitet unvermindert voran. Während die Anbieter zu diesem Zeitpunkt (2018) die Marke von 5 Billionen Dollar erreicht hatten, liegt ihr aktueller Stand bereits bei 6,3 Billionen Dollar weltweit, die in Indexfonds investiert sind – wie eine aktuelle Untersuchung des ETF-Branchenforschungsunternehmens ETFGI aufzeigt. Doch wer sind eigentlich die großen Nutznießer dieser preisgünstigen Variante des Investierens mit deutlich reduzierter Investmentgebühr?

Natürlich BlackRock, Vanguard, State Street und Co – aber auch diejenigen Gesellschaften, die für die Entwicklung und Berechnung der großen Indizes stehen. Es sind im Wesentlichen drei große Indexanbieter, die das große Geschäft unter sich aufteilen: MSCI Inc. aus New York, an der Nasdaq gelistet (bekannt durch MSCI World und Emerging Markets), S&P Global (für die S&P- und Dow-Jones-Indizes) und FTSE Russell, der Börse London LSE zugehörig.

Diese drei Finanzgiganten kontrollieren etwa 70 Prozent des globalen Marktes für Indizes. Anleger orientieren sich an der Größe und Bekanntheit von Anbietern, ein Riesenvorteil. Denn bei jeder Einzahlung in die ETFs oder gar bei Neukreationen fließt unaufhörlich Gebührengeld in die Kasse der Anbieter, wie eine kleine Lizenz zum Geldscheffeln.

Die wundersame Entwicklung der MSCI-Aktie

In vielen Wirtschaftspublikationen wird seit geraumer Zeit für ein Investment in den MSCI World geworben. Kaum jemand weiß, wer hinter diesem Kürzel steht, ein Unternehmen namens Morgan Stanley Capital International. Das große Geschäft ist die Zusammenstellung von Indexfonds, der Renner vor allem beim langfristigen Vermögensaufbau mittels Sparplan. Ein unglaublich einträgliches Geschäft und viele Spezialfonds beginnen mit MSCI….

Dies wird vor allem an der Entwicklung der Aktie erkennbar, im Vergleich zu den Nasdaq-Größen.

Laufendes Jahr, in Euro gerechnet, Stand 3. August:

Amazon: plus 47 Prozent
Apple: plus 29 Prozent
Facebook: plus 16 Prozent
MSCI Inc: plus 20 Prozent

Und erst auf fünf Jahre:

Amazon: plus 552 Prozent
Apple: plus 335 Prozent
Facebook: plus 247 Prozent
MSCI Inc: plus 512 Prozent

Auch im 10-Jahresrückblick ist die Performance gigantisch – deutlich über 1100 Prozent.

Aber auch die anderen Indexanbieter kamen in den vergangenen fünf Jahren auf eine Kursverdreifachung.

Und wenn es kracht?

Dies konnte man beim Corona-Crash im Februar/März in diesem Jahr beobachten. Klar fiel auch bei ETFs die Anlagesumme in dieser heftigen aber kurzen Kurskorrektur, aber es gab eine andere Einnahmequelle, die vieles wettmachte – der Derivatehandel.

Auch für Calls und Puts werden Gebühren fällig und gibt es da noch weitere Geldquellen, wie Bonitätsprüfungen u.w.

Fantastisch ist bei MSCI die Marge, die laut ETFGI 70 Prozent betragen soll.

Die Big Player, wie BlackRock, Vanguard und State Street, haben zwar schon Gebührensenkungen durchgesetzt, aber das gigantische Volumen treibt die Gewinne.

Dementsprechend teuer sind die Aktien der Anbieter. MSCI mit einem KGV für 2021 von 48, bei LSE 34 und bei S&P global 31.

Fazit

Auch wenn die Titel der Indexanbieter schon sehr gut gelaufen sind, zählt in diesem Bereich auch die schiere Größe, die so genannten Skaleneffekte, die mit jeder Einzahlung und mit jedem Sparplan größer werden.

Womit soll man das Geschäftsmodell der Anbieter von ETFs vergleichen? Mit Schaufelverkäufern bei der Goldsuche, oder mit Abo-Eintreibern bei einer Finanzdienstleistung? Jedenfalls hat die Finanzbranche hier wieder eine sehr einträgliche Einnahmequelle geschaffen, der ETF-Boom läuft und sollte Tech etwas abflachen, ist die nächste ETF-Branche schon am Laufen: ETFs unter dem Kürzel ESG. Environment, Social, Governance, im Deutschen etwas hochtrabend: Ökologisch, ethisch, sozial und rentabel.

Die Anbieter von ETFs sind die großen Gewinner an den Finanzmärkten

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Aktien

Aber CFDs sind Termingeschäfte? Verbände für steuerliche Bevorzugung von Optionsscheinen

Claudio Kummerfeld

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am

Aktives Trading mit CFDs und Optionsscheinen könnte problematisch werden

Was sind CFDs? Die „Contracts for Difference“ erlauben gehebelte Wetten auf steigende und fallende Kurse. Die CFDs können Anleger zeitlich unbefristet lange halten. Und Optionsscheine? Die haben einen fest definierten Ablaufzeitpunkt. Und wie definiert man Termingeschäfte? In Kurzform: Dies sind Börsengeschäfte, bei denen die Erfüllung des Vertrags (Abnahme und Lieferung der Ware) zu einem späteren Termin erfolgt. Also sind Optionsscheine doch Termingeschäfte, und CFDs irgendwie nicht so richtig?

Egal. Wenn der Gesetzgeber eine Feststellung trifft, dann ist das eben so – weil es nun mal der Gesetzgeber ist? So wurde vor Kurzem die seit Anfang Januar gültige Novellierung des Einkommensteuergesetzes beschlossen, wonach Verluste aus „Termingeschäften“ nur noch bis zu 20.000 Euro pro Jahr mit Gewinnen aus Termingeschäften verrechnet werden dürfen. Dadurch wird die bizarre Realität entstehen, dass Anleger Steuern auf Gewinne zahlen müssen, obwohl sie effektiv in einem Börsenjahr im Handel keinen Gewinn erzielt haben (wir berichteten schon mehrmals). Danke Olaf Scholz, darf man da schon mal im Voraus sagen.

Klar zu sein scheint, dass die CFDs in die Kategorie der Termingeschäfte fallen im Sinne dieser Novelle des Einkommenssteuergesetzes – wohl ganz einfach, weil der Gesetzgeber es so will. Aber auch Optionsscheine, die per Definition doch viel eher Termingeschäfte sind? Wie man derzeit munkelt, wird das Bundesfinanzministerium noch eine Klarstellung für die ausführenden Steuerbehörden veröffentlichen, aus welcher hervorgehen könnte, dass auch Optionsscheine als Termingeschäfte zu betrachten wären. Das würde den Kreis der betroffenen Anleger deutlich erweitern.

Lobbyarbeit für Optionsscheine – von CFDs ist keine Rede

Aber halt. CFDs werden fast komplett von angelsächsischen und Offshore-Anbietern angeboten. Optionsscheine sind die Kinder der deutschen Bankenbranche. Und drei Mal darf man raten, wer den besseren Draht zu BaFin, Bundesfinanzministerium, Staatssekretären etc haben könnte? Diese Woche sieht man vom Deutschen Derivate-Verband, der Börse Stuttgart und der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) einen offiziellen Appell an das Bundesfinanzministerium (siehe hier), worin man eindringlich dazu auffordert Optionsscheine bezüglich dieser Neuregelung nicht als Termingeschäfte einzustufen. Man möchte also erreichen, dass Anleger auch weiterhin unbegrenzt Verluste aus Optionsscheinen mit Gewinnen aus Optionsscheinen verrechnen dürfen.

Gibt der Gesetzgeber dem nach, wäre dies ein glasklarer Vorteil für die Anbieter von Optionsscheinen, und ein riesiger Nachteil für die ausländischen CFD-Anbieter. Und wer ist denn Mitglied im Deutschen Derivate-Verband? Eben nicht die CFD-Anbieter, sondern so ziemlich alle deutschen Anbieter von Zertifikaten und Optionsscheinen, wie Deutsche Bank, Deka, Hypo, LBBW, DZ, Baader usw. Für CFDs bitten sie nicht um eine Ausnahme, sondern nur für Optionsscheine. Und die DSW? Hat sie die CFDs schon aufgegeben, und hofft nun noch darauf, wenigstens noch die Optionsscheine vor diesem Steuerirrsinn retten zu können? Aus dem Appell zitieren wir hier auszugsweise im Wortlaut:

Der Deutsche Derivate Verband (DDV), die Börse Stuttgart und die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) appellieren an das Bundesfinanzministerium, die Linie aus dem Juni 2020 beizubehalten und Optionsscheine nicht als Termingeschäfte einzuordnen. Im Entwurf des Anwendungsschreibens des BMF vom Juni 2020 wurden Optionsscheine nicht als Termingeschäfte klassifiziert und damit eine klare, angemessene Abgrenzung erreicht. Damit wird vermieden, dass Anleger in der Depotgestaltung beeinträchtigt werden und zudem aufwendige individuelle Veranlagungen vornehmen müssen. Anderenfalls drohen schwere steuerliche Nachteile, nachträgliche Steuerzahlungen und Unsicherheiten für hunderttausende von Anlegern. Für Termingeschäfte sieht das Jahressteuergesetz, das seit Jahresbeginn gilt, eine begrenzte Verlustverrechnungsmöglichkeit nur mit anderen Termingeschäften und Erträgen aus Stillhaltegeschäften vor.

Marc Tüngler, DSW-Hauptgeschäftsführer: „Die steuerliche Neuregelung der Verlustverrechnung ist ein weiterer herber Schlag für Privatanleger und führt zu massiven Verunsicherungen. Vom Grundsatz her halten wir die Regelung insgesamt für verfassungswidrig. Der Entwurf des BMF-Schreibens war immerhin ein fairer Vorschlag, wie die Anwendung zumindest in Bezug auf Optionsscheine zu regeln ist, und würde betroffenen Anlegern eine Perspektive geben. Wenn das BMF jetzt von diesem ursprünglichen Entwurf abweicht, weckt das Unverständnis und offenbart einmal mehr die feindliche Gesinnung gegenüber Privatanlegern.“

Würden Optionsscheine jetzt durch das Anwendungsschreiben des BMF den Termingeschäften zugerechnet, wird die neugeschaffene Unwucht im Steuerrecht weiter dramatisch verschärft.

Es gibt gute sachliche Argumente dafür, warum Optionsscheine steuerlich als sonstige Finanzinstrumente und nicht als Termingeschäfte zu klassifizieren sind. Die Klassifizierung sollte anhand der Erfüllungsweise von Optionsgeschäften vorgenommen werden. Diese ist bei Optionsscheinen „Zug-um-Zug“, sie sind daher bei der steuerlichen Behandlung den Kassageschäften zuzurechnen, und nicht den Termingeschäften. Diese Einschätzung wird auch von Wissenschaftlern geteilt.

Eine Studie der WHU aus dem vergangenen Jahr zeigt, dass hunderttausende von Privatanlegern von einer solchen Klassifizierung betroffen wären. Zudem stellt die Studie der WHU fest, dass 68,8 Prozent der Nutzer von Hebelprodukten wie Optionsscheinen diese zur Absicherung einsetzen. Die Beschränkung der Verlustverrechnung erschwert es Anlegern von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen.

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Ölpreis: Aufwärtstrend geht weiter? Was macht Biden? API-Daten lassen aufhorchen

Claudio Kummerfeld

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Eine Öl-Pumpe in der Wüste

Der Ölpreis war seit dem 5. Januar im Aufwärtstrend. Nach einer Mini-Pause ging es Anfang dieser Woche weiter nach oben, von unter 48 Dollar im WTI-Öl am 5. Januar bis auf derzeit knapp unter 53 Dollar. Zahlreiche Gründe für die jüngst gestiegenen Preise und womöglich auch weiter anziehenden Preise hatten wir die letzten Tage genannt.

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Positiv für den Ölpreis zu werten waren die inzwischen seit fünf Wochen fallenden Lagerbestände für Öl in den USA, die großen Stimulus-Hoffnungen an den neuen US-Präsidenten, und vor allem die zusätzlichen freiwilligen Kürzungen der Öl-Fördermenge durch Saudi-Arabien (minus 1 Million Barrels pro Tag für Februar und März).

Gestern Abend wurden die privat ermittelten API-Lagerbestände für Öl veröffentlicht mit einer Wochenveränderung von +2,6 Millionen Barrels. Die API-Daten gelten stets als Vorschau auf die am folgenden Tag vermeldeten offiziellen Lagerdaten. Diese Woche verschieben sich viele Konjunkturdaten in den USA um einen Tag nach hinten, weil am Montag Feiertag war. Die offiziellen Lagerdaten aber verschieben sich aufgrund der gestrigen Amtseinführung von Joe Biden um noch einen weiteren Tag nach hinten auf Freitag Nachmittag. Bis dahin könnte der Ölpreis also zittrig bleiben, in der Vorschau auf möglicherweise steigende Lagerbestände in den USA.

Was bringt Joe Biden für den Ölpreis?

Positiv für die Öl-Bullen ist zu werten, dass Joe Biden gestern im Rahmen diverser präsidialer Dekrete die Keystone XL Pipeline gestoppt hat, deren Bau in den USA noch nicht begonnen hat. Damit wird zukünftig nicht noch mehr Öl aus Kanada in Texas ankommen. Grundsätzlich ist dies vorsichtig positiv für den Ölpreis zu werten, da die Angebotsmenge geringer ausfallen dürfte. Aber na ja… werden die Kanadier ihr Öl dann nicht anderweitig auf dem Weltmarkt anbieten?

Also, bringt Joe Biden tendenziell für die nächsten Jahre dank dem Pipeline-Stop und sicherlich diversen schärferen Umweltgesetzen die Öl-Förderung in den USA zu einem Wachstumsstop, oder sogar zu einer Schrumpfung? Das wäre gut für alle Trader, die einen höheren Ölpreis sehen wollen. Aber da gibt es noch die andere Seite der Medaille. Man darf annehmen, dass sich die Beziehung zwischen den USA und dem Iran unter dem neuen US-Präsidenten entspannt. Sollten die US-Sanktionen gelockert werden, dürfte der Iran wohl zügig mehr Öl fördern und auf dem Weltmarkt verkaufen. Denn das Land braucht wohl jeden Petro-Dollar. Dies wäre folglich schlecht für den Ölpreis. Also ist es nicht so einfach zu beantworten, ob Joe Biden nun gut oder schlecht für einen potenziell weiter steigenden Ölpreis zu betrachten ist. Schaut man auf den Chart 30 Tage zurück, dann ist der Ölmarkt noch im Aufwärtstrend. Die Grundstimmung ist vor allem wegen dem möglichen anstehenden Mega-Stimulus in den USA positiv.

Chart zeigt Kursverlauf im Ölpreis in den letzten 30 Tagen
Chart zeigt Ölpreis-Verlauf in den letzten 30 Tagen.

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Christine Lagarde: Headlines der PK der EZB: entscheidende Fragen unbeantwortet

Markus Fugmann

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Hier die wichtigsten Aussagen von Christine Lagarde auf der heutigen Pressekonferenz der EZB – im offiziellen Statement bislang wenig Neues:

– Lagarde beginnt mit warmen Wünschen für 2021

– Impfungen wichtiger Meilentstein

– Industrie weiter robust, Dienstleistung weiter schwach, wenngleich weniger schwach als in der ersten Corona-Welle

– Inflation bleibt niedrig

– Kurzfristig überwiegen die Risiken

– Wirtschaft der Eurozone dürfte auch im 4.Quartal geschrumpft sein

– Pandemie wird auch 1.Quartal 2021 belasten

– es wird trotz Impfungen noch dauern, bis Herdenimmunität erreicht ist

– Impfungen und Brexit-Deal sind ermutigend, aber übergeordnet bleiben die Risiken bestehen

– Headline-Inflation dürfte bald ansteigen, auch wegen deutscher Wieder-Anhebung der Mehrwertsteuer

– Inflation dürfte mittelfristig anziehen, Inflationserwartungen sind gestiegen

– Kreditvergabe: Banken etwas vorsichtiger geworden

– Europäische Länder sollen schnell beschlossene EU-Hilfsmaßnahmen in ihren Parlamenten beschließen, um Erholung anzuschieben

– Lagarde „hat fertig“, jetzt Fragen

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– Lagarde: positiv sind Impfungen, dass der Brexit-Dealk zustande gekommen ist, dazu bessere Aussichten auf Kooperation mit der neuen US-Regierung

– schärfere Lockdowns wegen Mutationen durchaus möglich

– Frage nach Zombiefirmen: bislang weicht Lagarde einer Antwort aus – da redet sie minutenlang herum, aber die Frage zielte letztlich auf die negativen Konsequenzen der EZB-Politik, und das ließ sie (wieder einmal!) unbeantwortet!

– Frage nach (unausgesprochener) yield curve control der EZB (Berichte darüber, dass EZB versucht, die Renditen für Anleihen vor allem italienischer Anleohen nicht zu stark gegenüber deutschen Anleihen als Benchmark steigen zu lassen:: wieder keine konkrete Antwort von Lagarde!

– Frage nach digitalem Euro: was soll der für die Menschen bringen? Lagarde: ein digitaler Euro würde das Bargeld nicht ersetzen (FMW: echt??)
Lagarde: wir wollen in Sachen Digitaleuro sehr transparent sein (FMW: wohl eher pseudo-transparent..)
Lagarde:Einführung des digitalen Euros würde noch Jahre dauern; viele Fragen darüber noch offen und schwierig, wenn er käme, wäre er für alle gut, nicht nur für Elite

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