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Gähnende Höhen! Marktgeflüster (Video)

Über das heftige Auseinanderdriften der Märkte nach der Fed..

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“Gähnende Höhen” ist der Titel eines Buches, das die Absurdität, die Abgründe und innere Widersprüchlichkeit des sowjetischen Herrschaftssystems auf den Punkt brachte (1976) – und ähnlich widersprüchlich und abgründung ist auch das, was die Märkte veranstalten: da ist Schwäche vor allem beim Dax, aber auch bei den Bankaktien nach den gestrigen Aussagen der Fed, während die Tech-Werte haussieren (nach einer Aufstufung von Apple und trotz der schwachen Zahlen von Micron, die jedoch Hoffnung propagierten auf eine bessere Zukunft im 2.Halbjahr). Der Nasdaq 100 ist nun, gemessen am MACD, so überkauft wie seit dem Jahr 1999 nicht mehr (nachdem er im Dezember so überverkauft war wie seit dem Jahr 2000 nicht mehr)..

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By Qfl247, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=14715962

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Übelkeit

    21. März 2019 19:22 at 19:22

    Diese Übertreibung in beide Richtungen kann nicht gut gehen.

    Auch immer bemerkenswert wie die Algos die parallel alle Kurse nach oben ziehen.

    • Avatar

      Roberto

      21. März 2019 20:06 at 20:06

      …ja, und vor allem werden Marktschwergewichte gezielt hochgekauft um die Indizes zu stützen. Sie heute Apple Aktie…die bei knapp 200 Dollar notiert. Ein Schwergewicht hiter Boeing. Aber mit solchen Aktien kann man gut den verfall von Boeing überkompensieren und so den Markt wieder über bestimmte Marken schieben wo er ” sicher ” ist. Mann kann anhand der charts genau erkennen wie gesteuert das ist. Exakt die Marken überrannt werden um die shorts zum realisieren zu zwingen. Dann geht alles von alleine. Und so ist das heute auch passiert.
      Und somit wurde aus einem vermeintlich negativen Tag ein bullisher Ternd etabliert. So geht das wenn man an bestimmten Stellen sitzt. Dann kann man sich die Ausgangspositionnen schaffen wie man möchte. Trump hat gelernt wie das geht.

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        Wolfgang M.

        21. März 2019 21:24 at 21:24

        @Roberto. Leider nein, heute ist alles gestiegen, bis zum Russel 2000, außer Banken.

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    Wolfgang M.

    21. März 2019 21:19 at 21:19

    Obwohl ich seit Tagen und Wochen über die Abwärtssignale für die Börsen schreibe, vor allem über das Einpreisen des Prinzips Hoffnung an den US-Märkten, habe ich stets auf das stärkste Antriebselement der Wertpapiermärkte hingewiesen, das billige Geld (monetärer Faktor). Nach dem gestrigen Abend wurde dies durch Fed-Chef Powell für eine gewisse Zeit weiter garantiert. (Ungeachtet des Motivs des Notenbankers). Und da könnte es absurd werden, jenseits der Spekulationen auf mysteriöse Algos und PPT. Die großen Fonds haben der Rally der letzten Wochen misstraut und sind so niedrig investiert, wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr. Auch wenn es fundamental völlig absurd klingt, nach den Kursavancen der letzten Zeit. Performance-Druck der aktiven gegenüber den passiven Fonds und das neudeutsche FOMO könnten zu unerklärlichen Kursbewegungen führen, Stichwort Shortsqueeze. Was das heißt, dürfte wohl klar sein. Das hat nichts mit großen Manipulationen zu tun, sondern ist im Wesentlichen der menschlichen Eigenschaften (Angst und Gier) geschuldet. Die großen Anleger versuchen ständig den Markt zu schlagen und produzieren Sondersituationen, weil sie scheitern. Dies produziert regelmäßige Über- und Untertreibungen an der Börse. Dem ist mit Logik nicht beizukommen. Aber grundsätzlich verantwortlich ist die Notenbank.

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      bademeister

      21. März 2019 21:52 at 21:52

      ..der Teufel will uns jetzt noch mal schnell zeigen, wie schön doch seine Welt für die nächsten fast sechs Jahre sein könnte…wenn man ihn denn lassen würde (Muller, China, Nordkorea..), und Powell wird später einmal sagen können, dass er damals keine andere Wahl für die eine oder andere Entscheidung (wegen Trump) hatte und immer nur in bestem Wissen und Gewissen gehandelt habe..

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Aktienmärkte: Welche US-Daten stimmen, welche nicht? Videoausblick

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Das wichtigste Ereignis für die Aktienmärkte dürften heute die US-Arbeitsmarktdaten sein – also die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und die fortgesetzten Anträge auf Arbeitslosenhilfe. Seltsamerweise vermitteln diese US-Erstanträge ein ganz anderes Bild als die großen US-Arbeitsmarktdaten (non farm payrolls) – sie widersprechen sich geradezu. Welche Daten stimmen, welche nicht? Gestern sind die Aktienmärkte der Wall Street in der letzten Handelsstunde nach oben gedreht, angeführt vom Nasdaq – aber ausser dem Tech-Index scheinen die Aktienmärkte vor Beginn der US-Berichtssaison in einer Seitwärtsbewegung fest zu hängen, das gilt vor allem für den Dax. Wichtig werden heute auch die Aussagen von Lighthyzer zum Handelsdeal mit China (19.00Uhr deutscher Zeit)..

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Gold: Wie hoch klettert das Edelmetall? Marktgeflüster (Video)

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Das Highlight des Tages ist der Anstieg von Gold über die Marke von 1300 Dollar! Wie weit wird der Preis noch steigen, nachdem deutlich mehr Geld als im Gefolge der Finanzkrise in ETFs geflossen sind, die Gold basiert sind? Ein entscheidender Punkt ist die Bilanz der Notenbanken – und bei der wichtigsten Notenbank der Welt – also der Fed – ist die Bilanzsumme derzeit leicht rückläufig, während die Bilanzsumme der EZB ein neues Allzeithoch erreicht. Je mehr digitales Geld die Notenbanken drucken, umso besser für den Preis von Gold. Im kurzen Zeitfenster dürfte noch Luft sein bis zur Marke von 1850 Dollar. Die Aktienmärkte heute volatil – zwischen Hoffnung auf eine Erholung der Konjunktur und den nach wie vor extrem hohen Corona-Zahlen in den USA..

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Aktienmärkte: Kommt jetzt die Korrektur? Videoausblick

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Kommt jetzt nach der Rally die eiegntlich überfällige Korrektur der Aktienmärkte? Gestern zunächst ein guter Start an der Wall Street, der Nasdaq wieder einmal mit neuem Allzeithoch. Aber dann setzte eine Korrektur-Bewegung ein – eigentlich ohne eine Nachricht, die für diese Kursbewegung verantwortlich gemacht werden könnte. Ist das Band schlicht überdehnt, vor allem bei den US-Tech-Werten? Die Wall Street und damit die globalen Aktienmärkte hatten lange die Gefahr ignoriert, dass die Erholung der US-Wirtschaft ins Stocken geraten dürfte, wenn die Coronakrise nicht bald endet oder abflaut. Nun zeigen sich in den über Big Data generierten Informationen bereits klare Abschwächungstendenzen. Mit der US-Berichtssaison wartet nun ein Abgleich zwischen Realität und Kursen..

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