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Nasdaq: Fed-Rally als Bullenfalle? Marktgeflüster (Video)

So schön für die Bullen die Fed-Party vor allem des Nasdaq auch war – so schnell scheint nun wieder Ernüchterung einzukehren! Und das nicht zu Unrecht: die Fed war gestern extrem hawkish – dass vor allem der Nasdaq eine so starke Rally absolvierte, liegt vor allem an der Markt-Mechanik im Umfeld des morgigen großen Verfalls! Deutlich besser als die Tech-Werte – selbst eine Apple heute deutlich unter Druck – halten sich die Vaulue-Indizes wie der Dow Jones oder auch der Dax. Das entspricht dem normalen Muster in Zyklen, in denen die Fed die Zügel strafft: vor allem hoch bewertete und unprofitable Tech-Unternehmen geraten unter Druck. Die EZB und vor allem Frau Lagarde heute mit einer mäßig unterhaltsamen Märchen-Stunde..

Hinweis aus Video: „Monetärer Klimawandel und Aktienmärkte: was passiert 2022?“ mit Robert Halver (Boom und Bust, Folge 12), heute 18.30Uhr unter folgendem Link zu sehen:

https://www.youtube.com/watch?v=QLsPK1Q439E



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4 Kommentare

  1. Servus! Bitte ignoriere die Dampfplauderer und schwindligen Youtube-Kommentierer!
    Finanzmarktwelt.de und besonders Marktgeflüster ist die beste Finanzinfo im deutschsprachigen Netz!!
    Wer Akltientipps will, soll Focus Money abonnieren (nichts gegen Focus Money…)

  2. In letzter Zeit gehen Sie häufiger auf irgendwelche Anti-Fugmann Kommentare ein, warum eigentlich? Wenn Sie dies nicht täten würden 95% der FMW-Leser davon gar nichts mitbekommen. Jedem seine Meinung, jeder kann Ihre Einschätzung teilen oder auch nicht.

    Viel wichtiger fände ich da wenn Sie _endlich_ damit rausrücken würden, dass Ihre ERSTBeste Freundin Marcella Fracerina ist. Das weiß doch mittlerweile sowieso jeder.

  3. Das Streitgespräch: Fazit, Roland war keine grosse Hilfe um den Superbullen zu bändigen, am Schluss war er sogar mit Robert einig mit dem Weiterwursteln.Das Argument,dass in wenigen Monaten mehr Geld gedruckt wurde als in den letzten 10Jahren und die Wirksamkeit verpufft, fehlte in der Diskussion.Im Kern geht es um die Frage, ob und wie lange Gelddrucken funktioniert, und da war leider Herr Fugmann so einsam wie der Metzgermeister im Vegetarierclub.Die Auswirkungen des Gelddruckens sind bereits sichtbar, indem schlecht bezahlte Jobs nicht mehr besetzt werden können und auch Private probieren kryptisch zu überleben.
    Dass Gelddrucken nicht funktionieren kann sollte jedem zurechnungsfähigen Menschen klar sein.Die ganze Diskussion hätte man auf den Kernpunkt hinunterbrachten können: WIE LANGE FUNKTIONIERT GELDDRUCKEN, UND WAS SIND DIE AUSWIRKUNGEN?
    Eine Studienreise durch Argentinien, Südamerika, mit Abschluss Türkei und Griechenland könnte vielleicht nachhelfen.Schon komisch,all diese kaputten Länder hängen am Tropf der noch gesunden Länder und jetzt machen die Retter die gleichen Fehler wie die Opfer !
    Schizophren,oder verlässt man sich darauf,dass immer alles gerettet wird?
    Herr Fugmann muss sich leider noch etwas gedulden bis er mit seiner realistischen Einschätzung Recht bekommt.Er wird noch eine Zeitlang als komischer Bär herhalten müssen bis er am Schluss als grösster Schlaubär gefeiert wird.
    Aber oft passiert das Unerwartete schneller als man denkt, oder gibt es irgendein Wesen auf der Welt, der ein Lieferkettenproblem oder einen so massiven Chipmangel für möglich gehalten hätte? Es gibt eben nicht nur SCHWARZE SCHWÄNE, es gibt auch UNSICHTBARE SCHWÄNE.

  4. @Altbär – genauso sehe ich das auch: Was wir jetzt an Inflation sehen sind auch die ersten Auswirkungen des jahrelangen ungedeckten Gelddruckens, und diese Inflation wird in den kommenden Jahren noch dramatisch zunehmen. Um diese Inflation noch einzufangen müssten die Zinsen mindestens auf Inflationsniveau steigen, aber das wiederum würde einen Mega-Crash auslösen, den es ja unbedingt zu vermeiden gilt. Wenn ich die Inflationsprognosen der Zentralbanken für das kommende Jahr von 2 bis 3% sehe, kann ich nur lachen. Da dürfte mMn eine ganz andere Dimension anstehen…

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