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Anleihen

EZB Pressekonferenz – hier im LIVE-Ticker

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Die EZB hat um 13:45 Uhr ihre Entscheidung verkündet. Jetzt folgt die Pressekonferenz. Hier berichten wir in Form eines LIVE-Tickers über alle wichtigen Aussagen von Mario Draghi. Die Grundrichtung ist klar. Heute noch keine sinkenden Zinsen, aber die EZB bereitet sich konkret darauf vor Maßnahmen zu ergreifen. Nun gehen wir in die Details.

14:33 Uhr

Mario Draghi betritt den Presseraum. Er beginnt damit seinen Redetext aufzusagen.

14:37 Uhr

Weitere Aussagen, die nicht im Text um 13:45 Uhr standen, folgen jetzt.

Handelskrieg, weltweite Konjunkturflaute dämpfen Inflation. Inflationsaussichten sinken. Weiterer geldpolitischer Stimulus scheint angebracht.

14:40 Uhr

Es gibt zwar auch positive Aspekte (Arbeitsmarkt etc), aber negative überwiegen (Handelskrieg etc)… sinngemäß übersetzt.

Headline-Inflation wird in den nächsten Monaten sinken, bevor sie zum Jahresende wieder steigt.

Inflations-Indikatoren sind gesunken.

14:43 Uhr

Inflation sollte steigen durch unsere Maßnahmen und Gehaltssteigerungen.

TLTRO wird helfen günstige Kreditkonditionen sicherzustellen.

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14:45 Uhr

Strukturreformen in Eurozone sollten intensiviert werdern, bla bla…

Jetzt beginnt die Fragerunde mit den Journalisten!

14:47 Uhr

Der Konjunkturausblick wird schlechter und schlechter, vor allem in den Ländern mit viel Produktion.

14:56 Uhr

Inflationsziel „2 oder nahe 2%“ tauch nicht mehr in Entscheidungstext auf. Draghi: Das Ziel hat sich nicht geändert, aber es gab im EZB-Rat eine Diskussion darüber. Es gab verschiedene Meinungen.

Draghi: Wir mögen nicht, was wir bei der Inflation derzeit sehen! Wir akzeptieren dauerhaft tiefe Inflationsraten nicht!

14:59 Uhr

„Sehr wichtig, wir mögen nicht, was wir sehen“ (Inflation.

Man sieht gute Anzeichen in der Konjunktur, dann aber auch schwache Zeichen.

15:03 Uhr

Wie die Maßnahmen (Lockerung) aussehen? Da müsse man abwarten was die beauftragten Arbeitskreise präsentieren werden, so Draghi.

Es gab keine internen Besprechungen über die möglichen Ausmaße von Zinssenkungen oder Anleihekäufen.

15:06 Uhr

Gestiegenes Risiko für Rezession in Deutschland? Nein, Risiko sei sehr gering, so Draghi! Arbeitsmarkt laufe sogar noch besser derzeit. Gute Lohnzuwächse, guter Konsum, gute Dienstleistungen, auch Bau laufe gut.

15:12 Uhr

Frage: Wenn vier Jahre QE mit Billionen von Euros nicht funktionieren, wie sollen weitere Maßnahmen dann helfen? Draghi: Die Inflation ist seit 2014 durch EZB-Maßnahmen gestiegen! Die Wirtschaft in der Eurozone wurde auch massiv angefeuert (sinngemäß von uns zusammengefasst). Die Ankurbelung der Inflation dauere halt länger als anfänglich gedacht.

Christine Lagarde werde herausragende Arbeit machen.

15:19 Uhr

Die zuständigen Arbeitskreise der EZB haben ein breites Mandat und werden Vorschläge machen, was zu tun ist (also Zinssenkungen nicht so schnell?)

15:25 Uhr

Thema Libra: Wir haben gar nicht darüber gesprochen, aber in der G7 würde darüber gesprochen. Es gebe Bedenken über Cyber-Sicherheit, Geldwäsche, Terrorfinanzierung etc. Auch die Anonymität und Datensicherheit sei ein Thema, auch wie die finanzielle Stabilität. Wie Libra all das ändert, müsse geklärt werden.

15:28 Uhr

Die Arbeitskreise innerhalb der EZB könnten auch neue Maßnahmen vorschlagen, falls da welche sein sollten (ETF-Käufe?).

15:30 Uhr

Währungsmanipulationen (Trump-Vorwurf)? Draghi: Man hat bei der EZB nicht darüber gesprochen. Die EZB habe ein Mandat bezüglich Preisstabilität, und nicht um Devisenkurse zu beeinflussen.

Wir mögen die aktuelle Inflation und den Ausblick nicht, und man sei bereit zu handeln.

15:35 Uhr: PK beendet.

Fazit: Die Wahrscheinlichkeit, dass die EZB im September eine Lockerung durchführt, ist doch recht hoch. Devisen- und Aktienmärkte sind aktuell enttäuscht darüber, dass keine genauen Maßnahmen genannt wurden, und ob sie wirklich im September stattfinden werden. Mario Draghi verwies auf Arbeitskreise in der EZB, die mit einer Prüfung beauftragt seien. Sie sollen Maßnahmen vorschlagen, und haben ein breites Mandat. Also: ETF-Käufe, Aktienkäufe? Noch mehr Käufe von Unternehmensanleihen? Einlagenzins kräftig tiefer drücken? Was wissen wir denn schon? Tja, aber für den Augenblick ist der Markt ein wenig enttäuscht, dass jetzt nichts passiert ist, und dass man noch nicht weiß, was im September passieren wird.


Grafik: DonkeyHotey – Planet of the Euros – Cartoon CC BY 2.0

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Marcus

    25. Juli 2019 15:32 at 15:32

    Der letzte Satz war ja bezeichnend und sagt viel aus über die künftige Ausrichtung: „the very high accomodative monetary policy is there to stay for a long period of time.“

  2. Avatar

    Columbo

    25. Juli 2019 16:06 at 16:06

    „Wir mögen die aktuelle Inflation nicht“
    „Die EZB habe ein Mandat bezüglich Preisstabilität“
    Was will er denn jetzt eigentlich?

    • Avatar

      leftutti

      25. Juli 2019 16:47 at 16:47

      @Columbo, vielleicht ständig steigende Preisstabilität auf hohem Niveau…;)

      • Avatar

        Columbo

        25. Juli 2019 17:52 at 17:52

        @leftutti
        😂
        „Wir mögen die aktuelle Inflation nicht“, wird seine Familie sagen, wenn er heute heimkommt.
        Obwohl, die brauchen wahrscheinlich grad nicht jammern….
        Mit so einem Papa kann man ja wunderbar traden…

  3. Pingback: ECB press conference – here in LIVE ticker

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Allgemein

EZB ebnet argumentativen Weg für lang anhaltende Rettungsmaßnahmen

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Die EZB-Zentrale in Frankfurt

Seit der Finanzkrise 2008 veranstaltet die EZB ein Anleihekaufprogramm nach dem nächsten. Die Zinsen sinken im großen Bild gesehen immer weiter. Egal wie gut es der Konjunktur in der Eurozone zwischen 2008 und 2020 wieder ging. Die EZB druckte immer weiter Geld, kaufte immer weiter Anleihen. Länder wie Italien wurden mit EZB-Geld und immer weiter sinkenden Zinsen am Leben erhalten. Nach der Krise war vor der Krise.

Und nun, kommt nach der Coronakrise (die Impfstoffe kommen ja bald) wieder die nächste Krise, nämlich die Rettung der überschuldeten Unternehmen? Deswegen muss die EZB (wie es auch die Fed macht) zusammen mit den Regierungen der Mitgliedsstaaten immer weiter retten, retten und retten. Denn ja, wir wissen es alle. Mit gigantischen Kreditprogrammen, Zuschüssen, Kurzarbeitergeld uvm werden in Europa die Nöte der Coronakrise gemildert, und Probleme optisch versteckt. Am besten erkennt man das beim Thema Kurzarbeitergeld. In Deutschland wurde die ausgeweitete Funktion dieses Instruments erst letzten Freitag im Bundestag bis Ende 2021 verlängert – welch ein Zufall, bis zur Bundestagswahl kann die Kurzarbeit in ihrer jetzigen Form also weiterhin als neuer Dauerzustand für eigentlich arbeitslose Arbeitnehmer genutzt werden. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

EZB kommt mit „Nicht zu früh aufhören“-Argumentation

Aber zurück zur EZB. Die einfache wie auch clevere Aussage der EZB lautet am heutigen Montag (frei und sinngemäß zusammengefasst): „Wenn wir die Hilfen zu früh einstellen, gefährden wir den Erfolg“. Tja, und wann das Ende der Hilfen angebracht ist, das ist bei der EZB bekanntermaßen eine sehr dehnbare Ansichtssache (siehe Anleihekäufe seit 2008 bis heute – hier eine wunderschöne historische Übersicht zu dem Thema). Im Rahmen ihres heute veröffentlichten Finanzstabilitätsberichts hat die EZB auch einen einzelnen Artikel veröffentlicht, bei dem es um die „Bewertung von Schwachstellen von Unternehmen“ in der Eurozone geht.

Und die Schwachstelle scheint offenbar darin zu bestehen, dass EZB und Regierungen ihre Hilfsprogramme zu früh auslaufen lassen könnten. Man sieht die Probleme wohl auch vor allem beim Zugang zu Krediten und bei steigenden Finanzierungskosten. Die Unterstützung durch die Geldpolitik der EZB habe dazu beigetragen, die tatsächlichen Insolvenzen bisher unter Kontrolle zu halten. Staatliche Kreditgarantien und Konkursmoratorien hätten eine groß angelegte Welle Unternehmenspleiten verhindert. Aber eine beträchtliche Anzahl von Unternehmen könnte gezwungen sein Konkurs anzumelden, wenn diese Maßnahmen zu früh aufgehoben werden oder die Kreditvergabebedingungen der Banken verschärft werden, so die heutige Aussage der EZB. Tatsächlich deute die historische Ko-Bewegung des Anfälligkeitsindikators mit den Unternehmensinsolvenzen und dem BIP-Wachstum darauf hin, dass sowohl die Regierungspolitik als auch die niedrigen Fremdfinanzierungskosten dazu beigetragen hätten, die Auswirkungen der Verschlechterung des Gesundheitszustands der Unternehmen auf die tatsächliche Zahl der Insolvenzen zu dämpfen – auch wenn die Auswirkungen je nach Land, Sektor und Unternehmensgröße unterschiedlich seien.

Dieser neu entwickelte Indikator mache laut EZB deutlich, dass die Anfälligkeit des Unternehmenssektors auf ein Niveau gestiegen ist, das zuletzt während der Staatsschuldenkrise im Euroraum beobachtet wurde. Finanzierungsrisiken hätten sich dank verschiedener Unterstützungsmaßnahmen bisher nicht materialisiert, aber die Anfälligkeit der Unternehmen könne weiter ansteigen und ein Niveau erreichen, das während der globalen Finanzkrise beobachtet wurde. Insbesondere wenn die zweite Welle der Pandemie die wirtschaftliche Erholung zum Stillstand bringe und das Wachstum schwächer ausfällt als prognostiziert, könnte ein frühzeitiger Ausstieg aus den Stützungsmaßnahmen schließlich zu einem deutlichen Anstieg der Unternehmenskonkurse führen, mit Auswirkungen auf die Finanzstabilität auch für die Banken im Euroraum, so die EZB.

Aus Rettung wird Dauerzustand

Tja, haben sie es auch rausgelesen? Diese Aussagen (wie auch jüngst die Warnung von Christine Lagarde vor der Rezession) bieten die perfekte Vorlage, damit KfW-Kredite, Null- und Negatzvinsen, Kurzarbeitergeld, Anleihekäufe in Billionenhöhe etc immer so weitergehen, Jahr für Jahr. Nicht denkbar? Nochmal, ich möchte erinnern an die letzten zwölf Jahre seit der Finanzkrise! Natürlich sind viele Maßnahmen sicherlich gut und richtig wie die KfW-Kredite, Zuschussprogramme etc. Aber vor allem was die EZB da anrichtet mit ihren Kaufprogrammen und abgeschafften Zinsen. Diese Maßnahmen, wenn sie jahrelang immer weiter beibehalten werden, schaffen ein Gesamtumfeld, das nicht mehr ohne zinslose Kredite leben kann, und Staaten die nicht mehr ohne negative Anleiherenditen leben können. Man gewöhnt sich an diese schöne neue Welt sehr schnell – oder besser gesagt, man hat sich längst daran gewöhnt. Ein Ende dieser Geldpolitik der EZB, ist die überhaupt noch vorstellbar bei der Schuldenexplosion bei Staaten und Unternehmen? Entweder immer so weitermachen, oder man riskiert einen großen Knall.

EZB-Grafik zur Verwundbarkeit der Unternehmen
Grafik: EZB

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Anleihen

China hält immer weniger US-Staatsanleihen – warum das kein Problem ist

Claudio Kummerfeld

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US-Flagge

China hält immer weniger US-Staatsanleihen. Laut aktueller Veröffentlichung des US-Finanzministeriums hielt China im Monat September ein Volumen von 1,061 Billionen US-Dollar. Vor genau einem Jahr waren es noch 1,102 Billionen Dollar. Der aktuelle Stand ist der niedrigste Wert seit drei Jahren. Der folgende Chart  zeigt, dass die Tendenz seitdem stetig fallend ist. Will sich da jemand unabhängig vom US-Dollar machen?

Hier klicken, um den Inhalt von Twitter anzuzeigen

Man kann gleich aus zwei Gründen sagen, dass diese Entwicklung für die USA als gigantischer Neuschulden-Aufnehmer kein echtes Drama darstellt. Denn die folgende Detailgrafik mit den aktuellsten Daten zeigt, dass das Volumen von US-Staatsanleihen, das durch ausländische Eigentümer gehalten wird, binnen Jahresfrist sogar gestiegen ist von 6,92 auf 7,07 Billionen Dollar.

Und zweitens kauft die US-Notenbank Federal Reserve genau wie die EZB und zahlreiche andere Notenbanken derzeit ja in gigantischem Ausmaß die Schulden des eigenen Landes auf. Nur so können die Länder in dieser Coronakrise massiv neue Schulden machen, und das auch noch mit traumhaft günstigen Konditionen. Seit Beginn der Coronakrise im März hat die Fed für 2 Billionen Dollar US-Staatsanleihen aufgekauft. Noch Mitte Februar lag die Rendite für zehnjährige US-Staatsanleihen bei 1,57 Prozent. Jetzt sind es 0,86 Prozent.

Grafik zeigt die größten ausländischen Eigentümer von US-Staatsanleihen

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Allgemein

Logik der Transferunion: Fünf-Sterne fordern EZB zu Schuldenerlass für Italien auf

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Geld aus dem nichts von der EZB?

Die mit in der italienischen Regierung sitzende Fünf-Sterne-Bewegung hat heute in einem Blog-Eintrag die Europäische Zentralbank dazu aufgefordert, dass sie Italien einfach Schulden erlassen solle. Aber halt. Wie, was, warum? Die EZB kauft seit Jahren in Billionen-Höhe Anleihen von Euro-Mitgliedsstaaten auf, so auch die von Italien. Offiziell nicht, aber de facto werden die Regierungen von der EZB durchgefüttert (Staatsfinanzierung), mit oft nicht mehr vorhandenen Zinsen.

Und in der Coronakrise hat die EZB nochmal kräftig nachgelegt mit neuen Aufkaufprogrammen in Höhe von 1,35 Billionen Euro. So konnten die Länder in der Eurozone sich in der Coronakrise weiter kräftig verschulden, und die EZB stand als Aufkäufer am Anleihemarkt stets parat. Nun soll die EZB laut Fünf-Sterne-Bewegung Italien doch bitte diejenigen Schulden erlassen, die mit der Schuldenaufnahme für die Bewältigung der Coronakrise zu tun haben. Laut dem Blog-Eintrag gehe es um eine Summe von 140 Milliarden Euro, die bis Jahresende noch auf 200 Milliarden Euro steigen werde.

Die Fünf-Sterne-Bewegung deutet auch an, dass man sich am liebsten die Streichung aller italienischen Schulden wünscht, die von der EZB gehalten werden. Aber doch auf jeden Fall diejenigen, die mit Corona zusammenhängen. Denn das wäre leicht machbar und fair. Tja, so ist das im sozialistischen Märchenland. Man nimmt Kredite auf, die man eh nicht zurückzahlen will. Und in diesem Fall… was soll´s, die EZB gehört ja eh den Mitgliedsstaaten, also auch Italien? Daher kann man praktisch selbst Geld drucken, es an sich selbst verleihen, und dann sich selbst (über das Vehikel der EZB) die eigenen Schulden erlassen?

So einfach geht Politik im linken Märchenland, wo Geld aus dem Nichts entsteht, wo es nicht erwirtschaftet werden muss, und wo aus so einer Vorgehensweise keinerlei Probleme entstehen. Und natürlich, da kann man sich sicher sein… selbst wenn die EZB diese Forderungen gegenüber Italien wirklich streichen würde (was nicht passieren wird), dann wäre dies nicht die letzte derartige Forderung. Dann würde es heißen: Schaut her, es geht doch. Dann kann die EZB von nun an auch als Dauer-Einrichtung neue Anleihen kaufen, und danach auf die Rückzahlung der Forderungen verzichten. Dass die EZB dann selbst Verluste in Billionenhöhe anhäufen würde, welche wiederum Italien und alle anderen Eigentümer der EZB zu bezahlen hätten… egal.

Der Chefvolkswirt der Commerzbank twitterte zu dieser Forderung aus Italien vor wenigen Minuten, dass dies die politische Logik der Transferunion sei. Ja, was soll man dazu noch sagen? Erst das Geld nehmen, und dann nicht zurückzahlen wollen, weil man es sowieso nie vor hatte. Das Geld entsteht ja irgendwo im luftleeren Raum. Aus der Illusion wird eine Wirklichkeit. Wo ist also das Problem, wenn man diese Schulden einfach streicht? So einfach und angenehm ist diese linke Sichtweise auf komplexe finanzielle Zusammenhänge.

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