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Der Fed-Chef und bevorstehende Panik-Intervention Fed: Das war die eigentliche Botschaft von Powell! Marktgeflüster (Video)

Es ist schon aussergewöhnlich: die Aktienmärkte stiegen nach einem dovishen Fed-Statement, bevor dann die extrem hawkishe Botschaft von Jerome Powell für einen der heftigsten Abverkäufe nach einer US-Notenbanksitzung in der Geschichte sorgte. Warum fehlte diese Aussage von Powell in dem Statement der Notenbank? Die von den Meisten überhörte Botschaft aber von Powell lautet: wir übertreiben lieber, damit wir dann, wenn etwas kaputt geht, wieder die Wirtschaft „stimulieren“. Das meint nichts anderes als Zinssenkung auf Null und dann wieder Anleihekäufe durch die Fed! Interessant ist, dass andere Notenbanken bereits deutlich vorsichtiger werden: der Chef der Bank of England hat genau das Gegenteil gemacht zu Powell: er senkte das Zins-Ziel nach unten. Es wird nicht mehr lange dauern, bis Powell folgen wird…

Hinweise aus Video:

1. Gigantische Käufe von Gold – Mysteriöse Wale verwirren den Markt

2. Federal Reserve: Die politisch unabhängigste Notenbank der Welt?



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6 Kommentare

  1. Die Schwachmaten von der Wallstreet haben den Dow schon wieder 400 Punkte hochgekauft. +15 % im Oktober aufgrund von Spinnerei, Minus 2 % nach der harten Realität. Wie immer liegen die Märkte falsch, einfach zum Schreien. Fed Pivot zum 5mal danebengelegen… Ich sehe schon die nächste Begründung: Rot Rot bei den Zwischenwahlen ist bullisch, wenns dann Rot Blau oder beides Blau wird natürlich auch. Höher als vor Corona und wir laufen auf 5% Zinsen zu.

    1. Es gibt für alles eine Begründung – hinterher, ob die sich dann im Vergleich widersprechen ist bei der Kurzlebigkeit nicht mehr interessant. Sie müssen nur darauf hinauslaufen das die Kurse steigen. Steigen, auch wenn die Märkte, die Zukunft nach unten weist.
      Die Schwachmaten, die haben zu viel Geld und wissen nicht wohin damit.

  2. Lieber Fugi.
    So langsam beginnt es hier peinlich zu werden, finden ich. A la Cathie Wood beharrt ihr auf eurem Standpunkt und zieht sogar monatliche Vergleiche neuerdings als Beweis heran. Und nun ist es das Ego von Powell, daß den großartigen Aufschwung der Märkte verhindert hat.
    Mir persönlich fehlt hier immer mehr der Blick auf das Große und Ganze und mit ökonomischen Regeln korrespondierend.
    Zudem fällt euch euer großer Widerspruch in der Argumentation der Bewertung des Handelns der FED und der EZB nicht auf !!! Ein Nachmittag der Selbstreflektion täte Not.

  3. Ist Michael Santoli jetzt der neue Insider nach Nick Timiraos? Wie ich bereits schrieb, die Verzweiflung unter den „Investoren“ ist wohl ziemlich massiv, wenn man sich an jeden noch so dünnen Strohhalm klammert der irgendwie in irgend einer Form etwas dovishes ausstrahlen könnte.

  4. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Die Frage ist doch: Kommen die weltweit führenden Notenbanken aus der Gelddruckorgie je wieder raus…?

    Bis zur Finanzkrise spielte das Geld drucken, im ungedecktem Papiergeldsystem, keine große Rolle. Die weltweit führenden Notenbanken versuchten immer mit Zinsen über der Inflationsrate ,der Selbigen Herr zu werden.

    Erst mit der Bernanke ‚ ischen Niedrigzinspolitik kam Bewegung in die Sache. Mag das erste QE,im Dezember 2008, noch berechtigt gewesen sein, dass im September 2012 war es mit Sicherheit nicht mehr.
    Draghi setzte dem ganzen noch, mit seiner“ Whatever it takes Geldpolitik“, die Krone auf. Wenig später folgte „Japans Abenomics“.
    Die Bank of England und die SNB hielten sich noch vergleichsweise zurück, wenn auch nur leicht.
    Auf der Seite: Notenbanken- Bilanzen können Sie das ganze Elend eindrucksvoll bewundern .

    Zuerst erfasste die Inflation nur die Aktienmärkte, dann die Immobilienmärkte und zum Schluss die Realwirtschaft.
    Aber erst zum Schluss, als die Realwirtschaft betroffen war, reagierten die Notenbanken, mit Verzögerung.
    Seriöse Inflations- Messungen gingen schon 2012, von 6 Prozent Inflation im weltweiten Durchschnitt ( G 7) aus.
    Es gab mal,im Juli 2012, den Vorschlag, zum Beispiel Immobilienpreise in die Inflationsbemessung miteinzubeziehen, natürlich mit wenig Erfolg.
    Dann wäre der ganze Schwindel schon da aufgeflogen.

  5. Ja die Engländer warnen vor grosser Rezession und erhöhen gleichzeitig die Zinsen. Das bestärkt die Erkenntnis, dass die Inflation zuerst radikal herunter muss bevor wieder eine Normalisierung eintreten kann. Die jegliche Unterdrückung eines Abschwungs der letzten Jahre hat gezeigt wohin das führt. Ich glaube auch, dass vor allem die langen Zinsen wieder fallen müssten.Dafür müssten aber die Aktienverehrer einsehen,dass Bonds wieder besser als Aktien sind und durch Umschichtungen die Bonds hochtreiben.
    Anderseits ist es gut zu sehen,dass der Markt stärker ist als die Manipulatoren und die Übertreibung der künstlichen Dreifachblase jetzt zurückschlägt.Im normalen Leben sind Drogendealer und Süchtigmacher und Entwöhnungskliniken getrennte Einrichtungen.Die Notenbanken haben ein schwieriges Doppelmandat, sie haben die Anleger über 10Jahre süchtig gemacht und sollten sie jetzt in kurzer Zeit trockenlegen, eine fast unmögliche Aufgabe wie es scheint. Der Drogenfachmann Dr.Krall und ander Warner wurden leider jahrelang verhöhnt von den Suchtverwöhnten.

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