Folgen Sie uns

Indizes

Folker Hellmeyer: Rezessionsängste sind völlig übertrieben! Und warum der Brexit gut für Europa ist..

Redaktion

Veröffentlicht

am

Die Ängste vor einer weltweiten Rezession sind völlig übertrieben, meint Folker Hellemeyer. China wachse weiter mit 6% und stimuliere derzeit stark seine Wirtschaft mit Steuersenkungen, und auch in Deutschland seien die derzeitigen Probleme vor allem in der Autoindustrie nur vorübergehend. Daher seien die Aktienmärkte vor allem Europas viel zu niedrig bewertet, der Anstieg seit den Dezember-Tiefs sei daher noch viel zu gering ausgefallen.

Hellmeyer erwartet eine Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China – hat sich nun aber von seiner Überzeugung verabschiedet, dass es keinen Brexit geben werde (weil das der „Ratio“ widerspreche, so einst Hellmeyers Argument). Nun aber geht er doch von einem Brexit aus, und das sei sogar gut für Europa, wie Hellmeyer in folgendem Interview erläutert..

Bleibt für uns nur die Frage: was, wenn auch im Handelskrieg nicht die „Ratio“ gewinnt, sondern eben die Ideologie? Denn das Ziel der Trump-Administration ist doch eigentlich klar: das Niederhalten Chinas als einzigen ernsthaften Konkurrenten der USA für die Hegemonie in der Welt. Das ist eine Strategie, die ja auch durchaus „Ratio“ hat, aber eben eine politische Ratio, keine ökonomische..


Folker Hellmeyer
Foto: https://solvecon-invest.de/die-menschen/

8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Altbär

    18. Februar 2019 13:05 at 13:05

    Er ist 38 Jahre im Geschäft u.hat anscheinend noch nie etwas von Zyklen gehört, die es unabhängig der sowieso negativen“ Rückabwicklung der Globalisierung „ ( Ausdruck von F. Zulauf ) immer noch gibt.
    Dieser Mann hat die rosa Brille inkl.Scheuklappen u. ein Brett vor dem Kopf. Zehn Jahre Notenbank- Rally blockieren anscheinend das Risikobewusstsein.Bitte dem Herr seine Ansichten in einigen Monaten vor die Nase halten.

  2. Avatar

    tm

    18. Februar 2019 13:10 at 13:10

    „China wachse weiter mit 6%“

    Lustig wenn solche Aussagen von Leuten kommen, die sonst alle offiziellen Zahlen blind anzweifeln – ausgerechnet die aus China sollen korrekt sein.

    „Denn das Ziel der Trump-Administration ist doch eigentlich klar: das Niederhalten Chinas als einzigen ernsthaften Konkurrenten der USA für die Hegemonie in der Welt.“

    Mag sein, ja, allerdings geht die Trump-Regierung dafür unfassbar dilettantisch vor. Ob man das nun gut oder schlecht findet, sei dahingestellt, aber m.E. war Deutschland bisher einer der treuesten und wichtigsten Verbündeten der USA, nun aber ist Deutschland (neben einer Reihe anderer Staaten) verprellt. Anstatt also eine gemeinsame Position mit den Europäern gegen China aufzubauen, was sicherlich möglich gewesen wäre, richtet Trump nur Chaos an. Aber abgesehen davon, darf bezweifelt werden, dass ein Sieg im Handelskrieg, wie immer der aussähe, China daherhaft massiv schwächt. Wenn die Trump-Regierung so denkt, müsste dem die Überlegung zugrundeliegen, dass China in den letzten 30 Jahren im Wesentlichen aufgrund einer unfairen Handelspolitik gewachsen ist…

  3. Avatar

    Columbo

    18. Februar 2019 13:51 at 13:51

    Jedenfalls ist FMW ziemlich ausgewogen unterwegs, wenn es Leute wie Folker Hellmeyer und nicht nur Florian Homm und die beiden Horrorpropheten zu Wort kommen läßt.
    Das würde ich „Die positive Kraft des negativen Denkens“ nennen?.

  4. Avatar

    Nieze1183

    18. Februar 2019 16:25 at 16:25

    „China’s borrowing for January was insane. The numbers because they are so large it is meaningless. if the January pace is kept up China is already throwing the whole kitchen at the economy. It borrowed FIVE PERCENT OF GDP IN ONE MONTH. That’s peak-WW2 level of borrowing“ – Rabo

  5. Avatar

    Marcus

    18. Februar 2019 16:25 at 16:25

    Es ist allgemein bekannt, das Folker Hellmeyer zu den „Rosa Brille Analysten“ gehört in dessen Welt alles immer wunderschön und toll ist, besonders in Europa und China. Und wenn wir schon bei Personen sind: Ich teile nicht vorbehaltlos alle von Herrn Homm´s Einschätzungen und häufig schießt er auch übers Ziel hinaus, aber in einigen Punkten hat er nicht ganz unrecht.

  6. Avatar

    Altbär

    18. Februar 2019 17:00 at 17:00

    Liebe FMW, holen sie doch bitte einmal die Hellmeyer -Videos vonMitte -Ende 2018 hervor .( Vor der Korrektur ) Nach meiner Meinung spielte der immer In der Bullen-Championsligue zusammen mit dem Schwänemaler von der Baader B.
    Auch interessant wäre die Performace seiner Fonds, vor allem 2018.

  7. Avatar

    Hoffnungsvoller

    18. Februar 2019 21:29 at 21:29

    Der Höllenmeyer,… ich will genau das Zeug was der da raucht.

    • Avatar

      Michael

      18. Februar 2019 23:14 at 23:14

      @Hoffnungsvoller, vielleicht würde Ihnen das Zeug tatsächlich dazu verhelfen, auch einmal etwas ansatzweise Sinnvolles mit einer gewissen minimalen Aussagekraft zu posten ;)

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Optionen: Experte Jens Rabe erklärt, wie sie funktionieren!

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Optionen sind in den letzten Monaten immer wichtiger geworden für das Geschehen an den Aktienmärkten – das gilt ganz besonders für die Kursentwicklung einzelner Aktien wie etwa Apple, Amazon oder Tesla. Vor allem Wetten auf steigende Kurse (Calls) sorgten für einen Höhenflug der US-Tech-Werte: Broker, die diese Optionen an Kunden verkauften, mussten das entsprechende underlying (also etwa die Aktie von Apple etc.) kaufen, um sich gegen eigene Risiken abzusichern – so konnte aus meist eher kleinvolumigen Käufen schnell eine Hebelwirkung entstehen, die für eine spektakuläre Rally der US-Tech-Werte und des Nasdaq sorgte. Es sind dabei in den USA vor allem (kleine) Privatinvestoren, die mit Optionen massiv auf steigende Kurse zocken.

Folgenes Schaubild zeigt, wie aus einem Kauf von Optionen (Calls) auf die Amazon-Aktie im Volumen von 1500 Dollar letztlich Käufe der Amazon-Aktie von 230.000 Dollar resultieren:

Optionen und die Rally von US-Tech-Aktien

Optionen – wie funktionieren sie?

Optionen – das ist zunächst zentral – haben nichts mit den in Deutschland sehr beliebten Optionsscheinen zu tun. Optionsscheine wie auch CFDs sind in den USA verboten, daher greifen Spekulanten in Übersee neben Futures, ETFs und dem direkten Investment in Aktien verstärkt auf Optionen zurück. Wer verstehen will, was an der Wall Street wirklich gespielt wird, sollte sich daher mit Optionen und ihrer Handhabung beschäftigen!

Dafür jedoch braucht man ein gewisses know-how. Vor allem sollte man wissen, dass die Volatilität eine zentrale Rolle spielt, inbesondere die „implizite Volatilität„:

„Während die historische Volatilität die Schwankungsbreite eines Wertpapiers oder Rohstoffs in der Vergangenheit angibt, ist die implizite Volatilität ein Maßstab für die Markterwartungen an die künftige Volatilität.“

Daneben gibt es Begriffe wie „im Geld“ oder „aus dem Geld“. Dirk Schuhmanns hat dieses Prinzip als ein maßgeblichen und wahrscheinlich bewußt inszentierten Treiber etwa für den Höhenflug der Aktie von Tesla ausgemacht – und zeigt, wie oben im Schaubild anhand der Amazon-Aktie dargestellt, wie das in der Praxis funktioniert:

„Das Prinzip dahinter ist, Call-Optionen kurzer Laufzeit relativ weit aus dem Geld zu kaufen, also mit Ausübungspreisen oberhalb des aktuellen Kurses. Diese Optionen sind günstig und der Optionsverkäufer muss nur wenige Aktien kaufen, um sein Risiko abzusichern. Jetzt braucht es noch eine Zündung des Gemisches. Irgendetwas muss dafür sorgen, dass der Aktienkurs überhaupt erst einmal zu steigen beginnt. (..) Doch wenn der Aktienkurs steigt und sich dem Ausübungspreis der gekauften Optionen nähert, müssen die Market Maker als Verkäufer der Optionen immer mehr Aktien nachkaufen, um ihr steigendes Risiko zu kompensieren. So kann sich eine Absicherungsposition schnell von drei Aktien pro Optionskontrakt auf 80 oder 90 steigern, während der Optionskäufer vielleicht nur den Gegenwert von fünf Aktien investieren musste. Diese zusätzliche Hedging-Nachfrage ist es dann, die den Kurs antreibt. Der Optionskäufer wiederrum kann durch kontinuierliche Nachkäufe neuer Optionen mit höherem Strike dieses Spiel am Laufen halten.“

Wer mehr über Optionen wissen will, ist bei Jens Rabe auf jeden Fall an der richtigen Adresse. In folgendem Video erklärt er Grundprinzipien der Optionen:

weiterlesen

Finanznews

Aktienmärkte: Entscheidende Muster- bullisch oder bärisch? Videoausblick

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Nach wie vor gibt es widersprüchliche Signale für die Aktienmärkte: einerseits positive charttechnische Ausgangsformationen (inverse SKS beim S&P 500 etc.), andererseits deuten vor andere Indikatoren auf wenig Potential auf der Oberseite. Die aktuelle Seitwärtsrange der Aktienmärkte an der Wall Street bleibt weiter intakt, wahrscheinlich solange, bis endlich klar ist, ob man sich zwischen US-Republikanern und US-Demokraten auf ein Stimulus-Paket einigen kann. Die Märkte spielen weiter einen klaren Biden-Sieg – und das hat Konsequenzen für die verschiedenden Assets. Wie sehen diese Konsequenzen aus? Heute Nacht die letzte Fernsehdeabtte zwischen Trump und Biden – der US-Präsident braucht angesichts der derzeitigen Umfragen sehr schnell einen „game changer“..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

weiterlesen

Indizes

DAX daily: Der Dax steht in Kürze an einer kritischen Schwelle

Stefan Jäger

Veröffentlicht

am

So langsam wird es eng für den Dax. Sollte sich nicht bald eine Erholung einstellen, dann könnten wir noch weitaus tiefere Kurse sehen. Auch am gestrigen Mittwoch hat der Dax an Boden verloren und verzeichnet zum dritten Mal in Folge einen Verlusttag. Bei den US-Indizes sieht die Lage auch nicht viel besser aus. Die Verluste an der Wall Street hielten sich zwar in Grenzen, dennoch stehen die großen Indizes wie der S&P500 und der Nasdaq an der Schwelle zu tieferen Kursen. Im gestrigen Handel ging es für den deutschen Leitindex bereits zur Börseneröffnung vom Tageshoch bei 12.765 kräftig abwärts, was ihn folglich bis zum Tagestief bei 12.545 gebracht hat. Damit hat der Index die Marken auf der Unterseite optimal abgearbeitet. Der Dax beendet den Handelstag mit einer weiteren Kursdelle bei 12.557 am Tagestief, der Abschlag beläuft sich dabei auf 179 Punkten (-1,41 %).

Nicht nur die Risiken rund um die Corona-Pandemie, die US-Präsidentschaftswahl, den Stimulus-Hickhack und den Brexit drücken auf die Stimmung, sondern auch noch ein kräftig anziehender Eurokurs. Zudem sind die Märkte aktuell stark Nachrichten getrieben, was die Situation nicht einfacher macht. Markus Fugmann hat die Themen in einem Video ausführlich besprochen. Setzt sich der Abwärtstrend im Dax fort, dann wären die 200-Tagelinie (EMA) bei 12.415 und das Tief vom 25.09. bei 12.339 weitere interessante Anlaufpunkte. Mit dem Bruch der 12.339 könnte sich die übergeordnet Seitwärtsrange nach unten auflösen. Das hätte dann deutlich tiefere Kurse zur Folge.

News und fundamentale Daten

Am heutigen Tag stehen für die Dax-Anleger wieder ein paar wichtige Konjunkturdaten auf der Agenda. Vor wenigen Minuten wurde bereits das GfK Konsumklima aus Deutschland veröffentlicht. Der Index beschreibt das Vertrauen der deutschen Bürger in die konjunkturelle Entwicklung. Der Wert notiert zum sechsten Mal infolge im negativen Bereich – aktuell -3,1 (erwartet -2,8, vorher -1,7). Anschließend folgen noch Daten aus den USA, um 14:30 Uhr sehen wir die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten. Die Investoren werden auch diesmal wieder genau hinschauen, ob die Anzahl der Erst- und Folgeanträge weiter zurückgeht. Um 16:00 Uhr erscheinen dann noch die Daten der Verkäufe bestehender Häuser (Sep).

Darüber hinaus sehen wir wieder zahlreiche Unternehmensberichte. Unter anderem veröffentlichen die Blue Chips AT&T, Coca-Cola und Intel ihre Zahlen. Aber auch der Mischkonzern Danaher, der Festplattenhersteller Seagate und die Fluggesellschaft Southwest Airlines. In der Nacht auf Freitag folgt dann das zweite TV-Duell zwischen Donald Trump und Joe Biden. Nur diesmal kann die Debatte nicht so ausarten wie beim ersten Mal, da das Mikrofon stumm geschaltet ist, wenn der andere das Wort hat.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Die Abwärtsbewegung hat sich in der letzten Nacht fortgesetzt und ein Tief bei 12.450 erreicht. Vorbörslich notiert der Dax somit im Minus. Überwindet der Index jedoch die 12.520 ohne vorher ein neues Tief zu machen, dann könnte sich ein 123-Boden ausbilden. Demnach könnte er das Gap zum gestrigen Schlusskurs bei 12.557 schließen und zum Widerstand bei 12.600 laufen. Dort könnte er auch wieder den Rückwärtsgang einlegen und in Richtung des Nachttiefs fallen. Überwindet er allerdings den Bereich, dann folgen die nächsten Hürden bei 12.635 und 12.690. Darüber befindet sich noch eine Widerstandszone zwischen 12.725 und 12.765.

Scheitert der Dax nach einem kurzen Erholungsversuch an der 12.520 oder 12.545, dann dürfte sich die Korrektur fortsetzen. Dafür müsste er das Nachttief bei 12.450 unterschreiten. Dadurch ergeben sich weitere Ziele bei 12.415 (EMA200), 12.400 und 12.382. Dort könnte der Dax erst einmal Halt finden und einen Erholungsversuch starten. Sollte es noch tiefer gehen, dann folgt die 12.339. An dieser Stelle befindet sich auch die Unterkante der übergeordneten Seitwärtsrange (Jul – Okt). Bei einem Bruch befindet sich die nächste Unterstützung erst wieder an der 12.253.

DAX daily: Tagesausblick - H1-Chart - Dax auf dem Weg zur Unterkante der Range

Heutige Pivot Punkte (PP):

12.919 – Pivot Punkt R2

12.735 – Pivot Punkt R1

12.635 – Pivot Punkt

12.451 – Pivot Punkt S1

12.351 – Pivot Punkt S2

Dax Unterstützungen (US):

12.469 – Gap 25.09.

12.450 – Nachttief

12.400 – Tageschart

12.382 – 200 % Extension (vom Hoch 13.028)

12.339 – Tagestief 25.09.

12.253 – Tagstief 30.07.

12.247 – 261,8 % Extension (vom Hoch 13.028)

Dax Widerstände (WS):

12.520 – vorbörsliches Hoch

12.545 – Tagestief 21.10.

12.600 – Nackenlinie SKS (H4) – 100 % Ziel  12.015

12.680 -61,8 % Retracement (12.820 – 12.450)

12.725 – mehrfache US (H1)

12.765 – Tageshoch 21.10

12.850 – Tageshoch 20.10.

Disclaimer

Die hier angewandte technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen