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Devisen

Euro-Dollar: Erst längeres zappeln, dann größere Korrektur unvermeidlich

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Eine Analyse von Henrik Becker

 

Die jüngste Performance ist durch den leichten Bruch der Unterstützung bei 1.2218 $ (0.38 Retracement) etwas von meiner Prognose abgewichen. Dramatisches ist dennoch nicht zu verzeichnen, noch ist mein bisheriges Szenario aufrechtzuerhalten. Diesem folgend bildet der Euro ein kleineres Triangle aus Welle (iv) als Teil eines intakten Aufwärtstrends aus. Auswirkungen auf die langfristigen Aussichten sind ohnehin nicht zu konstatieren. Nach wie vor arbeitet der Euro an dem Fundament für einen sehr langen Aufwärtstrend.

Ausblick:


Der Euro bildet momentan Welle (
d) des Triangles (abcde) aus. Im Verlauf dieser kleinen Welle kann das Währungspaar wieder bis in den Bereich des 0.62 Retracements bei 1.2466 $ steigen. Wesentlich mehr steht dieser Welle nicht zu Verfügung. Der eingangs leichte Bruch des 0.38 Retracements (1.2218 $) ist im Grunde ein negatives Omen auf die sich anschließende Performance.

Doch sehe ich allein durch den Umstand, daß sich aktuell ein Triangle (abcde) ausbildet läßt diesen Schritt wesentlich harmloser als in anderen Konstellationen. Den Abschluß des Triangles erwarte ich erst für Ende März/Anfang April. Die sich daran anschließende Welle (v) wird dem Euro noch einmal einen kleinen Höhenflug bescheren, wenngleich die Bäume für die Gemeinschaftswährung nicht in den Himmel wachsen werden.

(Chart durch anklicken vergrößern)

Denn mit (v) werden gleich mehrere Wellengrade abgeschlossen (5; 1) sodaß eine größere Korrektur unvermeidbar ist. Im oberen Chart habe ich dieses Szenario dargestellt. Größere Gefahren für diese langfristig positive Variante würden erst durch den Bruch des 0.62 Retracements bei 1.2024 $ die Bühne betreten.

Fazit:


Der Euro bildet aktuell noch eine Korrektur aus. Daher rate ich von einer erneuten Positionierung auf Seiten des Euro´s ab. Erst nach Abschluß von Welle (
iv) wird sich eine kleine Kaufgelegenheit ergeben. Sie sollten zu Absicherung Ihrer Positionen auf das 0.62 Retracement bei 1.2024 $ zurückgreifen.

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Devisen

Aktuell: Goldpreis fällt spürbar auf 1.878 Dollar

Claudio Kummerfeld

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Jetzt wo immer konkreter wird, dass Deutschland in Kürze die Corona-Restriktionen stark anzieht, verschärfen sich international die Ängste. Die Aktienkurse fallen weiter, und der US-Dollar als zentraler Fluchthafen zieht weiter an (wir berichteten vorhin bereits). Der Dollar steigt, und der Goldpreis rauscht aktuell runter auf 1.878 Dollar. Gold fällt aktuell gemeinsam mit den Aktienmärkten. Dies ist ein Phänomen, das man bereits im März beobachtete – auch damals funktionierte der US-Dollar kurzzeitig als Fluchthafen.

Goldpreis gegen US-Dollar-Verlauf im Chart

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Devisen

Türkische Lira fällt erneut auf Rekordtief – die aktuelle Lage

Redaktion

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Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt immer weiter, heute früh auf ein neues Rekordtief. Die Lage ist dramatisch. Bereits letzte Woche Donnerstag rauschte die türkische Währung auf ein erneutes Rekordtief. US-Dollar vs Türkische Lira stieg von 7,80 auf 7,96. Heute früh springt der Wechselkurs erneut. Für einen US-Dollar muss man aktuell 8,03 Lira aufbringen. Der Chart zeigt den Kursverlauf des US-Dollar gegen die Lira in den letzten zwölf Monaten. Die Abwertung läuft immer weiter.

Türkische Lira immer noch enttäuscht nach Zinsentscheid

Erst letzten Donnerstag hatte die türkische Zentralbank bei ihrer Zinsentscheidung den Leitzins unverändert belassen, obwohl der Devisenmarkt eine deutliche Zinsanhebung erwartet hatte, um die Lira-Abwertung zu bekämpfen. Aber nein, der Leitzins bleibt bei 10,25 Prozent. Und so fiel die türkische Währung wie gesagt schlagartig auf ein Rekordtief. Und die Abwertung läuft in diesem dramatischen Tempo nicht nur gegenüber dem US-Dollar, sondern auch dem Euro. Für 1 Euro musste man Anfang letzter Woche noch 9,27 türkische Lira aufbringen – jetzt sind es 9,51 Lira.

Weitere Faktoren für Lira-Schwäche

Die Enttäuschung zum Leitzins wirkt heute noch nach. Zudem teilt Präsident Erdogan derzeit verbal aus gegen den französischen Präsidenten, der den Botschafter aus Ankara zurückrief (hier mehr Details dazu). Außerdem könnte der Raketenstreit der Türkei mit den USA erneut wieder aufflammen. Und da wäre noch der aktuelle Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan, und nicht zu vergessen der Gas-Streit der Türkei mit Zypern. Alles zusammengenommen ein geopolitischer Mix, der dem Devisenmarkt Angst macht, mal ganz abgesehen von der Coronakrise.

Und was letzte Woche noch dazu kam, waren Berichte über die Analysen einer unabhängigen Expertengruppe in der Türkei. Sie will ermittelt haben, dass die tatsächliche Inflation in der Türkei vier Mal so hoch sein soll wie offiziell angegeben. Aber das muss aktuell nicht zu viel Auswirkung auf die türkische Lira haben, sondern wohl eher der Mix der vorher genannten Faktoren. Aktuell scheint keine Besserung in Sicht zu sein.

Chart zeigt Kursverlauf von US-Dollar gegen türkische Lira

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Devisen

Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

Redaktion

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Von

Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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