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Euro vs US-Dollar: Wie weit kann der Euro noch fallen?

Euro Symbol

Der Euro zum US-Dollar befand sich in den letzten Handelstagen in einer volatilen Seitwärtsrange. Der Kurs war eingesperrt, die Volatilität hat gefehlt und die Händler haben auf den ersehnten Ausbruch gewartet. In der gestrigen Analyse habe ich es schon angesprochen, dass der Major kurz vor der nächsten Entscheidung steht.

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Am frühen Morgen haben die Bullen noch auf den steigenden Euro gesetzt und der Kurs ist tatsächlich noch bis ca.1,0883 angestiegen. Wer kurzfristig orientiert war, konnte noch einen kleinen Gewinn auf der Long-Seite erzielen. Der Widerstand bei 1,0885 hat sich dann aber für den Euro als zu stark erwiesen. Viele Händler haben schon vor ihrem geistigen Auge die 1,0900 Marke gesehen, doch dieser Bereich konnte auch gestern nicht erreicht werden. Die 1,0900 „big figure“ scheint aktuell für EUR/USD eine magische Grenze zu sein. Sobald sich der Kurs dem Widerstand nähert, wird er sofort wieder nach unten gedrückt. Es sind die vielen Short-Orders, die den Euro deckeln und den weiteren Anstieg verhindern. In der gestrigen Handelssitzung endete der Long-Angriff für den Euro mit einer bitteren Enttäuschung. Die Bären haben ihre Short-Positionen sukzessiv aufgebaut und der Major hat klar die südliche Richtung eingeschlagen. Es hat sich viel Dynamik im Markt entwickelt, was die frische Abwärtsbewegung beschleunigt hat. Am Nachmittag erreichte der Euro zum US-Dollar die wichtige Unterstützung bei 1,0801. Es war zwar nur ein kurzer Spike, aber es hat für viele Händler gereicht, um die Take-Profit Limits auszulösen. Als die Short-Trader dann anschließend ihre Positionen mit einem dicken Gewinn geschlossen haben, konnte sich der Euro wieder eine wenig erholen. In den Abendstunden notierte der Major bei ca. 1,0825.

Der erwartete Break-Out hat also auf der Short-Seite stattgefunden. Das charttechnische Bild hat sich jetzt verändert und der Euro ist angeschlagen. Auch von der fundamentalen Seite bekommt die europäische Leitwährung keine Unterstützung. Ganz im Gegenteil, die angespannte Lage und der andauernde Streit zwischen den EU Ländern über die Euro Bonds lassen nichts Gutes vermuten. Insbesondere die von dem Coronavirus besonders schwer betroffenen Länder wie Italien, Spanien und Frankreich fordern eine gemeinsame Schuldenaufnahme für den Wiederaufbau. Deutschland, Österreich und Niederlande lehnen diese Lösung jedoch ab. Ob es zu einem Kompromiss kommt, werden wir wahrscheinlich erst im Juni oder Juli erfahren.

Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell, am Donnerstagmorgen, notiert EUR/USD bei ca. 1,0820. In der asiatischen Session bewegte sich der Major relativ wenig. Es gab nur einen Versuch auf der Short-Seite, doch dieser ist gescheitert. Im kurzfristigen Zeitfenster sind die Indikatoren schon ausgereizt und sie werden demnächst frische Long-Signale generieren. Das kann dazu führen, dass der Euro leicht an Stärke gewinnen kann. Zu viele Erwartungen sollte man jedoch nicht haben, denn mittelfristig ist der Euro, wie gesagt, angezählt. Wer kurzfristig denkt, kann einen kleinen Long wagen, aber in dem Bewusstsein, dass man sich gegen die übergeordnete Richtung stellt. Auf der Oberseite befindet sich der erste wichtige Widerstand beim Euro vs USD bei 1,0835. Sollten diese Marke brechen, kann der Euro weiter bis 1,0845 steigen. Hier kann es aber schon mit dem Rebound Schluss sein.

Auf der Unterseite dagegen liegt der Fokus klar auf der 1,0800 „big figure“. Diese Marke wird auch heute für EUR/USD von Bedeutung sein. Sollte diese Unterstützung brechen, wird sich der neue Abwärtstrend weiter fortsetzen. Als erstes Kursziel kann man den Bereich von 1,0778 ins Auge fassen. Hier sollte die Lage neue analysiert werden. Der Daily Pivot Point beim Euro zum USD liegt heute bei 1,0831.

Euro vs US-Dollar im Kursverlauf

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.



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